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Fondue Chinoise mit Kurkuma

Fondue Chinoise mit Kurkuma

Von Marlena

Ein Fondue mit aromatischem Kurkuma-Gewürz in der Brühe. Huhn, Rind und Garnelen treffen auf bunte Gemüsemischung. Die Brühe dickt mit Tomatenpaste, Honig und ölig-würzigen Akzenten. Intensives Kochen lässt die Aromen verschmelzen. Alternativen bei Geflügel oder Meeresfrüchten. Rezept ohne Milchprodukte, Eier, Nüsse, Gluten. Gute Balance aus Schärfe, Süße und Erdigkeit. Zubereitung im Fonduetopf, direkt am Tisch serviert. Ideal für gesellige Runden, bei denen jeder nach eigenem Gusto garen kann.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 25 min
Gesamt: 50 min
Portionen: 6 Portionen
#Fondue #Chinoise #gesellig #asiatische Fusion #experimentell
Fondue Chinoise ist mehr als nur Essen am Tisch. Es ist Ritual, Texturspiel und Aromenspiel in einem. Kurkuma bringt Farbe und Tiefe in den Fondue-Bouillon, der etwas anders gewürzt wird als üblich. Die Süße des Ahornsirups ersetzt Honig, bringt aber cremige Noten ohne Klebrigkeit. Ein feiner Hauch von Chili sorgt für Wärme statt Schärfeschock. Man lernt, auf Geräusche während des Garens zu achten, sieht wie sich Zutaten fassen, wie der Dampf Spiel bringt. Jedes Stück Fleisch, jede Garstufe wird erlebt, nicht nach Zeit vorgegeben. Eine Hommage an Geduld und Sinne, gänzlich frei von Gluten, Milch und Eier. Das macht jeder Fondue-Liebhaber irgendwann selbst. Eine Reise in unverbrauchte Aromen und vertraute Gemütlichkeit.

Zutaten

BRÜHE

  • 2 rote Zwiebeln grob gehackt
  • 3 Knoblauchzehen halbiert
  • 10 ml frisch geriebener Ingwer
  • 12 ml feines Kurkumapulver
  • 5 ml gemahlener Koriander
  • 25 ml Olivenöl
  • 1 Liter Gemüsebrühe als Alternative zur Hühnerbrühe
  • 25 ml Ahornsirup statt Honig
  • 20 ml Tomatenmark
  • 3 ml scharfe Chili-Sauce statt Tabasco
  • 5 ml geröstetes Sesamöl
  • FLEISCH & MEERESFRÜCHTE

    • 200 g Hühnerbruststreifen
    • 350 g rohe Garnelen, geschält
    • 350 g Rindfleisch für Fondue
    • GEMÜSEBEILAGEN

      • 400 ml Brokkoliröschen
      • 400 ml bunte Blumenkohlröschen
      • 450 ml grob geschnittenen Chinakohl
      • 1 gelbe Paprika, gewürfelt
      • 6 kleine Pak Choi
      • 10 Shiitake Pilze ohne Stiel

Über die Zutaten

Die Menge an Kurkuma habe ich im Vergleich reduziert. Ursprünglich war zu viel drin; dann wird die Brühe bitter statt erdig. Statt Hühnerbrühe nehme ich oft Gemüsebrühe – funktioniert wunderbar. Ahornsirup statt Honig sorgt für beständiges Süßen, Honig ist anfangs toll, aber kristallisiert in der Brühe oft aus. Chili-Sauce mildert Tabasco-Schärfe, gibt gleichzeitig Textur und mehr Tiefe als simples scharf.

Zubereitung

  • 1. Vermische in der Küchenmaschine Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Koriander. Fein, aber nicht zu Brei, kleine Klümpchen sind gut. Aromatisch soll’s werden, nicht glatt und fad.
  • 2. Erhitze Olivenöl in Fonduetopf auf mittelhoher Stufe. Gib die Würzmischung hinein. Rasselt und brutzelt kurz an, etwa 90 Sekunden, bis die Zwiebeln glasig werden — nicht braun werden lassen, sonst wird’s bitter.
  • 3. Dann sofort mit der Bouillon auffüllen. Gemüse- statt Hühnerbrühe funktioniert gut, da intensives Umamigeschmackprofil mit Tomatenmark zu kompensieren.
  • 4. Füge Ahornsirup statt Honig ein. Honig kann kristallisieren, Ahornsirup ist beständiger. Auch Chili-Sauce statt Tabasco bringt mehr Tiefe, weniger scharfen Knall.
  • 5. Gut umrühren und aufkochen lassen. Sobald Bläschen sprudeln, abdecken und auf kleinste Stufe reduzieren. 12 - 18 Minuten sanft simmern lassen. Nicht zu lange, zu scharfes Feuer macht bitter.
  • 6. Mit Salz abschmecken. Hier mutig sein. Ein kräftiges Salzen bringt alle Zutaten zusammen, ansonsten wirkt Brühe flach.
  • 7. Während Brühe köchelt, Fleisch und Meerestiere in mundgerechte Streifen, Stücke schneiden. Gemüse putzen, Brokkoli und Blumenkohl in kleine Röschen teilen, Chinakohl grob, Paprika in karierte Stücke. Pak Choi halbieren, Shiitake vierteln.
  • 8. Feuerplatte und Fonduetopf auf Tischmitte stellen, Funktion auf 'Bouillon' programmieren. Brühe sollte sanft, aber sichtbar köcheln. Nicht wütend sprudeln, sonst spritzt es raus.
  • 9. Jeder taucht Fleisch oder Gemüse in den heißen Fondue-Topf. Garzeiten variieren: Garnelen brauchen nur 2 Minuten, Rind etwa 3-5, Gemüse je nach Bissfestigkeit bis zu 7. Pak Choi und Shiitake ziehen schnell Aromen auf, besser kurz auch außerhalb der Flüssigkeit schwenken.
  • 10. Tipp: Fleisch vor Portionieren mit etwas Sojasauce marinieren für extra Umami. Alternative: Tofu-Fürberg mit Räucheraroma, wenn du vegetarisch magst.
  • 11. Soßen unbedingt separat reichen, da Brühe urban und würzig genug, sonst wird’s zu süß oder einheitlich.
  • 12. Am Ende Fondue-Brühe stehen lassen, nachwürzen, falls zu dünn schien. In Tiervarianten kann man mit einer Prise getrockneten Zitronengras frische Frische ins Spiel bringen.
  • 13. So kannst du Überrühren vermeiden, Brühe bleibt klar. Durch vorsichtiges Einkochen bekommst du dichten Film an Oberfläche – aromatisch, nicht fettig.
  • 14. Fehler verhindert man, indem man nicht alle Zutaten auf einmal reinwirft. Stücke zu dick oder zu klein verändern Garzeiten erheblich.
  • 15. No-go: zu hohes Feuer nach Zugabe der Brühe. Brühe schmeckt besser, wenn sie sich langsam entwickelt. Feuerregler nicht unterschätzen.
  • 16. Am Tisch lieber haptisches Garen: Fleisch fühlt sich fest, aber noch saftig an – unterschätz nicht das Fingerspitzengefühl.
  • 17. Rind braucht wenig Zeit, Überschuss wird zäh. Meeresfrüchte verlieren schnell Textur, eher kurz tunken.
  • 18. Für intensiveren Geschmack kann man abwechselnd Teilstücke mit Knochen vorlegen, zieht noch mehr Tiefe raus.
  • 19. Zum Schluss kann Fondue-Brühe durch feine Kräuterstücke wie Koriander oder Schnittlauch verfeinert werden, gibt Frische gegen die Schwere.
  • 20. Pilze erst gegen Ende garen, sonst werden sie matschig und flach.
  • 21. Übung zeigt: Kurkuma bringt nicht nur Farbe, sondern auch eine leichte Erdigkeit, die mit dem Honigersatz besser harmoniert.
  • 22. Manuelles probieren ist unerlässlich. Kochen mit Augen, Nase, Händen. Wenn die Brühe Topfwand berührt, dabei Blasen langsam zerplatzen – bereit.
  • 23. Garemesser oder Fonduegabeln nutzen, Fleisch nach Gefühl rausfischen. Nie zu lange in Brühe lassen.
  • 24. Übrige Brühe gut als Basis für Suppen nutzen, keine Reste verschwenden.
  • 25. Fondue liefert Erfahrung mit Gewürzintensität, immer mal abschmecken, bevor man an den Tisch bittet.
  • Zubereitungstipps

    Die Reihenfolge der Zutatenverarbeitung hat Einfluss auf Geschmack und Konsistenz. Zwiebeln schonend in Öl anrösten, bevor die Brühe kommt – das macht den Unterschied. Nicht zu heiß rühren, lieber langsam kochen lassen, damit sich die Aromen binden. Das Ziehenlassen in der Brühe rauscht im Hintergrund wie ein Popcorn-Knistern, wenn man genau hinhört. Das ständige Abschmecken ist keine Überbleibselaltlast, sondern garantierte Geschmackssicherheit. Die Garzeiten variieren stark, besser auf Textur als Sekunden zählen achten. Pilze und grünes Gemüse immer zuletzt, die bleiben knackig. Die Schärfe darf am Ende gern eine Nachzügler-Note sein, nie gleich zu Beginn. Empfehlenswert: Kleine Marinaden fürs Fleisch, erst kurz vorm Servieren, dann bleibt die Fleischstruktur zart.

    Küchentipps

    • 💡 Beginne die Brühe sanft zu erhitzen. Zwiebeln erst anrösten; dann mit Brühe ablöschen. Achte auf Klang, wenn es blubbert, das zeigt, dass die Aromen bin sich verbinden. Experimentiere mit Gemüsebrühe und Ahornsirup, beide bringen Wohlschmeckendes, mit Unterschied im Süßgrad. Schärfe mit Chili-Sauce austarieren; scharf, aber nicht bitter.
    • 💡 Wenn du siehst, dass die Brühe Blasen wirft, sofort die Hitze reduzieren. Zu starkes Kochen kann Bitterkeit erzeugen. Lass die Brühe 12-18 Minuten sanft simmern. Die Garzeiten sind variabel, die Textur wird dir sagen, wann das Gemüse oder das Fleisch bereit ist, herausgenommen zu werden. Zarte Meeresfrüchte brauchen wenig Zeit.
    • 💡 Nicht alle Zutaten gleichzeitig ins Fondue geben. Achte darauf, dass kleinere Stücke nicht zu lange in der Brühe bleiben. Wärme bedeutet hier Rapid Cooking. Pilze nicht zu früh reinlegen, sie werden schnell matschig. Halte sie bis kurz vor Schluss zurück und achte darauf, sie beobachten zu können.
    • 💡 Falls die Brühe komisch dünn wirkt, gebe einfach etwas Tomatenmark hinzu. Das verstärkt den Geschmack. Auch die Salzmengen können variieren; wage ruhig mehr, um die anderen Aromen auszubalancieren. Bei der Marinade für das Fleisch, verwende Sojasauce. Halte sie erst kurz vor dem Servieren bereit, dann bleibt alles zart und schmackhaft.

    Häufige Fragen

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