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Blumenkohl Couscous Twist

Blumenkohl Couscous Twist

Von Marlena

Ein vegetarisches Gemüsegericht ohne Gluten, Laktose und Ei. Blumenkohl wird klein gehackt wie Couscous, kombiniert mit gewürzten Zwiebeln, Knoblauch und Sellerie. Statt Apfel und getrockneten Aprikosen nutze ich Birne und Rosinen für neuen Geschmack. Gebratene Walnüsse ersetzen Mandeln, geben mehr Biss. Zitronensaft rundet ab. Zubereitung im Wok oder großer Pfanne. Achtung auf richtige Konsistenz des Blumenkohls – bissfest, nicht matschig. Ein Gericht, das mit Gewürzen lebt, einfach abzuändern, je nach Vorräten und Stimmung. Zeiten sind Richtwerte, eher Gefühl und Blick entscheiden.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 55 min
Gesamt: 85 min
Portionen: 4 bis 6 Portionen
#vegetarisch #gesund #einfach #schnell #glutenfrei
Couscous aus Blumenkohl – ich verbinde damit immer die Suche nach einem Gemüsegericht, das satt macht, aber nicht beschwert. Früher nahm ich oft klassisches Couscous, dann fing ich an, den Blumenkohl zu zerkleinern, das gibt Textur und liegt leichter im Magen. Die Kombination mit Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch ist bewährt, aber ich tauschte Apfel gegen Birne aus. Das bringt eine mildere Fruchtnote, die Rosinen sorgen für das gewisse Überraschungsmoment. Gewürze wie Kreuzkümmel und Koriander lockern das Aroma auf. Wichtig: richtig dünsten, nicht verkochen. Die Auswahl der Nüsse beeinflusst stark die Textur – Walnüsse bieten Biss und leicht herbe Nuancen. Alles zusammen ergibt ein Gericht, das chancenlos ist gegenüber jeder reinen Gemüsespeise.

Zutaten

  • 1 mittelgroßer Blumenkohl, in kleine Röschen zerteilt
  • 2 Stangen Sellerie, in feine Würfel geschnitten
  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 5 ml gemahlener Kreuzkümmel (etwa 1 Teelöffel)
  • 5 ml gemahlener Koriander (etwa 1 Teelöffel)
  • 25 ml (1 ½ Esslöffel) Olivenöl, Butter oder geschmolzene Kokosnussbutter als Alternative
  • 1 reife Birne, ungeschält, entkernt und in Würfel geschnitten
  • 300 ml Gemüsebrühe (etwas mehr als 1 Tasse)
  • 150 ml grob gehackte Walnüsse, leicht geröstet
  • 80 ml (etwa ½ Tasse) Rosinen, klein gehackt oder ganz
  • 25 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Die Mengen sind nicht in Stein gemeißelt. Blumenkohl variieren je nach Größe, daher grob zerkleinern und Menge verstehen. Sellerie kann man durch Fenchel oder Lauch ersetzen, verändert aber den Geschmack. Statt Butter nutze ich gern Olivenöl oder Kokosfett, das bringt subtile Nuancen. Birnen geben milde Süße; bei nicht vorhandener Birne kann man auch sehr reifen Apfel nehmen – aber nicht zu sauer. Walnüsse müssen frisch sein, sonst schmecken sie bitter. Alternativ Pekannüsse oder Mandeln, letztere sind milder. Rosinen sind Geschmacksträger, wer mag, probiert gehackte getrocknete Cranberries oder Datteln, so wird es intensiver und süßer. Brühe selbst gemacht oder gekauft, möglichst würzig, aber nicht salzig, sonst die Salzmenge anpassen.

    Zubereitung

  • Blumenkohl in Portionen teilen. Mit Küchenmaschine oder grobem Messer zerkleinern, bis die Stücke körnig an Couscous erinnern. Zu grobe Stücke noch nachbearbeiten. Das sieht man und fühlt man sofort. Bei zu feiner Körnung droht matschige Masse bei späterem Kochen. Das Ergebnis sollte luftig bleiben, ungefähr 1,2 bis 1,4 Liter Volumen.
  • Große Pfanne erhitzen auf mittlere Hitze. Olivenöl oder Butter rein. Sellerie, Zwiebeln und Knoblauch zugeben. Aromatisch duftet es bald. Die Gewürze jetzt dazu, Kreuzkümmel und Koriander. Oft lege ich die Hitze kurz höher, damit sich die Aromen entfalten. Rösten, bis alles weich wird, etwa 6 bis 7 Minuten. Speckig oder eher glasig, nie braun werden lassen, sonst wird’s bitter.
  • Birnenwürfel kurz mit in die Pfanne geben. Sie liefern Frische und feine Süße, nicht zu süß wie Apfel, eher mild. Kurz anziehen lassen, nicht zerfallen.
  • Gemüsebrühe hinzufügen, langsam aufkochen, dann Hitze reduzieren. Nun Walnüsse und Rosinen zugeben. Rosinen knallen vielleicht auf beim Kauen, fantastische Textur. Walnüsse sollten vorab kurz mit trockener Pfanne geröstet werden, das bringt Aroma und Knusper. Wer keine Walnüsse hat, übrigens Pekannüsse oder Haselnüsse, sogar Sonnenblumenkerne gehen, je nach Vorrat.
  • Die Couscous-Blumenkohl-Mischung in die Pfanne geben. Decken auflegen, Hitze runterdrehen. Sanft dünsten lassen, circa 5 bis 7 Minuten. Mehr auf das Gefühl achten: Das Gemüse sollte bissfest sein, keine matschige Pampe. Luftig, mit leichtem Biss, sonst fällt das Ganze auseinander und wirkt langweilig.
  • Zum Schluss den Zitronensaft unterrühren. Direkt vor dem Servieren abschmecken: Salz und Pfeffer anpassen. Die Säure hebt die Süße der Früchte, das ist wichtig, sonst wirkt das Ganze platt. Probieren. Nachbelichten mit mehr Zitronensaft oder Gewürzen. Sehr spannend ist noch ein Hauch Zimt oder etwas gemahlener Nelke, probiert’s mal, ganz anders.
  • Falls zu viel Flüssigkeit: Pfanne ohne Deckel kurz erhöhen, rühren, Wasser soll verdampfen, aber nicht austrocknen. Ideal ist eine feuchte, lockere Textur. Auf keinen Fall zu lange offen lassen, sonst wird das Gericht trocken.
  • Durch öfteres Probieren und Anpassen lernt man, wie das Gericht perfekt wird. War bei mir ein langer Prozess. Immer erst ausprobieren, dann nachwürzen.
  • Wer keinen Sellerie mag oder hat, kann auch Fenchel verwenden, gibt anfangs aber einen völlig anderen Ton. Sellerie bleibt aber im Original fast unsichtbar, nur Aroma.
  • Zum Aufbewahren: Abkühlen lassen, dann luftdicht, max 2 Tage im Kühlschrank. Aufwärmen vorsichtig, sonst matschig. Besser kurz in Pfanne oder Mikrowelle mit etwas Brühe.
  • Zubereitungstipps

    Erst den Blumenkohl grob zerkleinern und die Körnung prüfen – das ist der Grundstein. Lieber etwas grober, sonst gibt es Pampe. Gemüse anschwitzen auf mittlerer Hitze bis es glasig wird, nie braun, sonst wird es zu herb. Gewürze früh hinein, dann entfalten sie ihre Wirkung. Fruchtwürfel nur kurz mitziehen lassen, bei zu langer Garzeit zerfallen sie und verlieren Textur. Die Mischung mit Brühe und Nüssen aufkochen, dann Blumenkohl dazugeben, Deckel drauf, sanft garen lassen. Timing beim Garen nicht dogmatisch sehen, lieber mit Finger prüfen – soll noch etwas Biss haben. Säure erst zum Schluss, sonst verschwindet sie. Nach dem Garen noch mal abschmecken und falls zu nass, kurz offen kochen lassen. Ein paar Variationen mit Zimt oder Nelken sind Klasse, geben Wärme. Rostige Pfannen? Nicht verwenden – das beeinflusst Geschmack. Hygiene nicht vergessen: Zutaten gut waschen, vor allem Blumenkohl. Reste nie zu lange lagern, werden sonst matschig.

    Küchentipps

    • 💡 Blumenkohl zuerst richtig zerkleinern. Achte auf die Konsistenz. Zu grob bleibt es knackig; zu fein wird matschig. Es ist wichtig, das Volumen im Auge zu behalten. Ungefähr 1,2 bis 1,4 Liter sollten es sein. Die Luftigkeit bringt die Textur.
    • 💡 Wenn du die Aromatik verstärken willst, röstest du die Walnüsse vor dem Hinzufügen. Das gibt ein nussiges Aroma. Kurz ohne Öl erhitzen. Wer Nüsse nicht mag, kann Sonnenblumenkerne verwenden. Sie sind ebenfalls knusprig und bringen einen anderen Biss.
    • 💡 Gemüsebrühe ist wichtig; selbst gemacht hat den besten Geschmack. Bei gekaufter Brühe darauf achten, dass sie nicht zu salzig ist. Sonst reduzieren. Wenn es zu trocken wird, etwas mehr Brühe oder Wasser hinzufügen, aber vorsichtig. Besser ist eine feuchte, lockere Konsistenz.
    • 💡 Verändern geht schnell. Wenn du keinen Sellerie hast, Fenchel oder Lauch probieren. Diese geben einen anderen Geschmack. Auch der Einsatz von Äpfeln anstelle der Birne ist möglich, nur darauf achten, dass sie nicht zu sauer sind. Das kann die Süße des Gerichts beeinflussen.
    • 💡 Zum Schluss Zitronensaft. Das bringt Frische und hebt die Aromen. Etwas Zimt oder Nelke kann dabei eine schöne Überraschung bringen. Das erhöht die Wärme. Probieren und anpassen, das ist der Schlüssel. Gut abschmecken.

    Häufige Fragen

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