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Basis-Crêpes mit Twist

Basis-Crêpes mit Twist

Von Marlena

Grundteig für ca. 8-10 dünne Crêpes mit Milch und Eiern, nun mit Dinkelmehl und Kokosblütenzucker. Butter zum Ausbacken, Vanille und Zimt geben eine warme Note. Teig sollte nicht zu dick sein, damit Crêpes zart werden. Wichtig: Pfanne vorheizen, Butter nur hauchdünn. Wenden, wenn Rand sich gelöst hat und bläuliche Bläschen treten. Erst nach kurzem Nachbraten rausnehmen. Crêpes warmhalten und vor dem Servieren kurz dämpfen, sonst werden sie trocken.
Vorbereitung: 10 min
Kochzeit: 13 min
Gesamt: 23 min
Portionen: 8 bis 10 Crêpes
#Crêpes #Dessert #Küchen Tipps
Klassische Crêpes sind schnell gemacht, aber oft werden sie zu dick, trocken oder fleckig. Die richtige Konsistenz des Teigs und die Kontrolle der Hitze in der Pfanne entscheiden, ob am Ende zarte, dünne Crêpes auf dem Teller liegen. Ich habe verschiedene Mehlsorten und Zuckerarten ausprobiert, Dinkelmehl mit Kokosblütenzucker bewährt sich geschmacklich und in der Textur. Die Pfanne muss richtig heiß sein, aber nicht rauchen - dabei helfen die kleinen Bläschen und der sich lösendende Rand als Anzeichen. Wenden ist eine knifflige Sache – zu früh, reißen sie, zu spät, werden sie trocken. Die zweite Seite braucht weniger Zeit, maximal 25 Sekunden. Butter nur sehr sparsam und regelmäßig erneuern, sonst wird das Ergebnis pappig. Nach dem Backen immer warmhalten, sonst bricht die Wärme sofort die Zartheit. Geduld mitbringen, probieren, dann gelingt es oft schon beim zweiten Mal besser.

Zutaten

  • 280 ml Milch alternativ Mandelmilch
  • 2 mittelgroße Eier
  • 90 g Dinkelmehl Type 630
  • 25 ml Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 1/4 Teelöffel Zimtpulver
  • Butter oder Pflanzenöl zum Ausbacken
  • Über die Zutaten

    Milch lässt sich zu etwa 50% durch Pflanzenmilch wie Mandeln oder Hafer ersetzen, gibt einen anderen Charakter, aber die Bindung bleibt erhalten. Dinkelmehl mildert den Geschmack und unterstützt die Konsistenz. Kokosblütenzucker oder Rohrohrzucker geben ein feines karamelliges Aroma; Agavendicksaft oder Honig neu testen, je nachdem wie flüssig der Teig wird, dann Milch nachjustieren. Vanille und Zimt sind keine Musts, geben aber eine raffinierte Tiefe, die ich mit niedriger Dosierung empfehle – sonst überlagert es den neutralen Teig. Butter zum Ausbacken sparsam nehmen, andernfalls saugen Crêpes Fett und verlieren ihre zarte Konsistenz. Ich schwenke die Pfanne gerne ein Mal vor jeder neuen Crêpe, um alle Reste von angebackenem Teig zu entfernen, sonst braune Punkte auf dem Crêpe. Eier kann man durch Leinsamenersatz ersetzen, dann aber länger quellen lassen. Frische Zutaten immer Raumtemperatur – sonst zieht der Teig sich zusammen und wird zäh.

    Zubereitung

  • Eier aufschlagen, Milch in den Standmixer geben, mit Vanille, Zimt, Zucker und Salz vermischen.
  • Dinkelmehl langsam einrieseln lassen, kurz mixen, bis keine Klümpchen mehr sichtbar. Konsistenz soll flüssiger sein als Pfannkuchen, am besten löffelweise runterlaufen.
  • Teig 10 Minuten ruhen lassen. Schmeckt besser, Bindung wird gleichmäßiger.
  • Pfanne (ca. 18 cm Durchmesser) auf mittlerer bis leicht erhöhter Hitze warm werden lassen. Mit Butter sehr sparsam dünn ausstreichen, dabei mit Pinsel oder Küchenpapier überschüssiges Fett abnehmen. Zu viel Butter? Crêpes werden nicht knusprig sondern matschig.
  • 60 ml Teig mittig in die Pfanne geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen. Schnell arbeiten, bevor Teig stockt.
  • Warten. Der Rand hebt sich, Bläschen blinken auf, Farbe dort goldgelb, restliche Oberfläche matt-weiß, das ist der perfekte Moment zum Wenden. Ungefähr nach 1-1 1/2 Minuten; Fingerregel: Ein leichter Druck an Rand zeigt Elastizität.
  • Mit dünner Spatel vorsichtig lösen und umdrehen. Es knistert. Nach 20-25 Sekunden ist die zweite Seite genug gebräunt, darf leicht hellbraun sein, sonst wird trocken.
  • Crêpe vorsichtig herausheben, auf Teller geben, mit Alufolie locker abdecken oder auf Teller stapeln und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Warmhalten wichtig, trockene Crêpes ohne Abdeckung zerreißen leicht.
  • Restlichen Teig ebenso verarbeiten. Teig bleibt im Kühlschrank gut 24-48 Stunden, notfalls vor Gebrauch nochmal mit Milch glatt rühren.
  • Wer keine Eier mag: 1 Esslöffel gemahlene Leinsamen mit 3 Esslöffeln Wasser quellen lassen als Ei-Ersatz. Gleicher Rhythmus.
  • Mehl austauschbar gegen Weizen oder glutenfreie Mehlmischung, Zucker gegen Honig oder Agavendicksaft.
  • Pfanne nie zu heiß, sonst außen schwarz und innen roh. Lieber mittlere Hitze, Geduld. Kein Holzlöffel zum Wenden, Metall-Wender mit dünner Kante ist besser. Sonst zerreißt der Spinat.
  • Crêpes in der Pfanne kurz anrösten macht die Ränder knuspriger. Ein Teelöffel Butter pro Crêpe wirkt Wunder.
  • Wichtig: Nach jeder fünften Crêpe Pfanne erneut einfetten, sonst klebt der Teig fest.
  • Zubereitungstipps

    Das Zusammenspiel von Temperatur, Teigkonsistenz und Timing ist entscheidend. Der Teig darf nicht klumpig sein – komplette Klümpchen ruinieren die zarte Crêpetextur. Die Wartezeit vor dem Braten ist eine der Zutaten für Lockerheit, lässt das Mehl quellen. Pfanne heiß, aber nicht rauchend – ein Fingertest zeigt die Hitze an: wenn leicht warm, aber nicht verbrennend, klappt es am besten. Den Teig gleichmäßig verteilen, sonst gibt es zu dicke Stellen. Die charakteristischen Bläschen auf der Oberfläche sind das wichtigste visuelle Signal zum Wenden, nicht die Zeit. Das Umschlagen mit Spatel erfordert Ruhe und Übung, um Risse zu vermeiden. Nach dem Wenden die zweite Seite nur kurz, das reicht völlig. Crêpes direkt nach dem Braten auf einem Stapel locker mit Alufolie abdecken, damit sie im eigenen Dampf nicht austrocknen. Durch Erfahrung habe ich gelernt: Weniger ist mehr beim Einfetten und beim Wenden – überladene Pfanne = klebrige Matsch-Crêpes. Wenn Crêpes reißen, entweder Teig zu dick oder zu heiß geschwenkt. Temperatur regelmäßig anpassen, kleine Fehler merkt man direkt.

    Küchentipps

    • 💡 Vor dem Braten den Teig unbedingt ruhen lassen. Mindestens 10 Minuten. Gewährleistet gleichmäßige Bindung. Achte auf die Konsistenz – sie sollte flüssiger sein als bei Pfannkuchen. Klumpen ruinieren die Crêpes-Textur. Mixen bis keine Klümpchen sichtbar sind. Ist der Teig zu dick? Milch nachjustieren. Du kannst auch Pflanzenmilch verwenden. Mandelmilch bringt eine andere Note mit.
    • 💡 Die Pfanne muss gut vorheizen. Temperatur ist entscheidend. Zu heiß, Crêpes außen verbrannt, innen roh. Zu kühl, sie bleiben klebrig. Ein einfacher Fingertest hilft. Wenn die Pfanne leicht warm ist, aber nicht raucht, passt es. Du musst schnell arbeiten. Teig schnell in die Pfanne geben, sonst stockt er zu früh. Schwenkens mit der Pfanne ist wichtig für gleichmäßige Verteilung.
    • 💡 Butter sparsam verwenden. Zu viel Fett macht die Crêpes pappig, was niemand will. Ich nutze oft einen Pinsel, um das Fett gleichmäßig zu verteilen. Vergiss nicht, nach jeder fünften Crêpe die Pfanne erneut einzufetten. Das verhindert ein Festkleben. Alternativ kannst du Pflanzenöl verwenden, aber achte darauf, dass es eine neutrale Sorte ist.
    • 💡 Küchenutensilien verinnerlichen. Ein dünner Metallspatel ist der beste Freund beim Wenden. Holzlöffel zerreißen den Teig eher. Achte auf die Bläschen am Rand. Sie sind ein klares Signal, dass die Crêpe bereit ist zum Wenden. Die zweite Seite braucht weniger Zeit – 20 bis 25 Sekunden genügen. Geduld ist hier der Schlüssel.
    • 💡 Wenn die Crêpes reißen, Überprüfung der Teigmenge. Ist der Teig zu dick? Oder brät man sie zu heiß? Beide Optionen sind häufige Fehler. Solltest du keine Eier mögen, nutze Leinsamen – ein Esslöffel mit Wasser quellen lassen. Teste auch Dinkelmehl und glutenfreie Mischungen. Achte auf die Bindung und das Aroma, etwas experimentieren schadet nicht.

    Häufige Fragen

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