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Geröstete Paprika Tartinade

Geröstete Paprika Tartinade

Von Marlena

Würzige rote Paprika langsam geröstet bis die Haut Blasen wirft, dann sorgfältig enthäutet und mit aromatischem Olivenöl und mildem Apfelessig verfeinert. Ein Dip, der cremig wird durch pures Mixen, ohne Zusatz von Milch oder Nüssen, vegan, glutenfrei und vielseitig. Feine Textur mit leicht rauchigem Unterton, salzig-pfeffrig abgestimmt, als Aufstrich ideal für rustikales Brot oder knackiges Gemüse. Die Zubereitung erfordert Geduld beim Rösten und genaues Timing beim Abziehen der Haut – Fehler hier verderben das Aroma. Die Idee: rote Paprika intensiver, milder, nicht zu sauer, versetzt mit schwarzem Pfeffer für ein warmes Finish. Hauch von Knoblauch und geröstetem Paprikapulver als optionale Variation. Stabil im Kühlschrank, gut vorzubereiten, eignet sich auch als Basis für mediterrane Vorspeisen.
Vorbereitung: 12 min
Kochzeit: 55 min
Gesamt:
Portionen: Ca 400 ml
#vegan #Mediterrane Küche #Fingerfood #Aufstrich
Wer rote Paprika langsam im Ofen röstet, kennt das unvergleichliche Aroma, das sich entfaltet – süß, leicht rauchig, mit einer subtilen Bitterkeit von der Haut. In dieser Tatinade habe ich gelernt, dass Geduld das A und O ist: Nicht einfach nur rösten, sondern hören und sehen wann die Haut anfängt zu knistern und Blasen wirft. Dieses Zeichen sagt mir: Jetzt ab in die Tüte mit Deckel, kurz Schwitzen lassen, sonst kriegst du die Haut nie ganz ab. Das geht nicht von heute auf morgen, da hab ich viele Fehlversuche hinter mir. Die Textur soll cremig sein, aber nicht wie eine Soße zerfließen. Apfelessig gibt einen leichteren, fruchtigeren Touch als Xérès; Knoblauch und geräuchertes Paprikapulver kommen als optionale Extras zum Zug, aber auch pur schmeckt das Zeug so, dass man es Löffeln will. Länger als eine Woche haltbar, im Kühlschrank natürlich. Passt zu allem, was rustikal ist und etwas würzig braucht.

Zutaten

  • 3 rote Paprika, in Hälften geschnitten, entkernt
  • 50 ml kaltgepresstes Olivenöl
  • 10 ml milder Apfelessig
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Salz nach Geschmack
  • Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1/2 Teelöffel geräuchertes Paprikapulver (optional)
  • Über die Zutaten

    Drei große rote Paprika sind die Basis – ich tausche gern Xérèsessig gegen Apfelessig, der milder und fruchtiger ist, was die Säure angenehmer macht. Die Menge an Olivenöl habe ich reduziert, um die Creme dickflüssiger zu halten. Knoblauch bringt Tiefe, darf aber nicht roh dominieren, deshalb fein und dosiert. Für alle ohne Ölallergien empfehle ich Olivenöl, kaltgepresst und frisch. Wollt ihr es noch rauchiger? Dann das geräucherte Paprikapulver nehmen. Bei Allergien oder Ersatz für Öl: ein neutraler Samenöl oder ein nussfreier Pflanzenöl wie Avocadoöl funktioniert auch. Wichtig: Paprika richtig reif und fest – der Geschmack wird sonst zu wässrig. Vermeidet Bio-Paprika mit viel Feuchtigkeit, hier steigt der Aufwand beim Entziehen der Haut.

    Zubereitung

  • Den Ofen auf 190°C vorheizen, Grillfunktion ausschalten. Rost mittig positionieren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen - wichtig für leichtes Entfernen der Paprika.
  • Paprikahälften mit der Hautseite nach oben auf das Blech legen. Mit etwas Olivenöl bestreichen - nicht zu viel, sonst werden sie schmierig.
  • Paprika 50-55 Minuten rösten. Beobachten: Die Haut muss deutlich Blasen werfen, stellenweise schwarz werden, aber nicht verbrennen. Ein leises Knistern hört man – ein guter Indikator für den richtigen Röstpunkt.
  • Nach dem Rösten sofort die Paprika in eine Schüssel mit Deckel oder locker in eine Plastiktüte geben. 10-15 Minuten ruhen lassen, so löst sich die Haut leichter.
  • Haut abziehen, solange sie noch warm und weich ist. Kleine schwarze Stellen können dranbleiben, geben Geschmack. Weiße Membranen entfernen, sie bringen Bitterkeit.
  • Paprika grob schneiden, zusammen mit restlichem Olivenöl, Apfelessig und Knoblauch in einen Blender oder Küchenmaschine geben. Vorsichtig mixen, bis eine cremige, aber noch leicht texturige Masse entsteht.
  • Mit Salz, Pfeffer und geräuchertem Paprikapulver abschmecken. Nochmals kurz mixen. Wer es feiner will, länger pürieren. Nicht zu lange, sonst wird es zu flüssig.
  • In ein luftdichtes Gefäß füllen. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde durchziehen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
  • Kurz vor dem Servieren: Nochmals umrühren, falls sich Öl abgesetzt hat. Auf rustikalem Bauernbrot oder als Dip für Gemüse servieren.
  • Zubereitungstipps

    Der entscheidende Schritt ist das Rösten. Ich rate vom Grill ab, da die Haut zu schnell verbrennt. Backofen, mittlere Schiene – längeres Rösten bis die Haut spröde, blasig wird. Ein leises Knistern und Geruch von süßem Rauch sind die Signale. Sofort in eine verschlossene Tüte – das Schwitzen löst die Haut. Geduld, denn kalte Paprika lassen sich nicht schälen. Rückstände von schwarzer Haut sind okay, sie geben Charakter. Das Mixen muss flexibel sein: nicht zu lang, sonst zu flüssig, lieber stückiger lassen. Abschmecken nicht vergessen, Salz hebt die Süße hervor. Ölmenge variieren, aber zu viel macht die Creme ölig, zu wenig trocken. Das Ergebnis sollte streichfähig, ein bisschen rustikal sein, keine Superglätte. Gut gekühlt durchziehen lassen – da zeigt der Dip seine wahre Seele.

    Küchentipps

    • 💡 Rösten von Paprika; genau hinschauen: Blasen, Knistern hören. Hat die Haut die richtige Konsistenz? Warten, bis sie spröde ist. Dann in die Tüte.
    • 💡 Kaltgepresstes Olivenöl oder auch ein leichtes Avocadoöl für andere Geschmäcker. Zu viel Öl macht die Creme flüssig. Lieber anpassen, bevor du pürierst.
    • 💡 Knoblauch nicht überdosieren. Es soll nicht dominant sein. Wievertelte Stücke mit der Hand, nicht zu grob. Hat die richtige Aromatik ohne rohe Schärfe.
    • 💡 Weiße Membranen der Paprika entfernen; bitter. Klebrige Hautreste sind okay, geben einen tiefen Geschmack. Achte aber auf die Textur, sie muss cremig bleiben.
    • 💡 Willst du es rauchiger? Füge mehr geräuchertes Paprikapulver dazu; aber probieren, nicht übertreiben. Mischt sich brutal gut und kommt toll an.

    Häufige Fragen

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