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Doppelte Ingwerplätzchen

Doppelte Ingwerplätzchen

Von Marlena

Knusprige Ingwerplätzchen mit gemahlenem und kandiertem Ingwer. Locker, Teil weich, Teil knackig. Ein bisschen Zitrone bringt Frische rein. Umgewandelt mit Reisvollkornmehl und Ahornsirup. Gewürze harmonisch dosiert. Mischung aus weicher und knuspriger Textur. Butter für Geschmack und Griff. Liegen besser, wenn sie abkühlen. Bleiben bis zu sieben Tage saftig in luftdichtem Behälter. Zimt durch Nelken ersetzt, Melasse durch Ahornsirup, Kuchen werden dadurch feiner. Bessere Alternative für jeden, der milder mag oder Allergien hat.
Vorbereitung: 45 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt:
Portionen: 48 Stück
#backen #snack #weihnachtsgebäck
Ingwerplätzchen, die nicht nur knusprig, sondern auch aromatisch komplex sind? Das klappt besser mit zweierlei Ingwer: gemahlen und kandiert. Der kandierte bringt überraschende Süße und Textur ins Spiel, das Pulver gibt würzige Tiefe. Ich habe klassische Zutaten mit Vollkornreismehl und Ahornsirup getauscht, dadurch bekommen die Plätzchen ein feineres Mundgefühl und weniger steifen Geschmack, der manch einer von normalem Weizenmehl kennt. Zitronenschale streut Helligkeit rein, ersetzt im letzten Versuch die sonst dominante Melasse, die manchen zu herb war. Beim Backen gilt: Nicht starr an Zeit halten, lieber die Optik checken. Risse, seidige Oberfläche, goldene Ränder - das sind die Signale für perfekt. Die Plätzchen bleiben auch nach einer Woche noch angenehm weich innen und außen leicht knusprig. Wichtig auch: Den Teig nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh.Und kleiner Tipp, damit sie dir gelingen: Zucker zum Rollen großzügig verwenden, das bringt das Crunch oben drauf.

Zutaten

  • 280 g Vollkornreis-Mehl
  • 10 ml Natron
  • 7 ml gemahlene Nelken
  • 2,5 ml Zimt
  • 2,5 ml Meersalz
  • 60 g kandierter Ingwer, fein gehackt
  • 160 g Butter, zimmerwarm
  • 120 g weißer Rohrzucker
  • 90 g dunkler Rohrohrzucker
  • 30 ml Ahornsirup
  • 5 ml Zitronenschale, fein gerieben
  • 1 Ei
  • 15 ml Hafermilch
  • Über die Zutaten

    Die Veränderung von normalem Weizen auf Vollkornreismehl macht den Unterschied im Mundgefühl. Es bindet ähnlich, aber sorgt für eine überraschende Leichtigkeit. Wenn du Nelken nicht magst, Zimt kannst du auch erhöhen, geht immer gut. Kandierter Ingwer was mein Favorit ist, schützt vor zu scharfer Note, ist eher mild süßlich – alternativ kann man getrockneten Ingwer nehmen, aber der zieht Feuchtigkeit und macht Teig trocken. Butter muss wirklich weich sein, sonst vermischt sich nichts schön mit Zucker. Ahornsirup anstelle Melasse? Gibt milden, aromatischen Geschmack, perfekt, wenn Melasse nicht zur Hand. Milchalternative geht gut, Hafermilch ist neutral. Eier unbedingt auf Raumtemperatur bringen, sonst stockt die Mischung beim Rühren. Nur so bekommt man homogene Konsistenz. Beim Zucker sparen nicht, das macht die Kruste und karamellisiert toll.

    Zubereitung

  • Backofen auf 175°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Nicht vergessen, mittlere Schiene ist Gold wert für gleichmäßiges Backen.
  • Mische Mehl, Natron, Nelken, Zimt, Salz und kandierten Ingwer in einer Schüssel. Tricks: Sieb hilft bei Mehl und Gewürzen. Keine Klümpchen. Negatives: Zu grob gehackter Ingwer verteilt sich nicht gut, zu fein geht die Textur verloren.
  • Butter mit elektrischen Rührer fluffig schlagen. Nur 2/3 vom Zucker zugeben, so verteilt sich die Süße besser und karamellisiert später leicht. Ahornsirup und Zitronenschale direkt mit einrühren. Das Ei danach einmischen, für Bindung wichtig. Ich hab das Ei manchmal zu früh reingeworfen, dann stockte der Teig ungleich.
  • Abwechselnd die Mehlmischung und Hafermilch dazugeben. Beginne mit Mehl, dann Milch, zum Schluss Mehl – wird schön geschmeidig. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Plätzchen zäh.
  • Im dritten Behälter den Rest Zucker bereitstellen. Mit einem kleinen Eisportionierer (etwa 15 ml) Portionen ausstechen. Die Kugel kurz formen und in Zucker rollen. Rolle ordentlich, der Zucker macht die knusprige Kruste. Wirklich genug Abstand auf dem Blech lassen, sie breiten sich noch aus.
  • Backen, jeder Blech einzeln. Circa 12 bis 15 Minuten. Wenn die Risse oben anfangen leicht matt zu wirken und die Ränder goldgelb sind, raus damit! Das Klappern beim Abkühlen ist ein Hinweis, dass sie sich setzen. Abkühlen auf dem Blech stärkt die Knusprigkeit, am besten mindestens zehn Minuten warten.
  • Luftdicht lagern, sonst verliert der Kandierte Ingwer schnell sein Aroma. Falls aus Versehen zu weich, kurz offen stehen lassen oder kurz ins Rohr – aber vorsichtig.
  • Notfalls: Statt Vollkornreis kann man feines Dinkelmehl nehmen, Ahornsirup durch Honig ersetzt. Ingwer frisch würfeln und anstelle kandierten Ingwer eine halbe Minute in wenig Wasser köcheln, damit es nicht zu intensiv wird.
  • Falls der Teig zu weich ist, 10 Minuten kühlen. Zu trockener Teig? Klecks mehr Hafermilch und rasch weiterverarbeiten.
  • Zubereitungstipps

    Der Ofen sollte vorgeheizt sein, um ein gleichmäßiges Aufgehen zu garantieren. Mit dem süßen Teig umgehen, als wäre er empfindlich – zu viel Rühren macht zähe Kekse. Die Risse auf der Oberfläche sind ein Zeichen, dass sich der Teig gut ausbreitet und die richtige Menge Backtriebmittel drin ist. Wenn sie zu früh zu braun werden, reduziere die Temperatur ein wenig oder lagere die Bleche abwechselnd in der Mitte und unten. Nach dem Backen schön auf dem Blech auskühlen lassen, sonst bröseln sie durch die Hitze schnell auseinander. Den Zucker zum Rollen nicht kleinlich verwenden, er macht den Unterschied im Endergebnis. Wenn du kein Backpapier hast, gut einfetten und mit Mehl bestäuben, sonst kleben die Kugeln. Tipp: Beim Gebäck immer zurücklehnen und auf Textur und Optik vertrauen, nicht auf die Zeit – jedes Backrohr tickt anders.

    Küchentipps

    • 💡 Achte auf Temperatur. Butter muss zimmerwarm sein. Zu kalt? Schwieriger zu vermischen. Teig wird dann harg. Optimal: Raumtemperatur ist wichtig.
    • 💡 Zucker für die Kruste großzügig verwenden. Klappt nicht? Plätzchen bleiben weich, teste großzügig. Das macht einen großen Unterschied im Endergebnis.
    • 💡 Teig nicht zu lange kneten. Zäh? Das passiert schnell. Mehr Hafermilch hilft. Oder kühlen. Nach zehn Minuten geht das
    • 💡 Backofen nicht zu früh öffnen. Lautes Klappern, wenn er fertig ist. Dann sind sie sehr gut. Goldbraun und leicht matt. Achte auf Risse.
    • 💡 Zutaten variieren: Dinkelmehl macht eine feine Textur. Honig statt Ahornsirup, wenn du magst. Frischer Ingwer ist stark, gekocht vorher. Immer anpassen.

    Häufige Fragen

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