Ananas-Acerum Granité

Von Marlena
Ein erfrischendes Granité aus reifer Ananas, Wasser, Zucker, Limette, Vanille und dem besonderen Ahorn-Spirituosen Acerum. Die Mischung wird fein püriert, eingefroren und später mit einer aromatisierten Schlagsahne und gerösteter Kokosnuss garniert. Leicht umgearbeitete Mengen, Austausch von Zutaten und eine fein abgestimmte Zubereitungsreihenfolge sorgen für eine neue Geschmackserfahrung und Textur. Perfekt für warme Tage, wenn man etwas Fruchtiges mit leichter Alkoholnote will, ohne Gluten, Eier oder Nüsse.
Vorbereitung:
30 min
Kochzeit:
0 min
Gesamt:
Portionen:
8 Portionen
#Dessert
#Sommer
#Vegan
Bei Granité gibt es so viel zu testen – mehr als reines Eis. Die feine Eiskristallstruktur, der Balanceakt zwischen Zucker, Säure und Alkohol gibt ihm Leben. Früher nasskalt und grob vom Gefrierfach, heute mit stärkerer Aromenführung. Mit Ahorn-Spirituose Acerum habe ich eine ganz eigene Note gefunden: nicht zu süß, nicht zu alkoholisch, aber erdig und frisch zugleich. Ananas und Limette bringen Säure und Frucht, Vanille Wärme. Kleine Texturen wie Kokos treffen den Crunch und machen den Abschluss spannend. Vorsicht Form und Timing: Wer zu lange wartet, hat einen Klumpen und keinen Flockenwirbel. Ein richtiger Sommertraum – wenn man ihn nicht verhaut.
Zutaten
Über die Zutaten
Wenn du reife Ananas nicht frisch hast, kommt Dose infrage – dann Wasser reduzieren, sonst wird das Granité zu wässrig. Zucker kann mit Rohrzucker oder Kokosblütenzucker ersetzt werden – langsam probieren, je nach Süßkraft. Vanille immer frisch oder gutes echtes Extrakt nehmen, billige Aromen können den Geschmack runterziehen. Acerum ist eine feine Spezialität, ersetzt durch weißen Rum oder Agavenspirituose. Kokosflocken gut toasten, sonst wird es fade. Sahne unbedingt kalt zum Aufschlagen bereitstellen, sonst wirds nichts mit Standfestigkeit. Bei Allergien lässt sich Sahne durch Schlagkokos mit Stabilisator ersetzen, aber Textur geht dann zurück. Limettenschale nicht in falsches Timing reiben, Minze als Extra-Kick auch möglich, gibt aber anderes Parfüm.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Mixen so, dass die Masse cremig, aber nicht warm wird – sonst zu glatt, kein Strukturspiel. Wichtig: Form dicht abdecken vor dem Einfrieren, feuchtigkeitsaufnahme vermeiden. Zwischenzeitlich 1x oder 2x leicht durchkratzen mit Gabel ermöglicht auflockerung, gibt luftige Körnchen statt Eisblock. So erkennt man den richtigen Zeitpunkt: keine flüssigen Stellen, aber auch kein Stein. Beim Aufschlagen der Creme nicht zu lange, sonst trennt sie. Den Spirituosenzuschuss in dünnem Strahl, während des Schlagens, gibt Geschmeidigkeit und Aroma. Garnieren gerade kurz vor dem Servieren, sonst verliert die Limettenzeste Kraft und die Kokosraspel werden feucht. Eine kalte Schale ist essentiell, sonst verliert man schnell die granularen Charakter. Wenn Granité zu fest, vorher 5–10 Minuten antauen lassen, nicht mehr – sonst Schmelzen und Klumpenbildung.
Küchentipps
- 💡 Achte beim Pürieren, dass die Masse cremig wird. Wenn sie zu warm wird, ist die Struktur futsch. Mixe kurz, keine Hitze. Weiche Stücke. Formsichere Glasbehälter verwenden für perfekte Gefrierbedingungen.
- 💡 Die Gläser vor dem Servieren kühlen. Plaudere mit der Kälte. Angenehm für die Textur. Verhindert Schmelzen. Kühlung sorgt für knusprige Flocken. Doppelte Wirkung. Verwende die kühle Wirkung der Gläser.
- 💡 Granité öfter auflockern. Einmal kratzen bringt luftigere Konsistenz. Nicht zu lange warten, sonst wird der Klumpen fest. Übe Druck auf den gefrorenen Block aus. Machen wwwar.
- 💡 Limette erst kurz vor dem Servieren reiben. Der Zest wahrt ihren Geschmack und Aroma; sonst wird sie bitter. Nutze kleine Mengen. Kokosraspel vorher toasten. Verhindert fade Geschmäcker.
- 💡 Zucker kannst du mit Honig ersetzen. Komplexere Süße, aber vorsichtig dosieren. Acerum kann auch durch weißen Rum ersetzt werden. Tiefer, aber ohne die Ahornnote. Alles muss kalt sein, wenn es zum Garen kommt. Vorsicht bei Temperaturschwankungen.



