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Gefüllte Paprika mit Rind und Curry

Gefüllte Paprika mit Rind und Curry

Von Marlena

Gefüllte Paprika mit gewürztem Rinderhack und Süßkartoffeln. Statt harter Tomaten frische Paprikawürfel für mehr Biss. Weiße Bohnen gegen Kichererbsen getauscht, bringt nussigen Geschmack. Honig ersetzt durch Ahornsirup, gibt mildere Süße. Gewürze angepasst, weniger Cayenne, dafür mehr Kurkuma für Farbe und sanfte Wärme. Wichtig: Paprikas nicht überfüllen, sonst platzen sie im Ofen. 6 Portionen, sehr sättigend, glutenfrei, ohne Nüsse. Die süße Süßkartoffel und das kräftige Rind verbinden sich gut mit den orientalischen Gewürzen.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Fusion #glutenfrei #sättigend #gesunde Ernährung #Rezept für 6 Personen
Füllungen mit Hackfleisch und Curry sind nicht neu, aber mit Süßkartoffeln bekommt das Ganze eine angenehme Süße und Cremigkeit, die tiefer geht als normale Kartoffeln. Ich habe viele Varianten probiert, mit normalen Kartoffeln, anderem Gemüse – aber die Süße zusammen mit dem Rauch der Gewürze ist sagenhaft. Kichererbsen sorgen für Biss, verhindern zu matten Brei. Diese Mischung füllt die Paprika gut aus, ohne matschig zu werden. Das Geheimnis liegt im langsamen Anrösten der Gewürze, sonst schmeckt es schnell flach. Lieber sanfter Schärfeinsatz und dafür süßer Ahornsirup statt Honig, das gibt Balance.

Zutaten

  • 6 bunte Paprikaschoten (rot, gelb, orange)
  • 450 ml gewürfelte Süßkartoffeln (etwa 1 mittelgroße), leicht reduziert
  • 1 mittlere Zwiebel, fein gehackt
  • 25 ml Olivenöl (etwa 1 1/2 EL) – weniger Fett, mehr Geschmack
  • 400 g mageres Rinderhackfleisch
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 30 ml Currypulver (2 EL) – gute Mischung aus mild und würzig
  • 2,5 ml gemahlener Kurkuma (1/2 TL)
  • 2,5 ml gemahlener Zimt (1/2 TL)
  • 1 Prise Cayennepfeffer – vorsichtig, mehr nach Geschmack
  • 2 kleine frische Tomaten, gewürfelt – ersetzt Konserven für mehr Frische
  • 1 Dose Kichererbsen 400 g, abgespült und abgetropft – statt weiße Bohnen
  • 25 ml Ahornsirup (1 1/2 EL) – sanfte Süße statt Honig
  • 2 EL gehackte frische Petersilie
  • Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Naturjoghurt zum Servieren (optional)
  • Über die Zutaten

    Paprika sollten fest und unbeschädigt sein, sonst fällt die Füllung beim Backen heraus. Süßkartoffeln klein würfeln, damit sie im Schmorfleisch gar werden. Zwiebel nicht zu grob, sonst schmeckt man große Stücke unangenehm. Olivenöl ruhig sparsam nehmen, ansonsten kann die Füllung ölig wirken. Kichererbsen statt weiße Bohnen machen die Textur interessanter und sättigen besser. Currypulver möglichst frisch, sonst schmeckt alles fade. Wer keinen Cayenne mag, nimmt Paprikapulver mild – geht auch. Petersilie erst am Ende, sonst verliert sie Farbe und Geschmack.

    Zubereitung

  • Backofen auf 175 Grad vorheizen, mittlere Schiene.
  • Paprikaschoten oben quer abschneiden, Kerne und weiße Häute raus, sonst bitter. Unten dünnen Schnitt machen, damit sie stehen bleiben, sonst kippen sie. Backform nehmen, Paprika mit Olivenöl innen und außen gut einpinseln, sonst trocknen sie im Ofen aus.
  • In großer Pfanne Zwiebeln und Süßkartoffelwürfel mit Olivenöl kräftig anbraten, bis sie anfangen zu bräunen. Nicht zu zart, bisschen Biss darf bleiben, sonst zerfallen sie später. Dann Rinderhack dazu, grob zerbröseln, bis es Farbe annimmt, keine graue Pampe. Hitze nicht zu hoch, sonst werden die Gewürze bitter. Knoblauch und Currypulver einrühren, gut anrösten, bis die Gewürze duften, 1-2 Minuten. Vorsicht, Currypulver verbrennt schnell.
  • Zimt, Kurkuma und Cayenne zum Fleisch geben, kurz mitrösten. Dann Tomatenstücke, Kichererbsen und Ahornsirup unterheben. Nur leicht köcheln lassen, rühren, bis Süßkartoffeln weich aber noch nicht matschig sind, ca. 8-10 Minuten. Wer merkt, dass die Masse zu trocken wird, gibt einen Schluck Wasser oder Gemüsebrühe dazu. Abschmecken mit Salz und Pfeffer, dann Petersilie unterheben.
  • Füllung in die vorbereiteten Paprikaschoten gut einfüllen, nicht zu prall stopfen. Überschüssige Füllung in die Form geben, kann mitbacken. Mit Alufolie abdecken, damit Paprika nicht austrocknen. Im Ofen ca. 1 Stunde garen. Nach 50 Minuten testen: Wenn Paprika weich werden, aber noch Stand haben – perfekt.
  • Paprika mit Joghurt toppen, bringt frische Säure und rundet die Würze ab. Wer will, kann auch etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.
  • Wenn spontan keine frischen Paprika da sind, geht auch große Dose ganze Tomaten, gut abgetropft. Süßkartoffel schmeckt auch mit normaler Kartoffel, aber die Süße fehlt dann. Kichererbsen statt weiße Bohnen – bringt mehr Textur. Ahornsirup ist viel milder als Honig, also lieber abschmecken.
  • Unbedingt auf Farbe achten beim Anbraten der Gewürze, sonst wird alles muffig statt aromatisch. Geduld, keine zu hohe Hitze, das macht den Unterschied.
  • Paprika ziehen nach dem Backen kurz abgedeckt durch, so vermischen sich die Aromen besser.
  • Zubereitungstipps

    Die Reihenfolge beim Anbraten ist entscheidend: Zuerst Zwiebel und Süßkartoffeln anbraten, damit sie Aroma entwickeln, dann erst Fleisch – das bewahrt Saftigkeit. Gewürze immer kurz mitrösten, sonst schmecken sie roh oder bitter. Beim Abfüllen der Paprika nicht zu voll, sonst platzen sie im Ofen. Alufolie schützt vor Austrocknung, das habe ich erst spät gelernt – sonst trocknen die dünnen Paprikahäute schnell aus. Kontrolliere die Paprika nach 50 Minuten mit einer Gabel – weich aber noch bissfest ist perfekt. Der Joghurt obendrauf gibt Säure und Frische, ohne wird es schnell zu mächtig. Aromen ziehen lassen, kurz nach dem Backen noch geschlossen halten und dann servieren.

    Küchentipps

    • 💡 Achte darauf, dass die Paprika fest und unbeschädigt sind, sonst läuft die Füllung beim Backen aus. Wenn möglich, gleich die Farben wählen – rot, gelb, orange. Das sorgt für einen schönen Teller. Kleiner Schnitt an der Unterseite hilft, dass sie stehen bleiben. Gut einpinseln mit Olivenöl.
    • 💡 Zwiebeln und Süßkartoffeln richtig anbraten, bis sie beginnen zu bräunen. Gib nicht zu viel Hitze, sonst werden die Gewürze bitter. Ich habe einmal zu hoch gekocht, das war ein Reinfall. 1-2 Minuten reicht. Der Duft wird das ganze Zimmer erfüllen.
    • 💡 Die Cayennepfeffer-Menge unbedingt anpassen, je nach Geschmack. Ich nehme oft weniger, um nicht zu scharf zu kochen. Das macht das Gericht zugänglicher. Wenn’s zu scharf ist, kann man immer noch ein wenig Joghurt hinzufügen, um die Schärfe zu mildern.
    • 💡 Im Ofen die Paprika nach 50 Minuten kontrollieren. Wenn sie weich sind, aber noch Stand haben, ist es genau richtig. Oft setze ich einen Timer, damit ich nicht vergesse. Drehe sie dann um, damit sie gleichmäßig garen. Alufolie bleibt auch ein gutes Werkzeug gegen das Austrocknen.
    • 💡 Nach dem Backen die Aromen einige Minuten kurz abgedeckt ziehen lassen. Das macht einen Unterschied. Ich habe oft zu früh serviert. Die Texturen verschmelzen besser, und alles wird aromatischer.

    Häufige Fragen

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