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Ahorn-Whisky-Kuchen

Ahorn-Whisky-Kuchen

Von Marlena

Ein saftiger Kuchenteig mit Ahornsirup und Whisky getränkt. Locker durch geschlagene Eiweiße, aromatisiert mit Zimt und Ingwer. Backzeit etwa eine Stunde. Nach dem Backen mit warmem Sirup durchtränkt. Lässt sich bis zu fünf Tage aufbewahren, schmeckt intensiver nach zwei Tagen. Süß, würzig, feucht. Ein Bundt-Kuchen mit spezieller Note - bringt Herbst und Winter ins Haus.
Vorbereitung: 35 min
Kochzeit: 65 min
Gesamt:
Portionen: 14 Portionen
#Kuchen #Süßspeisen #Backen #Schweiz
Ahornsirup. Whisky. Zimt. Zusammenspiel in einem feuchten Kuchen. Eiweiß steif geschlagen, macht ihn luftig. Der Teig süß, leicht gewürzt. Nicht zu viel – Balance. Backen, bis goldbraun. Warmen Sirup reingießen, Löcher stechen, damit der Geschmack tief eindringt. Der Duft füllt die Küche, zieht in die Nase. Nach zwei Tagen noch besser – das Aroma intensiviert, der Kuchen saftiger. Einfach, doch besondere Zutaten. Für Gäste, Familie, Wochenenden.

Zutaten

Teig

  • 315 g (2 1/3 Tassen) ungesiebtes Weizenmehl
  • 12 ml (2 1/2 TL) Backpulver
  • 1 ml (1/4 TL) Natron
  • 2 ml (1/2 TL) Salz
  • 3 ml (3/4 TL) gemahlener Zimt
  • 1 ml (1/4 TL) gemahlener Ingwer
  • 5 Eier, getrennt
  • 350 g (1 3/4 Tassen) brauner Zucker, locker gedrückt
  • 150 ml (2/3 Tasse) Rapsöl
  • 260 ml (1 1/8 Tassen) Milch
  • Ahorn-Whisky-Sirup

    • 400 ml (3/4 Dose) heller Ahornsirup
    • 150 ml (2/3 Tasse) Ahorn-Whisky
    • 85 g (2/5 Tasse) Zucker

Über die Zutaten

Die Menge der Zutaten wurde angepasst für eine kleinere Form und intensiveren Geschmack. Zimt wurde reduziert und durch Ingwer ersetzt für eine feurige Note. Ahorn-Whisky statt einfacher Whisky, um das Ahornaroma zu verstärken. Der Zucker wurde leicht reduziert, damit der natürliche Geschmack des Ahornsirups stärker hervorsticht. Rapsöl statt neutralem Pflanzenöl verwendet, gibt eine leichte, aber nicht störende Note. Milchmenge leicht erhöht, damit der Teig lockerer wird. Eier getrennt für Volumen; das Steifschlagen der Eiweiße ist entscheidend, nicht überspringen.

Zubereitung

Teig Vorbereitung

  1. Backofen auf 175°C vorheizen. Rost in die Mitte schieben. Bundt-Form gut einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Mehl, Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Ingwer in einer Schüssel mischen. Beiseitestellen.
  3. Eiweiß mit einem elektrischen Handmixer steif schlagen. Nach und nach 175 g Zucker einrieseln lassen. Weiterschlagen bis steife Spitzen entstehen. Zur Seite stellen.
  4. In einer zweiten Schüssel Eigelb mit dem restlichen Zucker hell und schaumig schlagen. Öl zugeben und kurz verrühren.
  5. Mehlmischung und Milch abwechselnd unter die Eigelb-Mischung rühren, auf kleiner Stufe. Nicht zu lange.
  6. Eischnee vorsichtig unterheben. Locker, nicht rühren, wenn noch Klümpchen bleiben, keine Panik.
  7. Teig in die Form füllen. Oberseite glatt streichen.
  8. Backen

    1. Etwa 65 Minuten backen, Stäbchenprobe machen, bis kein Teig mehr kleben bleibt. Herausnehmen, 20 Minuten abkühlen lassen.
    2. Kuchen vorsichtig aus der Form stürzen, auf Gitter setzen.
    3. Sirup Zubereitung

      1. Während Kuchen backt Sirup machen: Ahornsirup, Whisky und Zucker in einen kleinen Topf geben.
      2. Unter Rühren zum Kochen bringen. Zucker muss sich vollständig lösen. Ein bis zwei Minuten köcheln lassen, dann vom Herd nehmen.
      3. Noch warm auf den Kuchen gießen.
      4. Mit einem Holzstäbchen zahlreiche Löcher in den Kuchen stechen.
      5. Zuerst die Hälfte des Sirups langsam über den Kuchen träufeln, 15 Minuten einziehen lassen. Dann wenden und restlichen Sirup nach und nach eingießen.
      6. Abkühlen lassen, ganz auskühlen am besten auf einem Gitter, nicht bedecken.
      7. Kuchen am besten nach 24 Stunden servieren, damit sich die Aromen setzen können.
      8. Im Kuchen bleibt der Sirup enthalten, die Süße ist verteilt, nicht klebrig. Unter einer Haube oder Glocke hält sich der Kuchen bis zu 5 Tage.

Zubereitungstipps

Schritte neu strukturiert für bessere Übersicht und effizientes Arbeiten. Vorheizen zuerst, dann Teigmischung vorbereiten. Eischnee später separat schlagen, damit er fluffig bleibt. Keine Eile beim Unterheben – wichtig ist das schonende Arbeiten. Backzeit leicht verlängert, um den dickeren Sirup einzuschließen und nicht zu oft öffnen. Sirup kann auch in einem kleinen Topf reduziert werden, aber nur kurz und nicht zu dickflüssig, damit er in den Kuchen einsickert. Nach dem Tränken Kuchen gut abkühlen lassen vor dem Servieren und bestenfalls über Nacht ruhen lassen. So verteilt sich das Aroma ausreichend.

Küchentipps

  • 💡 Für mehr Geschmack, Sirup aus dem Rezept halbieren und mehr Whisky dazugeben. Der Kuchen braucht Zeit, mehr Aromen entfalten sich nach 48 Stunden. Pausieren, atmen. Schokolade zur Mischung? Gute Idee, macht's dekadent. Ein paar Nüsse? Geht auch, crunchy dazu. Stäbchenprobe nicht vergessen.
  • 💡 Die Backzeit beachten, immer wieder nachsehen. Und das Rütteln der Form helfen den Teig gleichmäßig zu backen. Temperatur im Auge behalten. Viel zu heiß? Oder zu kalt? Verwirrend. Die Backzeit wird zur Herausforderung. Richtig zielen! Zimt unterdrücken oder hervorheben? Ganz nach Lust und Laune.
  • 💡 Sämtliche Zutaten bei Zimmertemperatur verwenden. Das bringt mehr Luft rein. Aniht schleudern! Eiweiße steif, aber nicht zu viel. 30 % Feuchtigkeitsgehalt ist das Ziel. Weiter rühren, wenn nötig. Anpassen, nach Gefühl backen, so wird's echt. Geduld bringt guten Kuchen.
  • 💡 Kuchen etwa eine Stunde abkühlen lassen. Das ist wichtig. Nicht gleich schneiden, erschwert die Stücke. Sirup wirklich heiß, einmassieren in den Kuchen. Lochmuster ist entscheidend, damit alles durchdringt. Elegant ist nicht das Ziel. Die besten Stücke sind die, die schimmeln.
  • 💡 Der Kuchen bleibt einige Tage frisch. Unter einer Haube aufbewahren. Zunächst ist die Kruste knusprig, dann wird sie weich, wenn eingewickelt. Jemand mag es anders? Variieren kann man die Äpfel, doch achte auf den Zuckergehalt insgesamt. Den Espresso als Topping? Top!

Häufige Fragen

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