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Bananen-Sarrasin-Muffins mit Mandeln und Schokolade

Bananen-Sarrasin-Muffins mit Mandeln und Schokolade

Von Marlena

Saftige Muffins mit reifen Bananen und Buchweizenmehl, ergänzt durch geröstete Mandeln und dunkle Schokolade. Die Zutatenliste wurde leicht angepasst: statt Creme fraîche Sauerrahm, raffinierter Rohrzucker statt braunem Zucker sowie der Ersatz von Pflanzenöl durch Haselnussöl. Pflanzliche Milch sorgt für ein bisschen Frische im Teig. Statt Normalmehl habe ich halbzeitlich Dinkelmehl verwendet. Würzige Noten durch eine Prise Zimt ersetzen die Vanille, wirken spannend und harmonieren mit den anderen Zutaten. Die Backzeit variiert, ein Zahnstocher-Test gibt Aufschluss. Das Ergebnis ist feucht, nussig, mit einer überraschend knusprigen Oberfläche. Geheimnis: nicht zu lange rühren, damit die Textur locker bleibt. Ein bisschen Geduld fürs Abkühlen, dann sind sie perfekt zum Abbeißen.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 25 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 12 Stück
#Muffins #Backen #Süßspeisen #vegetarisch #inspiration
Manchmal reicht die klassische Version nicht, da habe ich angefangen, alternative Mehlsorten und Zutaten statt der üblichen Klassiker zu verwenden. Besonders Buchweizen passt gut zu Bananen – etwas herber als Weizen, gibt Tiefe. Die Kombination aus Mandeln und Schokolade ist altbewährt, doch mit Haselnussöl wird alles nussiger, etwas französischer. Auf das Timing beim Backen achten, vor allem bei muffigen Teigen mit reichlich Obst – die müssen durchbacken, dürfen aber nicht trocken werden. Ich rate, optische und haptische Tests zu probieren: durch die Oberfläche streichen, Risse setzen, Farbe prüfen. Manch einer unterschätzt die Bedeutung der Kühlung, so wird der Muffin erst fest genug. Mit etwas Übung gelingt so eine besondere Muffin-Variante, die auch bei Familie und Freunden Eindruck macht.

Zutaten

  • 360 ml reife Bananen, zu Mus zerdrückt (ca 3 große)
  • 110 ml Sauerrahm
  • 90 g brauner Rohrzucker
  • 65 ml Haselnussöl (alternativ Rapsöl oder mildes Olivenöl)
  • 1 großes Ei
  • 3 ml Zimtpulver (ersetzt Vanille, passt besser zu Sarrasin)
  • 130 g Dinkelmehl (Typ 630) halbe Menge ersetzt durch Buchweizenmehl
  • 90 g Buchweizenmehl
  • 6 ml Backpulver
  • 3 ml Natron (Backsoda)
  • 1,25 ml Salz
  • 90 g geröstete Mandeln, grob gehackt
  • 110 g dunkle Kuvertüre mit 60% Kakao, grob gehackt
  • 60 ml pflanzliche Milch (zB Hafer- oder Mandeldrink), falls Teig zu fest
  • Über die Zutaten

    Buchweizenmehl ist glutenfrei, deshalb mische ich es mit Dinkel, sonst könnten Muffins zu trocken oder bröckelig werden. Sauerrahm ersetze ich oft durch griechischen Joghurt oder Crème fraîche, das gibt mehr Säure und Frische, gleichzeitig Fett. Rohrzucker bringt mehr Geschmack als normaler Zucker, hat mehr feuchte Note. Haselnussöl nicht zu kostspielig kaufen, bei Mindermenge geht auch Rapsöl, das neutral hält. Die Wahl der Schokolade entscheidet stark über Geschmack – dunkle mit 60–70 % für herbe Varianten, Milchschokolade für Senioren und Kinder. Mandeln sollten leicht geröstet sein, sonst fehlen die Aromen. Optional: gehackte Walnüsse geben mehr Crunch. Pflanzliche Milch hilft, wenn der Teig zu dick ist, ansonsten weglassen. Ei gibt Struktur, kann durch Apfelmus oder Leinsamenwasser ersetzt werden.

    Zubereitung

  • Ofen auf 175 ˚C vorheizen. Tiefes Backblech mit Muffinförmchen aus Papier oder Silikon auslegen, 12 Stück. Gitter mittig positionieren, damit Hitze gleichmäßig verteilt wird.
  • In großer Rührschüssel Bananenmus mit Sauerrahm, Rohrzucker, Haselnussöl, Ei und Zimt mit Holzlöffel vermischen. Nicht schlagen, nur locker einarbeiten, zu viel Luft reizt Textur.
  • In zweiter Schüssel Dinkel- und Buchweizenmehl mit Backpulver, Natron und Salz vermengen. Trockenstoffe verbinden sich besser, bevor sie nass werden.
  • Mehlmischung zur Bananenmischung geben. Mit der Spachtel vorsichtig unterheben, nur so viel, bis nichts mehr trocken ist. Falls der Teig zu kompakt, pflanzliche Milch esslöffelweise unterheben. Zu viel Flüssigkeit lässt Muffins auseinanderfallen.
  • Mandeln und Schokolade zuletzt reinrühren. So bleiben Stücke grob und knusprig. Teig in die Förmchen verteilen, leicht andrücken, damit keine Hohlräume entstehen.
  • Backzeit ca. 20–27 Minuten – je nach Ofen. Muffins an der Oberfläche beobachten: sie sollen goldbraun, aber nicht zu dunkel sein. Risse und feste Struktur an der Oberseite sind gute Anzeichen. Zahnstocherprobe nicht überspringen – batteriereste müssen minimal sein, keine feuchten Teigklumpen.
  • Nach dem Backen einige Minuten im Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf Gitter stürzen. Direkt aus Muffinform zu nehmen kann Risse verursachen oder kleben bleiben. Volle Kühlung erst nachdem sie handwarm sind, sonst brechen sie leichter.
  • Tipps zum Erfolg: Backformen immer gut fetten oder mit Papier auslegen. Kein Übermischen – Teig soll facettenreich sein, nicht homogen. Bei zu trockenem Teig nachträglich Öl oder Milch ergänzen, nicht zuviel sofort. Mandeln können leicht statt geröstet auch roh bleiben, gibt milderen Geschmack. Schokolade kann Varianz haben – Milch- oder sogar weiße für süßere Versionen.
  • Aromaentwicklung während des Backens lässt sich am Duft erkennen – wenn Haselnüsse knuspern und Bananen langsam karamellisieren, ist die Backzeit nah.
  • Wer experimentiert: Würze etwa mit Kardamom oder Muskat, Zimtpulver mit Tonkabohne austauschen für interessante Tiefe. Für vegane Variante Ei durch Leinsamen-Gel ersetzt, Sauerrahm durch Sojajoghurt, extra Öl eventuell nötig.
  • Zubereitungstipps

    Nicht zu viel rühren hat höchste Priorität. Mehl erst zuletzt unterheben, langsam und mit Spatel. Lufteinschlüsse reduzieren Dichte, zu starkes Rühren zerstört das. Backzeit ist flexibel – das Auge schwört auf goldbraune Oberfläche ohne verbrannte Stellen. Innen feucht, außen knusprig – das möchte ich. Der Zahnstocher-Test ist klassisch, aber Sensorik wichtiger: Teig darf kein feuchter Klumpen mehr kleben. Nach dem Backen nicht sofort aus der Form nehmen; Muffins brauchen Zeit zu stabilisieren. Für Gleichmäßigkeit schiebe ich Blech oft nach 10 Minuten eine Position weiter, manchmal decke ich nach 20 Minuten leicht ab, damit Oberfläche nicht verbrennt. Geräusche vom Ofen: wenn Backraum durch Dampf voll, brauchen Muffins etwas mehr Zeit. Aromen entfalten sich erst beim Auskühlen, bei warmen Muffins schmeckt man meist nur Zucker und Fett.

    Küchentipps

    • 💡 Beobachte den Teig während des Mischens. Zu lange rühren führt zu dichten Muffins. Ich mache es immer vorsichtig. Ruhe und Geduld bringen Luftigkeit.
    • 💡 Die Backzeit kann variieren. Einige Minuten weniger oder mehr beeinflussen das Ergebnis stark. Schau auf die Farbe. Goldbraun ist der Schlüssel.
    • 💡 Wenn du keinen Sauerrahm hast, versuche griechischen Joghurt. Das gibt eine ähnliche Säure und Feuchtigkeit. Aber mische erst in kleinen Mengen.
    • 💡 Schokolade ist entscheidend. Dunkle Schokolade bringt Tiefe, während Milchschokolade süsser ist. Für Kinder oder Senioren empfehle ich die mildere Variante.
    • 💡 Die Kühlung der Muffins ist wichtig. Sie stabilisieren sich erst richtig, wenn sie abgekühlt sind. Geduld zahlt sich aus, Gewicht auf ein Gitter legen, wenn nötig.

    Häufige Fragen

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