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Grapefruit-Kuchen mit Twist

Grapefruit-Kuchen mit Twist

Von Marlena

Ein luftiger, zitronig-fruchtiger Kuchen mit ungewöhnlicher Textur. Inspiriert vom klassischen Grapefruitbrot, aber mit einem Hauch Namensänderung – Zitronenmelisse und Kokosnussöl für mehr Aroma und feine Textur. Locker, nicht zu süß, perfekt zum Nachmittagskaffee. Der Zuckergehalt wurde reduziert, um die Säure besser auszugleichen. Der Guss mit Grapefruitsaft bleibt, aber mit mehr Zitronenmelisse-Zesten garniert. Nach Backzeit prüfe ich ihn nicht nur mit Zahnstocher, sondern sehe auf die Farbe – goldgelb, nicht braun. Ideal für experimentierfreudige, die gemütliche Dessertatmosphäre schätzen.
Vorbereitung: 40 min
Kochzeit: 50 min
Gesamt:
Portionen: 8 Portionen
#Kuchen #Dessert #Frühstück #Snack
Grapefruit*. Vor allem der starke Zitronengeschmack, der den Kopf klar macht. Diesen Brotteig habe ich nach etlichen Versuchen nun mit Zitronenmelisse und Kokosöl idee-reich überarbeitet. Ergebnis? Kein fader süßer Standardkuchen mehr, sondern leicht, frisch, mehrschichtig. Beim letzten Mal war ich überrascht, dass die Eier ruhig lange luftig aufgeschlagen sein müssen – da hängt alles dran. Nach kurzer Ruhe wirkt der Grapefruitsaft mit der Melisse fast wie ein kleiner Zaubertrank und verleiht Tiefe. Die Glasur – kein schnelles Dickglasieren, sondern locker, damit man noch hintendran die Poren der Kruste sieht. Ein bisschen mit Lavendel bestreut, geht’s fast als kleine Süßigkeit durch. Nicht nur Kuchenteig, eher kleine süße Sache mit Inhalt.

Zutaten

  • 225 g Mehl (Weizen, ungesiebt, alternativ Dinkelmehl hell)
  • 10 ml Backpulver
  • 0,5 ml Salz
  • 15 ml feingehackte Zitronenmelisse (ersetzt Grapefruitzeste)
  • 100 ml frischer Grapefruitsaft
  • 75 ml Kokosnussöl, geschmolzen (statt Pflanzenöl)
  • 60 ml Mandelmilch (statt Kuhmilch)
  • 3 Eier, Zimmertemperatur
  • 220 g Rohrzucker (reduziert von 315 g)
  • Glasur

    • 110 g Puderzucker
    • 30 ml Grapefruitsaft
    • Extra Zitronenmelisse-Zesten zum Bestreuen
    • getrocknete Lavendelblüten, optional

    Über die Zutaten

    Mehl für alle Fälle: Dinkelmehl hell ist mein Favorit, lockert den Teig fein auf und schmeckt etwas nussiger. Statt normalem Pflanzenöl habe ich Kokosöl eingesetzt – gibt mehr Körper und Aroma, besonders geeignet in Kombination mit Zitrusnoten. Mandeldrink statt Milch ist ideale vegane Variante. Zucker reduziert, sonst überschattet er schnell. Zitronenmelisse ist mein Geheimtipp; wer keine hat: Knapp gewürfelte Minzblättchen gehen auch, wenn man es frischer mag. Für die Glasur ist Puderzucker unerlässlich – nicht zu grob mahlen. Grapefruitsaft immer frisch gepresst, alt aus Karton schmeckt zu stumpf. Und: Glasur nicht verflüssigen, sonst läuft sie zu sehr ab und hüllt die Kruste zu sehr ein. Kräuter als Dekor geben nicht nur Optik, sondern auch Duft – immer lieber weniger, damit es nicht künstlich wirkt.

    Zubereitung

    Teig vorbereiten

    1. 1. Ofen vorheizen auf 175 °C. Backform (23x13 cm) ordentlich einfetten und mit Backpapier auslegen, so dass zwei Seiten überstehen. Die Form hilft beim späteren Herausziehen.
    2. 2. Trockenbestandteile mischen: Mehl, Backpulver und Salz in Schüssel geben, mit Schneebesen locker durchrühren. So verteilt sich alles gleichmäßig und kein Klumpen entsteht.
    3. 3. In einem Messbecher Grapefruitsaft mit Zitronenmelisse vermengen. 5 Minuten stehen lassen, damit der Saft die Aromen gut aufnimmt. Diese Ruhezeit ist entscheidend – mehr Aroma-Entfaltung.
    4. 4. Eier und Zucker in große Schüssel. Mit Handmixer erst langsam, dann schnell ca. 5–6 Minuten schaumig schlagen. Masse soll weiß, luftig sein und ein deutlich sichtbares Band beim Zurückfallen des Rührgeräts bilden – hier entscheidet sich die Struktur des Kuchens.
    5. 5. Bei niedriger Geschwindigkeit langsam das geschmolzene Kokosöl einlaufen lassen. Um klumpenfreie Bindung zu sichern, danach abwechselnd die Mehlmischung und Grapefruitsaft-Melisse-Mischung unterheben. Nicht zu lange rühren, sonst fällt der Teig zusammen.
    6. 6. Teig in Form füllen, Oberfläche glatt streichen. Kleine Luftblasen mit Zahnstocher aufstechen, sonst gibt’s beim Backen Löcher oder Risse.
    7. Backen

      1. 7. 48–52 Minuten backen. Ab ca. 45 Minuten Farbe beobachten – der Kuchen sollte goldgelb sein, nicht dunkelbraun. Stäbchenprobe: Zahnstocher sollte fast sauber rauskommen, mit ein paar feuchten Krümeln. Zu trocken? Kuchen wird trocken. Zu feucht? Wunderbar seltener innerer Kern.
      2. 8. Nach dem Backen 15 Min in Form ruhen lassen, dann dank Überstand das Brot vorsichtig herausheben. Komplett auf Gitter abkühlen lassen, mindestens 1 Stunde. Wenn noch heißer Dampf entweicht, kann die Glasur verlaufen oder nass werden.
      3. Glasur zubereiten

        1. 9. Puderzucker und Grapefruitsaft in kleine Schüssel geben, mit Löffel oder Schneebesen glatt rühren. Masse soll dickflüssig, aber gießbar sein. Je nach Konsistenz nachdosieren: Mehr Saft, wenn zu fest; mehr Puderzucker, wenn zu flüssig.
        2. 10. Den kalten Kuchen auf Dessertplatte legen. Mit Löffel oder Gabel den Guss locker über den Kuchen verteilen, auch an den Seiten. So bleibt ein natürlicher Look, keinen schnurgeraden Spiegel erwarten.
        3. 11. Mit Zitronenmelisse-Zesten und optional getrockneten Lavendelblüten bestreuen – sorgt für eine dezente Kräuternote und sieht hübsch aus.
        4. 12. Zeit zum Servieren! Dazu frischer Vanillejoghurt oder griechischer Joghurt passt prima. Die Säure der Grapefruit fängt das Fett vom Kokosöl gut auf und bringt Balance.
        5. Aufbewahrung & Tipps

          1. 13. Dieser Kuchen bleibt 2–3 Tage bei Raumtemperatur in luftdicht verschlossener Dose frisch. Kühlschrank vermieden, da sonst die Struktur an Festigkeit verliert und krümelig wird.
          2. 14. Falls keine Zitronenmelisse verfügbar, feingehackte Minze oder Thymian funktioniert auch, gibt aber anderes Aroma.
          3. 15. Wer Kokosöl nicht mag, nimm geschmolzenes Rapsöl. Macht Textur etwas neutraler, aber kein Drama.
          4. 16. Kleiner Notfalltipp: Kuchen wird zu fest? Sofort mit feuchtem Küchentuch einpacken, zieht sich etwas Feuchtigkeit zurück.

    Zubereitungstipps

    Die Reihenfolge ist kein Zufall: Erst das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen, für gleichmäßige Verteilung, sonst bekommt man saure oder harte Flecken im Brot. Die Ruhezeit des Grapefruitsafts mit Zitronenmelisse unbedingt einhalten: Die Zestöle entfalten erst nach 5 Minuten richtig ihr Aroma. Eier und Zucker schaumig schlagen muss man ernst nehmen, mindestens 5–6 Minuten, sonst wird der Kuchen kompakt und schwer. Kokosöl langsam einfließen lassen, damit der Teig die Fettacrylate gut bindet, sonst flockt er aus. Wichtig: Gluten nicht überarbeiten, deshalb abwechselnd vorsichtig Mehl und Flüssigkeiten unterheben. Beim Backen auf Farbe achten – wenn der Kuchen zu früh braun wird, Ofentemperatur um 10 °C reduzieren, sonst innen noch roh. Nach dem Backen gilt: nicht sofort stürzen, sonst zerbricht der Kuchen und schockt durch zu viel Feuchtigkeit. Die Glasur wird mit Puderzucker und Grapefruitsaft gemischt, nur so bleibt sie cremig, nicht flüssig. Lieber das Gießen locker angehen, Überhang sorgt für optischen Charme. Fertig zum Servieren zusammen mit Vanillejoghurt – dieser Kontrast macht das Gericht besonders. Wenn die Glasur zu dünn wird, einfach mit mehr Puderzucker nacharbeiten.

    Küchentipps

    • 💡 Zitronenmelisse. Frisch ist der Schlüssel. Wenn du keine hast, vielleicht frische Minze. Für andere Geschmäcker Thymian probieren. Jeder bringt sein eigenes Aroma mit. Nicht zu viel, sonst wird es zu künstlich. Weniger ist mehr.
    • 💡 Backofen temperatur wichtig. Wenn du siehst, der Kuchen wird zu schnell dunkel, reduziere die Hitze um 10 °C. Aufpassen bei der Backzeit. Schau nicht nur auf die Minuten, sondern auf die Farbe. Goldgelb ist das Ziel.
    • 💡 Konsistenz prüfen. Saft und Zucker richtig vermengen. Wenn der Guss zu fest wird, einfach etwas Grapefruitsaft hinzufügen. Zu flüssig? Mehr Puderzucker. Experimentiere, bis du die perfekte Mischung hast. Sie muss dickflüssig sein, ohne runter zu laufen.
    • 💡 Stäbchenprobe machen. Beachte, einige feuchte Krümel sind normal. Ein trockener Kuchen ist ein Problem. Wenn zu trocken, sofort mit einem feuchten Tuch abdecken. Das zieht Feuchtigkeit zurück und macht den Kuchen wieder saftiger.
    • 💡 Aufbewahrung ist entscheidend. In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 2–3 Tage haltbar. Kühlschrank vermeiden. Warum? Der Kuchen wird krümelig. Er mag die Kälte nicht.

    Häufige Fragen

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