Gebratene Garnelen mit Korianderwurzel

Von Marlena
Gebratene Garnelen mit einer kräftigen Sauce aus Korianderwurzeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und einer würzigen Mischung aus Austern- und Sojasauce. Verfeinert mit einem Hauch braunem Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer. Die Korianderwurzel gibt ein erdiges Aroma, das durch die pikante Sauce kontrastiert wird. Das Ganze wird bei starker Hitze schnell gebraten, sodass die Garnelen saftig bleiben und die Sauce dickflüssig wird.
Vorbereitung:
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen:
4 Portionen
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Korianderwurzel – das unterschätzte Gewürz im Gewusel der asiatischen Küche. Habe ich oft übersehen, bis ich selbst beim Kochen experimentierte. Sie riecht deutlich herber als die Blätter, dieses erdige Aroma gibt den Gerichten Tiefe. Garnelen mischen sich bestens, und mit der typischen Mischung aus Austernsauce und Sojasauce bekommt man das Umami, das in der schnellen Asia-Küche nicht fehlen darf. Sesamöl ersetzt hier oft das neutrale Öl, weil es einfach den Gaumen erfreut. Wichtig ist die Hitze, sonst werden Garnelen zäh und die Sauce wässrig. Ich habe das Rezept mehrfach angepasst, besonders das Verhältnis der Würze. Biss und Glanz signalisieren Gargüte, da sieht man sofort, ob es klappt oder nicht. Wer Lust hat, feine Chili dazuzugeben, bringt einen spannenden Kontrast rein. Korianderwurzel ist nicht überall zu bekommen, kann man auch mit Liebstöckelwurzel probieren, wobei der Geschmack anders ist. Das Ganze passt wunderbar zu gedämpftem Reis oder gebratenem Gemüse.
Zutaten
Über die Zutaten
Die Korianderwurzeln müssen wirklich sauber sein. Oft hängen da noch erdige Reste, die gehen mit einer kleinen Bürste unter fließendem Wasser gut weg. Nicht zu fein hacken, sonst wird die Sauce im Mixer zu flüssig und verliert Textur. Statt frischer Chili geht auch getrocknete, aber frisch ist es lebendiger. Sesamöl verleiht den entscheidenden Kick durch die nussige Note. Wenn Austernsauce nicht zur Hand, geht auch eine Kombination aus Fischsauce und Sojasauce, aber immer vorsichtig mit der Salzmenge. Garnelen gut trocken tupfen, sonst spritzt die Pfanne und der Garprozess wird ungleichmäßig. Ein kleiner Trick: Garnelen vorab in einer Schüssel mit einer Prise Salz und Tapiokastärke mischen, das hält sie saftig und sorgt für angenehme Textur.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Arbeitsschritte nicht strikt nach Zeit gehen, sondern auf visuelle und taktile Signale achten. Darauf reagieren, wann das Öl heiß genug ist, sieht man am leichten Flimmern, bevor es raucht. Garnelen sind fertig, wenn sie von grau glasig zu opak rosa wechseln, noch leicht glänzen und sich elastisch anfühlen. Sauce ist perfekt, wenn sie dicklich glänzt, am Pfannenboden leichte Schlieren zieht und nicht scharf verbrannt riecht. Beim Zubereiten nie alles auf einmal, sondern in Portionen arbeiten, sonst kühlt die Pfanne zu stark ab und es entsteht eher ein Sud als eine kurze Brataktion. Um Zeit und Platz zu sparen, mische die Sauce mit den grob gehackten Zutaten schon vorher, so liegt die Aromabasis bereit. Wer mag, kann die Pfanne mit einem Schuss Wasser oder Brühe deglazieren, wenn die Sauce zu dick wird, aber bitte wenig, damit sie nicht zu wässrig wird.
Küchentipps
- 💡 Die Korianderwurzeln gut reinigen. Kleine Bürste benutzen. Erdige Reste entfernen. Das mache ich immer. Schmeckt viel frischer. Nicht zu fein hacken, sonst wird die Sauce zu flüssig. Textur muss bleiben.
- 💡 Garnelen gut trocken tupfen. Sonst spritzt alles. Das passiert schnell, ich mache es immer vor dem Braten. Eine Prise Salz und Tapiokastärke sind nützlich. Halten die Garnelen saftig. Bedeutet bessere Textur am Ende.
- 💡 Wer kein Sesamöl hat, kann neutrales Öl benutzen. Aber Sesamöl gibt den speziellen Geschmack. Das Aroma ist nussig. Ein volleres Erlebnis. Fettreduzierung kommt nicht in Frage. Für weniger Kalorien, weniger Garnelen verwenden.
- 💡 Wenn die Sauce zu dick wird, wenig Wasser oder Brühe dazugeben. Langsam und vorsichtig. Sonst kommt der richtige Geschmack nicht mehr durch. Immer wieder probieren. Ein guter Garprozess ist wichtig. Charme liegt in der Balance.
- 💡 Beim Braten die Portionen klein halten. Weniger Garnelen auf einmal. Das vermeidet das Dämpfen. So bleibt alles knusprig und saftig. Das habe ich oft beobachtet; es bringt einen großen Unterschied.



