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Gekochte Grelotkartoffeln mit Eiern

Gekochte Grelotkartoffeln mit Eiern

Von Marlena

Ein rustikaler Salat aus kleinen Grelotkartoffeln und zerdrückten hartgekochten Eiern, angemacht mit einer grobkörnigen Senfvinaigrette. Verfeinert mit frischen Frühlingszwiebeln und Sellerie, gewürzt mit Selleriesalz, Salz und Pfeffer. Die Kartoffeln werden in leicht gesalzenem Wasser bissfest gekocht, die Eier grob zerdrückt, um Textur zu erhalten. Die Mischung wird nur leicht vermengt, damit die Kartoffeln nicht zu Brei zerfallen. Eine frische, sättigende Beilage oder Hauptgericht. Ideal für Vegetarier, gluten-, laktose- und nussfrei. Die Essig-Senf-Note bringt Frische, Selleriesalz verstärkt das Aroma. Variationen mit Kräutern oder anderem Essig möglich. Wichtig sind die taktilen Unterschiede zwischen cremigen Eiern und festen Kartoffeln.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 25 min
Gesamt: 50 min
Portionen: 6 Portionen
#Hauptgericht #Beilage #vegetarisch #glutenfrei #einfach
Kartoffelsalat ohne Mayo, cremig und doch leicht, mit kleinen Grelotkartoffeln und zerdrückten Eiern. Genau ausbalanciert mit rustikaler Senfsauce und knackigem Sellerie. Als ich das erste Mal Eier zu Kartoffelsalat gab, wollte ich der glatten Masse etwas Struktur geben, nicht nur simpel rühren. Es darf ruhig ein bisschen grob bleiben. Der Senf bringt die nötige Spitze, während der Essig alles frisch hält. Kleine Tricks, wie das Abkühlen mit kaltem Wasser und das Auflockern der Eier, machen den Unterschied. So entsteht eine einfache, aber geschmackvolle Mahlzeit, die ich gern zu gegrilltem Fleisch und Gemüse serviere.

Zutaten

  • 600 g kleine Grelotkartoffeln, halbiert
  • 5 hartgekochte Eier
  • 25 ml kaltgepresstes Sonnenblumenöl
  • 20 ml heller Apfelessig
  • 15 ml grobkörniger Dijon-Senf
  • 1 große Frühlingszwiebel, fein gehackt
  • 3 Selleriestangen, fein gewürfelt
  • 1 Prise Selleriesalz
  • Salz nach Geschmack
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Über die Zutaten

    Grelotkartoffeln sind klein, nehmen die Aromen besser auf und garen schneller als große Kartoffeln. Ersatzweise funktionieren auch kleine neue Kartoffeln oder festkochende Kartoffeln in mundgerechten Stücken. Statt Apfelessig kann man auch weißen Weinessig verwenden, um die Säure milder zu halten. Senf grobkörnig gibt Textur, feiner Dijon wird cremiger, dafür weniger bissfest. Selleriesalz kann man mit einer Mischung aus normalem Salz und gemahlenem Selleriesamen ersetzen. Frische Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Estragon geben eine aromatische Variation, Radieschen oder Lauchzwiebeln für mehr Crunch. Das Öl am besten kaltgepresst und mild im Geschmack, z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl, Olivenöl kann dominanter sein, je nach Vorliebe.

    Zubereitung

  • Kartoffeln in einen großen Topf geben, mit Wasser bedecken, großzügig salzen; aufheizen bis kleine Blasen am Rand sichtbar sind, dann mittlere Hitze, nicht voll kochen. Test: Gabelprobe nach ca. 20–25 Minuten, sollte leicht, aber nicht zerfallend einstechen. Abgießen, kalt abspülen und etwas ausdämpfen lassen, damit die Schale sich löst und Kartoffeln nicht matschig werden.
  • In einer großen Salatschüssel die Eier mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken, nicht zu fein. Es sollte noch Stücke geben, die beim Kauen knuspern. Die halbierten Kartoffeln vorsichtig untermischen, damit sie nicht zerbrechen. Sellerie und Frühlingszwiebeln dazugeben, das gibt Frische und leichten Biss.
  • Für das Dressing Öl, Apfelessig und Senf in einer kleinen Schüssel verrühren. Essig vorher in den Senf ziehen lassen für intensiveren Geschmack. Mit Selleriesalz, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Dressing über Kartoffel-Ei-Mischung geben, behutsam vermengen. Falls zu trocken, mehr Öl zufügen, bis samtige Konsistenz erreicht ist.
  • Salat einige Minuten durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden, aber nicht zu lange, sonst weicht alles auf. Optional mit frisch gehacktem Estragon oder Schnittlauch toppen, wenn vorhanden, bringt Kräuterfrische. Kein Milchprodukt nötig, trotzdem cremig durch die Eier und das Öl.
  • Alternativ Knoblauchgranulat statt Selleriesalz verwenden, für Geschmack neue Richtung. Statt Frühlingszwiebeln schmecken Radieschen oder Lauchzwiebeln auch gut. Essigtypen ausprobieren: Weißweinessig bringt leichten Apfelton, oder Balsamico für süßliche Note.
  • Achtung: Kartoffeln nicht zu weich kochen, sonst zerfallen sie beim Vermischen. Eier frisch kochen, um keine gräulichen Stellen zu bekommen. Kälte ist wichtig: lauwarm oder Zimmertemperatur, nicht heiß servieren, sonst wird der Salat wässrig.
  • Kann gut vorbereitet werden, aber Dressing erst kurz vorm Servieren untermischen. Falls nachgestellt, bei Bedarf mit mehr Senf oder einem Spritzer Essig ausbalancieren. Das Röcheln beim Kochen der Kartoffeln ist entscheidend, wenn das Wasser nur blasig siedet, besser ist es bissfester.
  • Ich habe festgestellt: Grelotkartoffeln sind nicht nur hübsch, sie haben auch einen nussigen Geschmack, den normale Kartoffeln nicht liefern. Eier grob zu zerdrücken gibt Volumen und Struktur, das macht den Salat spannender. Und Selleriesalz ersetzt kniffligens Würzaroma clever.
  • Zubereitungstipps

    Kartoffeln sanft kochen bis sie ohne zu zerfallen mit der Gabel eingestochen werden können. Am besten nicht voll kochen lassen, lieber eher bissfest. Eier hart kochen, dann direkt kalt abschrecken, damit das Kochen stoppt und sich besser schälen lässt. Das Zerdrücken der Eier nicht zu fein machen, sonst verliert der Salat seine Textur. Die Frühlingszwiebeln und Selleriestangen fein aber sichtbar schneiden, so bleibt der Charakter erhalten. Das Dressing wird am besten frisch angemischt und erst kurz vorm Servieren vermengt, damit die Kartoffeln nicht durchweichen. Das Abschmecken ist wichtig: oft fehlt noch Pfeffer, ein Spritzer Essig, etwas mehr Öl. Zum Servieren Zimmertemperatur, nie zu kalt, denn so entfallen die Aromen am besten. Geräusche beim Kochen – ein leichtes Blubbern, ist ein guter Indikator – kein wildes Kochen, sonst zerfallen die Kartoffeln zu Brei.

    Küchentipps

    • 💡 Kartoffeln erst bissfest kochen. Gabeltest nach 20-25 Minuten. Gut abspülen nach dem Garen. Das Kühlen mit kaltem Wasser ist entscheidend. Schale löst sich einfacher. Zuerst leicht salzen, um Geschmack zu intensivieren.
    • 💡 Eier nicht zu fein zerdrücken. Stückchen erhalten, die beim Essen knuspern. Achten auf cremige Konsistenz im Salat. Je grober die Stücke, umso interessanter die Textur. Senf im Dressing einziehen lassen für intensiveren Geschmack.
    • 💡 Frisch gehackte Kräuter hinzufügen, wenn möglich. Estragon bringt eine aromatische Note. Schnittlauch oder Petersilie sind ebenso gut. Alternativen wie Radieschen bieten extra Crunch. Das gibt dem Salat eine frische Dimension.
    • 💡 Variation ist möglich: Statt Apfelessig, vielleicht Weißweinessig verwenden. Es kann milder sein. Senf ist ebenfalls variabel. Grobkörnig ist gut für Textur, feiner bringt Cremigkeit. Holen Sie heraus, was am besten zu Ihrem Geschmack passt.
    • 💡 Dressing erst kurz vor dem Servieren untermischen. Das verhindert, dass die Kartoffeln matschig werden. Salat sollte leicht durchziehen, aber nicht lange stehen lassen. Es ist besser, knackig und frisch zu bleiben.

    Häufige Fragen

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