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Dunkle Hühnergravy neu

Dunkle Hühnergravy neu

Von Marlena

Herzhafte Bratensauce auf Basis von Hühnerflügeln mit Sellerie, Fenchel und geröstetem Mehl, abgerundet mit Portwein und Sherry. Sanft reduziert für intensiven Geschmack, fein gesiebt für samtige Konsistenz. Perfekt zu Geflügel und dunklem Fleisch, mit aromatischer Tiefe und leichter Süße. Länger geschmort, damit sich Röstaromen voll entfalten. Enthält keine Nüsse, Laktose, Milchprodukte oder Eier.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Saucen #Geflügel #französisch
Geduld und Präzision sind entscheidend bei dunkler Bratensauce. Die Wahl von Fenchel statt Karotte bringt leicht süßliche, aber auch würzige Nuancen, die ich bei früheren Versuchen vermisst habe. Sherry statt Cognac fühlt sich weniger aufdringlich an, leichter und komplex. Geröstetes Mehl gibt Tiefgang, und der Portwein sorgt für samtige Fruchtigkeit. Die Herausforderung liegt darin, dass sich Flüssigkeiten und Röstaromen perfekt verbinden, ohne zu brechen oder zu dick zu werden. Überwachen des Simmerns, selbst kleine Änderungen in Hitze und Rühren machen den Unterschied. Diese Sauce – kein schnelles Nebenbei; sie verlangt Aufmerksamkeit und das Ohr für Köcheklänge, die nach Erfahrung sprechen.

Zutaten

  • 2 Stangen Sellerie grob gehackt
  • 2 Fenchelknollen mittelfein geschnitten
  • 2 Zwiebeln gewürfelt
  • 1,3 kg Hühnerflügel
  • 4 Zehen Knoblauch zerdrückt
  • 20 ml Olivenöl
  • 1,8 l Hühnerbrühe
  • 50 ml Portwein rot
  • 25 ml Sherry trocken
  • 70 g geröstetes Mehl
  • 15 ml Tomatenmark
  • salz und schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • Über die Zutaten

    Sellerie bleibt, Fenchel ersetzt Karotten für feine Anisnoten. Statt Zwiebeln helfe ich mir mit milden Schalotten, weil sie feiner und sanfter karamellisieren. Hühnerflügel nehmen den größten Teil der Basis, ideal wegen Haut und Kollagen. Knoblauch grob, nicht zerdrückt, um nicht zu dominieren. Olivenöl ist mein Favorit, lässt sich gut mit Röstaromen verbinden. Statt Marsala und Cognac experimentiere ich mit Portwein und Sherry – beide aus meiner Sicht aromatisch balancierter und weniger aufdringlich. Geröstetes Mehl nehme ich selbst, weil das fertige oft zu mehlig schmeckt. Tomatenmark bringt Tiefe, ein Muss. Für Brühe setze ich auf hausgemachte, oder im Notfall, ein hochwertiger Fond aus dem Kühlschrank. Wichtig: immer frisch abgeschmeckt, weil Salzunterschiede extrem.

    Zubereitung

  • Backofen unten auf 210 °C vorheizen. Gusseiserne Bräter reinigen.
  • Sellerie, Fenchel, Zwiebeln grob, aber gleichmäßig schneiden. Wollen volle Struktur, kein Mus.
  • In Bräter Hühnerflügel mit Knoblauch und Olivenöl vermischen. Gemüse zugeben, vermengen. Öl gleichmäßig verteilt, um Flüssigkeit zu binden.
  • Bisschen Bewegung alle 18 Minuten einplanen, sonst klebt an. Nach 43 Minuten raus, schaut nach kräftigem Braun, aber nicht verbrannt.
  • Sofort Inhalt in großen Topf kippen; Bräter mit 300 ml Brühe ablöschen, am besten Kruste mit Holzlöffel lösen. Wichtig: Blick auf Fond, der muss dick sein, fast karamellisiert.
  • Jetzt Portwein und Sherry dazuschütten. Auf mittelhoher Hitze sanft köcheln lassen, Alkohol muss komplett wegziehen, etwa 6 Minuten. Keine Eile, es rumpelt leise, aber Beständigkeit bleibt.
  • Parallel in großer Schüssel: aufgefangene Brühe (1,5 l), geröstetes Mehl und Tomatenmark mit Schneebesen glattrühren. Klümpchen sind Tod. Wenn doch, flugs durch feines Sieb. Dann alles zurück in Topf.
  • Scharf aufkochen, Blasen müssen groß und lebendig sein, dann sofort Hitze runterdrehen. Simmern mind. 70 Minuten, zwischendurch kräftig rühren, sonst setzt sich die Mehlschicht ab.
  • Farbe dunkelt nach und nach, Konsistenz wird samtig, dick genug, um auf Löffel zu haften. Hier entscheidet der Gaumen. Zu dünn? Noch etwas Zeit, zu dick? Mit Brühe strecken, nie auf Mehlarbeiten warten.
  • Flügel entfernen, Knochen unter fließend heißem Wasser auslösen. Kein Wegwerfen – Fleisch super für Salat oder Suppe aufheben, Rollercoaster des Geschmacks nutzen.
  • Sieb nehmen, Sauce durchpressen. Hände sauber, Druck maximal, um Gemüsearomen rauszuholen. Masse kann weg oder in Kompost.
  • Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Wer es herber mag, ein Spritzer Zitronensaft oder Essig hilft, dennoch mit Vorsicht.
  • Wenn zu fettig, mit Löffel abschöpfen; Sauce darf glänzen, aber nicht schwimmen.
  • Abkühlen lassen, in luftdichte Behälter füllen. Frieren ist Erinnerungsstütze, aber frisch ist besser.
  • Zum Servieren: vorsichtig erhitzen ohne Einbrennen. Bratengeruch und süßliche Tiefe sind Signale. Passt zu Ente, Huhn oder Rind.
  • Zubereitungstipps

    Vorheizen ist kein Scherz. 210 °C ist knapp, aber gibt genug Hitze, damit der Bräter schnell Farbe nimmt. Stücke nicht zu klein; Krustenbildung braucht Raum. Einmal wälzen um die 20 Minuten ist Minimum, besser mit Gefühl und öfter. Ablöschen mit Brühe nicht nur kochen, sondern Fonds intensiv lösen. Ich achte auf das Knistern bei der Reduktion vom Portwein – wenn plötzlich kein Zischen mehr kommt, ist der Alkohol raus. Mehlschwitze im Topf erspart Ärger – nur komplett Klümpchenfrei in die Sauce! Langsames Simmern macht die Konsistenz, regelmässiges Rühren verhindert Anbrennen und unschönen Film. Nach dem Passieren – wirklich durchpressen, keine halben Sachen. Abschmecken nochmal-dreimal; Salz nie vorher final – es reduziert mit. Zu fett? Kein Drama, mit Löffel abnehmen. Gefriertipp: in Portionen einfrieren, die du holen kannst, sonst wird die Sauce matschig. Aufwärmen mit wenig Hitze, im Auge behalten.

    Küchentipps

    • 💡 Achten Sie auf die Röstaromen. Sorgfältiges Rühren ist entscheidend; sonst hängt alles fest. Knistern beim Kochen zeigt Fortschritt. Ab und zu abheben, um den Boden zu prüfen. Würzende Geduld ist gefragt.
    • 💡 Fenchel bringt Anisnoten. Mundgefühl und Duft sind wichtig. Verwenden Sie weniger Zwiebel, benützen Sie Schalotten. Sie entfalten sich feiner. Lieber weniger, als zu viel. Überlegen, was zu den Aromen passt.
    • 💡 Tomatenmark ist ein Muss. Tiefe und Tiefe sind gefragt. Portwein reduziert – Aromen intensivieren. Aufmerksamkeit ist nötig, damit das Aroma nicht verloren geht. Es geht nicht nur um das Kochen, sondern um den Geschmack.
    • 💡 Konsistenz prüfen. Zu dick? Brühe zugeben. Zu dünn? Wieder köcheln lassen. Das Gleichgewicht muss stimmen. Geschmacklich sollte die Sauce am Löffel haften. Geruch? Die Zeit dürfen Sie nicht ignorieren – Heizen in den Augen bleibt nicht unbemerkt.
    • 💡 Lagern Sie in luftdichten Behältern. Portionieren beim Einfrieren. Nicht alles auf einmal. So bleibt die Qualität. Wenig Hitze beim Aufwärmen, rühren ist wichtig. Endresultat muss glänzen, aber nicht schwimmen.

    Häufige Fragen

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