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Ahorn Pudding aus dem Slow Cooker

Ahorn Pudding aus dem Slow Cooker

Von Marlena

Ein herzhafter Krustenaufbau mit Ahornsirup und einer Mischung aus Vollkornmehl ergänzt durch Kokosmilch statt Sahne. Der Teig erhält durch Joghurt eine leichte Säure. Backpulver ersetzt durch Weinsteinpulver, gibt eine feinere Textur. Die Zubereitung in der langsam kochenden Kochmethode verleiht dem Gericht seine typisch puddingartige Konsistenz mit karamellisierter Oberseite. Der Einsatz von zwei Lagen Küchenpapier oben verhindert das Tropfen von Kondenswasser und sorgt für eine trockene Oberfläche. Ein klassisches Dessert mit Abwandlungen für jene, die es etwas leichter oder exotischer mögen. Beobachten, ob die Ränder sich von der Form lösen, anstatt stur nach Zeit zu gehen. Ehrensache, nicht zu früh zu stürzen, sonst bröselt’s.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Dessert #Küchengeheimnisse #Slow Cooker
Ach, Ahorn-Pudding. Langzeitgaren statt Blitzbacken, weniger Stress, aber mehr Kontrolle gefragt. Früher war ich überzeugt, die Liquidität und der Sirup machen alles automatisch, jetzt weiß ich, das Timing, die Temperatur und sogar die Lage des Papiers retten jedes Mal. Kokosmilch statt Sahne ging mir aufs Gewissen, aber bringt leichte Süße und eine samtige Textur, ohne schwer zu sein. Backpulver habe ich durch Weinsteinpulver ersetzt, seitdem ist die Konsistenz besser, lockerer, zarter. Vollkornmehl musste mit rein, weniger süß, wie ein Gegenpol zum Sirup. Das Ganze im Slow Cooker lässt Überraschung zu, mal wird der Rand ein bisschen knuspriger, mal weich, das macht den Charme aus. Mit Joghurt drunter die Säure ein bisschen, rundet das Ganze ab. Geduld, Obacht, und beobachten was die Oberfläche verrät, mehr als Zeit.

Zutaten

  • 1 Dose 450 ml Ahornsirup
  • 400 ml Kokosmilch, vollfett
  • 200 g Vollkornmehl
  • 2 1/2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1/2 TL Meersalz
  • 115 g Butter, weich
  • 140 g Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 150 ml Vollmilch
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 90 g griechischer Joghurt
  • Über die Zutaten

    Ahornsirup lässt sich im Notfall durch eine Mischung aus braunem Zucker und Honig ersetzen, allerdings fehlt dann die echte Tiefe. Kokosmilch gibt Fett und exotisches Aroma, lässt sich halb durch Sahne ersetzen, falls Milchprodukte bevorzugt. Der Einsatz von Vollkornmehl bringt Geschmack, kann mit Dinkel oder Weizenmehl gemischt werden, jeweils den Geschmack und die Textur leicht verändernd. Weinsteinpulver erzeugt leicht lockereres Gebäck, nicht ganz so scharf wie handelsübliches Backpulver. Butter weich, nicht geschmolzen, für gute Emulsion. Zucker mit Rohrzucker oder Kokoszucker auswechseln je nach gewünschtem karamellartigen Unterton. Vanilleextrakt von echter Vanille ist Pflicht, sonst fehlt Tiefe, Ersatz durch Vanillepaste machbar. Joghurt bringt Säure, die den Geschmack rund macht, kann durch Crème fraîche ersetzt werden. Milch für Flüssigkeit sorgt, auch Pflanzenmilch neutral nutzbar, falls vegan gewünscht.

    Zubereitung

  • Ahornsirup mit Kokosmilch in einem Topf langsam aufkochen. Blubbern, nicht wild. Wenn sich erste Blasen zeigen, von der Platte nehmen.
  • In den Slow Cooker gießen. Die Mischung duftet schon kräftig nach Karamell, achte auf süße, nussige Noten – wichtig für Balance.
  • Mehl mit Weinsteinpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Keine Klümpchen, mit Schneebesen gut durchrühren.
  • Butter mit Rohrzucker schaumig schlagen – der Zucker kristallisiert leicht, mit der Zeit cremiger werden lassen, sonst klebt er.
  • Eier einzeln unterrühren, jedes gut einarbeiten, nicht übereilen, sonst verderben Luft und Struktur.
  • Langsam abwechselnd Mehlmischung und Milch mit Vanille und Joghurt zugeben, dabei auf mittlerer Stufe rühren. Zähflüssig, aber nicht zu dick – darf nichts verklumpen.
  • Teig locker mit Eisportionierer oder großer Löffel in den Slow Cooker auf den heißen Sirup setzen. Nicht rühren, Sahneschicht bleibt unten, Teig gart oben.
  • Zwei Lagen Küchenpapier oben über die Öffnung legen, nicht das Papier direkt auf den Teig drücken. Deckel drauf, damit kein Wasser tropft – das verhindert die matschige Oberfläche!
  • Im High-Modus etwa 1 Stunde 50 Minuten garen. Wenn Ränder beginnen, sich vom Rand der Schüssel zu lösen, ist das Zeichen.
  • Wenn es beim Klopfen auf den Deckel eigentlich fest klingt, aber noch klebrig außen wirkt, noch fünf bis zehn Minuten mit Deckel garen, danach Papier und Deckel vorsichtig abnehmen.
  • Pudding vor dem Servieren etwa 30 Minuten ruhen lassen, sonst bricht die Oberfläche auseinander. Lauwarm schmeckt er am besten, Kälte festigt Textur aber macht zäher.
  • Tipp bei Zuckeralternativen: Kokoszucker gibt karamellartige Noten, aber mehr Farbe. Flüssiger Honig verfälscht Konsistenz, daher weniger empfohlen.
  • Sollte der Slow Cooker Wasser tropfen, auf höher gelegte Lochscheibe mit Papiertuch darunter achten, so dass keine Feuchtigkeit zum Pudding durchdringt.
  • Wenn keine Kokosmilch verfügbar, Sahne und fettarme Milch im Wechsel, um bei leichterem Geschmack üppige Konsistenz zu erhalten.
  • Zubereitungstipps

    Besonderheiten: Den Sirup nie zu stark kochen, sonst karamellisiert er zu schnell und wird bitter. Beim Einfüllen in den Slow Cooker sofort nach Erhitzen, damit Temperaturunterschied minimiert wird. Der Teig darf nicht zu flüssig sein, sonst sinkt er komplett durch die Sirupschicht durch, Teig sollte zähflüssig sein, fließend aber nicht zu dünn. Die Küchenpapier-Technik ist altbewährt gegen Kondenswasserbildung, wichtig, damit keine Tropfen zurückfallen und das Aroma nicht verwässern. Slow Cooker-Deckel nach Ablauf der Zeit kurz anheben und prüfen, holt man sie zu früh ab, fällt die Struktur zusammen. Nach jeder Zugabe von Flüssigkeit oder Mehl immer wieder prüfen, wie der Teig sich verhält, lieber kurz mehr Milch oder Mehl einrühren, aber nicht überarbeiten. Warten, bis sich der Rand leicht löst, gibt bessere Garantie als reine Zeitangabe. Wenn das Papier am Deckel feucht wird, schneller wechseln, sonst tropft Wasser zurück. Nach dem Garen nicht gleich aus der Form nehmen, sonst reißt der Pudding. Wärmeentwicklung und Optik gehen häufig Hand in Hand – erfahrene Bäcker sehen sofort, wenn die Oberfläche glänzt, wird die Haut zu stark.

    Küchentipps

    • 💡 Die Sirup-Mischung sollte nur leicht blubbern. Überkochen vermeiden, sonst wird der Geschmack bitter. Achten Sie darauf, dass die Blasen klein bleiben. Zu viel Hitze kann das Aroma ruinieren.
    • 💡 Die Butter schaumig schlagen, aber nicht zu lange. Die Masse muss cremig sein, nicht flüssig. Zucker kristallisiert sonst. Nach jedem Ei gut durchmischen. Die Luft ist wichtig.
    • 💡 Zwei Lagen Küchenpapier über die Öffnung des Slow Cookers legen. Das verhindert Tropfenbildung. Wechseln, sobald das Papier feucht wird. Lieber öfters kontrollieren.
    • 💡 Beim Einfüllen der Mischung in den Slow Cooker nach dem Erhitzen sofort arbeiten. Ein Temperaturunterschied kann die Konsistenz negativ beeinflussen. Alles muss schnell und sorgsam passieren.
    • 💡 Wenn Sie den Pudding nach dem Garen rausnehmen, warten Sie mindestens 30 Minuten. Andernfalls könnte er bröckeln. Wärme hilft, die Struktur zu festigen, aber kalte Portionen sind leichter zu schneiden.

    Häufige Fragen

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