Buttermilch-Roggen-Crumpets mit Zitrusnote

Von Marlena
Crumpets aus einer Mischung von Weizen- und Roggenmehl, mit Buttermilch und einem Spritzer Orangensaft für den besonderen Kick. Die Hefe wird mit warmem Wasser und Honig aktiviert, Backsoda für die leichte Porigkeit. Angebraten in Butterschmalz für nussigen Geschmack. Ideal für ein herbstliches Frühstück oder als kleiner Snack mit Marmelade oder Zitrusmarmelade. Anpassbar bei Zutaten, falls kein Roggenmehl vorhanden oder vegane Variante gewünscht wird. Die Textur bleibt weich in der Mitte, mit knuspriger Oberfläche durch langsames Braten in beschichteter Pfanne.
Vorbereitung:
28 min
Kochzeit:
32 min
Gesamt:
60 min
Portionen:
16 Stück
#Rezept
#Frühstück
#vegan
#snack
Keine Lust auf das Einheitsbrei-Rezept mit nur Weizenmehl? Ich experimentiere gern mit Roggen, der gibt eine leichte Säuerlichkeit und Textur, die beim Backen komplex bleibt. Buttermilch sorgt für Bindung und etwas Frische, die Kombi mit Natron und Hefe erzeugt das typische Crumpet-Lochmuster, ohne dass die Masse klumpig wird. Wegen des Honigs habe ich den Zucker ersetzt – schmeckt intensiver und natürlich. Der Clou: etwas Orangensaft und Schale bringen Frische und heben den Teig geschmacklich an. Keine Angst vor langen Ruhezeiten. Sie sorgen für beste Blasenbildung, besonders bei Verwendung von Roggen. Unbedingt Temperaturkontrolle im Auge behalten. Feuchtigkeit und Luft machen den Unterschied beim Ergebnis.
Zutaten
Über die Zutaten
Mehle immer abwiegen, damit kein Ungleichgewicht entsteht. Ersatz von Weißmehl und Zucker ist möglich, aber dann Backzeit und Textur anpassen. Roggen gibt Struktur, ist aber nicht zwingend, Vollkornweizen geht auch. Buttermilch kann durch Kefir ersetzt werden, Sahne saure Milch mildert Konsistenz ab, aber Geschmack variiert. Honig als Süße ist besser als raffinierter Zucker, gibt Aroma. Natron und Hefe sorgen zusammen für Blasenbildung – haste nur Hefe, dann schlägt der Teig zu kompakt auf. Für vegane Variante pflanzlichen Joghurt und Agavendicksaft nehmen, jedoch braucht das Hefe-Management mehr Geduld und Temperaturgefühl.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Teig nicht zu stark rühren, damit Gluten sich nicht zu sehr entwickelt. Luftblasen werden so beim Gehen gefangen. Ruhezeit an warmen Platz, nie direkt in Zugluft oder kalte Küche stellen – Teig sinkt sonst zusammen. Natron erst zuletzt hinzufügen, reagiert sofort mit Säure. Pfanne vorheizen unbedingt Stunden vorher nicht nötig. Ringe gut einfetten, sonst klebt Teig, Frust vorprogrammiert. Beim Wenden Metallspatel verwenden, nicht Holz – Crumpets bleiben sonst hängen oder reißen ein. Farbe ist entscheidend: leicht goldgelb, nicht zu braun. Reibt sie sich zu dünn an, erhöh die Hitze, zu dunkel – reduziere sie. Crumpets innen noch feucht, soll so sein, genau wie kleine Löcher drin— ein Zeichen für guten Gärprozess. Warmhalten im Ofen mit Umluft bei niedriger Temperatur funktioniert besser als Abdecken, sonst werden sie zäh.
Küchentipps
- 💡 Achte beim Wasser auf Temperatur - nicht zu heiß beim Hefe aktivieren. Zu hohe Hitze killt die Hefe, zu kalt führt zu wenig Luft. Stelle die Schüssel warm, aber nicht direkt Heizung. Durch indirekte Wärme geht der Teig schnell hoch.
- 💡 Fette die Ringe gut ein. Idealerweise mit Butterschmalz für Geschmack oder neutralem Öl. Ringe müssen vorheizen, so kann der Teig gleichmäßig aufgehen. Vermeide Hitzequelle, die zu extrem ist, so verbrennt die Oberfläche.
- 💡 Wenn Blasen auf der Oberfläche sichtbar sind, ist der Moment zum Wenden. Zeichen sind goldbraun, aber nicht zu dunkel sein. Klopf leicht auf Crumpet. Es sollte federnd sein. Zu fest - nie richtig durch.
- 💡 Halte die fertigen Crumpets warm, ohne sie zu bedecken. Ofen bei 95 Grad nutzen, das hält sie knackig. Aufpassen, damit sie nicht trocken werden. Feuchtigkeit im Plastik sorgt für Gummi-Effekt.
- 💡 Falls keine Zutaten passen, ändere sie. Vollkornweizen oder Dinkel geht auch. Anstelle von Honig, benutze Agavendicksaft. Natron kannst du erst nach dem Hauptteig hinzufügen, um besser Blasenbildung zu ermöglichen.



