Gewürzter Tofu Wrap

Von Marlena
Knuspriger Tofu, mariniert in einer Mischung aus Speisestärke, Sojasauce, Ahornsirup, Limettensaft, Curry- und Knoblauchpulver, gebraten bis goldbraun. Dazu eine frische Salatbeilage aus fein geschnittenem Spitzkohl, Apfelstücken, Limettensaft, scharfer Sriracha und veganer Mayonnaise. Alles eingerollt in Weizentortillas mit cremigem Avocadoaufstrich. Vegetarisch, glutenarm und frei von Milch. Ein schneller, aromatischer Hauptgang mit leichtem Crunch und fruchtiger Frische.
Vorbereitung:
25 min
Kochzeit:
15 min
Gesamt:
40 min
Portionen:
4 Portionen
#vegetarisch
#gesund
#einfach
Marinierter Tofu in knuspriger Kruste, dazu eine frische Kohl-Apfel-Salatmischung mit einem Spritzer Limette und eine cremige Avocado. Ein vegetarisches Gericht, das sich leicht variieren lässt, ohne langweilig zu werden. Ich habe das Grundrezept immer wieder angepasst, um die Balance zwischen süß, sauer, scharf und erdig zu finden. Ersetzt man Honig durch Ahornsirup, wird’s auch vegan. Der Clou ist die Textur: knusprig gebratener Tofu, knackiger Kohl und fruchtige Säure vom Apfel – zusammen in einer warmen, soften Tortilla. Optimal für alle, die gern vielfältige Texturen und Aromen mögen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Zutaten
Über die Zutaten
Die Stärke bindet die Marinade, sorgt für eine knusprige Kruste – unbedingt nicht weglassen. Ich habe Knoblauchpulver statt Zwiebelpulver genommen, weil es kräftiger ist und besser mit Curry harmoniert. Man kann auch Paprikapulver nehmen, je nach Geschmack. Die Ersetzung von Honig durch Ahornsirup macht das Ganze vegan und bringt eine dezente Karamellnote. Für den Kohl eignet sich Spitzkohl besser als Wirsing, da er milder im Geschmack und feiner in der Textur ist. Wer keine Sriracha hat, kann Chilipaste oder Chiliflocken nutzen, einfach vorsichtig dosieren. Die Mayonnaise ist optional, hilft aber beim Binden und macht den Salat cremiger. Die Avocado sollte reif, aber nicht zu weich sein, sonst wird der Aufstrich zu matschig.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Marinierzeit ist entscheidend, mindestens 10 Minuten, besser 15–20, damit der Tofu Geschmack aufnimmt. Beim Braten ist Geduld gefragt – die Pfanne nicht zu heiß machen, mittlere Temperatur reicht, damit die Stärke karamellisiert und die Stücke knusprig werden, ohne am Ende zu verbrennen. Für die Salatmischung Kohl ordentlich salzen und mit Limette ziehen lassen – das mildert die Härte und macht ihn zarter. Flüssigkeit unbedingt abgießen, sonst wird der Salat wässrig. Die Avocado nur grob zerdrücken, das gibt angenehme Textur. Beim Rollen zuerst die Seiten einschlagen, dann von unten nach oben rollen, so bleibt die Füllung drin. Notfalls die Wraps locker in Papier wickeln und kurz ruhen lassen – so verschmelzen die Aromen schön. Wenn der Tofu zu feucht ist, kurz ohne Öl nachbraten. Wer die Textur gerne bissfester mag, kann den Tofu vor dem Marinieren kurz blanchieren oder leicht pressen.
Küchentipps
- 💡 Stärke ist wichtig für die Kruste. Vermeide Übergänge zwischen den Zutaten. Genug Stärke sorgt für knusprigen Tofu. Wenn zu wenig, bleibt der Tofu weich. Achte auf die Temperatur beim Braten. Wenn die Pfanne zu heiß ist, kann der Tofu außen verbrennen.
- 💡 Die Marinade sollte gut gemischt werden. Tofu nicht zu lange wenden, Geduld ist gefragt. Zu viel Rumrühren macht den Tofu brüchig. Limettensaft hilft gegen Braunfärbung von Avocado. Das ist entscheidend für die Frische. Ein Spritzer mehr kann Wunder wirken.
- 💡 Für den Salat: Kohl ordentlich salzen für bessere Textur. Lass ihn ziehen, dann abgießen. Vermeide zu viel Flüssigkeit. Sriracha kann nach Geschmack angepasst werden. Für eine milde Variante weniger nehmen. Wenn nicht da, Chilipaste nutzen.
- 💡 Achte beim Wickeln der Tortillas auf den richtigen Druck. Zu fest ruiniert das Aussehen. Zu locker fällt alles auseinander. Pro Portion die Füllung gleichmäßig verteilen. Das Verhältnis ist entscheidend. Tofu gleichmäßig verteilen für gleiche Aromen.
- 💡 Der Tofu ist knackig, wenn geduldig gekocht. Zu feuchter Tofu? Kurz nachbraten ohne Flüssigkeit. Wenn der Kohl bitter ist, etwas Ahornsirup hinzufügen. So wird die Mischung harmonisch. Variationen mit anderen Früchten geben neuen Geschmack.



