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Gefülltes Hähnchen mit Früchtekuchen

Gefülltes Hähnchen mit Früchtekuchen

Von Marlena

Gefülltes Brathähnchen, wobei das Füllmaterial aus magerem Schweinehack, aromatischem Gemüse und klein gewürfeltem Früchtekuchen besteht. Dazu kommt Weißwein, um während des Bratens Dampf und Aroma zu geben. Die Zubereitung setzt auf geduldiges Anbraten und langsames Garen, mit kontrollierter Hitze und bewährten Techniken zum Erreichen einer knusprigen Haut und saftigem Fleisch.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 4 Portionen
#Hähnchen #Rezept #Festessen
Gefülltes Brathähnchen mit einer überraschend würzigen Füllung aus Schweinehack, fruchtigem Kuchen und aromatischem Gemüse – eine Kombination, die nicht auf jedem Teller landet, aber eine Entdeckung wert ist. Ein Hauch Weißwein bringt Frische, während Butter für ein goldenes, knuspriges Finish sorgt. Ich habe gelernt, dass die Balance zwischen süß und scharf das Ganze erst richtig spannend macht. Geduld beim Einkochen der Füllung ist ebenso wichtig wie das richtige Timing beim Braten. Kein Rezept für Eilige, aber das Ergebnis lohnt jede Minute. Nicht zu trocken, nicht zu saftig, gerade richtig.

Zutaten

  • 1 große Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Stange Sellerie, in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 40 ml (2,5 EL) Butter, weich
  • 300 g mageres Schweinehackfleisch
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • 50 ml trockener Weißwein
  • 2,5 ml (1/2 TL) Chiliflocken, leicht zerstoßen
  • 60 g gewürfelter Früchtekuchen
  • 1 Scheibe altbackenes Weißbrot, in Würfel geschnitten
  • 1 frisches Brathähnchen ca. 1,8 kg
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Meersalz
  • zusätzlich 10 g Butter für das Hähnchen
  • optional: 30 g gehackte Walnüsse für mehr Textur
  • Über die Zutaten

    Butter weich werden lassen vor dem Gebrauch, das klappt besser mit Zimmertemperatur, nicht Mikrowelle. Statt Schweinehack kann man mageres Putenhack nehmen für eine leichtere Variante. Sellerie durch Fenchel ersetzen bringt Anis-Note und passt hervorragend zu Früchten. Statt Weißbrot eignet sich auch altbackenes Vollkorntoast, gibt mehr Biss. Chiliflocken je nach Schärfewunsch anpassen – ich nehme selten mehr als die Hälfte der Menge, sonst übertönt es. Walnüsse optional – bringen Knackigkeit und Tiefe, aber Vorsicht bei Allergien. Früchtekuchen selbstgemacht oder gekauft, achten auf nicht zu harte Stücke, sonst wird das in der Füllung zu trocken.

    Zubereitung

  • Gemüse vorbereiten: Zwiebel, Sellerie und Knoblauch schön fein hacken, das sorgt für gleichmäßiges Garen und geschmackliche Harmonie.
  • In einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze die Hälfte der Butter schmelzen. Gemüse darin glasig dünsten, nicht zu braun werden lassen, sonst wird’s bitter.
  • Schweinehack zugeben und mit einem Holzlöffel zerkrümeln. Braten bis das Fleisch anfängt Farbe zu nehmen, etwa 6–8 Minuten, beweglich bleiben, nicht zu kompakten Klumpen formen.
  • Weißwein eingießen, Hitze hochfahren, damit der Alkohol verfliegt und sich die Aromen verbinden. Dann die Brühe angießen, Chiliflocken zugeben.
  • Alles einkochen lassen, bis fast keine Flüssigkeit mehr sichtbar ist – darf aber nicht trocken sein, leicht feucht. Sonst wird die Füllung bröckelig im Hähnchen.
  • Von der Platte nehmen, gewürfelten Früchtekuchen und Brotwürfel untermischen. Salz und Pfeffer großzügig, aber ausgewogen. Zwischendurch abschmecken, da der Kuchen oft süßlich ist.
  • Füllung in eine Schüssel geben, abdecken und 45 Minuten kalt stellen. Kühlung wichtig, damit sich die Aromen setzen und die Masse fester wird – sonst läuft’s beim Füllen raus.
  • Backofen auf 210 Grad vorheizen. Gitter in die Mitte schieben.
  • Hähnchen innen und außen gut mit Küchenpapier abtupfen. Feuchte Haut wird nicht knusprig und verhindert das Bräunen. Hähnchen großzügig salzen und pfeffern.
  • Butter auf der Haut verteilen. Kleine Butterflocken oder mit den Fingern tupfen. Hilft beim Bräunen, macht die Haut knusprig.
  • Füllung zügig in die Bauchhöhle drücken – ein gutes Gefühl, sie darf leicht prall sitzen. Achtung, nie zu fest stopfen, sonst platzt es beim Garen.
  • Wenn die Füllung überläuft, locker mit Alufolie abdecken. Stell ich oft so ein bei großen Hähnchen oder vollgepackten Bauchhöhlen, damit nichts verbrennt.
  • Hähnchen in den Bräter setzen (Brust nach oben). Im vorgeheizten Ofen 15 Minuten braten bei 210 Grad. Hitze bringt Knusprigkeit.
  • Temperatur auf 185 Grad senken und weitere 1 Stunde 35 Minuten braten. Kein Öffnen der Tür, sonst verliert’s Hitze und Saft.
  • Kerntemperatur prüfen: Thermometer in die dickste Keule, nicht am Knochen anliegen! 80–82 Grad signalisieren perfekte Garstufe; zu warm wird trocken.
  • Nach dem Backen 10 Minuten ruhen lassen. Wichtiger Schritt: Hähnchen ruhen macht Fleisch zart und die Säfte verteilen sich gleichmäßig.
  • Servieren mit grob gehacktem frischem Kräutern – Petersilie oder Thymian. Frische Aromen gleichen die Süße der Füllung aus.
  • Zubereitungstipps

    Beim Gemüse anbraten: Nie zu heiß, sonst verbrennt Knoblauch und wird bitter. Fleisch nicht zu lange braten am Anfang, sonst wird es trocken und bröselig. Flüssigkeit immer einkochen, sonst matscht die Füllung. Kaltstellen = Bindung und Aroma intensivieren. Hähnchen gut trocken tupfen, damit Butter und Salz haften und die Haut knusprig wird. Füllung stopfen darf kein Papierkästchen sein, etwas locker, sonst platzt die Haut oder die Füllung läuft raus. Garen nicht nur nach Zeit, sondern am besten immer mit Thermometer arbeiten. 210 Grad wählt man anfangs wegen der schnellen Kruste, dann macht Hitze runterschalten das Fleisch perfekt. Ruhen lassen – das unterschätzen viele, macht aber den riesigen Unterschied. Übrigens: Alufolie zweckmäßig, aber nicht zu fest, sonst keine Luft mehr zum Bräunen.

    Küchentipps

    • 💡 Zwiebeln, Sellerie, Knoblauch müssen ganz fein gehackt sein. Das hilft beim gleichmäßigen Garen. Immer in Ruhe anbraten, Hitze muss stimmen, sonst verbrennt Knoblauch schnell.
    • 💡 Weißwein ist wichtig. Lass den Alkohol entweichen. Hochfahren mit Hitze. Bitterstoffe müssen weg, Aromen müssen verschmelzen. Die Flüssigkeit muss eine gewisse Konsistenz haben.
    • 💡 Kühlzeit für die Füllung nicht vergessen. Aromen setzen sich fest. Das verhindert, dass die Füllung beim Stopfen herausläuft. Winterbeeren in der Füllung? Das passt gut.
    • 💡 Hähnchen gut abtrocknen. Feuchte Haut wird nicht knusprig. Wie oft passiert das? Wichtig: großzügiges Salzen und Pfeffern, damit der Geschmack wirklich durchkommt.
    • 💡 Kerntemperatur beachten. In die dickste Keule stechen und Temperatur messen. 80 Grad sind optimal. Zu heiß macht's trocken. Und nach dem Garen: 10 Minuten ruhen lassen.

    Häufige Fragen

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