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Gebratene Garnelen mit Korianderwurzel

Gebratene Garnelen mit Korianderwurzel

Von Marlena

Gebratene Garnelen mit einer kräftigen Sauce aus Korianderwurzeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und einer würzigen Mischung aus Austern- und Sojasauce. Verfeinert mit einem Hauch braunem Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer. Die Korianderwurzel gibt ein erdiges Aroma, das durch die pikante Sauce kontrastiert wird. Das Ganze wird bei starker Hitze schnell gebraten, sodass die Garnelen saftig bleiben und die Sauce dickflüssig wird.
Vorbereitung:
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 4 Portionen
#asiatisch #Garnelen #schnelle Küche #Würzen
Korianderwurzel – das unterschätzte Gewürz im Gewusel der asiatischen Küche. Habe ich oft übersehen, bis ich selbst beim Kochen experimentierte. Sie riecht deutlich herber als die Blätter, dieses erdige Aroma gibt den Gerichten Tiefe. Garnelen mischen sich bestens, und mit der typischen Mischung aus Austernsauce und Sojasauce bekommt man das Umami, das in der schnellen Asia-Küche nicht fehlen darf. Sesamöl ersetzt hier oft das neutrale Öl, weil es einfach den Gaumen erfreut. Wichtig ist die Hitze, sonst werden Garnelen zäh und die Sauce wässrig. Ich habe das Rezept mehrfach angepasst, besonders das Verhältnis der Würze. Biss und Glanz signalisieren Gargüte, da sieht man sofort, ob es klappt oder nicht. Wer Lust hat, feine Chili dazuzugeben, bringt einen spannenden Kontrast rein. Korianderwurzel ist nicht überall zu bekommen, kann man auch mit Liebstöckelwurzel probieren, wobei der Geschmack anders ist. Das Ganze passt wunderbar zu gedämpftem Reis oder gebratenem Gemüse.

Zutaten

  • 4 große Wurzeln von Koriander mit Stiel, gewaschen, grob gehackt (etwa 1/3 Tasse)
  • 3 Knoblauchzehen, halbiert
  • 2 Frühlingszwiebeln, in 3 cm Stücke geschnitten
  • 3 ml (1/2 Teelöffel) brauner Zucker
  • 1,5 ml (1/4 Teelöffel) weißer Pfeffer frisch gemahlen
  • 20 ml (1 1/2 Esslöffel) Austernsauce
  • 25 ml (1 2/3 Esslöffel) Tamari oder glutenfreie Sojasauce – Ersatz für Sojasauce für intensivere Umami-Note
  • 550 g mittelgroße Garnelen, geschält und entdarmt, gut trockengetupft
  • 25 ml (1 2/3 Esslöffel) Sesamöl – statt neutralem Pflanzenöl für nussiges Aroma
  • 1 frische rote Chilischote, fein gehackt als Twist (optional und für Schärfe)
  • Über die Zutaten

    Die Korianderwurzeln müssen wirklich sauber sein. Oft hängen da noch erdige Reste, die gehen mit einer kleinen Bürste unter fließendem Wasser gut weg. Nicht zu fein hacken, sonst wird die Sauce im Mixer zu flüssig und verliert Textur. Statt frischer Chili geht auch getrocknete, aber frisch ist es lebendiger. Sesamöl verleiht den entscheidenden Kick durch die nussige Note. Wenn Austernsauce nicht zur Hand, geht auch eine Kombination aus Fischsauce und Sojasauce, aber immer vorsichtig mit der Salzmenge. Garnelen gut trocken tupfen, sonst spritzt die Pfanne und der Garprozess wird ungleichmäßig. Ein kleiner Trick: Garnelen vorab in einer Schüssel mit einer Prise Salz und Tapiokastärke mischen, das hält sie saftig und sorgt für angenehme Textur.

    Zubereitung

  • Korianderwurzeln, Knoblauch und Frühlingszwiebeln in kleine Stücke schneiden, nicht zu fein. Manchmal passiert es schnell, dass zu feines Hackbrei wird, was am Ende nicht so viel Textur hat. Mit braunem Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer vermengen. Die Gewürze sind wichtig, geben Balance zwischen Süße und Schärfe.
  • Dann Austern- und Tamari-Sauce dazugeben. Tamari sorgt für mehr Tiefe als normale Sojasauce, vor allem wenn man Gluten vermeiden möchte. Alles gut vermischen und zur Seite stellen. So laufen die Aromen zunächst zusammen.
  • Sesamöl sehr heiß in eine große Pfanne geben. Wer nicht aufpasst, verbrennt es schnell, also am besten hitze regulieren. Garnelen portionsweise etwa 90 Sekunden auf jeder Seite braten, bis sie gerade rosa werden und anfangen, Garpunkte zu zeigen, aber noch nicht trocken sind. Wichtig: nicht zu viele Garnelen auf einmal, damit die Pfanne nicht zu sehr abkühlt und die Garnelen dünsten.
  • Jede Portion Herausnehmen und kurz auf Küchenpapier legen. Dabei wird überschüssiges Öl aufgesogen. Sauce aus Schritt 2 in die jetzt leere Pfanne geben. Sie muss richtig anfangen leicht zu blubbern und eindicken, das dauert 20–40 Sekunden. Rauchzeichen, dass die Flüssigkeit reduziert und Sirup-artig wird, reichen als Anhaltspunkt.
  • Garnelen zurück in die Pfanne, alles flink durchschwenken, damit sie sich gut mit der dicken Sauce überziehen. Umgang mit der Pfanne bewusst, Sauce darf nicht anbrennen, sonst wird sie bitter. Schnelle Bewegung ist Trumpf – Schlieren und glänzende Optik bedeuten perfekte Textur. Hier noch den fein gehackten Chili dazu, sorgt für angenehme Schärfe ohne Überforderung.
  • Mit heißem Jasmin- oder Basmatireis servieren. Vorher mit frischen Korianderblättern garnieren, wenn verfügbar. Aroma des Wurzelgrüns und der Blätter ist komplett verschieden, das macht den Reiz aus.
  • Fehlersuche: Sauce zu dünn? Hitze mehr, weniger Flüssigkeit. Sauce wird bitter? Zu lang gekocht oder zu viel Zucker, nächstes Mal Zucker auf 2 ml reduzieren. Garnelen zäh? Schnell bei hoher Hitze braten, nicht zu lange in Pfanne lassen.
  • Zubereitungstipps

    Arbeitsschritte nicht strikt nach Zeit gehen, sondern auf visuelle und taktile Signale achten. Darauf reagieren, wann das Öl heiß genug ist, sieht man am leichten Flimmern, bevor es raucht. Garnelen sind fertig, wenn sie von grau glasig zu opak rosa wechseln, noch leicht glänzen und sich elastisch anfühlen. Sauce ist perfekt, wenn sie dicklich glänzt, am Pfannenboden leichte Schlieren zieht und nicht scharf verbrannt riecht. Beim Zubereiten nie alles auf einmal, sondern in Portionen arbeiten, sonst kühlt die Pfanne zu stark ab und es entsteht eher ein Sud als eine kurze Brataktion. Um Zeit und Platz zu sparen, mische die Sauce mit den grob gehackten Zutaten schon vorher, so liegt die Aromabasis bereit. Wer mag, kann die Pfanne mit einem Schuss Wasser oder Brühe deglazieren, wenn die Sauce zu dick wird, aber bitte wenig, damit sie nicht zu wässrig wird.

    Küchentipps

    • 💡 Die Korianderwurzeln gut reinigen. Kleine Bürste benutzen. Erdige Reste entfernen. Das mache ich immer. Schmeckt viel frischer. Nicht zu fein hacken, sonst wird die Sauce zu flüssig. Textur muss bleiben.
    • 💡 Garnelen gut trocken tupfen. Sonst spritzt alles. Das passiert schnell, ich mache es immer vor dem Braten. Eine Prise Salz und Tapiokastärke sind nützlich. Halten die Garnelen saftig. Bedeutet bessere Textur am Ende.
    • 💡 Wer kein Sesamöl hat, kann neutrales Öl benutzen. Aber Sesamöl gibt den speziellen Geschmack. Das Aroma ist nussig. Ein volleres Erlebnis. Fettreduzierung kommt nicht in Frage. Für weniger Kalorien, weniger Garnelen verwenden.
    • 💡 Wenn die Sauce zu dick wird, wenig Wasser oder Brühe dazugeben. Langsam und vorsichtig. Sonst kommt der richtige Geschmack nicht mehr durch. Immer wieder probieren. Ein guter Garprozess ist wichtig. Charme liegt in der Balance.
    • 💡 Beim Braten die Portionen klein halten. Weniger Garnelen auf einmal. Das vermeidet das Dämpfen. So bleibt alles knusprig und saftig. Das habe ich oft beobachtet; es bringt einen großen Unterschied.

    Häufige Fragen

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