Erdbeersirup Variante

Von Marlena
Erdbeersirup mit Zitronensaft und Ahornsirup. Frische Erdbeeren grob gehackt, mit Zucker und Ahornsirup vermischt, langsam über Wasserbad eingekocht. Leicht säuerlich durch Zitronensaft, ersetzt Maissirup für bessere Textur und Geschmack. Dickflüssiger Sirup, der sich als Topping oder Backzutat eignet. Geschmack voluminös, nicht zu süß. Praktisch, auch Reste von Erdbeeren nutzbar. Simpel, aber verlangt Aufmerksamkeit bei Temperatur und Umrühren. Angenehme Geräusche beim Köcheln, Farbwechsel von strahlend Rot zu tiefem Rubingrün. Gut kühlt sich der Sirup schnell ab und hält im Kühlschrank wochenlang.
Vorbereitung:
15 min
Kochzeit:
25 min
Gesamt:
40 min
Portionen:
625 ml Sirup
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#Dessertideen
Ich hab früher oft Erdbeersirup mit Maissirup oder reinem Zucker gemacht, das Ergebnis war manchmal pampig oder zu süß. Dann entdeckte ich, dass Ahornsirup eine angenehmere Konsistenz gibt, ohne zu viel Klebekram. Zitronensaft bringt Frische und balanciert die Süße, ohne zu dominieren. Der Trick liegt im langsamen Einkochen über Wasserdampf, nicht direktes Kochen auf dem Herd klappt besser, weil man so das Aroma steuert und Verbrannten vorbeugt. Wichtig: Nicht zu ungeduldig sein, Erdbeeren müssen raus, sonst wird der Sirup trüb. Ich mag ihn als Beigabe zu Kuchen, im Tee oder über Pancakes, auch als feiner Geschmacksträger in Saucen. Probier auch mal Rum statt Ahornsirup – gibt Tiefe.
Zutaten
Über die Zutaten
Frische Erdbeeren, die noch richtig rot und nicht matschig sind, der Schlüssel. Gefrorene gehen auch, aber die Textur leidet und ungewünschte Flüssigkeit tritt aus. Zucker ist hier nicht nur Süßungsmittel, sondern auch Konservierung und gibt die Textur. Ahornsirup ersetzt Maissirup wegen besserer Konsistenz und Geschmack, Honig kann gehen, Agavendicksaft ist lachen sacht, aber der Zitronensaft immer dran, er wirkt wie ein Verstärker für Frische und hält die Farbe frisch. Bei Zitrone aufpassen, zu viel wird sauer, zu wenig bleibt der süße Kloß. Hat man keine hitzebeständige Schüssel, geht ein Metallsieb auf Topf, aber es muss sicher sitzen. Alles abmessen ist gut, aber Auge und Gefühl für den Sirup entscheidend.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Vor dem Einkochen Erdbeeren unbedingt grob schneiden, nicht pürieren, so bleibt das Aroma besser erhalten und der Sirup bekommt Struktur. Die 15 Minuten Ruhezeit sind wichtig, damit der Zucker ansaugt und der Saft beginnt auszutreten – Rühren nicht vergessen, sonst klumpt es. Allein Wasserbad-Temperatur kontrolliert man am besten über die Blubbergeräusche: Es soll nicht kochen wie wild, sondern sanft köcheln, sonst verbrennt der Zucker schnell am Rand. Beim Durchpassieren achte ich immer darauf, das Fruchtfleisch gut aufzuheben, vielleicht gibt das später noch eine Topping-Idee. Den fertigen Sirup sollte man nicht zu lange warm lassen, er dickt aus, aber hat man ihn zu flüssig, einfach nochmal vorsichtig einen Tick einkochen. Kühlung ist Pflicht, sonst gärt er. Kleine Reste umgehend verbrauchen, sonst schimmelt er schnell. Erfahrungsgemäß lohnt es, den Prozess schon ein paar Mal zu machen, um Timing und Geschmack perfekt einzuschätzen.
Küchentipps
- 💡 Achte darauf, die Erdbeeren grob zu hacken, nicht zu pürieren. So bleibt die Struktur erhalten. Das Aroma wird stärker, der Sirup erhält Textur. Die 15 Minuten Ruhezeit sind entscheidend. Zucker saugt den Saft auf. Vergiss nicht zwischendurch zu rühren, sonst klumpt alles.
- 💡 Der Kochprozess läuft am besten im Wasserbad. Temperatur ist wichtig. Sanftes Blubbern ist ideal. Starkes Kochen macht bitteren Sirup. Achte auf die Farbe: Helles Rot wird dunkler. Das zeigt den Fortschritt. Durchpassen der Mischung ist auch wichtig. Kaltes Sieb verwenden, wenn nötig.
- 💡 Zitronensaft balanciert die Süße aus. Zu viel macht sauer, zu wenig bleibt süßlich. Falls du keinen Zitronensaft hast, probier Limette. Pass aber auf, Geschmack ändert sich erheblich. Sirup kann auch mit Honig oder Agavendicksaft zubereitet werden. Schmeckt unterschiedlich, aber auch gut.
- 💡 Für dickeren Sirup beim nächsten Mal weniger Zitronensaft nehmen oder Hitze reduzieren. Wenn er zu dünn ist, noch einmal vorsichtig einkochen. Reste nutzen für Pancakes oder Toppings. Abkühlen nicht vergessen, sonst wird er zu fest.
- 💡 Und vergiss das Kühlstellen nicht. Sonst gärt er garantiert. Reste schnell verbrauchen. Falls du nach Alternativen suchst, Rum kann eine interessante Note geben. Experimentierfreude bringt mehr Geschmäcker hervor.



