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Gewürzter Tofu Wrap

Gewürzter Tofu Wrap

Von Marlena

Knuspriger Tofu, mariniert in einer Mischung aus Speisestärke, Sojasauce, Ahornsirup, Limettensaft, Curry- und Knoblauchpulver, gebraten bis goldbraun. Dazu eine frische Salatbeilage aus fein geschnittenem Spitzkohl, Apfelstücken, Limettensaft, scharfer Sriracha und veganer Mayonnaise. Alles eingerollt in Weizentortillas mit cremigem Avocadoaufstrich. Vegetarisch, glutenarm und frei von Milch. Ein schneller, aromatischer Hauptgang mit leichtem Crunch und fruchtiger Frische.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 40 min
Portionen: 4 Portionen
#vegetarisch #gesund #einfach
Marinierter Tofu in knuspriger Kruste, dazu eine frische Kohl-Apfel-Salatmischung mit einem Spritzer Limette und eine cremige Avocado. Ein vegetarisches Gericht, das sich leicht variieren lässt, ohne langweilig zu werden. Ich habe das Grundrezept immer wieder angepasst, um die Balance zwischen süß, sauer, scharf und erdig zu finden. Ersetzt man Honig durch Ahornsirup, wird’s auch vegan. Der Clou ist die Textur: knusprig gebratener Tofu, knackiger Kohl und fruchtige Säure vom Apfel – zusammen in einer warmen, soften Tortilla. Optimal für alle, die gern vielfältige Texturen und Aromen mögen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Zutaten

  • 40 ml (2 1/2 EL) Speisestärke
  • 20 ml (1 1/2 EL) Tamari oder helle Sojasauce
  • 20 ml (1 1/2 EL) Ahornsirup als Ersatz für Honig
  • 20 ml (1 1/2 EL) frisch gepresster Limettensaft
  • 6 ml (1 1/4 TL) Currypulver
  • 6 ml (1 1/4 TL) Knoblauchpulver anstelle von Zwiebelpulver
  • 500 g fester Tofu, grob in mittelgroße Stücke gerupft
  • 40 ml (2 1/2 EL) neutrales Pflanzenöl
  • 300 g (ca. 3 Tassen) fein geschnittener Spitzkohl (statt Wirsing)
  • 40 ml (2 1/2 EL) Limettensaft plus extra zum Beträufeln
  • 75 ml (1/3 Tasse) vegane Mayonnaise
  • 6 ml (1 1/4 TL) Sriracha
  • 1 große säuerliche Boskoop-Apfel, entkernt und fein gehobelt
  • 4 große Weizentortillas (ca. 30 cm Durchmesser)
  • 2 reife Avocados, entkernt und halbiert
  • Über die Zutaten

    Die Stärke bindet die Marinade, sorgt für eine knusprige Kruste – unbedingt nicht weglassen. Ich habe Knoblauchpulver statt Zwiebelpulver genommen, weil es kräftiger ist und besser mit Curry harmoniert. Man kann auch Paprikapulver nehmen, je nach Geschmack. Die Ersetzung von Honig durch Ahornsirup macht das Ganze vegan und bringt eine dezente Karamellnote. Für den Kohl eignet sich Spitzkohl besser als Wirsing, da er milder im Geschmack und feiner in der Textur ist. Wer keine Sriracha hat, kann Chilipaste oder Chiliflocken nutzen, einfach vorsichtig dosieren. Die Mayonnaise ist optional, hilft aber beim Binden und macht den Salat cremiger. Die Avocado sollte reif, aber nicht zu weich sein, sonst wird der Aufstrich zu matschig.

    Zubereitung

  • Tofu trocken tupfen, damit er die Marinade besser aufnimmt. Speisestärke, Tamari, Ahornsirup, Limettensaft, Currypulver und Knoblauchpulver in einer Schüssel mit einem Schneebesen gut verrühren. Salz und Pfeffer gerade so viel, dass es die Würze hebt. Dann den Tofu rein, richtig wälzen, bis alle Stücke gut mit der Sauce ummantelt sind. Mindestens 10 Minuten marinieren, damit die Gewürze einziehen – ich lasse ihn gern etwas länger, gerne bis zu 20 Minuten, probier mal.
  • In einer großen Pfanne das Öl bei mittelhoher Temperatur erhitzen. Tofu samt Marinade rein, es zischt sofort. Nicht zu oft wenden, sonst reißt er auseinander. Nach etwa 6 bis 7 Minuten sollten die Stücke rundherum goldbraun und leicht knusprig sein. Hört auf das Brutzeln – wenn es nachlässt und die Stücke eine schöne Kruste haben, passt es. Anschließend auf einem Teller mit Küchenpapier abtropfen lassen, damit überschüssiges Fett weggeht und der Tofu nicht matschig wird. Beiseitestellen und leicht abkühlen lassen.
  • Für die Salatmischung Kohl fein schneiden, in eine Schüssel geben. 40 ml Limettensaft drüber, ordentlich salzen. Das bewirkt, dass der Kohl etwas weicher wird und seinen typischen leicht säuerlichen Geschmack entfaltet. 15 Minuten ziehen lassen, dann Flüssigkeit abgießen – keine Sorge wegen des Wassers, sonst wird die Mayo zu flüssig. Mayonnaise, Sriracha, und die fein gehobelten Apfelstückchen untermengen. Etwas Pfeffer rein, abschmecken, ruhig ein bisschen mehr Sriracha, wenn ihr es schärfer mögt. Ich habe mit etwas Kreuzkümmel experimentiert – passt überraschend gut, gibt Tiefe.
  • Jetzt das Wichtigste: die Avocado. Pro Tortilla einen halben Avocado mit einer Gabel zerdrücken, nicht zu fein – ein bisschen Stückigkeit macht die Textur interessanter. Etwas Limettensaft darüberträufeln, nicht zu geizig, sonst wird die Avocado braun und verliert Frische. Salzen und pfeffern.
  • Tortillas auf einer sauberen Arbeitsfläche ausbreiten. Avocadocreme mittig darauf verteilen. Eine großzügige Portion von der Kohl-Apfel-Salat-Mischung gleichmäßig verteilen, darauf kommt der warme Tofu. Fingerspitzengefühl wichtig, sonst rollen die Dinger nicht gut. Zwei gegenüberliegende Seiten leicht einklappen, unten anheben, dann straff aufrollen – fest, damit nichts rausfällt. Ihr könnt sie in Backpapier wickeln oder Frischhaltefolie, falls sie transportiert werden sollen oder ein paar Minuten ruhen. So bleibt alles zusammen und die Aromen vermischen sich gut.
  • Falls der Tofu zu feucht geworden ist, hilft eine kurze Nachbratzeit ohne Flüssigkeit, damit die Stücke wieder knuspriger werden. Für die Mayo kann man auch griechischen Joghurt nehmen, wenn er vertragen wird – schmeckt frisch, aber nicht zu lasch.
  • Was passiert, wenn man die Avocado zu lange zerdrückt? Wird matschig, also lieber grob belassen. Der Limettensaft ist meine Geheimwaffe gegen Braunfärbung, unbedingt dran denken! Wenn der Kohl zu bitter ist, hilft ein kleiner Spritzer Ahornsirup in der Salatmischung.
  • Der Tofu: Nur mittelhoch braten, sonst verbrennt außen und bleibt innen weich - aber nicht matschig. Der Trick: Nicht zu oft wenden, Geduld zeigen. Für ein rauchiges Aroma ab und an die Pfanne kurz hochheizen und dann wieder runterschalten.
  • Abschließend – nichts überladen, sonst verliert der Wrap seine Form. Das Zusammenspiel von cremiger Avocado, knackiger Kohl-Apfel-Salat und würzigem Tofu macht den Unterschied.
  • Zubereitungstipps

    Marinierzeit ist entscheidend, mindestens 10 Minuten, besser 15–20, damit der Tofu Geschmack aufnimmt. Beim Braten ist Geduld gefragt – die Pfanne nicht zu heiß machen, mittlere Temperatur reicht, damit die Stärke karamellisiert und die Stücke knusprig werden, ohne am Ende zu verbrennen. Für die Salatmischung Kohl ordentlich salzen und mit Limette ziehen lassen – das mildert die Härte und macht ihn zarter. Flüssigkeit unbedingt abgießen, sonst wird der Salat wässrig. Die Avocado nur grob zerdrücken, das gibt angenehme Textur. Beim Rollen zuerst die Seiten einschlagen, dann von unten nach oben rollen, so bleibt die Füllung drin. Notfalls die Wraps locker in Papier wickeln und kurz ruhen lassen – so verschmelzen die Aromen schön. Wenn der Tofu zu feucht ist, kurz ohne Öl nachbraten. Wer die Textur gerne bissfester mag, kann den Tofu vor dem Marinieren kurz blanchieren oder leicht pressen.

    Küchentipps

    • 💡 Stärke ist wichtig für die Kruste. Vermeide Übergänge zwischen den Zutaten. Genug Stärke sorgt für knusprigen Tofu. Wenn zu wenig, bleibt der Tofu weich. Achte auf die Temperatur beim Braten. Wenn die Pfanne zu heiß ist, kann der Tofu außen verbrennen.
    • 💡 Die Marinade sollte gut gemischt werden. Tofu nicht zu lange wenden, Geduld ist gefragt. Zu viel Rumrühren macht den Tofu brüchig. Limettensaft hilft gegen Braunfärbung von Avocado. Das ist entscheidend für die Frische. Ein Spritzer mehr kann Wunder wirken.
    • 💡 Für den Salat: Kohl ordentlich salzen für bessere Textur. Lass ihn ziehen, dann abgießen. Vermeide zu viel Flüssigkeit. Sriracha kann nach Geschmack angepasst werden. Für eine milde Variante weniger nehmen. Wenn nicht da, Chilipaste nutzen.
    • 💡 Achte beim Wickeln der Tortillas auf den richtigen Druck. Zu fest ruiniert das Aussehen. Zu locker fällt alles auseinander. Pro Portion die Füllung gleichmäßig verteilen. Das Verhältnis ist entscheidend. Tofu gleichmäßig verteilen für gleiche Aromen.
    • 💡 Der Tofu ist knackig, wenn geduldig gekocht. Zu feuchter Tofu? Kurz nachbraten ohne Flüssigkeit. Wenn der Kohl bitter ist, etwas Ahornsirup hinzufügen. So wird die Mischung harmonisch. Variationen mit anderen Früchten geben neuen Geschmack.

    Häufige Fragen

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