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Buttermilch-Vinaigrette 2.0

Buttermilch-Vinaigrette 2.0

Von Marlena

Eine cremige Vinaigrette mit Buttermilch und Sauerrahm, verfeinert durch rote Zwiebel und Apfelessig. Helle Süße durch Ahornsirup, Knoblauch sorgt für Biss. Perfekt für knackige Blattsalate, Gemüse oder als Dip-Basis. Die Mischung ist mild-säuerlich, leicht cremig und durch das Zusammenspiel der Zutaten komplex. Alternativ Joghurt statt Sauerrahm, Zitronensaft statt Essig möglich. Passt auch zu Grillgemüse und kaltem Fisch. Schnell gerührt, ohne Emulgieren. Frisch schmeckt am besten.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 12 min
Portionen: 4 Portionen
#Vinaigrette #Salat #Dips #Französisch #vegetarisch
Hatte genug von Vinaigrettes, die entweder zu sauer oder zu dickflüssig sind. Buttermilch als Basis ist mein Geheimtipp. Cremig, frisch, aber nicht so fettig wie Mayonnaise. Kombiniert mit griechischem Joghurt statt Sauerrahm gibt die Mischung ein bisschen mehr Substanz ohne das fettige Gefühl. Rote Zwiebeln schaffen Aroma, nicht nur süßlich sondern auch etwas scharf. Ahornsirup als Süße hat mit Honig nicht viel gemein, probier’s. Knoblauch ist tricky; nichts zerquetschen, fein reiben und sparsam dosieren. Essig-Wechsel von Weißweinessig zu Apfelessig bringt mehr Tiefe, aber nicht zu aggressiv. Die Textur soll locker schmecken, nicht klebrig. Alles in allem, meine Lieblingsvinaigrette, die ich immer wieder leicht anpassen kann. Ach, und nicht zu lange stehen lassen, Geschmack wandert. Lernen, wie Lebensmittel zusammenarbeiten.

Zutaten

  • 90 ml Buttermilch
  • 80 ml griechischer Joghurt (alternativ Sauerrahm)
  • 1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
  • 45 ml Apfelessig
  • 5 ml (1 Teelöffel) Ahornsirup
  • geriebene Knoblauchspitze (weniger als 1/8 Teelöffel)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Buttermilch ist Schlüssel — liefert Säure und Cremigkeit; gibt leichte Textur, fast fluffig. Griechischer Joghurt hat weniger Wasser als Quark oder Sauerrahm, macht die Vinaigrette dickflüssiger, ohne zu schwer zu sein. Alternative: normale Joghurt oder Sauerrahm; je nach Kühlschrankvorrat. Rote Zwiebeln viel besser als die weißen – milder und süßer, und man spürt das doch. Wenn keine frische Zwiebel da ist: Schalotte geht notfalls auch, aber weniger Aroma. Apfelessig statt Weißweinessig, bringt mild-säuerliches Fundament, gut für zarte Blattsalate. Weißweinessig gibt mehr Biss, kann überlagern. Süße never einfach Zucker nehmen! Ahornsirup bringt Holznoten, eine Runde Tiefe. Honig funktioniert aber sehr gut, wenn man ihn rollt. Knoblauch fein reiben, nicht hacken, sonst entsteht zu viel Schärfe. Salz sparsam, es wirft Süße und Säure in Relation; Pfeffer frisch gemahlen, wichtig: grobe Körnung für den Crunch, nicht staubfein. Wer’s vegan will, nimmt Soja-Joghurt und Ahornsirup sowieso.

    Zubereitung

  • Buttermilch und griechischen Joghurt in einer mittelgroßen Schüssel vermengen; Wenn die Konsistenz zu fest wirkt, mit einem Schluck kaltem Wasser verdünnen.
  • Rote Zwiebel sehr fein schneiden bis sie fast cremig wird; das gibt Aroma ohne Crunch.
  • Apfelessig hinzufügen, nicht übertreiben, Essig darf nicht dominieren, sonst bitter.
  • Ahornsirup erst später einrühren, so bleibt die Süße frisch-erdig; Honig funktioniert, aber Ahorn harmoniert anders.
  • Ein bisschen frisch geriebener Knoblauch rein - sparsam, sonst kippt die Balance, sonst wird es zu scharf und bitter.
  • Mit Salz vorsichtig würzen, damit die Aromen offen bleiben, Pfeffer auch sparsam und grob mahlen für Textur.
  • Alle Zutaten mit einem kleinen Schneebesen durchrühren bis leicht cremig, nicht glattrühren; das Mundgefühl leidet sonst.
  • Vor Gebrauch mindestens 10 Minuten ziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden. Nicht länger als 2 Stunden. Sonst verfällt die Säure und die Zwiebeln werden zu scharf.
  • Nach Bedarf noch mit einem Spritzer Wasser oder mehr Joghurt anpassen. So hat man eine leicht fließende Konsistenz ohne Trennung.
  • Cold servieren, aber nicht direkt aus dem Kühlschrank. Bei Raumtemperatur entfalten sich die Geschmäcker besser.
  • Zubereitungstipps

    Vermengen – kein wildes Mixen, sonst trennt es sich. Frische Farben, frisch riechen, säuerlich, aber nicht stechend. Zwiebeln so fein, sie geben nur Aroma, nicht Knusper. Die Säure des Apfelessigs ist milder, etwas süßlich, angenehm beißen. Wer zu dickflüssig rührt, gibt kurz Wasser dazu – vorsichtig, zu viel macht’s wässrig. Ahornsirup zuletzt rein, sonst vermischt es sich zu schnell und wird fade. Wichtig: Knoblauch erst ganz spät rein, schnelle Reaktion sonst zu scharf und bitter. Salz-Pfeffer kontrollieren; Salz hilft Aromen aufbrechen, Pfeffer setzt Akzente. Nicht vorgängig salzen, sonst weicht die Zwiebel zu sehr und verliert Aroma. Ziehen lassen mindestens 8-12 Minuten, nicht aufbewahren über 2 Stunden; Geschmack kippt schnell, Zwiebeln werden zu scharf. Servieren bei Zimmertemperatur – kälter wird die Vinaigrette stumpf und die Aromen verlagern sich. Reste immer fix im Kühlschrank, aber ich empfehle frisch. Ideal für knackige Salate mit knackigem Biss, aber auch super als Dip oder kalte Sauce für Grillgemüse. Besser keine Ölzugabe, hält’s leicht und frisch.

    Küchentipps

    • 💡 Die Buttermilch ist das entscheidende Element. Sie bringt Cremigkeit und Säure ins Spiel. Helle, frische Farben sind wichtig. Halte Zwiebeln feiner als die üblichen Riegel; sie müssen Aroma abgeben und nicht knusprig sein. Vermeide zu viel Essig, der kann bitter werden. Stelle sicher, die Mischung ist mild und balanciert.
    • 💡 Knoblauch ist heikel. Nicht zu viel, der kann schnell überhandnehmen. Besonders wichtig: reiben statt hacken. So bleibt die Schärfe im Rahmen. Übe dich in der Dosierung. Jeder Bissen sollte ein Aroma-Abenteuer statt einem Überfluss sein. Vergiss nicht die dickere Textur, die durch griechischen Joghurt entsteht.
    • 💡 Ein Spritzer Wasser hilft, wenn die Vinaigrette zu fest ist. Immer vorsichtig dosieren; die Konsistenz soll nicht wässrig werden. Es geht um eine leichte Fließfähigkeit. Bei Zimmertemperatur servieren; die Aromen entfalten sich dann besser. Serviere sie nie direkt aus dem Kühlschrank für das beste Erlebnis.
    • 💡 Wenn du nicht mehr Buttermilch hast, greife zu Joghurt; aber achte auf die Menge. Normale Joghurt kann die Säure und das Mundgefühl verändern. Apfelessig bringt ein süßer-säuerliches Fundament. Milder als andere Essige. Wenn du etwas Ausgefallenes suchst, kannst du einen Kräuteressig probieren.
    • 💡 Beachte, dass die Zwiebel nicht mehr als 2 Stunden stehen sollte. Nach dieser Zeit entwickelt sie Bitterstoffe. Wenn du weniger Zeit hast, einfach frisch zubereiten. Reste kühl lagern aber schneller verbrauchen. Ansonsten genieße es frisch, so bleibt alles knackig und geschmacklich überzeugend.

    Häufige Fragen

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