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Beeren-Vanille-Salat mit Rosmarin

Beeren-Vanille-Salat mit Rosmarin

Von Marlena

Frische Beeren satt, gemixt mit einem abgewandelten Vanillesirup, angereichert durch Rosmarin. Die Früchte nicht zu stark zerdrücken, sonst wird’s matschig. Statt traditioneller Cerise weiche ich auf reife Himbeeren und schwarze Johannisbeeren aus. Sirup kochen, sobald das Zuckerwasser leise köchelt, aufpassen, er darf nicht zu dunkel werden. Kühle frische Mischung nach dem Ziehen gut durch, damit der Geschmack durchzieht. Perfekt als leichter Nachtisch, vegan, ohne Gluten, Laktose, Nüsse oder Eier. 4 bis 6 Portionen, macht optisch einiges her, Struktur bleibt knackig. Ein paar Tropfen Limettensaft geben Frische und Balance im Aroma.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 5 min
Gesamt: 30 min
Portionen: 4 bis 6 Portionen
#Salat #vegan #Dessert #Beeren #schnell
Beeren, diese kleinen Farbexplosionen im Sommer, leicht sauer, süß, und fast überall zu finden. Normalerweise mache ich so einen Salat mit Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen – alles altbekannt. Diesmal Experiment mit Johannisbeeren, die so etwas erdiges und sauvages geben. Fehler früher: Zu viel Zucker, dann zieht alles nach, wird träge leer und wässrig. Weniger Zucker, mehr frische Säure durch Limette, das hält die Struktur und hebt den Geschmack trotz weniger Süße. Vanille diesmal nicht nur Schote, sondern mit Rosmarin einen Twist rein, wirklich unerwartet, aber harmoniert! Einfach Sirup nicht zu lange kochen, hört eher auf den Klang, wenn das Zuckerwasser beim Köcheln wie plätschert, richtig gemacht. Viele unterschätzen die Ruhezeit – raus damit, zu früh gegessen schmeckt fad.

Zutaten

  • Vanillesirup
  • 1 Vanilleschote halbiert und ausgekratzt
  • 70 ml Wasser
  • 100 ml Zucker
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • Fruchtsalat
  • 400 ml (1¾ Tassen) gehackte Erdbeeren
  • 400 ml (1¾ Tassen) frische Himbeeren
  • 400 ml (1¾ Tassen) schwarze Johannisbeeren
  • 2 EL frisch gepresster Limettensaft
  • Über die Zutaten

    Vanille: immer die ganze Schote mit in den Sirup kochen, nicht nur das Mark. Schotenreste kannst du später trocknen und in Zucker geben – Vanillezucker zuhause. Zucker reduziert von der üblichen halben Tasse auf ca 100 ml; weniger Süße, dafür mehr aufs Aroma konzentriert. Rosmarin – frisch. Gut waschen, lieber nur einen kleinen Zweig, sonst wird der Geschmack zu dominant. Die Beeren müssen trocken sein, das zählt mehr als Zeitangaben beim Kühlen. Himbeeren statt Kirschvarianten, weil sie mehr Textur geben, kein Kerne stören und leichter zu essen sind. Schwarze Johannisbeeren bringen leichte Säure und Farbe; passen gut zu Erdbeeren, die ich reduziert habe. Limette peppt auf – nicht nur optisch sondern auch geschmacklich. Alternativ geht auch Zitronensaft, aber das Aroma verliert etwas Frische. Trick: Gefrorene Beeren sind okay, aber nicht zum Ranmatschen vor dem Servieren – Auftauen langsam bei Raumtemperatur, sonst brechen die Früchte zu sehr.

    Zubereitung

  • Vanillesirup ansetzen: Zunächst Vanillemark mit Schote und Rosmarinzweig in kaltes Wasser geben. Zucker hinzufügen, mittlere Hitze. Sanft zum Köcheln bringen – kleine Blasen, keine große Wallung! Rühren, bis Zucker verschwindet, nicht umrühren wie wild, sonst trübt’s. Kurz auf mittlere Hitze, bis Sirup eindickt, leichte Viskosität muss sein, nicht sirupartig dick. Vom Herd nehmen, 1 Stunde abkühlen lassen, Rosmarinzweig rausfischen. Schote raus, sonst bitter.
  • Beeren vorbereiten: Erdbeeren grob hacken, Himbeeren vorsichtig waschen, keine Feuchtigkeit reinbringen, sonst matscht das Ganze. Schwarze Johannisbeeren entstielen, trocken tupfen.
  • Früchte behutsam mit 3 Esslöffeln kaltem Vanillesirup vermengen. Limettensaft rein, für den Kick. Nicht zu heftig rühren – Beeren sollen intakt bleiben, sonst zerfallen sie schnell. Kalt stellen mindestens 35 Minuten, zieht dann richtig durch, Aroma baut sich auf. Abdecken, nicht austrocknen lassen.
  • Restlichen Vanillesirup abgedeckt kalt aufbewahren oder einfrieren. Nutze für Pfannkuchen oder Desserts – macht sich gut auf Käsekuchen oder Vanilleeis.
  • Vor dem Servieren nochmal kurz umrühren, Frische prüfen. Wenn Beeren zu wässerig, mit einem sauberen Küchentuch leicht trocken tupfen, sonst wird der Salat dünnflüssig und verliert Biss.
  • Zubereitungstipps

    Vanillesirup braucht Aufmerksamkeit. Zucker und Wasser zusammen in kaltem Zustand starten, damit sich die Kristalle lösen und gleichmäßig köcheln. Zu hoher Zuckeranteil führt zu zu dickem und klarem Sirup, dann schmeckt das Ergebnis weniger frisch. Rosmarinzweig während Kochen mitkochen, das bringt holzige, herb-frische Noten – aber lieber nächste Variante mit Thymian probieren, wenn Rosmarin zu dominant. Die Mischung der Beeren immer vorsichtig. Lieber in mehreren Etappen mischen, sonst wird matschig. Kühlen ist kein Warten, sondern aktives Geschmacksbilden. Frische des Salats sichert man durch das Abdecken, damit keine Feuchtigkeit verliert und kein Fremdgeruch reinzieht. Restliches Sirup nie offen lassen – zieht schnell Gerüche an. Vanillesirup hält sich gut mindestens eine Woche im Kühlschrank. Wenn zu süß geworden, durch Verdünnung mit ein wenig Wasser wieder ausbalancieren. Kalt servieren, sonst würde die Vanille Aromatik flüchten.

    Küchentipps

    • 💡 Nicht zu viel Rühren. Der Salat muss die Struktur behalten. Mische die Früchte vorsichtig, damit sie ganz bleiben. Verwende Himbeeren statt Kirschen; sie geben mehr Biss.
    • 💡 Zucker deiner Wahl; vielleicht stevia oder agavendicksaft. Das reduziert die Süße, aber nicht den Geschmack. Achte darauf – die Frische bleibt wichtig, weniger Zucker hebt den Geschmack hervor.
    • 💡 Der Vanillesirup darf nicht zu dunkel werden. Die Blasen müssen leise plätschern. Es ist ein feines Spiel zwischen Hitze und Zeit. Hör auf Deinen Instinkt.
    • 💡 Kühlzeiten sind entscheidend. Nicht einfach warten. Abdecken, Frische sichern, keine Feuchtigkeit verlieren. Der Salat zieht Geschmack; das ist kein Wunschdenken, sondern nötig. Sei geduldig.
    • 💡 Letzter Punkt: Lagere den Sirup in einem dicht verschlossenen Behälter. Gerüche ziehen schnell an. Wenn du zu viel gemacht hast, einfrieren – kaum ein Verlust.

    Häufige Fragen

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