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Ananas-Acerum Granité

Ananas-Acerum Granité

Von Marlena

Ein erfrischendes Granité aus reifer Ananas, Wasser, Zucker, Limette, Vanille und dem besonderen Ahorn-Spirituosen Acerum. Die Mischung wird fein püriert, eingefroren und später mit einer aromatisierten Schlagsahne und gerösteter Kokosnuss garniert. Leicht umgearbeitete Mengen, Austausch von Zutaten und eine fein abgestimmte Zubereitungsreihenfolge sorgen für eine neue Geschmackserfahrung und Textur. Perfekt für warme Tage, wenn man etwas Fruchtiges mit leichter Alkoholnote will, ohne Gluten, Eier oder Nüsse.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt:
Portionen: 8 Portionen
#Dessert #Sommer #Vegan
Bei Granité gibt es so viel zu testen – mehr als reines Eis. Die feine Eiskristallstruktur, der Balanceakt zwischen Zucker, Säure und Alkohol gibt ihm Leben. Früher nasskalt und grob vom Gefrierfach, heute mit stärkerer Aromenführung. Mit Ahorn-Spirituose Acerum habe ich eine ganz eigene Note gefunden: nicht zu süß, nicht zu alkoholisch, aber erdig und frisch zugleich. Ananas und Limette bringen Säure und Frucht, Vanille Wärme. Kleine Texturen wie Kokos treffen den Crunch und machen den Abschluss spannend. Vorsicht Form und Timing: Wer zu lange wartet, hat einen Klumpen und keinen Flockenwirbel. Ein richtiger Sommertraum – wenn man ihn nicht verhaut.

Zutaten

  • 380 g (ca 2 1/2 Tassen) reife Ananas, geschält, in Stücken
  • 200 ml (3/4 Tasse plus ein Esslöffel) Wasser
  • 120 g (2/3 Tasse) Rohrzucker
  • 70 ml (1/3 Tasse) weißer Acerum Ahorn-Spirituose
  • 1 bio Limette, fein abgeriebene Schale plus extra
  • 50 ml (3 Esslöffel plus 1 Teelöffel) Limettensaft, frisch gepresst
  • 1 Vanilleschote, aufgeschlitzt und ausgekratzt oder 2,5 ml Vanilleextrakt
  • == Zum Garnieren ==
  • 200 ml (ca 3/4 Tasse plus ein Esslöffel) Schlagsahne 35 %
  • 25 ml (1 1/2 Esslöffel) feiner Zucker
  • 20 ml (1 Esslöffel plus 1 Teelöffel) weißer Acerum
  • 15 g (2 Esslöffel) geröstete Kokosraspel, gesüßt
  • Über die Zutaten

    Wenn du reife Ananas nicht frisch hast, kommt Dose infrage – dann Wasser reduzieren, sonst wird das Granité zu wässrig. Zucker kann mit Rohrzucker oder Kokosblütenzucker ersetzt werden – langsam probieren, je nach Süßkraft. Vanille immer frisch oder gutes echtes Extrakt nehmen, billige Aromen können den Geschmack runterziehen. Acerum ist eine feine Spezialität, ersetzt durch weißen Rum oder Agavenspirituose. Kokosflocken gut toasten, sonst wird es fade. Sahne unbedingt kalt zum Aufschlagen bereitstellen, sonst wirds nichts mit Standfestigkeit. Bei Allergien lässt sich Sahne durch Schlagkokos mit Stabilisator ersetzen, aber Textur geht dann zurück. Limettenschale nicht in falsches Timing reiben, Minze als Extra-Kick auch möglich, gibt aber anderes Parfüm.

    Zubereitung

  • == Granité vorbereiten ==
  • Ananasstücke mit Wasser, Zucker, Limettensaft und -schale, Vanille, sowie 70 ml Acerum in einen starken Mixer geben. Auf höchster Stufe fein pürieren, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Nicht zu lange mixen, sonst wird es warm. Eine dickliche, homogene Masse soll entstehen, die die Süße cremig trägt.
  • In eine flache, gut verschließbare Form füllen, ideal ist eine Glasform 20x20 cm. Mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken, damit keine Gefriergerüche ansetzen. Für ca 5 bis 6 Stunden ins Gefrierfach stellen, bis die Oberfläche wirklich fest ist – aber nicht komplett durchgefroren wie Eisblock. Je nach Gefrierung kann es 6 Stunden dauern.
  • Gleichzeitig 8 kleine Gläser oder Schalen in den Gefrierschrank stellen, damit sie gut kühlen. Das macht am Ende einen großen Unterschied, hier passiert kein schmelzen vor dem Servieren.
  • == Granité fertigstellen und auflockern ==
  • Vor dem Servieren mit einer Gabel kräftig über die Oberfläche fahren und stochern, bis sich kristalline, flockige Stücke ablösen. Kräftige Bewegungen, aber nicht so, dass es matschig wird. Die Struktur soll luftig und locker sein, mit einer kleinen Körnung. Diese Textur erkennen: glatte Stellen aufbrechen, dann darf das kristalline Aroma auf der Zunge knistern.
  • Das Granité bis kurz vor dem Anrichten zurück in den Gefrierschrank geben – falls die Schnipsel zu weich werden, lohnt es sich, wieder kurzfristig zu kühlen.
  • == Creme vorbereiten ==
  • Vor Gebrauch die Sahne mit Zucker in eine kalte Schüssel geben. Mit dem Handmixer auf mittlerer Stufe schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden. Vorsichtig den restlichen Acerum in einem dünnen Strahl zufügen, während weiter geschlagen wird, bis die Sahne die Standfestigkeit zurückbekommt. Das ist der Unterschied zu reinem Schlag – die Aromen intensivieren, aber man muss aufpassen, nicht zu überschlagen, sonst trennt sich die Creme.
  • Die Creme dann kühl stellen bis zum Servieren, maximal 1 Stunde.
  • == Anrichten ==
  • Jeweils ca 125 ml Granité in die vorgekühlten Schalen geben. Die Sahne großzügig darauf setzen. Etwas geröstete Kokosraspel darüber streuen, noch ein paar Limettenzesten auflegen für Frische und einen leichten Zitrus-Kick. Sofort servieren – langsam zergeht das kristalline Teil zu süßer Flüssigkeit, wirkt dann nicht mehr spannend.
  • == Tipps & Tricks ==
  • Ananas: Wenn keine frische reife zur Hand, funktioniert auch gut Dosensäurefreie, aber Wasseranteil reduzieren, sonst zu flüssig. Statt Acerum kannst du weißen Rum oder Cachaça nehmen, gibt auch Tiefe, aber Ahornnote fehlt dann. Zucker kann ersetzt werden durch Honig oder Agavensirup, für komplexere Süße; dann langsam vorsichtig dosieren.
  • Granité immer mit kalten Geräten zubereiten, damit es nicht vorzeitig schmilzt. Gefrierzeit je nach Tiefkühltemp schwanken, wenn zu weich, länger kühlen und öfter mit Gabel lockern. Sahne: ungesüßte Kokosmilch mit etwas Guarkernmehl klappt auch als vegane Alternative, jedoch fällt die Standfestigkeit schlechter aus.
  • Das Granité beim Kratzen mit der Gabel nicht zu stark drücken. Wenn es zu eisig ist, 10 Minuten vorher rausstellen, die Oberfläche antauen lassen – so bekommst du mehr Krümel statt Klumpen.
  • Zeste immer erst kurz vor dem Anrichten reiben, sonst wird sie bitter. Und weil sie so aromatisch ist, in kleinen Mengen geben.
  • Vanille bei mir früher zu stark Dominant gewesen. Schön ist die Kombination mit Limette, die sie etwas hebt aber nicht überlagert. Vanille-Extrakt nimmt die Gefahr der Bitternoten bei schlechtem Vanillemark effektiv raus.
  • Zubereitungstipps

    Mixen so, dass die Masse cremig, aber nicht warm wird – sonst zu glatt, kein Strukturspiel. Wichtig: Form dicht abdecken vor dem Einfrieren, feuchtigkeitsaufnahme vermeiden. Zwischenzeitlich 1x oder 2x leicht durchkratzen mit Gabel ermöglicht auflockerung, gibt luftige Körnchen statt Eisblock. So erkennt man den richtigen Zeitpunkt: keine flüssigen Stellen, aber auch kein Stein. Beim Aufschlagen der Creme nicht zu lange, sonst trennt sie. Den Spirituosenzuschuss in dünnem Strahl, während des Schlagens, gibt Geschmeidigkeit und Aroma. Garnieren gerade kurz vor dem Servieren, sonst verliert die Limettenzeste Kraft und die Kokosraspel werden feucht. Eine kalte Schale ist essentiell, sonst verliert man schnell die granularen Charakter. Wenn Granité zu fest, vorher 5–10 Minuten antauen lassen, nicht mehr – sonst Schmelzen und Klumpenbildung.

    Küchentipps

    • 💡 Achte beim Pürieren, dass die Masse cremig wird. Wenn sie zu warm wird, ist die Struktur futsch. Mixe kurz, keine Hitze. Weiche Stücke. Formsichere Glasbehälter verwenden für perfekte Gefrierbedingungen.
    • 💡 Die Gläser vor dem Servieren kühlen. Plaudere mit der Kälte. Angenehm für die Textur. Verhindert Schmelzen. Kühlung sorgt für knusprige Flocken. Doppelte Wirkung. Verwende die kühle Wirkung der Gläser.
    • 💡 Granité öfter auflockern. Einmal kratzen bringt luftigere Konsistenz. Nicht zu lange warten, sonst wird der Klumpen fest. Übe Druck auf den gefrorenen Block aus. Machen wwwar.
    • 💡 Limette erst kurz vor dem Servieren reiben. Der Zest wahrt ihren Geschmack und Aroma; sonst wird sie bitter. Nutze kleine Mengen. Kokosraspel vorher toasten. Verhindert fade Geschmäcker.
    • 💡 Zucker kannst du mit Honig ersetzen. Komplexere Süße, aber vorsichtig dosieren. Acerum kann auch durch weißen Rum ersetzt werden. Tiefer, aber ohne die Ahornnote. Alles muss kalt sein, wenn es zum Garen kommt. Vorsicht bei Temperaturschwankungen.

    Häufige Fragen

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