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Apfel-Cranberry-Walnuss-Tarte

Apfel-Cranberry-Walnuss-Tarte

Von Marlena

Vegetarische Apfeltarte mit getrockneten Cranberries, gerösteten Walnüssen und einer buttrigen, selbstgemachten Mürbeteigkruste. Leicht gewürzt mit Zimt, karamellisierter brauner Zucker und Butter sorgen für intensive Aromen. Schrittweise Zubereitung mit Fokus auf Karamellisierung der Äpfel und einem geflochtenen Rasterdeckel aus Teig. Backzeit variiert je nach Ofen, wichtig sind Farbe, Duft und Konsistenz. Praktische Ersatzmöglichkeiten und Tipps zum Vermeiden eines zu feuchten Bodens enthalten.
Vorbereitung: 35 min
Kochzeit: 50 min
Gesamt:
Portionen: 8 Portionen
#Dessert #Vegetarisch #Herbstrezepte
Manchmal muss man einfach mit Äpfeln arbeiten, die da sind. Nicht immer perfekt süß, oft zu sauer, manchmal mehlig. Darum empfehle ich eine Mischung aus Boskop – schön säuerlich, macht den Geschmack interessant – und Braeburn, der einen kleinen Süßstich bringt. Seit ich die Mischung nehme, wird die Tarte viel abwechslungsreicher. Die Kombination mit getrockneten Cranberries sorgt für kleine saure Überraschungen, und Walnüsse geben den Crunch, der sonst oft fehlt. Der Trick liegt nicht nur im Backen, sondern auch im Karamellisieren des Zuckers mit Butter – da entwickelt sich diese dunkle, nussige Note, die man riechen muss, um den Zeitpunkt zu wissen. Vorsicht beim Flechten des Teigdeckels; zu dicke Streifen machen den Kuchen schwer, zu dünn reißen sie gerne. Vegetarisch und ohne Eier, was auch mal allen Allergikern entgegenkommt. Dezent gewürzt mit Zimt – mehr braucht’s nicht. Ein Gericht, das nicht nur ein Nachtisch ist, sondern auch Geschichten erzählt – vom Knistern des Zuckers bis zum kühlen, fruchtigen Biss.

Zutaten

  • 180 ml (¾ tasse) geröstete, grob gehackte Walnüsse
  • 125 ml (½ tasse) getrocknete, gehackte Cranberries
  • 40 ml (2 ½ Esslöffel) ungesüßtes Vollkornmehl
  • 150 ml (⅔ tasse) brauner Rohrzucker
  • 50 ml (3 ½ Esslöffel) gesalzene Butter
  • 1,4 Liter (etwa 6 Tassen) geschälte, entkernte, in Scheiben geschnittene Äpfel – Mischung aus Boskop und Braeburn
  • 1 ml (¼ Teelöffel) Zimt, frisch gemahlen wenn möglich
  • 2 Mürbeteigböden (etwa 23 cm Durchmesser)
  • Pflanzenmilch zum Bestreichen
  • Über die Zutaten

    Wenn keine Walnüsse greifbar sind, funktionieren auch Mandeln oder Haselnüsse als Ersatz, allerdings verändern sie die Textur. Anstelle der getrockneten Cranberries können getrocknete Kirschen oder Rosinen verwendet werden, um etwas Variation reinzubringen. Das Vollkornmehl sorgt dabei für eine bessere Aufnahme des Fruchtsafts, was oft der Hauptgrund für matschige Böden ist. Butter kann notfalls durch Kokosöl ersetzt werden, dann allerdings leichter karamellisieren, also besonders auf Farbe achten. Alle Zutaten sollten möglichst frisch sein – speziell die Äpfel: weichlich und mehlig schmecken im gebackenen Zustand oft breiig. Pfanne unbedingt gut vorheizen, damit das Karamell sofort anspringt und nicht zu lange braucht; dadurch wird es aromatischer und weniger bitter. Der Mürbeteig lässt sich auch gut einen Tag vorher zubereiten und gekühlt lagern. Bei Pflanzenmilch bietet sich ungesüßte Mandelmilch oder Hafermilch an, sie verbrennt nicht schnell und gibt einen neutralen Geschmack beim Bestreichen.

    Zubereitung

  • Bereite zuerst das Nuss-Cranberry-Mehl-Gemisch vor: Walnüsse mit Cranberries und Vollkornmehl in einer Schüssel vermengen, zur Seite stellen. Das Vollkornmehl gibt mehr Biss und hilft später, die Feuchtigkeit besser zu kontrollieren – habe ich durch Experimentieren gelernt.
  • In einer großen, tiefen Pfanne Butter und Rohrzucker erhitzen. Wenn die Butter geschmolzen ist, Zucker leicht karamellisieren lassen – nicht zu dunkel, sonst bitter. In ca. 2 Minuten leichte Bläschen, süßer Duft, das Zeichen, dass die Reaktion läuft.
  • Jetzt die Apfelscheiben hinzugeben. Ständig rühren, damit das Obst rundum mit Karamell überzogen wird. Es sollte leicht glasig werden, nach etwa 4 Minuten. Nicht zu weich kochen, sonst zerfällt die Tarte später.
  • Mit Zimt bestäuben, unterheben. Anschließend die Nuss-Cranberry-Mischung einrühren. Alles gut vermengen und Hitze ausschalten. Abkühlen lassen – das ist wichtig, damit die Füllung nicht zu flüssig wird beim Backen.
  • Den Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rost auf die unterste Schiene stellen, hilft, den Bodenteig knusprig zu bekommen, habe ich öfter Probleme damit gehabt.
  • Einen Mürbeteigboden in die gebutterte Tarteform legen. Vorher kann man die Form leicht mit Mehl bestäuben oder auslegen; wichtig ist ein sauberer Rand für späteres Verschließen.
  • Die Apfelmischung gleichmäßig verteilen. Die Ränder des Teiges rundherum mit Pflanzenmilch bestreichen – das sorgt für bessere Haftung des Teigdeckels.
  • Den zweiten Teig dünn ausrollen. In etwa 2-3 cm breite Streifen schneiden und jeweils mit Pflanzenmilch bestreichen. In einem Raster über die Füllung flechten. Dabei darauf achten, dass die Streifen nicht reißen; wenn doch, einfach Stücke ankleben, funktioniert gut.
  • Den Rand kräftig mit einer Gabel andrücken oder leicht zusammendrücken; überschüssigen Teig entfernen, sonst verbrennt er und es wird unschön.
  • Die fertige Tarte auf ein Backblech legen, sodass eventuelle Tropfen aufgefangen werden – nicht jeder Ofen ist perfekt dicht, habe ich oft genug erlebt.
  • Backzeit beträgt ca. 45 bis 50 Minuten, bis der Teig goldbraun ist und die Füllung blubbert. Am besten durch die Rillen in der Teigdecke schauen, die Farbe beobachten, der Duft von gebackenen Äpfeln plus Karamell ist ein klarer Hinweis.
  • Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter mindestens 20 Minuten abkühlen lassen. Warm oder kalt servieren – warm entfalten sich die Aromen jedoch besser. Zum Servieren passt Vanilleeis oder ein Klecks Crème fraîche, nicht überladen, sonst geht der Eigengeschmack der Früchte verloren.
  • Zubereitungstipps

    Der wichtigste Schritt: Zucker karamellisieren – hat man das einmal verpasst, schmeckt die ganze Füllung fad. Regelmäßig rühren, aber nicht zu stark, damit die Apfelscheiben intakt bleiben und schön glasig werden. Der Zimt muss zum Schluss rein, sonst kann er bitterness entwickeln bei zu langem erhitzen. Das Rasterflechten der Teigstreifen ist zwar mühsam, macht aber optisch was her und verhindert, dass die Füllung seitlich ausläuft. Beim Andrücken des Randes auf ein sauberes Brechen des Teigs achten – saubere Ränder sorgt für besseren Halt und keine offenen Stellen. Backofen sollte erst vorgeheizt sein, damit der Teig sofort Hitze bekommt und knusprig wird. Überschüssiges Obstsaft läuft gerne aus, daher unbedingt Backblech drunterpakten. Nach dem Backen mindestens 20 Minuten ruhen lassen, sonst ist die Füllung zu flüssig und die Tarte fällt auseinander. Am besten mit kleinen visuellen Tests arbeiten: Blasen im Karamell, dampfender Duft und goldene Teigränder sind Signale zum Herausnehmen.

    Küchentipps

    • 💡 Wichtig: Den Ofen gut vorheizen; die Hitze muss sofort wirken. Achte auf Blasen im Karamell. Das fehlende Aroma kann die Tarte ruinieren. Nüsse reiben leicht, wenn sie frisch geröstet werden. Ursprünglich hatte ich oft Probleme mit matschigem Boden - jetzt die Mischung mit Vollkornmehl macht den Unterschied.
    • 💡 Die Apfelmischung sollte leicht verblassen. Nicht zu weich kochen. Ich habe gelernt, es geht darum, den richtiger Punkt zu finden. Zimt nicht zu früh hinzufügen, sonst verliert er sein Aroma. Pfanne vorheizen, damit der Karamell gleich anfängt zu bewegen. Halte alles im Auge; Farben ändern sich schnell.
    • 💡 Wenn dir Walnüsse ausgehen, gehe auf Mandeln oder Haselnüsse über. Veränderung der Textur ist zwar gegeben, aber nicht schlimm. Experimentieren ist der Schlüssel. Auch die Cranberries kannst du gegen Rosinen oder getrocknete Kirschen eintauschen; bringt Abwechslung ins Spiel. Immer frische Zutaten verwenden – die Äpfel sind entscheidend, die Textur ist wichtig.
    • 💡 Vermeide zu viel Feuchtigkeit. Das kann zu einem matschigen Boden führen. Daher: Achte auf die Apfelmenge. Karamell hat seine Zeit, lass es Zeit nehmen. Vor dem Backen abkühlen lassen – sonst zerfällt alles. Gedanken über Trockenvorrat – kaufe suficiente Menge; es passiert mir oft.
    • 💡 Nutze die Pflanzenmilch; ungesüßte Mandelmilch ist perfekt. Der Geschmack bleibt neutral. Mein erster Versuch mit Kokosöl war nicht ideal. Achte daher auf die Temperatur. Wenn der Rand zerreißt, einfach neu zusammendrücken. Schöne Ränder geben der Tarte Stabilität. Halte deinen Arbeitsplatz immer aufgeräumt.

    Häufige Fragen

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