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Gegrillte Hähnchen-Wraps mit Senf-Dressing

Gegrillte Hähnchen-Wraps mit Senf-Dressing

Von Marlena

Würziger mariniert Hähnchenbrustfilet auf dem Grill zubereitet, geschnitten und mit knackigem Gemüse in Weizentortillas eingerollt. Eine scharfe Senf-Mayonnaise sorgt für das gewisse Etwas, während frischer Dill und Parmesan für aromatische Tiefe sorgen. Die Kombination aus cremigem und frischem Geschmack mit der rauchigen Note vom Grill macht das Gericht variabel einsetzbar, ob als Mittagessen oder entspanntes Dinner. Die Zubereitung erfordert etwas Zeit für das Marinieren, doch die Aromen entwickeln sich dadurch intensiv. Die Struktur des Hähnchens bleibt saftig, der Grill bringt die nötige Karamellisierung. Einfache Variationen bei Gemüse oder Kräutern erlauben kreative Anpassungen. Blattgemüse wird durch knackig-blättrigen Spinat ergänzt, Gurken durch knackige Radieschen für mehr Biss.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit: 12 min
Gesamt: 52 min
Portionen: 4 Portionen
#Hähnchen #Wrap #Grill #europäische Küche #Mittagessen
Mariniertes Hähnchen auf dem Grill bringt immer ein Splitter Feuer in die Küche, aber nicht immer ist jede Marinade ein Volltreffer. Ich habe mit Senf und Buttermilch experimentiert – die Säure macht das Fleisch zart, die Körnigkeit des Senfs gibt Textur und Kick. Zwiebel und Knoblauch grob püriert geben eine frische Basis. Statt Cornichons habe ich Kapern ausprobiert, intensiver und salziger, dazu Radieschen ausnahmsweise statt Gurke für mehr Biss. Beim Grillen höre ich das Zischen, rieche das Röstaroma, siehst dunkle Streifen – Zeichen für den perfekten Garpunkt. Dann der Crunch vom Gemüse, die Cremigkeit durch Parmesan und Mayo – alles in einer weichen Tortilla gebunden. Kein Küchenexperiment für Anfänger, aber die Erfahrung zahlt sich aus. Kleiner Aufwand, großer Geschmack, und immer Platz für Variationen.

Zutaten

  • 80 ml Olivenöl extra vergine
  • 70 ml Buttermilch oder griechischer Joghurt für cremigere Marinade
  • 25 ml grober Senf, Dijon oder körniger Senf als Ersatz
  • 1 kleine Schalotte, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob zerkleinert
  • 2 kleine eingelegte Kapern als Ersatz für Cornichons
  • 3 g Meersalz
  • 500 g halbierte, entbeinte, hautlose Hähnchenbrustfilets
  • 100 g frischer Babyspinat anstelle Romana-Salat, grob gezupft
  • 110 g Karotten, fein julienniniert
  • 2 Radieschen, in feine Streifen geschnitten anstelle Gurke
  • 25 ml Mayonnaise
  • 35 g frisch geriebener Parmesan
  • 20 ml frischer Dill, fein geschnitten
  • 4 große Weizentortillas, ca. 23 cm Durchmesser
  • Über die Zutaten

    Olivenöl gibt Geschmack und verhindert Ankleben beim Grillen – ein eher günstiges Öl reicht hier. Wer keine Buttermilch hat, kann griechischen Joghurt verwenden, der macht die Marinade cremiger. Grober Senf oder körniger Senf geben mehr Biss als fein glatter. Kapern als körnige, salzige Ersatz für Cornichons bringen eine interessante Note. Statt Romana-Salat Babyspinat – hat mehr Textur und kräftigen Geschmack. Gurken sind oft wässrig; Radieschen bringen knackige Frische und Schärfe. Parmesan würzt cremig, aber lässt sich durch Pecorino verändern. Wenn keine frischen Dill da ist, Fenchelgrün oder frische Petersilie nehmen. Wichtig bei den Tortillas: sie müssen geschmeidig sein, sonst reissen sie.

    Zubereitung

  • A) Alle Zutaten für die Marinade im Standmixer zu einer homogenen, leicht groben Sauce pulsieren, nicht zu lange - Textur soll etwas grob bleiben, Geschmack intensiver durch kleine Stücke.
  • B) Hähnchen mit etwa der Hälfte der Marinade in einem großen Behälter gründlich vermengen, luftdicht verschließen und mindestens 6-9 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen. So zieht Geschmack tief ein, Fleisch wird zarter. Restliche Marinade separat aufbewahren, später als Dressing oder Zusatz.
  • C) Grill auf sehr hohe Hitze vorheizen. Grillrost gut mit Öl einpinseln oder mit bepinseltem Küchenpapier abreiben – verhindert Ankleben, sorgt für schöne Grillstreifen.
  • D) Hähnchen abtropfen lassen, überschüssige Marinade abstreifen. Auf heißen Grill legen; wenn es anfängt zischen und kleine Rauchwolken aufsteigen, ist Hitze perfekt. Nach ca. 6-8 Minuten wenden, wenn die Unterseite gut gebräunt, leicht karamellisiert und knackige Ränder zeigt. Wichtig: Innen darf Hähnchen nicht trocken werden. Mehrmals prüfen, besser zu früh als zu spät runter vom Grill.
  • E) Auf Schneidebrett legen, kurz ruhen lassen, damit sich Fleischsäfte verteilen – nur so bleibt es saftig. Danach quer zur Faser in feine Streifen schneiden, ca. 1 cm dick.
  • F) In großer Schüssel Spinat, Karotten, Radieschen vermengen. Parmesan, Dill und restliche Marinade hinzufügen. Mayonnaise untermischen – das gibt Cremigkeit, etwas mildert Senf und Knoblauch. Alles gut vermengen, abschmecken. Salz und schwarzer Pfeffer können jetzt nochmals angepasst werden.
  • G) Tortillas bei mittlerer Hitze kurz erwärmen, damit sie flexibler werden, keine Röstaromen.
  • H) In der Mitte jeder Tortilla das Hähnchen-Gemüse-Gemisch verteilen, nah am Rand bleiben, damit sich das Rollen leichter gestaltet. Danach fest, aber vorsichtig aufrollen, damit Füllung nicht entweicht. Jede Rolle schräg halbieren, mit Backpapier einwickeln, gut verschließen und bis zum Servieren kalt stellen, falls vorbereitet wird.
  • Weitere Tipps: Statt Kapern funktionieren sehr fein gehackte grüne Oliven, bringt andere salzige Note. Wer es würziger mag, streut getrocknete Chiliflocken in die Marinade. Radieschen sorgen für knackigen Kontrast. Falls Grill nicht zur Hand, kann Hähnchen in Gusseisenpfanne bei hoher Hitze mit etwas Öl genauso angebraten werden. Wichtiger Fokus: schöne Bräunung, nicht austrocknen lassen. Restmarinade als Dip oder dünne Sauce verwenden, eventuell mit einem Spritzer Zitrone aufpeppen.
  • Zubereitungstipps

    Pürieren der Marinade lange vermeiden, sonst wird sie zu glatt, die Geschmacks-Klumpen gehen verloren. Marinierzeit beeinflusst Zartheit und Geschmackstiefe, Minimum 6 Stunden, über Nacht besser. Grillrost gut ölen, sonst klebt vor allem dünnes Hähnchen schnell fest – Aufwand lohnt sich für Muster und Textur. Fleisch soll außen knusprig sein, innen saftig – Fingerprobe und visuelles Erkennen wichtig. Schneiden quer zur Faserrichtung erleichtert Kauen. Dressing mit Restmarinade und Mayonnaise bindet die Texturen, Parmesan unterstreicht salzige Noten. Tortillas vor dem Füllen kurz erwärmen, verhindert brechen beim Rollen. Auf keinen Fall überfüllen; sonst aufrollen nicht möglich und Füllung fällt heraus. Gekühlt gelagert hält alles bis Mittagessen original frisch.

    Küchentipps

    • 💡 Achte darauf, dass die Marinade nicht zu lang püriert wird. Kleine Stücke bringen Intensität. Wenn du Olivenöl verwendest, reicht eine einfache Sorte. Ein Tipp: Buttermilch kann durch griechischen Joghurt ersetzt werden. Zusammen mit dem Senf ergibt das eine schöne Cremigkeit. Kapern geben einen würzigen Kick, können aber durch grüne Oliven ersetzt werden; das bringt eine andere salzige Note.
    • 💡 Die Grillzeit ist entscheidend. Das Hähnchen ca. 6-8 Minuten grillen, bis es gut gebräunt ist. Achte auf das Zischen und die Rauchwolken, das ist ein Zeichen für perfekte Hitze. Wichtig ist, das Fleisch mehrmals zu prüfen. Falls du keine Grillmöglichkeit hast, funktioniert auch eine Gusseisenpfanne bei hoher Hitze gut. Einziger Fokus: Außenseite knusprig, Innenseite saftig halten.
    • 💡 Wenn du den Spinat und das Gemüse mischst, schau, dass die Raspeln gut durch die Marinade verteilt sind. Parmesan gibt einen cremigen Geschmack und lässt sich mit Pecorino variieren. Wenn kein frischer Dill verfügbar ist, nutze einfach Petersilie oder Fenchelgrün. Je nach Jahreszeit und Verfügbarkeit kannst du auch anderes Gemüse ausprobieren. Mach es, wie es dir passt.
    • 💡 Die Tortillas sollten vor dem Füllen kurz erwärmt werden. Das macht sie geschmeidiger und verhindert, dass sie brechen. Achte darauf, nicht zu viel Füllung hineinzugeben. Das Aufrollen wird sonst schwierig, und die Füllung könnte herausfallen. Wenn du die Wraps vorbereitest, kann eine Lagerung im Kühlschrank bis zum Servieren helfen. Dadurch bleibt alles frisch und lecker.

    Häufige Fragen

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