Aller au contenu principal
A

Gelber Paprika Gaspacho mit Twist

Gelber Paprika Gaspacho mit Twist

Von Marlena

Kaltes, gelb-orangfarbenes Gaspacho mit gerösteten Paprika und einem Hauch von Mango statt Tomate. Frisch, leicht scharf durch geräuchertes Paprikapulver, erfrischend durch Gurke und Limettensaft. Hausgemachte Croûtons in Knoblauch-Butter sorgen für knackigen Kontrast. Die Paprikaschale lässt sich dank heißer Dampfphase mühelos entfernen. Das Gericht ist vegan, frei von Nüssen und Laktose, perfekt als kalt servierte Vorspeise an warmen Tagen.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 8 Portionen
#vegan #Sommerrezepte #Mediterran
Wenn du glaubst, Gaspacho sei immer nur Tomate, dann hast du das hier noch nicht probiert. Ich hab mit Mango gespielt und gelben Paprika – die süß und rauchig auf dem Grill den Charakter komplett verändern. Die Idee kam aus Frust, zuviele Tomaten im Keller und Lust auf was Frisches, Ungewöhnliches. Kein Laminatglas, keine dicke Suppe. Einfach knackig, leicht, mit Spannung von ein bisschen Schärfe und fruchtiger Süße. Das Rösten der Paprika ist das Herzstück – man sieht, riecht, hört das Knistern, bis die Haut schwärzt. So schmeckt Sommer. Die Croûtons gibt’s außen knusprig mit Knoblauch, damit die kalte Suppe nicht langweilig wird. Das ganze ist vegan, ohne Nüsse und Laktose, damit es auf allen Tellern passt. Schnell gemacht, bevor die Hitze kommt.

Zutaten

  • 120 ml Mangosaft
  • 9 gelbe Paprika
  • 5 kleine gelbe Tomaten
  • 2 Salatgurken, geschält und grob zerkleinert
  • 2 kleine Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
  • geräuchertes Paprikapulver, nach Geschmack
  • 160 ml Olivenöl
  • 25 ml Limettensaft
  • Salz und Pfeffer nach Belieben
  • Croûtons

    • 5 Scheiben altbackenes Weißbrot, ohne Rinde, in Würfel geschnitten
    • 80 ml Knoblauch-Butter (Butter geschmolzen mit 2 zerdrückten Knoblauchzehen)

    Über die Zutaten

    Ersetze Mangosaft problemlos durch Ananassaft oder mehr Gurkensaft, wenn du es weniger süß magst. Gelbe Paprika können durch orange ersetzt werden, dunkle sind zu dominant im Geschmack. Die Limette sollte frisch sein – Saft aus der Flasche ist nie dasselbe. Bei den Croûtons kann man Weißbrot auch durch Ciabatta oder Baguette ersetzen, solange es eher altbacken und fest ist. Frühlingszwiebeln geben einen guten milden Biss, normale weiße Zwiebeln kannst du nehmen, solltest sie dann aber vor dem Mixen gut wässern, um scharfe Kanten zu mildern. Knoblauch-Butter: Wenn kein Butter erwünscht, nimm Olivenöl mit einem Spritzer Zitronensaft.

    Zubereitung

  • Mangosaft in Eiswürfelformen füllen und mindestens 5 Stunden gefrieren, oder über Nacht. Die geschmackliche Frische macht viel aus - hört auf das fruchtige Aroma, wenn die Würfel fertig sind.
  • Backofen zum Grillen oder den Grill auf hohe Hitze vorheizen - die Paprika grinst schon, es darf schwärzen und rauchen. Beachte: Die Haut muss schwarz werden, sonst gibt’s keine echte Röstaromen.
  • Paprika halbieren, Kerne und Innenhäute gründlich entfernen - kein aufdringlicher Bitterstoff darf bleiben.
  • Für den Ofen: Paprikahälften mit der Hautseite nach oben auf Backblech legen. Für den Grill: Hautseite nach unten, direkt aufs Rost.
  • Grillen/geröstet wird, bis die Haut spröde schwarz ist und Blasen wirft. Sinnt auf den rauchigen Duft, das Knistern. Dann sofort abdecken - luftdicht, etwa in eine Schüssel mit Deckel oder in Frischhaltefolie eingepackt. Der entstehende Dampf löst die Haut auf, so fällt das Schälen leichter. Nicht ewig liegen lassen, bevor euch Konsistenz entgeht.
  • Paprika schälen, die Haut muss komplett weg, sonst wird’s bitter. Liegt etwas hartnäckig an? Mit einem feuchten Küchentuch und den Fingern reiben – Fleißarbeit, aber ein Muss.
  • Im Mixer Paprika, Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebeln, Olivenöl, Limettensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver zu einer homogenen Suppe verarbeiten. Darauf achten, dass die Masse nicht zu dick bleibt – lieber kurz mehr Flüssigkeit (Wasser, Gurkensaft) hinzufügen. Gewicht auf cremige, aber nicht wässrige Textur. Noch nicht zu kalt stellen.
  • Butter in Pfanne zerlassen, Knoblauchzehen darin leicht anrösten, Würfel dazu, goldbraun und knusprig braten. Regelmäßig wenden, damit sie nicht verbrennen, aber trotzdem die Röstkruste erhalten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Suppe in Schalen kalt stellen (mindestens 25 Minuten). Immer erst kurz vor dem Servieren die Mangoeiswürfel reinlegen, damit diese beim Essen noch frisch schmelzen und Aromen bringen. Die Kombination von süßer Mango und Rauchpaprika schafft Spannung.
  • Croûtons separat servieren. Damit hat jeder am Tisch Kontrolle über den Crunch. Merke: Knoblauch-Butter ist nutzlos, wenn die Croûtons nicht heiß knistern.
  • Tipp: Mangosaft ersetzt Tomatensaft - für Fruchtigkeit. Limettensaft statt Weißweinessig - bringt Frische, keine Säuregewalt. Geräuchertes Paprikapulver schiebt Tiefe hinter den fruchtigen Hauptgeschmack.
  • Lagerung: Gaspacho die nächsten 24 Stunden im Kühlschrank gut. Haltbarkeit schwindet durch frische Zutaten. Croûtons am besten am Tag selbst zubereiten, damit sie nicht matschig werden.
  • Zubereitungstipps

    Das Rösten der Paprika ist der wichtigste Schritt – Geduld, unbedingt warten bis die Haut blasig und schwarz ist. Ohne Abdecken keine einfache Schälarbeit. Schaue, dass der Dampfraum dicht ist, sonst wird es zäh. Mixer nicht zu lange laufen lassen, sonst wird die Suppe zu warm oder verliert Frische. Beim Braten der Croûtons temperaturbedingt aufmerksam sein – zu heiß, sie verbrennen rasch; zu kalt, sie werden nur spröde. Big mistake: Paprika zu früh pellen oder nicht ganz, führt zur bitteren Note. Mangoeiswürfel sorgen für erfrischende Kontraste, sollten unbedingt frisch aus dem Gefrierschrank auf die Suppe. Nachwürzen erst vor dem Servieren. Probier beim ersten Mal mit weniger Paprikapulver – sonst verschluckt es die Fruchtigkeit.

    Küchentipps

    • 💡 Die Paprika gut rösten. Wichtig: Haut muss schwarz werden. Das Aroma entfaltet sich so richtig. Abdecken nicht vergessen. Dampf hilft beim Schälen. Geduld ist hier das Schlüsselwort.
    • 💡 Bei den Croûtons: Altbackenes Brot funktioniert besser. Brotwürfel goldbraun anbraten. Hitze nicht zu hoch. Verbrennen schnell. Regelmäßig wenden für den perfekten Crunch.
    • 💡 Mangosaft kann durch Ananassaft ersetzt werden. Geschmack bleibt fruchtig. Gut für weniger Süße. Auch mehr Gurkensaft wäre eine Option. Geschmack anpassen ist immer wichtig.
    • 💡 Haltet die Suppe kühl. Vor dem Servieren die Mangoeiswürfel hinzufügen. Sie schmelzen und bringen fruchtige Frische. Serviert die Croûtons separat. Kontrolliert den Crunch.
    • 💡 Suppe kann 24 Stunden im Kühlschrank bleiben. Nach dem ersten Tag verliert sie Frische. Croûtons am besten frisch zubereiten. Bester Zustand ist am Serviertag.
    • 💡 faqList
    • 💡 faq
    • 💡 q: Wie lange dauert die Zubereitung? a: Vorbereitungszeit 20 Minuten. Kochzeit 35 Minuten. Gesamtzeit 55 Minuten. Gut planen, wenn Gäste kommen.
    • 💡 q: Können die Zutaten abgewandelt werden? a: Ja, gelbe Paprika durch orange ersetzen. Geschmack bleibt fruchtig. Limettensaft frisch pressen, das ist wichtig. Essig vermeiden.
    • 💡 q: Warum bleibt die Paprika bitter? a: Vielleicht wurde die Haut nicht vollständig entfernt. Das sorgt für Bitterstoffe. Geduld beim Rösten hilft hier enorm.
    • 💡 q: Wie lagere ich die Suppe am besten? a: Kühlschrank ist optimal. Aber vor und nach dem ersten Tag hat die Suppe Unterschiede. Croûtons separat aufbewahren, sonst matschig.

    Häufige Fragen

    Das könnte dir auch gefallen

    Alle Rezepte ansehen →