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Auberginen-Ei-Sandwich

Auberginen-Ei-Sandwich

Von Marlena

Gebratene Auberginen mit Eiern kombiniert in fluffigem Fladenbrot. Frisches Gemüse, würzige Soßen und Zitronensaft sorgen für Frische und Tiefe. Einfach, schnell, vegetarisch und ohne Milchprodukte oder Nüsse. Alternativen für Zutaten und Tipps für knusprige Auberginenränder ohne zu viel Öl. Perfekt für den schnellen Mittag oder entspanntes Abendbrot. Aromatisches Amba oder fruchtiges Mango-Chutney bringt den letzten Kick mit sich.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 40 min
Portionen: 4 Portionen
#vegetarisch #schnell #einfach #gesund
Kennt ihr das? Irgendwas sollte einfach schnell gehen und schmecken, frisch sein aber auch satt machen. Auberginen und Ei haben für mich da eine tolle Kombi, weil die Aubergine sich gut knusprig anbraten lässt und die Eier diese sämige Füllung bringen. Das erste Mal hab ich so ein Sandwich in Tel Aviv gegessen, die Auberginen waren perfekt, außen so leicht kross und innen schmelzend weich. Dazu das Fladenbrot, das man fast zerreißen will, weil so viel drin steckt. Beim Nachkochen habe ich die Zutaten etwas verändert, Limettensaft statt Zitrone, Mandeltahini statt normalem Tahini – weil ich das milder mag. Auch das Mango-Chutney darf nicht fehlen, die süß-saure Würze bringt einen Hammerkontrast. Achtung, Auberginen richtig braten ist eine Kunst für sich – Temperatur, Ölmenge, Timing. Aber wenn das passt, höre ich das Zischen in der Pfanne und rieche die Röstaromen, die schon halb das Gericht ausmachen. Die Frische im Gemüse balanciert alles. Das Brot nicht zu sehr durchnässen, sonst zerfällt das ganze Sandwich, da kann ich aus Erfahrung sprechen. Man kann auch schnell Gemüse austauschen, was gerade da ist. Dennoch, es muss knackig bleiben. Ein echtes Alltagsessen, das ich immer wieder mache – mal für Gäste, mal für mich.

Zutaten

  • Pflanzenöl zum Braten etwa 1,5 cm hoch in der Pfanne
  • 1 mittelgroße Aubergine etwa 350 g in 10 dicke Scheiben geschnitten
  • 1 kleine reife Tomate fein gewürfelt
  • 1 kleine Salatgurke Gewöhnliche Gurke ungeschält, gewürfelt
  • 1/3 rote Zwiebel sehr fein gehackt
  • 15 g frischer Koriander grob geschnitten
  • 20 ml frisch gepresster Limettensaft statt Zitrone, bringt leichter Frische
  • 4 dicke Fladenbrote (Pita funktioniert gut, eigenes Fladenbrot geht auch)
  • 100 ml hausgemachtes Mandel-Tahini - statt klassischem Tahini (milder, nussiger) oder handelsübliches Hummus
  • 4 hartgekochte Eier in Scheiben
  • 40 ml Amba Soße oder Mango-Chutney als Würze (mehr verträgt ruhig)
  • Optional: Frische Minze als Extra im Gemüse
  • Über die Zutaten

    Variationen sind willkommen. Auberginen können auch durch Zucchini ersetzt werden, wobei die Textur dann weniger cremig ist, dafür frischer. Die Zwiebel geht auch in weiß oder Schalotten – die geben unterschiedliche Säurenoten. Der Koriander darf ersetzt werden durch Petersilie oder Minze, auch Fenchelgrün funktioniert interessant mit seiner anisartigen Frische. Fladenbrot kannst du selbst backen; wenn es zu dünn wird, bricht es schnell – lieber ein dickeres Brot kaufen oder etwas aufbacken. Die Ei-Größe kann variieren, kleine Eier schmecken intensiver. Für die Sauce probiere ich auch manchmal Joghurt mit etwas Knoblauch, passt gut, wenn du weicher magst. Wenn es schnell gehen muss – Auberginen in Scheiben im Ofen bei etwa 200 Grad 20 Minuten backen, wenden nicht vergessen. Dann weniger Öl, aber andere Aromen. Bei der Amba-Soße hilft oft Discounterware, falls der Laden nichts bringt, ist Mango-Chutney eine tolle Alternative.

    Zubereitung

  • Erwärm das Pflanzenöl auf mittlerer bis hoher Hitze. Ich nehme immer genug, um die Auberginenscheiben fast zu schwimmen. Wenn es leise zischt, der Duft von frisch erhitztem Öl aufsteigt, bereit für die erste Ladung.
  • Die Auberginenscheiben einzeln portionsweise hineinlegen. Niemals zu viele gleichzeitig, sonst fällt die Temperatur und es wird matschig. Geduld. Nach 5–7 Minuten, wenn sie goldbraun an den Rändern werden und innen weich sind – Fingerprobe mit Gabel, kein Widerstand –, rausnehmen, Ablage mit Küchenpapier auslegen, damit sie das Öl loswerden. Salzen gleich drauf - verstärkt den Geschmack und entzieht leicht Feuchtigkeit.
  • Während die Auberginen ruhen, Tomate, Gurke, Zwiebel, den Koriander und Limettensaft in einer Schüssel vermischen. Ein kleiner Spritzer Olivenöl geht ebenfalls, wenn du magst, für mehr Saftigkeit. Salzen und pfeffern. Die Mischung sollte frisch und knackig bleiben, nicht zu viel ziehen lassen.
  • Brote halbieren und Taschen vorsichtig öffnen. Innen großzügig mit Mandel-Tahini bestreichen (oder Hummus), das bindet später alle Komponenten und gibt cremige Textur. Wer keinen Mandel-Tahini hat, kann sämiges Avocado-Püree nehmen - auch ein Geheimtipp, das macht die Sache weicher und nussig.
  • Dann die Auberginenscheiben hineinlegen, dicht nebeneinander. Darauf die knackige Gemüsemischung verteilen. Die Eier in feinen Scheiben anordnen, so dass sie überall ein bisschen dabei sind.
  • Zum Schluss die Amba-Soße oder das Mango-Chutney großzügig über das Ei träufeln. Nicht zu sparsam sein, die Säure und Würze sind das Salz in der Suppe hier. Wer es schärfer mag, gibt noch einen Spritzer Sriracha oder eine Prise Cayenne dazu.
  • Das Sandwich ganz leicht zusammendrücken und sofort servieren, bevor das Brot weich wird. Ideal mit kalten Getränken, schmeckt auch lauwarm noch okay, aber frisch ist besser.
  • Wer das Frittieren partout vermeiden will, Auberginen auch mit etwas Öl im Ofen backen, bis sie weich sind. Dauert länger, aber weniger Fett und saubere Küche. Tipps: Auberginen nicht zu dünn schneiden, sonst zerfallen sie, unbedingt salzen vor dem Braten, um Bitterstoffe zu reduzieren.
  • Zubereitungstipps

    Timing ist entscheidend. Auberginen nicht zu früh braten, sonst trocken sie aus. Öl muss heiß genug sein, aber nicht rauchen. Die goldbraunen Ränder signalisieren: Jetzt ab ins Papier, sonst werden sie fettig. Die Gemüse-Mischung kurz vor dem Zusammenstellen machen, damit sie knackig bleibt. Brot nicht vor der Zubereitung öffnen, sonst trocknet es aus. Eier schälen unbedingt frisch, sonst fällt die Schale schlecht. Wenn die Amba-Soße zu scharf ist, mit etwas Joghurt oder Tahini mildern. Das Aufschichten ist wie Layering bei einer Lasagne – jede Komponente spürt man noch. Ich drücke meist leicht, aber nicht fest, sonst sacken die weichen Zutaten zusammen. Empfehlenswert, das Ganze direkt zu essen, sonst droht zerfallendes Brot und matschige Textur. Zu viele Zutaten auf einmal sorgen für Chaos – besser einfach halten. Heißt also: arbeiten zügig, eher kleiner Portionen, dafür frisch.

    Küchentipps

    • 💡 Auberginen in dicke Scheiben schneiden. Wichtig – nicht zu dünn machen. Sonst zerfallen sie beim Braten. Mit Öl auf mittlerer Hitze beginnen. Die Ränder sollten goldbraun sein, nicht zu lange drin lassen. 5-7 Minuten pro Seite. Geduld zählt.
    • 💡 Küchenpapier nutzen; das nimmt überschüssiges Öl auf. Salzen sofort nach dem Braten. Das verstärkt den Geschmack. Geschmacklich ist der Unterschied deutlich. Am besten mit Hebelwirkung rausnehmen und gleich ins Papier legen. Timing ist Gold.
    • 💡 Genügend frisches Gemüse verwenden. Gurken, Tomaten und Koriander bringen Frische. Limettensaft statt Zitrone bringt milde Säure. Ich mag kräftigen Geschmack, aber nicht übertrieben. Hohe Frische ist wichtig, also nicht lang ziehen lassen. Sofort vermischen.
    • 💡 Fladenbrote vorher aufschneiden, aber nicht zu früh. Das Brot muss frisch bleiben, sonst wird es matschig. Bei der Füllung aufschichten – zuerst die Auberginen, dann das Gemüse, danach die Eier. Das ergibt eine schöne Textur. Drücken für die richtige Dichte.
    • 💡 Wer weniger Öl nutzen möchte, kann Auberginen einfach backen. Circa 20 Minuten bei 200 Grad. Wenden nicht vergessen. Der Geschmack verändert sich, ist aber auch lecker. Weniger Fett – praktische Alternative. Aber die Krosse fehlt.

    Häufige Fragen

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