Gefrorene Beerensangria

Von Marlena
Gefrorene Beeren mit einem Schuss Weißwein und Ahornsirup in einer Eismaschine zu einem slushigen Cocktail verwandelt. Die Kombination aus gefrorenen Früchten, fermentiertem Traubensaft und süßer Flüssigkeit bietet eine frische, prickelnde Erfrischung. Statt klassischem Rohrzuckersirup sorgt Ahornsirup für eine etwas herb-süße Note. Zitronensaft verleiht einen frischen Twist. Die Zutaten sind pflanzlich, gluten- und laktosefrei, ideal für Allergiker. Einfache Zubereitung ohne aufwändige Schritte; lediglich Pulsieren in der Maschine bis zur cremigen Eisstruktur. Farbenfroh, duftend, und sofort trinkfertig. Variationen möglich mit verschiedenen Früchten und Alkoholarten. Schnell, unkompliziert, auch ohne viel Zeit.
Vorbereitung:
6 min
Kochzeit:
4 min
Gesamt:
10 min
Portionen:
1 Portion
#Sommer
#Cocktails
#Eis
#vegan
Gefrorene Beeren treffen auf Wein und eine Prise Süße, vermischt in der Eismaschine – eine erfrischende Ablenkung an heißen Tagen. Statt klassischer Slushs angereichert mit Rohrzuckersirup verwende ich Ahornsirup. Gibt Tiefe, weniger dunkel als Melasse, besser im Geschmack. Und Zitronensaft bringt Frische rein, die Süße bleibt unter Kontrolle. Wichtig ist, nicht zu industriell zu greifen. Tatsächlich oft zu flüssig gemacht. Die Textur überzeugt erst, wenn sie knirscht beim Löffeln und nicht wie Saft gleitet. Weißwein ist praktisch, trockener Sekt macht’s spritziger, fast bisschen Party. Ich rate: experimentieren mit gefrorenem Obstmix, Brombeeren und Himbeeren geben mehr Komplexität als nur Erdbeeren. Weißwein immer kalt und gut, sonst wird’s Brei. So einfach, so fix.
Zutaten
Über die Zutaten
Gefrorene Beeren sind das Herzstück. Frisch eingefroren, nicht getaut, dann die Kühlleistung optimal. Brombeeren und Himbeeren zusammen haben Säure und Süße, Tiefkühl-Erdbeeren allein zu süß, weniger Struktur. Statt Weißwein geht trockener Sekt gut, dichter Geschmack, höhere Kohlensäure, sorge aber für Geschwindigkeit beim Pulsieren, weil Kohlensäure thermisch schnell entropy-killt. Ahornsirup statt Rohrzucker - aromatischer, natürlicher Süßhebel. Zitronensaft bringt Balance, nicht weglassen. Wer alkoholfrei will, nimmt weißen Traubensaft, aber Achtung auf Süße und Textur. Tipp: Eismaschine kalt vorbenutzen, sonst taut die Masse schnell. Für mehr Frische Minzblatt als Topping. Gefrorene Limettenscheibe geschnitten zum Reintunken, Makroaromen heben sich. Vegetarisch, vegan, komplett von Natur aus glutenfrei. Reine Frucht, wenig Schnickschnack.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Maschine auf Intervallpuls stellen, nicht dauernd laufen lassen – sonst läuft der Wein ab und das Eis wird zu dünn. Die Früchte frieren sofort an Wein fest, deshalb mit kleinen Pulsen vorsichtig aneinander reiben. Schon beim ersten Pulsieren hört man das leichte Knirschen, das heißt, Eis bildet sich, kleine Kristalle schmelzen noch nicht. Stoppen, wenn Textur cremig und klumpig wirkt, nicht flüssig oder sinnebetäubend kalt. Umrühren zwischendurch hilft, überschüssige Flüssigkeit aufzufangen. Nach dem Mixen sofort servieren, weil Wärme schmelzen lässt. Alternativ Glas kurz in den Kühlschrank, weil zu warm wird die Masse klebrig und unansehnlich. Probierte ich mit simplen Strohhalmen – dick genug, dass Eis hochkommt. Später kleine Gläser, erfrischend am Nachmittag. Wichtigste Fehler: zu früh vom Eis nehmen – dann ist es wässrig. Zu lange, dann wird’s zu hart und verbrennt den Gaumen. Nachjustieren durch kleine Weißweinzugaben. Schnell essen, weil sonst Schlieren entstehen. Tricks: Eismaschine immer sauber, keine Reste, sonst bitter. Kräftig kalt halten, sonst kleben Klumpen an der Mühle.
Küchentipps
- 💡 Früchte direkt gefroren verwenden. Kein Auftauen, sonst wird’s matschig. Achte darauf, dass die Mischung knirscht beim Pulsieren. Kristalle entwickeln sich. Wenn es zu flüssig ist, einfach frische gefrorene Beeren hinzufügen.
- 💡 Wenn kein trockener Weißwein zur Hand ist, einfach mit Sekt experimentieren. Sekt bringt Spritzigkeit, aber aufpassen mit der Menge. Zu viel Kohlensäure kann das Ergebnis beeinträchtigen. Pulsieren muss konstant. Achte auf die Textur.
- 💡 Wenn die Konsistenz zu dick ist, kann ein Schuss Wasser oder Traubensaft helfen. Manchmal wirkt das Wunder und macht es cremiger. Kurz anpassen und schnell verarbeiten, damit das Eis nicht schmilzt.
- 💡 Das richtige Mixen ist wichtig. Jedes Mal die Maschine zu lange laufen lassen, dann wird’s pappig. Ein paar Sekunden, stoppen und erneut starten. Rühren hilft, nach dem ersten Pulsieren.
- 💡 Denk daran, die Eismaschine vorzukühlen. Sonst kann es lange dauern. Eine vorab kalte Maschine sorgt für die richtige Struktur. Immer frisch gemischt servieren – am besten direkt nach der Zubereitung.



