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Gefüllte Mini-Pizzaschiffchen

Gefüllte Mini-Pizzaschiffchen

Von Marlena

Gefüllte Mini-Pizzaschiffchen, halb italienisch, halb hausgemacht. Weicher Teig, der schön aufgeht, würzige, dicke Chorizo-Hacksoße mit einer Prise Zimt für die Würze, dazu sautiertes Gemüse. Die Käsemenge wird bewusst reduziert, dafür live vom Herd mit frischer Petersilie und Chili verfeinert. Der Rand wird mit Milch bestrichen und gut verschlossen, damit alles schön saftig bleibt. Außerdem improvisiere ich mit Vollkornmehl für etwas Biss und subs Gemüse für saisonalen Geschmack. Behalten Sie Teigkonsistenz im Auge: erkennbar an leicht klebender Oberfläche, nicht zu trocken. Nach etwa 18 Minuten backen goldbraun, dann kurz auskühlen – fertig.
Vorbereitung: 50 min
Kochzeit: 25 min
Gesamt:
Portionen: 16 Stück
#italienisch #Hausgemacht #Fingerfood
Gefüllte Mini-Pizzaschiffchen sind eine freche Mischung aus Teig, würziger Chorizo-Soße und sautiertem Gemüse. Ich habe in der Vergangenheit oft mit Teig herumexperimentiert, besonders wie viel Wasser sich am besten anfühlt — zu viel, und alles wird klebrig, zu wenig, und man zerreißt sich die Teiglinge beim Formen. Wichtig ist, auf die Elastizität zu schauen und die Textur des Teiges im Auge zu behalten. Bei der Soße setze ich auf die Kombination aus scharfem Knoblauch und der Süße vom braunen Zucker; ein Hauch Zimt gibt eine überraschende Tiefe, die mein Hobbykoch-Herz höher schlagen ließ. Die Gemüsefüllung wiederum balanciert die Würze perfekt aus, sorgt für Frische und Textur. Gut verschlossen halten die Schiffchen alles saftig und kompakt, brechen nicht so schnell.

Zutaten

Teig

  • 350 ml lauwarmes Wasser
  • 20 ml Olivenöl
  • 20 ml Ahornsirup
  • 500 ml Weizenmehl Typ 550
  • 200 ml Vollkornmehl
  • 12 ml Trockenhefe
  • 3 ml Salz
  • Soße

    • 220 ml fein gewürfelte Chorizo
    • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
    • 25 ml Tomatenmark
    • 8 ml brauner Zucker
    • 7 ml Rotweinessig
    • 400 ml Dosentomaten, grob zerkleinert
    • Salz und Pfeffer
    • 1 Prise Zimt (neuer Twist)
    • Belag

      • 1 kleine rote Zwiebel, fein gehackt
      • 100 g Champignons, klein gewürfelt
      • ½ gelbe Paprika, entkernt und klein gewürfelt (ersetzt grün)
      • 25 ml Olivenöl
      • 400 ml geriebener Mozzarella (reduzierte Menge)
      • 1 Bund frische Petersilie, gehackt (für Frische)
      • Frische Chiliflocken (optional)
      • Milch zum Bestreichen

Über die Zutaten

Das Mehl lässt sich ohne großes Drama austauschen: Weizenmehl Typ 550 gibt weichen, lockeren Teig, Vollkornmehl sorgt für mehr Biss und Volumen. Die Trockenhefe muss unbedingt frisch sein; sonst wird nichts mit dem Aufgehen. Ahornsirup oder Honig bringen leicht andere Noten, ich empfehle, bei einer Sorte zu bleiben, um die Süße konstant zu halten. Olivenöl verleiht Geschmack, ein neutrales Öl wie Rapsöl tut es aber auch. Statt Chorizo kannst du geräucherten Paprika oder Merguez verwenden, das ändert signifikant das Aroma, aber sorgt für dieselbe Würze. Die frische Petersilie am Ende ist ein optionaler, aber wichtiger Geschmacksträger – sie bringt Frische und Farbe. Für das Anstreichen der Ränder funktioniert Milch am besten für braune Kruste, Wasser geht auch, Ei oder Eiweiß sorgen für Glanz.

Zubereitung

Teigbereitung

  1. Wasser, Öl und Ahornsirup in einer großen Schüssel vermischen. Nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe ab – echt wichtig. Danach Mehl, Trockenhefe und Salz in der Rührschüssel vermengen. Erst mit Löffel mischen, dann mit Knethaken oder per Hand ordentlich kneten. Teig wird klebrig und weich sein, keine Sorge. Kneten mindestens 4 Minuten, danach wirkt er elastisch, biegsam – einfach ab und zu fühlen, mehr brauchst nicht.
  2. Dann Teig in eine geölte Schüssel legen, mit Küchenhandtuch bedecken. Warm stellen, nicht direkt neben Zugluft oder kaltes Fenster. Nach ca. 1 Stunde sollte er sein Volumen fast verdoppelt haben, fühlt sich fluffig an. Auch Fingerprobe: wenn eingedrückt, soll er langsam zurückfedern.
  3. Soße zubereiten

    1. Olivenöl in Pfanne. Chorizo bei mittlerer Hitze anbraten, bis es etwas knistert und riecht. Knoblauch kurz dazu, nur anschwitzen, nicht verbrennen – bitter wird’s sonst. Tomatenmark, Zucker, Zimt zugeben, gut verrühren, kommt leichte Tiefe rein. Rotweinessig dazuschütten, 1-2 Minuten köcheln lassen, dann Dosentomaten rein, Herd auf mittel-niedrig runterdrehen.
    2. Ca. 12 Minuten blubbern lassen. Wichtig, damit Soße eindickt, Wasser entfällt, Aroma konzentriert sich. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nicht zu süß, sonst schmeckt das nach Fruchtsaft. Beiseite stellen, bis später verwendet.
    3. Gemüse sautieren

      1. In separater Pfanne Zwiebeln, Pilze und gelbe Paprika in Olivenöl anschwitzen. Nicht anbrennen – mittlere Hitze und öfter rühren. Gemüse soll weich, aber noch etwas Biss behalten; nicht zu matschig. Nach etwa 8 Minuten, salzen, pfeffern. Direkt in die Soße geben, gut vermischen. So wird die Füllung aromatisch und saftig.
      2. Ein kleiner Tipp: Für Variation kannst du auch extra etwas geriebenen Parmesankäse untermengen, gibt mehr Biss. Ich bevorzuge aber Kräuter, Chili, etwas frische Petersilie für Aroma live dazureichen.
      3. Backvorbereitung

        1. Ofen auf 210 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, mittlere Schiene. Zwei Backbleche mit Backpapier legen. Teig auf bemehlter Fläche noch einmal kurz durchkneten, locker in 16 gleich große Stücke teilen.
        2. Jedes Stück zu einem ca. 14 cm großen Kreis ausrollen – nicht zu dünn, sonst bricht der Teig beim Füllen und Backen. Rest mit feuchtem Tuch abdecken, damit sie nicht austrocknen.
        3. Füllen und formen

          1. Auf jede Teigscheibe etwa 40 ml der Sauer-Gemüse-Mischung geben, ungefähr 25 ml Käse darauf. Rand der Hälfte mit Milch bepinseln – der Kleber – gut andrücken, dass keine Luft mehr rauskommt. Fest festdrücken, sonst platzt’s im Ofen auf.
          2. Mit einem Pfannenwender vorsichtig auf Blech legen, Platz lassen. Rest wiederholen.
          3. Backen

            1. Jetzt Milch als Finish auf die Oberfläche streichen, das bringt schöne Farbe und leicht knusprige Ränder. 18-22 Minuten backen. Schau auf goldgelbe Kruste, satte Bäckchen und eine festere Struktur. Zieht sich zusammen, ist zu hart – kurz raus. Teig soll außen knusprig, innen fluffig sein.
            2. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen. So ziehst du nicht den Käse raus. Wer möchte, streut noch frische Petersilie drauf oder ein paar Chiliflocken für den Kick. Zum Einfrieren geeignet. Vor dem Aufwärmen im Ofen 15 min bei 180 Grad, hilft Originaltextur zurückholen.
            3. Tipps und Tricks

              1. Variiere Mehle je nach Vorrat: Typ 550 ist weich und locker; Vollkorn für mehr Biss und Geschmack. Weniger Hefe möglich, aber dann längere Gehzeiten – Geduld! Statt Chorizo hilft auch Merguez oder geräucherte Paprika für die Soße. Wer Pilze nicht mag, nimmt Zucchini oder Aubergine.
              2. Feuchtigkeit im Teig steuern – Nicht zu viel oder zu wenig Wasser. Zu feucht, klebt, lässt sich schlecht formen. Zu trocken, bricht schnell. Teig spüren, Erfahrungen machen, nicht nur auf Zahlen schielen.
              3. Milch fürs Bestreichen: klappt auch mit Wasser oder Eiweiß, aber Milch ergibt intensive Farbe und zarte Kruste zugleich.
              4. Backpapier unbedingt, sonst klebt der Mini-Pizza-Boden.
              5. Allgemein: Beim Füllen lieber weniger nehmen, sonst platzt’s. Lieber nach dem ersten Blech nachfüllen und schauen, wie die Textur nach Backen ist.

Zubereitungstipps

Teig kneten erfordert Fingerspitzengefühl. Nicht luftdicht abdecken, sonst gibt’s Schwitzwasser und Teig wird feucht. Wärmequellen sind entscheidend; zu kalt, dann reift die Hefe nicht. Perfekte Gärzeit erkennst du am Volumen und der Fingerprobe: Teig soll leicht zurückfedern. Die Soße darf nicht zu dünn bleiben, sonst läuft alles aus; soll eindicken, bis sie sichtbar bindet und das Chorizoöl aufsteigen lässt – das ist der Moment. Das Gemüse genau richtig weich, also nicht matschig, mit etwas Biss, sonst wird’s beim Backen zu pampig. Beim Formen gilt: weniger is mehr, vorsichtig und mit Milch bepinseln, damit es zusammenklebt. Backzeit und Hitze sind Richtwerte, schau lieber auf Farbe und Festigkeit, Teigplatten müssen goldbraun sein, innen frisch und locker. Direkt aus dem Ofen essen geht zwar, aber besser kurz abkühlen lassen, sonst verbrennt der Käse und die Füllung schmeckt zusammengepresst.

Küchentipps

  • 💡 Für den Teig lieber mit weniger Wasser starten. Zu viel Wasser macht ihn klebrig. Wenn du zurückhaltend bist, kannst du Wasser besser dosieren. Nach und nach hinzufügen. Fühle den Teig. Er sollte weich und geschmeidig sein, aber nicht am Finger kleben bleiben. Bei Vollkornmehl vorsichtig sein. Es saugt mehr Wasser auf. Flexibilität beim Mehl hilft.
  • 💡 Achte auf die Gärzeit. Teig darf nicht kalt stehen. Gut ist ein warmer Raum, aber Zugluft vermeiden. Fingerprobe ist goldwert; der Teig soll zurückfedern. Ist er zu weich, war die Gärzeit zu kurz. Geht er zu lange, wird er matschig. Gehe regelmäßig nach Gefühl vor. Erfahrung ist Schlüssel.
  • 💡 Die Soße wichtig. Geschmack und Konsistenz sind entscheidend. Achte auf das Gemüse, nicht zu lange anbraten. Es soll Biss behalten und nicht matschig werden. Wenn du das Gefühl hast, die Soße ist zu dünn, lass sie länger köcheln. Keinesfalls zu süß. Balance ist beim Würzen alles, weniger Zucker macht oft mehr.
  • 💡 Für den Käse, experimentiere mit Menge. Willst du weniger Käse, kann das Aroma des Gemüses mehr zur Geltung kommen. Frische Kräuter oben drauf geben zum Ende des Backens, so bleibt Geschmack erhalten. Anstelle von Mozzarella nutze einfach was da ist. Ziegenkäse bietet auch schöne Aromen. Alternativen sind wertvoll.
  • 💡 Ordnung beim Füllen ist wichtig. Kommt zu viel Füllung auf den Teig, platzt es beim Backen. Achte darauf, dass der Rand gut verschlossen ist mit Milch. Eine ruhige Hand hilft beim Andrücken. Und der Pfannenwender zum Umlegen ist praktisch. Achte auf Temperatur, goldbraun ist Ziel.
  • 💡
  • 💡 Der Ofen sollte vorgeheizt sein. Unerlässlich. 210 Grad Ober-Unterhitze ist optimal. Untreue bei der Temperatur kann Nutzen rauben. Schau auf Farbe und Konsistenz – ist der Teig gespannt, ist er perfekt gebacken. Wenn er sich zu stark zusammenzieht, raubt das Freude am Biss. Halte dich an die Details.
  • 💡 Das Teiggefühl ist überlebenswichtig. Er soll nicht zu fest und auch nicht zu locker sein. Das Gefühl bleibt auch nach dem Backen wichtig. Knusprige Ränder und die Zusammenhaltung sind entscheidend. Abraten beim zu langen Backen, sonst trocknet alles aus. Timing ist alles.

Häufige Fragen

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