Frische Pasta mit Eigelb

Von Marlena
Hauptgericht aus frischer Pasta mit einer besonderen Mischung aus Eigelb und ganzen Eiern. In der Zubereitung wurde die Mehlmenge reduziert und durch Hartweizengrieß ergänzt, um mehr Biss zu erzeugen. Das klassische Olivenöl tausche ich oft gegen Walnussöl für nussige Tiefe. Wichtig ist die Konsistenz: die Masse bleibt körnig, nicht klebrig. Teigruhe entfaltet Geschmack und Elastizität. Unbedingt gut kneten, sonst reißt die Pasta beim Ausrollen. Kleine Details, wie die richtige Feuchtigkeit, entscheiden über Erfolg oder Frust beim Verarbeiten. Als Twist in der Füllung nehme ich Ricotta und Zitronenabrieb – gibt Frische und hebt die Kürbissauce hervor. Pasta selbst gemacht ist eine Kunst, gerade das Spiel mit der Feuchtigkeit und dem Kneten zeigt, wer wirklich mit ihr umgehen kann.
Vorbereitung:
30 min
Kochzeit:
20 min
Gesamt:
50 min
Portionen:
4 Portionen
#Nudeln
#Italienische Küche
#Vegetarisch
#Kürbis
Frische Pasta selbst herzustellen hat für mich nichts mit Perfektion zu tun, sondern mit Gefühl und Improvisation. Nach vielen Fehlversuchen habe ich gelernt, dass die Balance zwischen Zutaten und die Ruhezeit entscheidend sind. Eigelb bringt Farbe und Geschmeidigkeit, während Mehl und Grieß für die Struktur sorgen. Die Konsistenz soll körnig, nicht kompakt sein – erst beim Kneten wird daraus ein homogener Teig. Statt Olivenöl experimentiere ich mit Walnussöl, das gibt dem Teig einen subtilen, nussigen Abgang, der vor allem in Kombination mit Pilzen und Kürbis klasse funktioniert. Immer offen für Anpassungen: Mehltypen, Flüssigkeiten, Ruhezeiten. Von der Geräuschkulisse beim Kochen bis zum Geruch des frischen Teigs – das Zusammenspiel aller Sinne macht den Unterschied.
Zutaten
Über die Zutaten
Das klassische Weizenmehl kombiniere ich gern mit Hartweizengrieß – das ergibt eine angenehm bissfeste Textur, nichts Pampeartiges. Statt Olivenöl passt Walnuss- oder Haselnussöl, das hebt besonders herbstliche Aromen. Die Eier bestimmen Farbe, Geschmack und Bindung; weniger Eigelb macht den Teig öder, mehr macht ihn zu weich. Salz nicht vergessen! Wasser nur ganz sparsam zusetzen, oft reicht die Flüssigkeit aus den Eiern plus Öl. Wenn der Teig zu klebrig wird, helfen eher Mehl oder Grieß als mehr Kneten. Toll auch eine Prise Muskat im Teig, aber Vorsicht, nicht übertreiben. Zutaten in möglichst guter Qualität – Eier aus Freilandhaltung, fein gemahlenes Mehl – machen merklichen Unterschied.
Zubereitung
Zubereitungstipps
In vielen Rezepten hört und sieht man nur die Zeitangaben. Mich interessiert viel mehr das Gefühl und die Beobachtung. Sekunden, bis die Eier mit dem Mehl gerade verbunden sind, nicht länger. 30 Sekunden Mix sind oft zu lang – der Teig könnte klebrig werden. Die individuelle Mehlqualität verändert das Wasserspeichervermögen enorm – hier Anpassungen vornehmen. Der Teig soll nach dem Mischen auseinanderfallen und erst beim Handkneten zusammenhalten. Ich nutze die Restwärme meiner Hand, um das Gluten zu aktivieren, dafür nicht zu lange kneten und auch nicht zu kurz – etwa eine Minute reicht, bis der Teig glatt wirkt. Ruhezeit mindestens eine halbe Stunde, optimal sind 35 Minuten. Danach wirkt der Teig geschmeidiger, lässt sich leichter ausrollen und reißt weniger. Mehl beim Ausrollen sparsam verwenden, lieber öfter kleine Portionen bestäuben als einmal zu viel. Beim Kochen: Wasser soll nur leicht simmern, nicht sprudeln, sonst gehen die Teigteile schnell kaputt. Das sichtbare Aufsteigen an die Oberfläche mit dem sanften Blubbern ist das Signal, dass die Pasta fertig ist.
Küchentipps
- 💡 Konsistenz ist entscheidend – grob und krümelig. Knete den Teig effektiv. Bachblüten wie Wasser oder Mehl hinzufügen. Nicht zu fest.
- 💡 Wenn die Pasta reißt, weniger Kneten. Auch die Ruhezeit ist wichtig, also gib dem Teig die Zeit, die er braucht. 35 Minuten minimum.
- 💡 Rühren Sie die Eier-Öl-Mischung langsam ein – die Temperatur ist hier entscheidend. Kühl mixen, sonst kann der Teig warm werden.
- 💡 Für die Füllung: Ricotta ist super. Aber auch Quark geht. Zitronenabrieb bringt Frische. Immer wieder anpassen. Je nach Geschmack.
- 💡 Beim Ausrollen dünne Bahnen machen. So entfaltet sich die Füllung. Und beim Kochen auf das Geräusch hören – das Blubbern gibt Sicherheit.



