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Butterkarotten Sous Vide

Butterkarotten Sous Vide

Von Marlena

Sous vide gegarte Möhren mit Butter, verfeinert durch frische Thymianzweige statt Karottengrün und ergänzt durch eine Prise geräuchertes Paprikapulver. Garen bei 88 °C für 35 Minuten. Luft sorgsam entfernen, damit Butter und Gewürze intensiv einziehen. Nach dem Garen entweder direkt servieren, kurz anbraten zum Karamellisieren oder für Grillfans vorbereitet kaltstellen, um später knusprige Röstnoten zu erzielen. Zucker in den Karotten verwandelt sich während Garzeit, butterige Aromen verbinden sich gut mit Rauchpaprika. Salzen vor dem Garen, Pfeffer frisch gemahlen. Variation: Statt Butter Olivenöl nehmen für mediterrane Note. Mit Knoblauchchips überbacken möglich.
Vorbereitung: 10 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 2 Portionen
#Vegetarisch #Beilage #Sous Vide
Sous vide Möhren mit Butter sind seit langem ein Standard bei mir. Aber in den letzten Jahren habe ich einiges gelernt: Die Temperatur leicht zu senken hilft, um kein matschiges Ergebnis zu bekommen. Das Salz vor dem Garprozess aufnehmen lassen macht die Karotten saftiger. Die Zugabe von Thymian statt Karottengrün bringt Frische und einen anderen Aromenkomplex – nicht jedem bekannt, aber sehr effektiv. Das geräucherte Paprikapulver habe ich neulich entdeckt. Gibt einen subtilen, rauchigen Unterton, unverkennbar aber dezent. Der Trick mit dem Eisbaden ist Gold wert, wenn man vorbereiten will ohne an Frische zu verlieren. Richtiges Vakuumieren ist Voraussetzung, sonst schwimmen Möhren ungleichmäßig. Ich packte früher zu viele Zutaten in einen Beutel – weniger ist mehr, damit Butter, Kräuter und Gewürze sich entfalten können. Das überzeugt mich in der Kombi aus zart, butterig und leicht rauchig.

Zutaten

  • 350 g frische Möhren, geschält und in 3 cm lange Stücke geschnitten
  • 20 ml Butter
  • 2 Zweige frischer Thymian statt Karottengrün
  • 1 Prise geräuchertes Paprikapulver als Twist
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Über die Zutaten

    Möhren sollten frisch und mittelgroß sein, da kleinere oft zu weich werden. Die Länge der Stücke ist wichtig: zu dünn, und sie zerfallen, zu dick und sie werden innen noch fest. Ich rate 2,5 bis 3 cm. Butterqualität ist entscheidend; ein guter süßer Buttergeschmack macht großen Unterschied. Kräuter frisch, niemals getrocknet in diesem Kontext, sonst verliert sich das Aroma. Räucherpulver kann ersetzt werden durch milden geräucherten Salz, falls nicht verfügbar. Salz direkt vor dem Vakuumieren hinzugegeben, da sonst Wasser austritt. Statt Thymian kann man auch Majoran oder Oregano probieren, je nach Geschmack.

    Zubereitung

  • 1. Wasserbad vorbereiten. Sous vide Gerät an einem großen hohen Topf befestigen. Wasser hinzufügen bis Minimum-Maximum Markierung. Temperatur auf exakt 88 °C stellen; dafür habe ich jahrelang mit 90 °C experimentiert, liegt an persönlichem Geschmack. Bei 88 °C bleiben die Möhren bissfest und zart.
  • 2. Möhren in einen großen Vakuumbeutel geben. Butter in kleinen Stücken darauf verteilen. Die Thymianzweige zwischen die Möhren stecken. Mit Salz, Pfeffer und der Prise geräuchertem Paprikapulver bestreuen. Alle Zutaten vermischen, bevor Luft entfernt wird.
  • 3. Luft mit Vakuumgerät sorgfältig absaugen. Wichtig für gleichmäßiges Garen und Aromenaufnahme. Wenn kein Gerät vorhanden, mit Wasserverdrängungsmethode ein großer Gefrierbeutel nutzen: langsam ins Wasser tauchen, Luft rausdrücken und verschließen.
  • 4. Beutel ins vorgeheizte Wasserbad legen. Mit Klammern am Topfrand fixieren, damit die Möhren nicht aufsteigen und sich nicht zwischen Deckel und Gerät verkeilen. Garzeit 35 Minuten einhalten, aber mehr auf Farbe, Konsistenz verlassen: Möhren sollten zart sein und dennoch Biss zeigen.
  • 5. Nach Ablauf der Zeit Beutel herausnehmen. Aromen intensiv und Butter geschmolzen, Möhren glänzend. Hier kann gewählt werden: direkt servieren oder kurz in Pfanne schwenken, um Butter und geräucherte Paprika leicht zu karamellisieren. Alternativ für Grillfans: Abkühlen durch Eisbaden – dadurch Garpunkte konservieren.
  • 6. Gekühlt halten maximal 3 Tage im Vakuumbeutel. Beim Aufwärmen Vorsicht, nicht zu lange um matschige Karotten zu vermeiden. Pfanne oder Grill kurz vor der Zeit auf höchster Stufe vorheizen. So entsteht außen knusprige Textur, innen cremig-zart.
  • 7. Variationen möglich: Butter durch gutes Olivenöl ersetzen, dann Thymian durch Rosmarin tauschen für mediterranen Geschmack. Für intensivere Schärfe ein Kräuter-Chiliöl kurz dazugeben. Alternativ sorgen zerstoßene Koriandersamen für frischen Twist. Kombinieren nach Laune und Erfahrung.
  • Zubereitungstipps

    Nicht nur Zeit, sondern vor allem Optik und Haptik beachten. Möhren sollen glänzend, aber nicht zu weich sein. Nach dem Garen kurz abkühlen lassen, damit sich Textur setzt. Vakuumieren verhindert Wasserverlust und intensive Aromenmischung. Beim Herausnehmen beutel vorsichtig anfühlen: Wenn sehr weich, zu lang gegart. Schwenken in Pfanne verbessert Textur, besonders wenn vorher leicht karamellisieren. Kerntemperatur zwischen 88 und 90 °C optimal. Fehlerquelle: Zu viel Wasser im Beutel, dann kein Aroma. Lieber weniger Wasser, Butter zerläuft besser. Übung macht den Meister – visuelle Kontrolle ist wertvoller als striktes Befolgen von Minuten. Sous vide bedeutet mehr Vertrauen in Auge und Gefühl.

    Küchentipps

    • 💡 Stellen Sie sicher, dass die Möhren frisch sind. Die Grösse? 3 cm ist ideal. Kleinere werden oft matschig, während dickere vielleicht noch fest sind. Das ist der Schlüssel zu einer perfekten Konsistenz.
    • 💡 Die Butterqualität spielt eine Rolle. Verwenden Sie hochwertige Butter. Diese hat einen süssen Geschmack. Olivenöl kann auch genutzt werden. Mediterraner Touch wird erzielt mit frischen Kräutern wie Rosmarin.
    • 💡 Vakuumieren ist wichtig. Achten Sie auf das Entfernen der Luft. Dadurch dringen Aromen besser ein. Ein guter Vakuumbeutel sorgt für gleichmäßiges Garen, ohne dass die Möhren schwimmen.
    • 💡 Geräuchertes Paprikapulver bringt einen besonderen Twist. Wenn nicht vorhanden, versuchen Sie geräuchertes Salz. Das gibt auch einen rauchigen Geschmack. Nutzen Sie frische Kräuter für optische und geschmackliche Frische.
    • 💡 Das Eisbaden ist ein wichtiger Schritt. Damit behalten die Möhren ihre Textur und Frische. Lassen Sie sie nicht zu lange im Wasser. Richtig abkühlen sorgt für idealen Biss beim Grillen.
    • 💡 Risiko der matschigen Möhren wird reduziert durch richtige Garzeit. 35 Minuten zum Garen; denselben Zeitpunkt im Gefühl haben. Sehen Sie, ob die Möhren zart, aber bissfest sind.
    • 💡 Beobachten Sie während des Garens die Farbe. Wenn sie leuchtend orange sind, nähern Sie sich dem perfekten Garpunkt. Der Glanz verrät viel über den aktuellen Status der Möhren.

    Häufige Fragen

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