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Asiatische Karotten-Nudeln mit Erdnusssauce

Asiatische Karotten-Nudeln mit Erdnusssauce

Von Marlena

Reisnudeln mit feiner Karottenjulienne in einer würzigen Erdnuss-Sojasoße. Schnell vorbereitet, die Nudeln werden vorab in heißem Wasser eingeweicht. Karotten werden in Öl angebraten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln kurz mitgegart. Sauce aus Erdnussbutter, Reisessig, Hühnerbrühe und Fischsoße bringt würzigen Geschmack. Abschließend frische Korianderblätter und geröstete Erdnüsse darüber. Leicht scharf durch Sambal Oelek, dabei ohne Milch, Eier, Nüsse außer Erdnüssen. Ideal als leichtes Hauptgericht, einfache schnelle Zubereitung.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 18 min
Gesamt: 43 min
Portionen: 4 Portionen
#asiatisch #schnell #leicht #vegan #nussig
Essen geht schnell. Karotten, Reisnudeln, Erdnussbutter. Alles gängig. Kein Firlefanz, keine Eier, keine Milch. Sauce mit Fischsoße, aber Austernsosse ersetzt. Noch bissfeste Nudeln, keine Matsche. Ingwer ausgespart, Knoblauch rein. Schärfe von Sambal Oelek, dosiert. Koriander frisch oben drauf. Kleine Röstaromen von Erdnüssen. Kräftig, leicht, nicht träge. Mehr Sauce, weniger Süße diesmal. Abgeändert für mehr Flüssigkeit, damit alles bindet. Sojasoße und Reisessig stimmen die Balance. Ein Gericht, das man schnell rühren will. Für vier. Man kann variieren. Mehr Frühlingszwiebeln, oder Erdnüsse tauschen gegen Cashew – aber hier Erdnussöl als Grund. Knackig, frisch, würzig. Kein Standard, etwas anders.

Zutaten

Nudeln

  • 160 g Reisnudeln etwa 0,5 cm breit
  • Sauce

    • 70 ml Hühnerbrühe
    • 50 ml Reisessig
    • 55 ml cremige Erdnussbutter
    • 35 ml Sojasoße
    • 15 ml brauner Zucker
    • 15 ml Austernsauce
    • 4 ml Sambal Oelek (oder mehr je nach Geschmack)
    • Gemüsepfanne

      • 1,3 Liter feine Karottenjulienne (ca. 7 große Karotten)
      • 25 ml Sesamöl
      • 2 Frühlingszwiebeln, fein geschnitten
      • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
      • 50 ml frischer Koriander, grob gehackt
      • 50 ml geröstete, grob gehackte ungesalzene Erdnüsse

Über die Zutaten

Nudeln aus Reis, möglichst mit halbzentimeter Breite, nicht zu dünn, sonst zerfallen sie. Das Einweichen unbedingt mit heißem Wasser, nicht kochend, sonst kleben sie zu sehr. In der Sauce Erdnussbutter cremig wählen, kein zu fester Klumpen. Hühnerbrühe für Umami, sonst Gemüsebrühe erlaubt, aber weniger intensiv. Austernsauce gegen Fischsoße ersetzt im Rezept - milder und umami-reich. Karotten in feine Julienne schneiden, so bleibt Struktur, kein Püree. Sesamöl statt Erdnussöl, gibt aber nussigen Unterton – Erdnussöl schmeckt man, Sesamöl leicht anders. Frühlingszwiebeln frisch, nicht welk, Knoblauch nur fein gehackt, sonst zu dominant. Sambal Oelek dosiert, wer weniger Schärfe will, kann ganz weglassen. Erdnüsse geröstet, grob gehackt, für Crunch und nussigen Nachhall. Koriander unbedingt frisch, gehackt, keine welken Blätter. Geschmäcker variabel, Salz, Zucker, Säure bedeuten Balance – probieren immer.

Zubereitung

Vorbereitung der Nudeln

  1. Reisnudeln in einer großen Schüssel mit heißem, leicht gesalzenem Wasser ca. 18 Minuten einweichen, bis sie bissfest sind. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und gründlich abtropfen lassen.
  2. Sauce anrühren

    1. In einer kleineren Schüssel Hühnerbrühe, Reisessig, Erdnussbutter, Sojasoße, braunen Zucker, Austernsauce und Sambal Oelek mit einem Schneebesen verrühren. Bis zur Verwendung beiseitestellen.
    2. Gemüse anbraten

      1. In einem Wok oder großer Pfanne Sesamöl bei starker Hitze erhitzen. Karottenstreifen 5 bis 6 Minuten anbraten, oft wenden, bis sie gedrungen aber noch knackig sind. Mit Salz und Pfeffer würzen.
      2. Knoblauch und Frühlingszwiebeln zugeben, kurz zusammen 1 bis 2 Minuten mitgaren, bis der Knoblauch duftet.
      3. Fertigstellen

        1. Nudeln und die vorbereitete Sauce sofort in den Wok geben. Alles sorgfältig vermengen, bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten durchziehen lassen, sodass die Sauce leicht eindickt und Nudeln sich erwärmen.
        2. Nochmal abschmecken, bei Bedarf mit mehr Sambal Oelek oder Sojasoße nachwürzen.
        3. Auf Teller verteilen. Mit frischem Koriander und den gerösteten Erdnüssen bestreuen. Sofort servieren.

Zubereitungstipps

Die Nudeln nach dem Einweichen kalt abspülen, damit sie nicht weitergaren und nicht kleben. Das Anbraten der Karotten mit der richtigen Hitze wichtig – erst bei hoher Temperatur, dann würzen, sonst werden sie weich und matschig. Knoblauch und Frühlingszwiebeln nur kurz mitbraten, damit sie Aroma geben, aber nicht verbrennen oder bitter werden. Sauce erst anrühren vor dem Anrichten, gut verquirlen, damit die Erdnussbutter sich glatt verteilt. Beim Vermengen im Wok alles beherzt mischen, dann verschmilzt das Aroma. Nachwürzen wichtig, weniger Salz zuerst, lieber später mehr. Die Erdnüsse zuletzt als Topping, nicht mitgaren, sonst verlieren sie den Biss. Koriander auch erst beim Anrichten. Variationen möglich mit Tofu statt Huhn oder anderen Gemüsen, aber hier pur auf Karotten fokussiert. In heißen Tellern servieren. Das Gericht hält sich nicht lange warm, frisch essen. Geduld mit dem Anrichten lohnt sich.

Küchentipps

  • 💡 Die Reisnudeln. Heisses Wasser verwenden. Etwa 18 Minuten einweichen. Wenn das Wasser zu heiß ist, kleben sie. Also leicht salzen, kein Kochen. Abgießen und kalt spülen. Wichtig für die Textur.
  • 💡 Für die Sauce. Erdnussbutter cremig wählen. Gut verrühren. Hühnerbrühe gibt Umami. Gemüsebrühe geht auch, schmeckt aber weniger intensiv. Austernsauce? Optional statt Fischsauce verwenden. Milder, aber auch gut.
  • 💡 Karotten in Julienne schneiden. So bleibt der Biss da. Keine matschigen Stücke. In der Pfanne genug Hitze, um sie schnell anzubraten. Knoblauch und Frühlingszwiebeln nur kurz mitgaren. Sie sollten aromatisch bleiben.
  • 💡 Sambal Oelek steuern. Schärfe ist individuell. Wer weniger will, einfach weglassen oder reduzieren. Geschmäcker variieren. Erdnüsse sind Crunch, trotzdem nicht mitkochen. Koriander frisch, nicht welk, für den Aroma-Kick.
  • 💡 Servieren in heißen Tellern. Warm servieren wichtig. Gericht hält sich nicht lange warm. Geduld beim Anrichten. Koriander und Erdnüsse erst als Topping. Die Mischung braucht Frische, kein Abkühlen.

Häufige Fragen

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