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Gebackene Feta-Tomaten-Pasta

Gebackene Feta-Tomaten-Pasta

Von Marlena

Gebäckter Feta mit Tomaten, Knoblauch und Chili, kombiniert mit Fusilli. Frisches Basilikum obendrauf, mild würzig. Vegetarisch, frei von Nüssen und Eiern. Alternative Kräuter und Tomatensorten sorgen für Varianz. Sorgfältiges Salzmanagement beim Feta wichtig, um nicht zu übersalzen. Pasta al dente, cremige Sauce aus zerdrücktem Feta und Tomaten. Backzeit angepasst für perfektes Aufplatzen der Tomaten. Duft nach Knoblauch und Olivenöl erfüllt die Küche. Textur spielt eine Hauptrolle – weiche Tomaten, cremiger Käse, bissfeste Pasta.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 50 min
Portionen: 3 Portionen
#Pasta #vegetarisch #einfach #schnell #Mediterran
Schon oft getüftelt, bis die Texturen stimmen – gebackener Feta mit fruchtigen Tomaten ist kein Geheimnis, aber fein abgestimmt. Sobald die Tomaten anfangen zu platzen und ihr Aroma freigeben, verbindet sich die Wärme mit Olivenöl und Knoblauch zu einer perfekten Umhüllung für die Pasta. Wichtig: Nie zu früh rühren, sonst zerfällt der Feta kaum und die Aromen vermischen sich zu schnell. Mit Minze statt klassischem Basilikum überraschende Frische. Ohne Eier, ohne Nüsse, weich und cremig, aber keine schwere Sauce. Im Ofen findet sich der Dreh, die richtige Garzeit entscheidet über Balance zwischen zerfallenden Tomaten und cremigem Käse. Das Salz weggelassen beim Backen, denn die Süße der Tomaten plus das Salz im Feta reichen aus. Zwischendurch immer mal riechen – das ist mein Sensor für perfekte Garzeiten. Manchmal experimentiere ich mit kleinen Karottenscheiben oder Zucchini, wenn die Saison ruft, dafür reduziere ich die Knoblauchmenge. So wird es nie langweilig.

Zutaten

  • 170 g Feta-Käseblock
  • 420 g bunte Kirschtomaten gemischt (gelb, rot, orange)
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 140 ml natives Olivenöl extra
  • 320 g Fusilli (Pasta)
  • 15 g frische Minzblätter, grob zerrupft
  • Über die Zutaten

    Die Reduktion des Fetagewichts dient dazu, eine cremige Konsistenz zu erreichen, ohne dass das Gericht zu schwer wirkt. Die Erhöhung der Tomatenmenge erleichtert das Entstehen einer sämigen Sauce. Für die Knoblauchmenge empfehle ich mehr, wenn Sie intensivere Aromen bevorzugen, denn das Backen dämpft die Schärfe. Statt Chiliflocken kann man fein gehackte frische Paprikaschoten verwenden, wenn man die Schärfe milder mag, das gibt zudem Frische. Das Olivenöl sollte extra vergine sein, sonst leidet das Aromaprofil. Fusilli sind ideal wegen ihrer Form; Alternativen sind Penne oder Farfalle, achten Sie auf ähnliche Kochzeiten. Die herkömmlichen Basilikumblätter ersetze ich gern durch Minze, da sie eine kühlende Nuance bringt, die bei heißen Speisen reizvoll ist. Für Allergiker wäre auch ein Ersatz von Feta durch festen Tofu möglich, mariniert mit Zitronensaft, Salz und etwas Nährhefe, dann aber unbedingt die Backzeit etwas reduzieren wegen des Wassergehalts. Die Salzmenge beim Wasser ist entscheidend – zu wenig Salz, Pasta langweilig, zu viel, Sauerei im Geschmack. Notfalls probieren und anpassen.

    Zubereitung

  • Grill auf mittlere Höhe im Ofen einschieben, vorheizen auf 220 °C. Nicht drängeln, lieber Wärme solide ankommen lassen.
  • Feta kurz in kaltem Wasser einlegen, etwa 4 Minuten reichen. Dann gut abtropfen lassen, Tupfen mit Küchentuch entfernen – sonst Öl zu wässrig später.
  • Tomaten waschen, auf Backblech geben. Feta mittig drauflegen. Knoblauch und Chiliflocken über und um Feta verteilen. Öl großzügig drüber, darf ruhig alles baden. Ohne Salz, das bringt die Mischung zu sehr aus dem Gleichgewicht.
  • Backblech ab in den Ofen, 35 Minuten. Nicht nur drauf starren, Augen offenhalten: Tomaten sollen platzen, Flüssigkeit austreten, Feta weich werden, aber nicht bräunen. Dufttest hilft: Knoblaucheherbheit zieht die Nase hoch, Tomaten süßen die Luft.
  • Inzwischen Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen (wie Meerwasser, ca. 10 g Salz pro Liter). Fusilli ins Wasser, al dente garen, etwa 9 Minuten, trotzdem zwischendurch probieren – Pasta sollte leicht Widerstand haben, nicht matschig.
  • Pasta abgießen, dabei etwas Kochwasser auffangen. Tomaten und Feta aus dem Ofen nehmen. Eventuell Stiele der Tomaten entfernen, nicht immer, kann bitter sein. Mit Gabel Feta zerdrücken, cremig und klumpig zugleich. Pasta dazugeben, alles vorsichtig vermengen, ein paar Löffel Kochwasser rein für Bindung, falls zu trocken.
  • Minzblätter unten drunter mischen, frisch, gibt Frischekick gegen cremige Schwere. Alternative: Wenn Minze nicht verfügbar, frisches Basilikum oder Oregano – je nach Vorliebe und Saison.
  • Sofort servieren, Farbe und Duft genießen. Reste am besten kalt aufheben, kräftiger Geschmack entwickelt sich über Nacht.
  • Zubereitungstipps

    Zuerst sage ich: Gut vorheizen ist Kombi aus Temperatur und Zeit. 220 °C sind ein Kompromiss – hitzig genug, damit die Tomaten platzen, aber nicht so heiß, dass der Feta außen verbrennt. Die kurze Einlage des Fetakäses im Wasser spült überschüssige Salzlake ab, denn sonst wird alles zu salzig, besonders da keine weitere Salzbeigabe erfolgt. Auf Backblech arrangieren, die Ölmenge wird großzügig bemessen, weil sie als Geschmacksträger und Wärmeträger fungiert. Knoblauch verteilt man direkt auf oder um den Feta, so verbrennt er nicht und gibt gleichmäßig Aroma ab. Beim Backen achte ich besonders auf Geräusche – das leise Platzen der Tomaten signalisiert den richtigen Garpunkt. Die Fusilli im Salzwasser so kochen, dass sie beim ersten Zubeißen noch Widerstand zeigen, dann erst abgießen. Statt alles sofort zu vermengen, kurz abkühlen lassen passt bei manchen, ich persönlich mische gleich, sodass die Pasta die Sauce aufsaugt. Wenn das Ganze zu trocken wirkt, ein wenig Kochwasser hilft, bindet und macht cremig. Kräuter zuletzt unterheben, damit sie nicht verbrennen. Zu viel Rühren zerstört die Textur. Auf dem Teller bleibt das Aroma lebendig, genau wie der Kontrast von heiß und frisch.

    Küchentipps

    • 💡 Feta kurz in Wasser einlegen. Ca. vier Minuten, nicht longer. Damit wird er milder. Geschmack bleibt. Zuviel Wasser macht's wässrig, denk daran. Wichtig ist, drück ihn nicht zu fest.
    • 💡 Tomaten müssen frisch sein. Kleine Kirschtomaten sind ideal. Achte auf die Farben; bunte Mischung bringt mehr Geschmack. Generell: Willst du eine dickere Sauce, mische mehr Tomaten unter, das hilft massiv.
    • 💡 Beim Salzen des Kochwassers, nicht sparen. Wie Meerwasser; du brauchst ca. zehn Gramm pro Liter. Zu wenig, langweilig. Zu viel, dann ist es nicht mehr genießbar. Immer gleich probieren, Gefühl entwickelt sich.
    • 💡 Achte genau auf den Ofen. 220 °C sind top für die Tomaten. Wenn sie knistern, sind sie gut. Magisches Platzen, das ist der Moment. Geruch nach Knoblauch ist der Hinweis. Den Geruch erfassen.
    • 💡 Fusilli oder ähnliche Pasta sind die besten. Sie halten die Sauce fest. Alternativen wie Farfalle oder Penne funktionieren auch. Kochzeit beobachten, al dente ist das Ziel. Ein bisschen Biss bleibt besser.
    • 💡 Minze bringt frischen Kick, aber saisonal. Wenn frisch, benutze sie. Alternativ Basilikum oder Oregano. Jedoch trockene Kräuter immer erst später zugeben. Sonst verbrennen sie.
    • 💡 Nach dem Backen, lasse nicht zu lange stehen. Konsistenz muss beibehalten werden. Sauce bindet schön. Wenn zu trocken, ein wenig vom Kochwasser dazu. Das macht es cremig.
    • 💡 Reste am besten kühl lagern. Stelle den Geschmack ein wenig ein. Sauce separat, Pasta anders. Dann bleibt alles frisch. Nach einem Tag intensiver.

    Häufige Fragen

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