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Creme-Muschel-Suppe

Creme-Muschel-Suppe

Von Marlena

Sämige Suppe mit Muscheln, Lauch und Mais. Mit Kartoffeln gekocht, cremige Textur, leichte Specknote. Frische Muscheln separat zubereitet und als Garnitur verwendet. Kräuter und Gewürze für Tiefe, Muskat und Lorbeerblätter. Mischung aus Milch und Mehl bindet. Bissfester Mais und zarte Kartoffelwürfel. Ruhen lassen für Geschmack. Speck scharf angebraten, Teil in Suppe, Rest zum Garnieren. Suppe in Schalen, mit Kräutern bestreut, leicht rustikal. Variante: Mais durch Erbsen ersetzen, Speck ersetzt durch geräucherten Schinken.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 50 min
Gesamt:
Portionen: 4 Portionen
#Suppe #Meeresfrüchte #cremig #vegetarische Option #einfach
Muscheln in einer cremigen Suppe mit Lauch und Mais. Nicht zu dick, nicht dünn, eher samtig. Kartoffeln geben Substanz, machen satt. Lauch und Zwiebel ziehen langsam raus, was sie haben. Butter für Geschmack, Mehl für Körper. Muschelsaft und Milch vermischen sich zu Basis, nicht zu schwer, trotzdem reichhaltig. Muskat und Lorbeer stecken subtile Würze rein. Schinken knusprig reicht, ein bisschen Fett für Geschmack, auch ein bisschen Textur. So soll die Suppe atmen können, nicht zu dicht, nicht zu dünn. Muscheln extra gekocht, kleine Explosion im Mund. Frische Muscheln ergänzen, falls vorhanden. Schnittlauch als grüner Tupfer. Einfach, bodenständig, ohne Schnickschnack. Altbewährte Kombination, leicht abgewandelt. Nicht zu kompliziert, das macht den Charme aus. Gemütlich, ein bisschen rustikal.

Zutaten

  • 1 mittlere Zwiebel, fein gehackt
  • 1 kleiner Lauch, nur der weiße Teil, fein geschnitten
  • 50 ml Butter (ca 3 1/2 EL)
  • 40 g Mehl (ca 4 EL, Universalmehl)
  • 2 Flaschen à 236 ml Muschelsaft
  • 700 ml Milch
  • 300 g geschälte Kartoffelwürfel
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss
  • 200 g blanchierter Mais
  • 2 kleine Dosen (140 g) ganze kleine Muscheln, abgetropft
  • 120 g geräucherter Schinken, in kleinen Würfeln
  • 15 frische Muscheln, geputzt (optional)
  • 80 ml Wasser
  • 25 ml Schnittlauch, fein gehackt
  • Über die Zutaten

    Die Zwiebeln sollten fein gehackt sein, damit sie weich und fast unsichtbar werden. Lauch nur der weiße Teil, denn der bringt Süße, ohne zu dominant zu sein. Butter sorgfältig, nicht zu heiß, damit sie nicht verbrennt. Mehl zum Binden, sonst wird die Suppe wässrig. Muschelsaft aus dem Glas oder der Dose, nicht mit Brühe verwechseln. Milch gibt Cremigkeit, nicht zu viel, sonst wird es zu dick. Kartoffeln festkochend, in kleine Stücke geschnitten, damit sie schnell garen. Lorbeerblätter geben dezente Herznote, dürfen aber nicht mitgegessen werden. Frische Muscheln optional, gut gereinigt, sonst schmeckt’s sandig. Mais für die Textur, kann durch Erbsen ersetzt werden. Schinken statt Speck bringt andere Röstaromen, etwas weniger salzig. Schnittlauch frisch, am Schluss zum Drüberstreuen.

    Zubereitung

  • In einem großen Topf Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Zwiebel und Lauch zugeben, langsam weich dünsten, etwa 12 Minuten, bis glasig. Mehl hinzufügen, kurz mitrösten, ca 1,5 Minuten, rühren, damit keine Klumpen entstehen.
  • Muschelsaft einrühren, Hitze erhöhen und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. Dann Milch, Kartoffelwürfel, Lorbeerblätter und Muskat zugeben. Wieder aufkochen, anschließend mittlere Hitze, 18-22 Minuten köcheln lassen, bis Kartoffeln weich sind.
  • Mais einrühren, weitere 3 Minuten köcheln. Suppe vom Herd nehmen. Lorbeer entfernen. Die abgetropften Muscheln vorsichtig unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mindestens 20 Minuten ruhen lassen.
  • In einer kleinen Pfanne Schinken bei mittlerer Hitze anbraten, bis er knusprig, aber noch zart ist. Überschüssiges Fett abgießen, dabei etwa 20 ml Schinkenfett zurückbehalten. Drei Viertel des Schinkens zur Suppe geben und vorsichtig unterrühren.
  • Frische Muscheln in Schinkenfett schwenken, Wasser zugeben, Pfanne zudecken, aufkochen. 4-6 Minuten garen, bis sich Muscheln öffnen. Nicht geöffnete Muscheln entsorgen. Muscheln aus dem Sud nehmen.
  • Suppe in Schalen füllen, Muscheln und restlichen Schinken darauf verteilen. Mit Schnittlauch bestreuen. Wer mag, dazu einfache Salzcracker servieren.
  • Zubereitungstipps

    Die Butter auf mittlerer Hitze schmelzen, nicht braun werden lassen. Zwiebeln und Lauch müssen glasig werden, nicht braun, sonst bitter. Mehl langsam einrühren, damit keine Klümpchen. Muschelsaft vorsichtig zugeben, Hitze nicht zu hoch, die Suppe kann sonst ansetzen. Milch erst später, weil Mischung sonst gerinnen kann. Kartoffeln regelmäßig prüfen, sie geben der Suppe Konsistenz. Lorbeer entfernen vor dem Servieren, sonst zu intensiv. Ruhen lassen, damit sich Aromen verbinden. Schinken knusprig braten, nicht zu trocken werden lassen. Ein Teil des Fetts für frische Muscheln verwenden, die so schonend garen. Deckel beim Muscheln öffnen lassen, nicht zu lange garen, sonst zäh. Auf Teller geben, Suppe zuerst, dann Garnitur, Schnittlauch oben drauf für Farbe und Frische. Mit Brot oder Crackern als Begleitung. Nicht zu lange warmhalten, sonst wird es matschig.

    Küchentipps

    • 💡 Zwiebeln müssen ganz fein gehackt sein. Ein bisschen zusätzliche Zeit hier spart Mühe. Lauch nur den weißen Teil verwenden. Der bringt die Süße. Die Butter sanft schmelzen. Nicht zu heiß, sonst wird sie bitter.
    • 💡 Mehl nicht einfach reinschütten. Langsam einrühren, langsam rühren. Klumpen entstehen sonst schnell. Muschelsaft hinzufügen, aber gut umrühren. Hitze nicht zu hoch, sonst wird es schwierig.
    • 💡 Kartoffeln festkochend, schneiden in kleine Würfel. Regelmäßig prüfen, richtig weich ist wichtig für die Konsistenz. Lorbeerblätter vor dem Servieren rausnehmen. Aromen entfalten sich besser ohne die Blätter.
    • 💡 Frische Muscheln verwenden, gut reinigen vor dem Kochen. Wasser zum Garen verwenden, ein bisschen Schinkenfett bringt Geschmack. Die Zeit bei den Muscheln im Auge behalten, zu lange machen sie zäh.
    • 💡 Suppe nach dem Kochen ruhen lassen, damit sie kräftigen kann. Garnitur vor dem Servieren anrichten, das sieht gut aus und bringt Frische. Bei Bedarf durch Erbsen ersetzen für Abwechslung.

    Häufige Fragen

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