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Frühlings-Kräuter-Karottensuppe

Frühlings-Kräuter-Karottensuppe

Von Marlena

Leichte, aromatische Suppe mit frischen Kräutern und Karotten. Milder Lauch und Knoblauch geben Tiefe. Thymian durch Rosmarin ersetzt für wärmeren Ton. Statt Hühnerbrühe Gemüsefond nutzt – veganer Twist. Lauch fein, aber nicht zu fein schneiden, damit Textur bleibt. Karotten bissfest, nicht matschig. Schnittlauch durch Petersilienstengel ersetzt; ergibt ein anderes Aroma und schöne Optik. Knuspriges Baguette dazu. Einfach zu kochen, braucht Auge für Garzeit und Geschmacksausgleich.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit: 25 min
Gesamt:
Portionen: 4 Portionen
#Suppe #vegan #frühling #gesund #einfach
Manchmal braucht es keine komplizierten Sachen. Nur frische Kräuter, Gemüse und ein bisschen Zeit, damit sich Aromen verbinden. Karotten und Lauch, nichts Neuartiges, aber der Twist liegt im Detail – Rosmarin statt Thymian, Gemüsebrühe statt Huhn, Petersilie als Ersatz für Schnittlauch. In der Küche habe ich oft gesehen, wie schnell Suppen fade werden, wenn man zu lange kocht. Blanchieren der Kräuter schockt die Farbe ein und bewahrt das Aroma. Bund und Bündel winden tolle Optik ins Spiel, nicht nur Geschmack. Dazu das Geräusch von leise köchelndem Gemüse. Man merkt förmlich, wie die Suppe lebendig wird. Am Ende ein leichter Biss in der Karotte, die noch nicht zerfallen ist. Küche riecht nach Kräutern, fast meditativ. Es ist keine klassische Suppenroutine, sondern eine kleine Entdeckungsreise.

Zutaten

  • 15 Stängel Petersilie frisch
  • 1 Liter Gemüsesuppe klar
  • 1 großer Lauch, grob gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer frisch gemahlen
  • 3 mittelgroße Karotten, schräg in Scheiben
  • Über die Zutaten

    Wichtig: Immer frische Kräuter nehmen. Getrocknete sind zu intensiv und verändern den Charakter. Petersilie für zartes Aroma statt Schnittlauch, weil sie besser hält beim Warmmachen. Rosmarin bringt mehr Wärme, passt zu den süßen Karotten. Knoblauch darf nicht verbrennen, sonst bitter. Lauch grob hacken, man will Geschmack, aber keine matschige Schleimigkeit. Gemüsefonds als Basis ist leichter als Hühnerbrühe und für Allergiker sicherer. Die Menge der Karotten kann man etwas variieren, je nachdem wie süß man es mag. Blanchieren der Kräuter ist das A und O für die satte Farbe – kein Kochwasser nehmen, sondern ganz kurze Hitzeeinwirkung, dann sofort in Eiswasser. So bleibt das Grün frisch. Falls kein Bambusstäbchen zur Hand, können dünne Holzspieße aus dem Baumarkt greifen. Kräuter zusammenbinden klappt auch mit Küchengarn, natürlich essbar sollte es nicht sein. Salzaufnahme in der Suppe ist individuell, aber nicht sparen; zu wenig Geschmack verliert das Gericht.

    Zubereitung

  • Kräuter 8 Sekunden in siedendem Wasser blanchieren. Sofort in Eiswasser abschrecken, damit die grüne Farbe knallt. Abtropfen lassen, beiseite legen.
  • Suppe aufkochen mit Lauch, Knoblauch, Rosmarin. Nicht hektisch rühren, Deckel drauf, Hitze runter auf sachte Blasen. Etwa 18 Minuten ziehen lassen, bis die Aromen sich verbunden haben. Nicht länger, sonst bitter.
  • Karotten schälen, quer schneiden. Dicke etwa 0,5 cm. So bleibt noch Biss und Farbe. In Suppe später garen.
  • Petersilienstängel spitzenförmig anschneiden. Mit Küchenpinzette oder Bambusstäbchen kleine Löcher bohren. Kräuter durchfädeln, zu kleinen Bündeln binden. Eventuelle überstehende Enden kürzen.
  • Gemüsebrühe absieben. Der Lauch gibt Geschmack, aber keine Stückchen in der Suppe. Brühe anschließend heiß halten.
  • Karotten im Sud etwa 7 Minuten ziehen lassen – nicht kochen, sondern köcheln. Karotten sollen gerade zart sein, ohne matschig zu werden.
  • Kräuter-Bündel vorsichtig eintauchen. 4 bis 6 Minuten, bis sie warm sind. Nicht zu lang, Kräuter verlieren Frische sonst.
  • Suppe in Teller gießen, Kräuter dekorativ hineinlegen. Frisch gemahlenen Pfeffer obendrauf. Wer mag, ein Spritzer Zitronensaft für Frische.
  • Tipps: Wenn keine Bambusstäbchen da, geht dünner Spieß aus Holz. Kräuter nicht zu dick binden, sonst lassen sie sich schwer erwärmen. Brühe nicht zu stark würzen am Anfang, Salz variabel, besser nachwürzen.
  • Fehler vermeiden: Lauch zu fein macht Suppe trüb und matschig. Zu lange ziehen macht bitter. Lieber lieber früher abschmecken. Karotten nicht zu dunkel schneiden, glänzend und frisch sollen sie aussehen.
  • Zubereitungstipps

    Achtung bei der Hitze! Suppe soll sehr sanft köcheln. Lautes Blubbern trübt Brühe und zerstört feinste Aromen. Abseihen auf keinen Fall vergessen, sonst wird sie trüb und nimmt unangenehme Stückchen auf. Lauch nicht zerkleinern wie bei Risotto, gröber schneiden gibt Textur. Wichtig auch die Karottenscheiben schräg schneiden, mehr Oberfläche, aber bleibt knackig. Kräuterbündel vorbereiten mit Gefühl, nicht quetschen, sonst geben sie zu viel grüne Bitterstoffe ab. Die Zeit für das Einlegen der Bündel ins heiße Wasser lässt sich nur abschätzen nach Gefühl - sie sollen Farbe bekommen, aber nicht zerfallen. Servieren in vorgewärmten Tellern hält Temperatur besser, Suppenfarbe wirkt intensiver. Pfeffer immer frisch mahlen. Säure wie Zitronensaft immer ganz am Schluss, hebt die Frische, ohne zu dominieren. Kleine Fehler passieren jedem; wenn Lauch zu fein, Suppe braucht dann kürzere Kochzeit. Kräuter können auch einzeln verwendet werden, aber das Schnüren macht Spaß und sieht edel aus. Kombiniere auf jeden Fall mit knusprigem Brot, sonst fehlt die Textur. Suppe ist leicht, braucht den Crunch.

    Küchentipps

    • 💡 Frische Kräuter sind entscheidend. Mit Blanchieren kommt die Farbe perfekt zur Geltung. Kochen in weniger als 10 Sekunden; direkt ins Eiswasser. Petersilie hat zartes Aroma, Schnittlauch könnte die Suppe überdecken. Gemüsefond macht einen sanften Hintergrund, ist allergikerfreundlich. Kümmere dich um das richtige Timing.
    • 💡 Karotten schräg schneiden. Das erhöht die Fläche für den Geschmack und sie bleiben knackig. Dicke 0,5 cm, so gibt es Biss. Kochzeit beachten; sonst matschig. Brühe nie zu stark würzen, punktuell nachjustieren. Am Ende mit frisch gemahlenem Pfeffer verfeinern für eine aromatische Note.
    • 💡 Achte darauf, den Lauch grob zu hacken. Zu feine Stücke machen die Suppe trüb; grobe Stücke geben Textur und Geschmack. Verwende frischen Rosmarin, getrockneter wird harzig. Übe dich im Abseihen, sonst bleiben unerwünschte Stückchen in der Suppe zurück.
    • 💡 Kräuterbündel nicht quetschen. So bleibt der Geschmack frisch. Nutze Küchenpinzetten oder Holzspieße für gleichmäßige Bündel. Wenn kein Bambusstäbchen da ist, geht auch Küchengarn. Nach dem Blanchieren aufpassen, die Kräuter sollen nicht zerfallen. Halte ein Auge auf die Knoblauchzehen; zu lange im Sud und sie werden bitter.
    • 💡 Serviere die Suppe in vorgewärmten Tellern. Das bewahrt die Temperatur länger und lässt die Farben intensiver wirken. Zitronensaft erst zum Schluss, hebt die Frische der Aromen, ohne sie zu überwältigen. Immer wieder abschmecken. Jede Zubereitung ist ein Lernprozess.

    Häufige Fragen

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