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Blumenkohl-Pizzaboden mit Spinat

Blumenkohl-Pizzaboden mit Spinat

Von Marlena

Ein alternativer Pizzaboden aus fein zerkleinertem Blumenkohl, vermischt mit geriebenem Pecorino statt Parmesan und Kichererbsenmehl ersetzt durch Hafermehl. Der Topping-Mix wird mit einer hausgemachten Tomatensauce, geriebenem Gouda und frischem Babyspinat sowie halbierten Kirschtomaten belegt. Handwerkliche Technik im Umgang mit Feuchtigkeit und Backzeiten sorgt für eine stabile, knusprige Kruste trotz Gemüsebasis. Ideal für Veggie-Fans und glutenfreie Ernährung nach meinen vielen Experimenten. ‘Rohmasse’ gut ausgepresst – sonst bricht der Boden auseinander beim Backen. Aroma entsteht durch Zutaten und Backen mit hoher Hitze. Wenige Tricks für beste Textur.
Vorbereitung: 35 min
Kochzeit: 22 min
Gesamt: 57 min
Portionen: 2 Portionen
#glutenfrei #vegetarisch #gesund
Pizzaboden aus Blumenkohl – schon zigmal angegangen, immer zu feucht, bröselig oder matschig. Erst mit Hafermehl statt Kichererbsenmehl wurde die Struktur stabiler. Pecorino statt Parmesan sorgt für kräftigen Geschmack. Wichtigste Lehre: Wasser raus, Wasser raus! Am besten mit Küchenmaschine zerkleinern, dann im Tuch pressen, sonst wird die Kruste weich. Knusprige Textur entsteht durch starkes Backen bei hoher Temperatur. Dann Käseschicht drauf und kurz fertig backen, frischer Spinat und Tomaten als Kontrast obendrauf. So bleibt Pizza trotzdem leicht und nicht pampig. Keine Pizza von der Stange, aber wenn man die Tricks kennt, kommt was richtig Gutes raus. Erinnerungen an früher, wenn Kruste immer durchweicht war – jetzt hat man die Kontrolle.

Zutaten

Pizzaboden aus Blumenkohl

  • 210 g Blumenkohl in kleinen Röschen, grob gehackt
  • 105 g geriebener Pecorino Käse
  • 25 g Hafermehl (ersetzt Kichererbsenmehl)
  • 1 Ei
  • 2 ml getrockneter Oregano (ca 1/2 Teelöffel)
  • 1 ml Knoblauchpulver (1/4 Teelöffel)
  • 1 ml Chiliflocken gemahlen (1/4 Teelöffel)
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • Belag

    • 130 ml Tomatensauce (selbstgemacht oder gekauft)
    • 90 g geriebener Gouda (statt Mozzarella)
    • 20 g frischer Babyspinat
    • 8 Kirschtomaten, halbiert

Über die Zutaten

Blumenkohl ersetzt klassischen Teig, muss möglichst trocken sein. Vorteil: glutenfrei, wenig Kohlenhydrate, mehr Gemüse. Hafermehl ist milder als Kichererbsenmehl, bringt bessere Bindung, aber auf Verträglichkeit achten. Pecorino bringt salzige, würzige Tiefe, Parmesan kann verwendet werden, falls nicht da. Gouda als Käsebelag gibt milden Schmelz, kann durch Mozzarella ersetzt werden. Frischer Spinat wird erst nach Backen zugegeben, sonst Wasserabgabe stört Kruste. Tomatensauce ruhig eigenhändig machen, wenig Zucker, Kräuter rein, um wilde Aromen zu vermeiden. Olivenöl für Geschmack, Farbe und verhindert Austrocknung. Neue Geschmacksidee: Zitronenzeste oder Thymian im Boden mischen, bringt frische Kräuternote. Je nach Blumenkohlqualität Bindemittel anpassen.

Zubereitung

Vorbereitung und Vorheizen

  1. Backofen auf 230 °C Ober-/Unterhitze stellen. Backblech mit Backpapier auslegen und dünn mit Olivenöl einpinseln. Bodenposition im Ofen wählen – meist die unterste Schiene für Kruste am knusprigsten.
  2. Blumenkohl vorbereiten

    1. Blumenkohl in Küchenmaschine zerkleinern, bis er die Konsistenz von grobem Couscous hat – Achtung nicht zu fein. Danach in ein sauberes Küchentuch geben und kräftig ausdrücken! Das ist entscheidend, damit der Boden später nicht durchweicht und bricht. Je trockener, desto besser.
    2. Teig mischen

      1. In großer Schüssel Blumenkohl mit geriebenem Pecorino und Hafermehl vermengen. Ei zugeben, ebenso Oregano, Knoblauchpulver und Chiliflocken. Alles gut mit der Hand durchkneten, bis Masse leicht formbar ist und gleichmäßig verklebt. Sollte noch sehr feucht sein, noch Hafermehl zugeben – aber sparsam, damit Boden nicht trocken wird. Pfeffer frisch mahlen nach Geschmack.
      2. Boden formen und backen

        1. Teig mit nassen Händen auf das Backblech drücken. Runde Form, ca 27 cm Durchmesser; Höhe etwa 5 mm – nicht dicker. Wichtig: nicht zu dünn, sonst zu trocken und brüchig. Mit Olivenöl oben leicht bepinseln.
        2. Ab in den heißen Ofen. 18 bis 22 Minuten backen. Augen auf: Der Rand soll goldbraun werden, Boden ist fest und leicht knusprig. Wenn Boden noch feucht wirkt, lieber 2-3 Minuten verlängern. Öfter hatte ich Probleme, wenn ich zu früh draufgepackt habe.
        3. Belegen und final backen

          1. Boden aus dem Ofen holen, Backpapier inklusive Boden vorsichtig auf ein Ofengitter ziehen und Gitter auf Backblech setzen, so garen Unterseite gleichmäßig weiter.
          2. Sofort Tomatensauce dünn verteilen, dann Gouda großzügig darüber. Hitze muss bleiben, sofort 8 bis 10 Minuten fertig backen. Käse soll schmelzen, aber nicht zu braun werden. Für mehr Geschmack kann man noch frischen Rosmarin unter die Sauce mischen.
          3. Anrichten

            1. Pizza aus Ofen nehmen. Frischen Babyspinat und halbierte Kirschtomaten verteilen, kurz ziehen lassen während die Hitze leicht sinkt. Spinat bleibt knackig, Tomaten frisch. Aufschneiden und sofort servieren. Pizza wird mit der Zeit feuchter, lieber zügig genießen.
            2. Praktische Tipps

              1. Blumenkohl vorher gründlich trocknen, sonst matschiger Boden. Falls kein Pecorino verfügbar: Parmesan funktioniert auch, Gouda kann man durch Mozzarella ersetzen. Bei Verträglichkeit Hafermehl verwenden, ansonsten Kichererbsenmehl. Wer will, kann vor Backen Kruste mit etwas Zitronenschale bestreuen, gibt frischen Kick. Gleichmäßiges Backen und nötige Geduld beim Warten auf die goldene Farbe nicht unterschätzen.
              2. Backofen unbedingt vorheizen und nicht mit feuchtem Papier arbeiten (sonst wird der Boden nicht kross). Zuvor mal Boden gut backen, kein Belag drauf, wenn unsicher. Bissfestigkeit durch visuelle Kontrolle – Boden leicht elastisch, nicht weich.
              3. Klassische Probleme: Boden zerfällt, weil zu feucht; entweder mehr ausdrücken oder etwas mehr Mehl zugeben. Oder Teig zu dünn ausgestreut. Spinat nicht mitbacken, weil er viel Wasser zieht und Boden dabei weicher macht.
              4. Probiert mal die Kombi Gouda und Pecorino, gibt mehr würzigen Unterton. Hafermehl bringt nussige Note. Kommt besser als reine Kichererbsenmehl-Variante. Probier was, jede Charge Blumenkohl variiert im Wassergehalt.
              5. Backzeiten immer als Anhaltspunkt sehen. Farbe + Festigkeit prüfen. Die Geräusche nach ca 15 Minuten sind unverkennbar: leichtes Knacken und Brutzeln der Kruste. Da greife ich oft mit Spachtel unter, um zu fühlen, ob Boden stabil ist. So vermeidet man speckige Unterseiten. Meist nach 20 Minuten alles in Butter.

Zubereitungstipps

Das richtige Zerkleinern des Blumenkohls ist entscheidend – nicht zu grob, nicht zu fein. Danach den Saft herausdrücken, sonst hält die Kruste nicht. Beim Vermengen mit Käse und Ei auf gleichmäßige Verteilung achten, Handarbeit funktioniert gut. Form auf Backblech exakt und gleichmäßig ausstreichen, zügig arbeiten bevor Masse auswässert. Optisch sollte die Kruste goldbraun werden, Ränder leicht knusprig. Das Geräusch des leichten Knisterns und der Duft des gebackenen Käse geben Hinweise zum perfekten Zeitpunkt. Nach erstmaligem Backen sofort belegen und fertig backen, da aufbewahrte Kruste schnell weicher wird. Tipps wie das Verlegen auf Gitter mit Backblech vermeiden feuchte Stellen. Ständige Kontrolle spart enttäuschende Ergebnisse. Kürzen oder Verlängern der Backzeit je nach Ofen möglich, immer Auge drauf.

Küchentipps

  • 💡 Blumenkohl gut abtropfen lassen. Zerkleinern leicht angehen; zu feucht macht die Kruste weich. Ein Küchentuch hilft, den Wassergehalt zu reduzieren.
  • 💡 Die Mischung aus Pecorino und Hafermehl ist wichtig. Pecorino gibt Tiefe, Hafermehl hilft der Bindung. Zuerst gut vermengen, dann das Ei zugeben.
  • 💡 Achte auf die Knusprigkeit. Backofen vorheizen ist entscheidend. 18 bis 22 Minuten, dann ist die Farbe goldbraun. Auf den Rand schauen.
  • 💡 Mit nassen Händen arbeiten beim Formen. Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen – Höhenunterschiede führen zu ungleichmäßiger Garung.
  • 💡 Spinat erst nach dem Backen hinzufügen. Verhindert Wasserabgabe; muss knackig bleiben. Tomaten auch parallel dazu auflegen, frisch und aromatisch.

Häufige Fragen

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