Gegrilltes Rindfleisch Sandwich mit Fenchel

Von Marlena
Saftiges Rindfleisch mit cremiger Estragon-Senf-Soße, dazu marinierter Fenchel und karamellisierte rote Zwiebeln. Ein rustikales Sandwich für Grillabende, das durch knackige Texturen und frische Kräuter besticht. Die Marinade bringt Säure ins Spiel, die Zwiebeln Karamellnoten, das Fleisch bleibt zart und rauchig. Ergänzt durch Sauerrahm und kleine Essiggürkchen für eine feine Säurebalance.
Vorbereitung:
40 min
Kochzeit:
10 min
Gesamt:
50 min
Portionen:
2 Portionen
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#Sandwich
#Ferien
#Delikatessen
Rindfleisch, fenchelmariniert und mit einer aromatischen Sauce – klingt simpel, ist aber eine kleine Kunst. Der Trick liegt im Timing beim Grillen, der Saftigkeit des Fleisches und dem richtigen Dressing für die Zwiebeln. Ich habe oft zu früh das Fleisch geschnitten und alles lief aus; hier klappt es besser, wenn man wirklich wartet. Die Kombination aus Fleisch, Säure vom Essig und der Süße der Zwiebeln gibt eine Harmonie, die einfach zieht. Der Fenchel sorgt für diese frische Note, wenn er gut mariniert ist. Dazu braucht es ordentlich Estragon, aber frischen, sonst schmeckt es fad. Für die Sauce rate ich immer zur Mischung aus grobem und feinem Senf, das gibt die nötige Textur und Tiefe.
Zutaten
Über die Zutaten
Fenchel erinnert viele an Anis, daher salze ich ihn vorher kräftig; dadurch verliert er etwas von seiner Schärfe und wird milder. Falls frischer Estragon nicht da, kannst du auch getrockneten nehmen, aber dann noch weniger, sonst wird’s bitter. Kapern als Ersatz der Cornichons sind salziger, also beim Salz in der Sauce runterfahren. Wer keinen Sauerrahm mag, ersetzt mit Joghurt – gibt ein anderes Mundgefühl, eignet sich aber auch gut für die Frische. Wichtig beim Fleisch: Nimm kein zu mageres Stück, sonst wird’s trocken. Die Rinderlende ist gerade dick genug, damit es medium saftig bleibt. Sauerteigbrot kannst du durch Ciabatta ersetzen, aber es sollte robust genug sein, um die Feuchtigkeit und Sauce zu tragen ohne matschig zu werden.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Der Fenchel muss massiert werden, damit er Wasser zieht und weich wird – das ist kein optionaler Schritt, sonst beißt er zu scharf. Beim Anrösten der Zwiebeln ruhig geduldig sein; Hitze nicht zu hoch, sonst vorn verbrennt’s, hinten sind sie noch zu bissfest. Beim Fleisch ist wichtig: prallen Drucktest machens: mit Daumen und Mittelfinger testen – wenn’s sich eher weich anfühlt, ist’s medium; zu hart dann durchgebraten; zu weich saignant. Beim Brot unbedingt kontrollieren – zu schnelle Hitze brennt Oberseite, aber Innen bleibt kalt und trocken. Sauce immer erst zum Schluss machen, damit die frischen Kräuter ihre Aromen behalten und nicht verwässern. Schneiden gegen die Faser, das Gefühl muss immer mit eingesetzter Sanftheit geschehen, sonst zerfasert das Fleisch zu stark und zerfällt beim Essen.
Küchentipps
- 💡 Fenchel richtig vorbereiten: kräftig salzen. Kneten für 3 Minuten. Lockerer, milder Geschmack. Essig hinzufügen, damit alles gut zieht. Marinieren ist entscheidend.
- 💡 Zwiebeln goldbraun braten. Langsam rösten. Hitze moderat halten. Zischgeräusche sind wichtig. Ideale Textur erreichen. Kontrolliere oft, nichts anbrennen lassen. Geduld ist eine Tugend.
- 💡 Das Steak aufräumen. Zimmertemperatur ist must. Wenn du es eilig hast, wird es ungleichmäßig. Richtig würzen, damit die Aromen durchdringen. Starke Hitze sorgt für schöne Grillstreifen.
- 💡 Brot nicht zu dick schneiden. Eine Dicke von 1-1,5 cm ist ideal. Sonst bricht es. Schnell aufs Grillen, damit die Oberseite knusprig ist. Innen muss es weich bleiben.
- 💡 Um mehr Crunch zu erreichen, Senfkörner rösten. Wirkungsvoll als Topping. Gut auf der Sauce streuen. Textur sorgt für den letzten Schliff beim Sandwich.



