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Bœuf Schmorfleisch mit Kräutersalat

Bœuf Schmorfleisch mit Kräutersalat

Von Marlena

Schmorbraten vom Rind, im Schnellkochtopf zubereitet, mit intensiven Gewürzen wie Zitronengras und Koriander. Dazu ein frischer Kräutersalat mit Minze und Thai-Basilikum. Tipp: Statt Rinderbrühe kann Gemüsefond funktionieren; Austernsauce ersetze ich gern durch Hoisin-Sauce für süßliche Noten. Wichtig: Fleisch richtig anbraten, damit Röstaromen entstehen. Sauce nach dem Kochen durch ein Sieb streichen, um Kräuterreste zu entfernen. Ein bisschen Schärfe durch Chilischoten, die vorher entkernt werden, sonst zu dominant.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Fleisch #Asiatisch #Schnellkochen #Kräuter
Da steht man vor einem Stück Rind, und denkt Kruste rein, Sauce raus. Schnellkochtopf macht Druck, Aroma bleibt drin, Muss man spüren, riechen, sehen am Fleisch. Koriander, Minze dazu, Kick durch Limette und Chili – kein Firlefranz hier. Habe mal zu kurz gekocht, zäh. Heute weiß ich, Geduld am Druckabbau. Zutatenliste bei asiatischen Einflüssen gern mal swap: Austernsauce raus gegen Hoisinsauce, gibt Honignoten; frische Chilis ersetzen durch getrocknete sorgt für andere Schärfewirkung. Richtiges Anbraten, dass man das sizzle hört – das ist das Geräusch von Maillard-Reaktion. Tipp: Wer keinen Schnellkochtopf hat, nimmt Schmortopf, aber Zeit verdoppelt sich. Sauce seihen ist Pflicht, sonst bissige Stückchen ruinieren die samtige Textur. Rundum: Ein Gericht, das durch Hitze, Zeit und frische Kräuter lebt. Ein Gewürzchaos? Nein, eine Symphonie. Alles, was nicht passt, hilft man mit Technik und Gefühl nach.

Zutaten

  • 800 g entknöchtes, mageres Rinderschulterstück in 6 Stücken
  • 25 ml Pflanzenöl
  • 650 ml Rinderbrühe mit wenig Salz
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 5 cm Stück frischer Ingwer, in Scheiben
  • 10 cm Zitronengras, gequetscht und in drei Teile
  • 2 getrocknete rote Chilischoten (ersetzt frische Vögelchen in Original)
  • 15 ml Sojasauce
  • 15 ml Hoisinsauce statt Austernsauce
  • 25 g Koriander, grob gehackt
  • 15 g Thai-Basilikum, zerrupft
  • 15 g Minzblätter, gezupft
  • 3 Frühlingszwiebeln, ordentlich gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gewürfelt
  • 1 frische rote Chilischote, entkernt und fein gehackt
  • 1 TL Limettenschale, fein abgerieben
  • 25 ml frischer Limettensaft
  • Limettenviertel zum Servieren
  • Über die Zutaten

    Austernsauce streicht man leicht ersetzbar mit Hoisinsauce, gibt süßlichen Charakter; Sojasauce unbedingt dunkle, für Tiefe. Rinderschulter verwende ich wegen Fettanteil – nicht zu mager, sonst trocken. Zitronengras bleibt ganz, angestochen, sonst zerfällt es. Frische Kräuter immer erst am Ende rein, sonst verbrennen sie oder verlieren Aroma. Chili immer entkernen, wenn man es mild mag; ansonsten ganz rein für Schärfekick. Knoblauch und Ingwer nicht zu grob schneiden, sonst Geschmack ungleichmäßig. Brühe lieber hausgemacht oder salzreduziert, damit am Ende Salzgrad besser kontrollierbar ist. Öl neutral, sonst Geruch stört feineren Geschmack. Wer Allergien hat, kann Sojasauce gegen Tamari tauschen, glutenfrei.

    Zubereitung

  • Fleischstücke mit Küchenpapier trocken tupfen – das verhindert, dass es beim Anbraten zu dampfen beginnt und macht Kruste bissiger. Schnellkochtopf auf 'Sautieren', 3 Minuten vorheizen (ich merke nach 2 manchmal, das reicht meist). Öl rein, Fleisch scharf anbraten, unbedingt von allen Seiten goldbraun. Salz, Pfeffer früh dran wie Gewohnheit – dringend! Fleisch raus, auf Teller legen und warten.
  • Zwiebel, Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras in den Topf. Kurz andünsten, Duft muss direkt rein ins Hirn, nicht verbrennen! Getrocknete Chilischoten zerkleinert mit rein, Sojasauce und Hoisinsauce dazu. Mit Brühe ablöschen, Herd hoch. Blubberndes Aufkochen beobachten, Ränder nicht kleben lassen, rühren.
  • Fleisch zurück in den Topf. Deckel schließen, auf 'Schmorfleisch' oder Druck 12 Minuten einstellen. Bei mir dauern 50 Minuten okay, aber je nach Gerät variiert. Nach Abschluss 20 Minuten ruhen lassen – Druck langsam ablassen, sonst Fleisch zäh.
  • Deckel ab, Fleisch beiseite legen. Die Sauce durch ein feines Sieb in eine Schüssel gießen. Saftige Stückchen aussortieren. Sauce nochmal ansetzen auf 'Sautieren', Wasser verdampfen lassen bis sie glänzt und dickflüssig ist. Das dauert ca. 12 Minuten, manchmal weniger, hier immer Augen und Nase offenhalten – dicke Sauce heißt Geschmack. Fleisch zurück, in Sauce wenden, warm halten.
  • Für Kräutersalat: Koriander, Basilikum, Minze und Frühlingszwiebeln grob mit Knoblauch, Limettenzeste, Chili und Limettensaft mischen. Kein Salz! Herausstechende Frische. Direkt kurz vor dem Servieren auf dem Fleisch verteilen. Limettenviertel bereitstellen, jeder presst wie er will. Reis passt gut, aber wer auf Kohlenhydrate verzichtet, kann ganz ohne.
  • Auf typische Fallen achten: zu wenig scharf anbraten -> fade Sauce. Zu frühes Entdampfen -> Sauce zu dünn. Zitronengras nicht zerreißen, sonst wird Bitterkeit freigesetzt. Getrocknete Chilies statt frisch wählen bei langem Kochen, damit angenehme milde Wärme.
  • Zubereitungstipps

    Schnellkochtopf zuerst auf Kurzbraten stellen, sonst Fleisch wird nicht schön. Nicht zu voll füllen, sonst Deckel schließt nicht richtig. Das Anbraten ist wichtig, wegen der Aromabildung; ohne Röstaromen wird es langweilig. Geduld beim Druckabbau, sonst glasiges Fleisch. Sauce sieben, um Zitronengras, Chili und Ingwerreste zu entfernen, sonst bitter. Danach reduzieren auf mittlerer Hitze, häufig rühren, wenn Sauce anfängt zu spritzen – gesunde Vorsicht! Die Kräuter lasse ich zuletzt zu, sie müssen knackig bleiben. Es gibt Rezepte, die Kräuter ins Kochen werfen – ich habs probiert, verloren ging Frische. Limettenzeste bringt Aroma, nicht –saure Tupfer–. Das Timing für die Kräuter passt so, dass sie kalt bleiben, beim heißen Fleisch aber leicht anwärmen. So bleibt Textur und Aroma optimal.

    Küchentipps

    • 💡 Fleisch immer trocken tupfen. Das Wasser muss weg. Wenn das Rind zu feucht ist, wird es dampfen, statt schön bräunen. Das gibt Röstaromen – wichtig für den Geschmack. Hohe Hitze zuerst einstellen. Richtig zischend anbraten. Ich mache das mindestens 5 Minuten. Immer wieder wenden. Goldbraun ist das Ziel.
    • 💡 Brühe selbst kochen, wenn möglich. Gekaufte oft zu salzig. Alternativen probieren, Gemüsefond geht auch. Gemüsevariante, bietet Tiefe im Geschmack. Sojasauce, dunkle nehmen. Besser für die Farbe und den Umami-Geschmack. Auch Hoisinsauce, überirren. Sie gibt eine süßliche Note, die im Gegensatz zu Austernsauce schön harmoniert.
    • 💡 Schnellkochtopf richtig nutzen. Oft habe ich ihn überladen. Topfdruck war nicht genug. Es hat länger gedauert. Den Deckel nie zu voll machen. Dann schliesst er nicht. Geduld haben. Nach Kochzeit 20 Minuten stehen lassen. Druck langsam ablassen – wichtig für zartes Fleisch. Zäh, wenn man hetzt.
    • 💡 Die Sauce sieben ist ein Muss. Zitronengras, Chili gut entfernen. Werde es bitter, wenn man es nicht macht. Sauce dann reduzieren. Auf mittlerer Hitze. Rühren nicht vergessen, sonst spritzt’s. Achten auf die Konsistenz. Sie muss leicht glitschig, glänzend sein. Aufpassen beim Abschmecken. Zu salzig aber nicht.
    • 💡 Kräuter erst am Ende dazugeben. Oder sie verlieren ihre Frische. Ich gebe sie oft direkt vor dem Servieren auf das Fleisch. Die Farben wirken toll. Limettenviertel bereitstellen, damit jeder nach Belieben drücken kann. Und dann funktioniert es ohne Reis sehr gut – für diejenigen, die wenig Kohlenhydrate wollen.

    Häufige Fragen

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