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Buttrige Zimt-Scones

Buttrige Zimt-Scones

Von Marlena

Fluffige, leicht blättrige Scones mit Zimt und einer Prise Ingwer. Statt Weizenmehl wird ein Mix aus Dinkel- und Vollkornmehl verwendet, das gibt mehr Charakter. Brauner Zucker ersetzt den hellen für tieferen Geschmack. Buttermilch bleibt, aber mit einem Spritzer Vanille. Die Butter kalt und würfelig, wichtig für Schichten. Teig wird mehrfach gefaltet, für die luftige Struktur. Backzeit leicht verlängert, beobachten, bis goldbraun und hohl klingt. Noch warm mit Butter oder Fruchtmarmelade ein Genuss. Keine Eier, keine Nüsse. Für knusprige Ränder Vorheizen nicht unterschätzen.
Vorbereitung: 35 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 9 Stück
#Scones #Zimt #Backen #Frühstück
Scones, die fluffig und doch blättrig sind, bekommt man nicht einfach so hin. Der Trick: kalte Butter, wenig kneten, dafür Falten. Ich habe das Mehl 30 % gegen Dinkel und Vollkorn getauscht, weil das mehr Biss bringt. Brauner Zucker statt weißem, das gibt eine leichte Karamellnote, ganz unterschwellig. Die Zugabe von Ingwer neben Zimt bringt unverhoffte Wärme, gibt Kick. Dabei achte ich darauf, den Teig nicht zu stark zu bearbeiten – die Konsistenz darf ruhig unregelmäßig sein, so entstehen die zarten Schichten mit Biss. Und am Ende: Ofen auf ausreichend Hitze vorheizen, sonst fällt alles zusammen. Diese Kombination ist nicht neu, aber meine liebsten Scones gerade. Schnell gekühlt, schnell gebacken, brownies gehören in den Kühlschrank – Scones nicht.

Zutaten

  • 300 g (2¾ Tassen) Dinkelmehl Typ 630
  • 50 g (¼ Tasse) Vollrohrzucker
  • 10 ml (2 Teelöffel) Backpulver
  • 5 ml (1 Teelöffel) Salz
  • 1 ml (¼ Teelöffel) Natron
  • 170 g kalte Butter gewürfelt
  • 180 ml kalte Buttermilch mit 5 ml Vanilleextrakt
  • 8 g (1 Esslöffel) gemahlener Zimt
  • 2 g (½ Teelöffel) gemahlener Ingwer
  • 15 ml geschmolzene Butter für den Überzug
  • 25 g brauner Zucker zum Bestreuen
  • Über die Zutaten

    Kalte Butter ist das A und O für diesen Teig. Braucht keiner Raumtemperatur. Butter würfeln, bevor der Mehlmix in die Schüssel wandert. Dinkelmehl hilft bei der Struktur, Vollkorn sorgt für Aroma. Buttermilch möglichst frisch, sonst säuert sie zu stark nach kurzer Lagerung. Vanille als Zutat bringt Tiefe – einfach eine ordentliche Messerspitze Vanilleextrakt rein. Statt Ingwer kann man gemahlene Nelke nehmen, schmeckt auch spannend. Zucker klappt auch mit Kokosblütenzucker, allerdings wird die Kruste dann dunkler und fester. Die Zugaben für die Glasur müssen schmelzen, nur nicht verbrennen. Einmal geschnitten: immer gleich auf das Backblech, in Form halten. Aufpassen beim Falten, damit der Teig nicht klebt – mehr Mehl auf der Arbeitsfläche hilft.

    Zubereitung

  • Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Natron in einer großen Schüssel mischen. Ingwer und Zimt untermengen – kleine Gewürz-Kraftpakete, nicht sparen.
  • Butter dazugeben und mit Fingerspitzen oder einem Pastry-Cutter zügig einarbeiten, bis die Mischung wie grobe Erbsen aussieht. Nie warm werden lassen, sonst keine Schichten später.
  • Buttermilch mit Vanille unter die Mischung geben, nur soviel rühren, bis alles gerade verbunden ist. Teig bleibt noch etwas krümelig und leicht staubig – so muss das.
  • Teig auf bemehlte Fläche kippen, mit leicht aufgepudertem Mehl sanft zu einem 20x20 cm Quadrat zusammendrücken. Keine Gewalt, nur vorsichtig zusammenlegen. Dann Zimt gleichmäßig darüberstreuen.
  • Jetzt vierteln, die Stücke übereinander schichten – stapeln, aber nicht drücken, damit Luft bleibt. Mehrmals falten, am besten 3 Mal, dazwischen leicht chillen, sonst klebt’s.
  • Auf Backblech mit Backpapier legen, 20 Minuten in den Gefrierschrank – kühle Butter ist Trumpf für Blättereffekt.
  • Ofen auf 190 Grad Umluft vorheizen, Backofen gut heiß, sonst backen die Scones nicht sauber auf.
  • Teig auskühlen lassen, Ränder leicht begradigen, darauf achten, dass alle Seiten eben sind – sonst kippen die Scones später.
  • Oberfläche großzügig mit geschmolzener Butter bestreichen, dann braunen Zucker locker darüberstreuen. Das gibt angenehme Süße und eine knackige Kruste beim Backen.
  • Teig in 9 gleichgroße Quadrate schneiden, Abstand auf dem Blech lassen. Direkt in den Ofen, mittlere Schiene.
  • Backzeit 18-20 Minuten, aber nicht auf die Uhr starren. Goldgelb erwarten, leicht aufgegangen, Ränder knusprig. Klopftest: hohles Geräusch bedeutet fertig.
  • Wer will, kann die Scones warm servieren, dazu passt Butter oder sogar Frischkäse mit Honig im Winter. Mein Tipp: Kein Marmelade-Overkill, denn der Ingwer und Zimt geben schon Würze.
  • Garkeinheiten prüfen: Innen noch leicht feucht, Außen knusprig. Wer es länger backt, riskiert trocken – besser bei 18 Minuten anfangen und ranpirschen.
  • Zubereitungstipps

    Keine Sorge, wenn der Teig erst krümelt. Entscheidend ist das vorsichtige Zusammenfalten statt Kneten. So entstehen Lufttaschen, die beim Backen aufgehen – dafür sorgt das kalte Fett dazwischen. Ich arbeite gern schnell, denn warm wird der Teig sonst zu matschig und klebrig. Die Kühlphasen sind nicht nur für die Butter, sondern auch für die Ruhe des Teiges, danach kann man besser schneiden und formen. Beim Backen: Den Ofen nicht zu früh öffnen, sonst fallen die Scones zusammen. Das goldene, leicht knackige Äußere ist das Signal, dass sie durch sind. Innen sollten sie noch weich, fast cremig sein, nicht trocken oder gummiartig. Ich drehe das Blech nach der Hälfte der Zeit um 180 Grad, so wird die Farbe gleichmäßiger. Für spätere Verwendung kann man sie auch roh einfrieren, dann direkt backen, 20 Minuten plus ein bisschen Geduld.

    Küchentipps

    • 💡 Kalte Butter ist wichtig. Schneide sie in kleine Würfel. Achte darauf, damit der Teig luftig bleibt. Wenn die Butter warm wird, wird es schwierig. Bei der Mischung nicht zu lange arbeiten.
    • 💡 Backofentemperatur muss stimmen. Heiß genug vorheizen. Wenn du Temperatur nicht erreichst, fallen die Scones zusammen. 190 Grad Umluft sind ideal. Stoppe nicht, kontrolliere mit Augen und Ohren.
    • 💡 Gefrierschrank ist dein Freund. Lege die Scones vorher hinein. Das bringt den Schichtenfähigkeit mit kühler Butter. Unterschätze das nicht. 20 Minuten sind perfekt. Neue Technik für beste Ergebnisse.
    • 💡 Zucker verwenden. Brauner Zucker gibt eine tiefere Note. Ich mag ihn, weil er Wärme bring. Alternativ kann Kokosblütenzucker verwendet werden. Aber denke daran, dass die Kruste etwas dunkler wird.
    • 💡 Sichere die Konsistenz. Teig darf krümelig sein, aber kann nicht zu feucht sein. Innen weich, außen knusprig. Wenn zu trocken, riskiert den Gummi-Effekt. Fang früh mit kürzeren Backzeiten an.

    Häufige Fragen

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