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Grüne Minestrone mit Twist

Grüne Minestrone mit Twist

Von Marlena

Eine herzhafte grüne Minestrone-Suppe, die klassisch, aber mit frischen Zutaten wie Mangold und grünen Erbsen neu interpretiert wird. Mit knusprigen Dinkel-Pasta, hausgemachtem Basilikum-Pesto und einer Parmesan-Note bringt sie Geschmackstiefe und Textur ins Spiel. Das Gericht lässt sich flexibel anpassen, etwa durch Austausch von Gemüsesorten oder Brühe, und zeigt, wie wichtig Garzeiten und die richtige Hitze für Aromaentfaltung sind. Spüren, wann das Gemüse zart, aber noch bissfest ist, und die Pasta al dente – das ist hier die Kunst. Ein Muss für alle, die einfache Hausmannskost mit einem kleinen Dreh lieben.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 35 min
Gesamt: 60 min
Portionen: 4 Portionen
#Suppe #vegetarisch #gesunde Küche #Hausmannskost
Immer wieder versuche ich, dieses einfache Suppenrezept lebendig zu halten, ohne aufwändige Zutaten oder mühselige Schritte. Minestrone klingt oft vertraut, wird aber schnell langweilig, wenn alles planlos zusammengeworfen wird. Wichtig sind das Timing und die Balance zwischen den Gemüsen. Mangold gibt einen erdigen Kick, der Lauch hier bisher fehlte, bringt aber Frühlingszwiebel mit leichter Süße als bessere Alternative. Die Bohnen sorgen für Sämigkeit und Protein, grüne Erbsen liefern Frische und Farbe. Und die Dinkelpasta ist nicht nur rustikal, sondern hat auch mehr Biss. Der Trick liegt im langsamen Ziehenlassen und im letzten Moment Pesto zuzugeben, nicht vorher, sonst verliert es Frische. Schließlich hält man so eine Suppe, die man gerne an einem Sonntag ausprobiert oder in der kalten Jahreszeit sich ranmacht, weil sie Herz und Magen wärmt.

Zutaten

  • 2 kleine Mangold-Stiele, gewürfelt statt Zucchini
  • 1 kleine Frühlingszwiebel, fein geschnitten statt Lauch
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 30 ml (2 EL) natives Olivenöl
  • 1 1/4 Liter Gemüsebrühe, am besten selbstgemacht
  • 1 Dose 400 ml weiße Bohnen, abgespült
  • 1 Parmesanrinde (optional)
  • 150 g frische grüne Erbsen statt Spinat, gehackt
  • 80 g kleine Dinkel-Fusilli als Pastaersatz
  • 30 ml (2 EL) Basilikum-Pesto, hausgemacht oder gekauft
  • Frisch geriebener Parmesan nach Geschmack
  • Frische Basilikumblätter zum Garnieren
  • Über die Zutaten

    Mangold ist robuster als Spinat, braucht aber etwas länger, damit die Stiele weich werden, nicht zäh. Frühlingszwiebeln sind eine mildere Ergänzung zu Knoblauch, vor allem wenn man keinen starken Lauch parat hat. Gemüsebrühe sollte möglichst klar und nicht salzig sein, um die Kontrolle beim Abschmecken zu behalten – hausgemachte oder ganz leichte Würfelbrühen sind ideal. Weiße Bohnen aus der Dose esse ich abgespült, nie direkt mit der Lake, weil die oft das Gericht bitter machen kann. Parmesanrinde ist ein Geheimtipp; sie gibt Tiefe, ohne die Suppe zu beschweren, aber wer kein Fan ist, lässt sie weg. Die Grünen Erbsen bringen eine unerwartete Süße und bunte Optik – alternativ Spinat oder Mangoldblätter, aber dann muss man auf den Intensitätsunterschied achten. Dinkelpasta – ja, man kann normale nehmen, bekommt aber eine bessere Textur und etwas nussige Note, die passt perfekt zur Gemüsebasis. Pesto entweder frisch oder gekauft, aber im Zweifelsfall selbst gemacht; da weiß man genau, was drin ist, und kann es nach Gusto abschmecken.

    Zubereitung

  • Öl in großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen; Mangold-Stiele, Frühlingszwiebel und Knoblauch rein – glasig werden lassen, nicht braun. Wer Braunstellen hat, zu heiß. Salz, Pfeffer jetzt, aber vorsichtig, Brühe bringt auch Salz rein.
  • Gemüsebrühe, Bohnen und Parmesanrinde dazu; aufwallen lassen, dann Hitze reduzieren auf mittlere Stufe. Deckel drauf; simmern lassen, 6–7 Minuten. Nicht kochen lassen wie irre, sonst verliert Brühe Klarheit und Geschmack.
  • Erbsen und Pasta rein. Wichtig: Pastawasser klebt schnell, also öfter rühren. Offen köcheln lassen, bis die Pasta al dente ist – 5 bis 9 Minuten. Testen mit Bissprobe, nicht nur auf Zeit verlassen. Wenn Pasta weich, aber nicht matschig, Feuer aus.
  • Pesto unterrühren, gut vermischen. Vorsichtig abschmecken – oft braucht’s mehr Pfeffer als Salz wegen Pesto und Brühe. Parmesanrinde rausnehmen, sonst wird Suppe zäh oder zu dominant.
  • Suppe in Schalen füllen, frisch geriebenen Parmesan drüber, ein paar Basilikumblätter. Wer mag, spritzt nochmal etwas Olivenöl drüber; gibt Geschmeidigkeit. Sofort servieren, denn Pasta saugt Suppe schnell auf und wird trocken.
  • Zubereitungstipps

    Zuerst ist Geduld wichtig, denn das Gemüse will nicht nur weich werden, sondern seine Aromen müssen sich entfalten - gerade das Anbraten im Fett gibt eine aromatische Grundlage. Vorsicht mit der Temperatur; zu heiß zerstört die Zartheit vom Mangold und lässt den Knoblauch bitter werden. Beim Aufkochen immer beobachten - zu heftiges Kochen verwässert den Geschmack und macht die Bohnen mehlig. Das sanfte Simmern hingegen entwickelt die Tiefe. Die Pasta rein in den Topf, wenn die Brühe nicht mehr so heftig blubbert, sonst wird sie matschig. Regelmäßiges Umrühren verhindert Klumpenbildung und Anhaften. Beim Pesto untermischen wirklich erst am Schluss - zu frühes Erhitzen killt die Frische. Parmesanrinde entfernt man vor dem Servieren, weil sie ihr Aroma abgegeben hat und nicht mehr essbar ist. Das Abschmecken sollte letzten Endes mit Pfeffer dominieren; Salz dosieren, aber sparsam, damit die Frische der Zutaten bleibt. Basilikum als Garnitur bringt diese grüne Frische nochmal zurück, fast wie ein aromatischer Frischekick. Sollte die Suppe zu dünn sein, etwas kürzer köcheln lassen oder einen kleinen Löffel Parmesan extra reiben - das bringt Volumen. Wenn die Pasta zu schnell weich ist, vielleicht etwas weniger Wasser in der Brühe; immer die Konsistenz prüfen, nicht nur auf Uhrzeiten fixieren.

    Küchentipps

    • 💡 Öl verwenden für das Anbraten ist grundlegend. Mittlere Hitze – nicht zu heiß. Frühlingszwiebel und Mangold-Stiele sanft glasig anbraten. Knoblauch dazu, aber achte auf die Farbe. Zu schnell heiß, dann bitter. Immer wieder umrühren. Timing ist wichtig.
    • 💡 Gemüsebrühe sollte klar sein, nicht zu salzig. Hausgemacht ist ideal. Kommerzielle Brühen könnten intensiv sein. Das Wichtigste, die Kontrolle über den Salzgehalt beim Abschmecken behalten. Zu viel könnte das Gemüse ersticken.
    • 💡 Erbsen hinzufügen liefert Farbe und Frische. Grüne Erbsen nehmen die Suppe auf, ohne sie zu beschweren. Alternativen können Spinat oder Mangold sein. Aber achte auf die Garzeit. Teste das Gemüse, bevor es zu weich wird.
    • 💡 Pasta und Gemüse kochen heißt, regelmäßig umzurühren. Anheften vermeiden. Al dente ist der Schlüssel. Zu weich macht die ganze Konsistenz matschig. Finde den Balanceakt zwischen den Zutaten, das sorgt für Geschmack.
    • 💡 Pesto erst am Ende einrühren, nicht vorher. Heizt es zu früh, verliert es Aroma. Parmesanrinde ist nicht essbar, aber verleiht Tiefe im Geschmack. Entnehmen vor dem Servieren. Abschmecken ist das A und O, Pfeffer oft mehr nötig als Salz.

    Häufige Fragen

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