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Gummi-Bällchen Kuchen

Gummi-Bällchen Kuchen

Von Marlena

Ein leichter Kuchen mit Sauerrahm und einem Hauch Zitrone, locker durch geschlagene Eiweiße. Mit einem spritzigen Puderzucker-Zitronen-Guss, getoppt von bunten Fruchtgummi-Bällchen. Verändert die klassische Vanille-Butter-Kombi durch Joghurt und Zitronenzeste, was dem Ganzen mehr Frische gibt. Der Teig wird durch schonendes Unterheben der Eiweiße luftig, keine grobe Handhabung. Beim Backen auf Farbe und leichten Federschwung achten statt auf Timer. Der Guss bleibt nicht zu dünn, sonst laufen die Gummis weg. Ein Spaß für große und kleine Naschkatzen. Vegetarisch, ohne Nüsse, kann mit Sojajoghurt für Vegan ersetzt werden.
Vorbereitung: 45 min
Kochzeit: 50 min
Gesamt:
Portionen: 10 Portionen
#Kuchen #Fruchtig #Leicht
Locker, zitronig, verspielt – genau das macht das Experimentieren mit Backrezepten so spannend. Ich habe oft gesehen, wie normale Vanille-Butter-Kuchen mit zu viel Rühren schwer wurden. Deshalb tauschte ich saure Sahne gegen Joghurt und peppte das Ganze mit Zitronenzeste auf. Eiweiß schlagen ist kein Hexenwerk, wenn man die richtige Konsistenz erkennt: schaumig, aber nicht trocken. So bekommt der Kuchen diese luftig-leichte Textur. Die bunten Gummi-Bällchen sind mehr als Deko, sie bieten einen unerwarteten Kontrast aus Süße und Kaugefühl, besonders auf dem leicht säuerlichen Guss. Schon das Aroma während des Backens macht Lust aufs Zuschlagen, dieser Duft von Vanille und Zitrone, wenn der Ofen arbeitet. Ein Kuchen fürs Grobeuu und Feine. Erlebt in der Praxis, was ein bisschen Mut beim Zutatenwechsel ausmacht.

Zutaten

  • 210 g Mehl, universal, ungesiebt
  • 12 ml Backpulver
  • 2 ml Natron
  • 2 ml Salz
  • 3 Eier, getrennt
  • 200 g Zucker
  • 90 g Butter, weich
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 200 ml Joghurt natur, vollfett
  • 5 ml Zitronenzeste (ungefähr von 1 Zitrone)
  • 120 g Puderzucker
  • 40 ml Zitronensaft, frisch gepresst
  • 12 große Fruchtgummi-Bällchen in verschiedenen Farben
  • Über die Zutaten

    Mehl kann auch durch Dinkelmehl hell ersetzt werden, bringt mehr Biss. Joghurt darf ruhig vollfett sein, sonst fehlt die Cremigkeit. Butter nie kalt, sondern weich und zimmerwarm – Haare beim Schlagen spürt man leicht. Zitronenzeste frisch reiben, nicht zu grob, sonst wird´s bitter. Für Vegan funktioniert statt Butter Margarine, und Sojajoghurt ersetzt normalen Joghurt, evtl. ein wenig mehr Backpulver, wegen der fehlenden Bindung. Puderzucker fein sieben, damit keine Klümpchen sich bilden im Guss. Nicht alles auf einmal vermengen, sonst geht Volumen verloren. Gummibällchen: Ich nehme lieber Naturfarben und ohne künstliche Aromen. Haltbarkeit ist 2-3 Tage bei Raumtemperatur. Kühlschrank macht den Kuchen trocken.

    Zubereitung

  • Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Backform (Kuchenring oder Bundform) gut einfetten und mit Mehl bestäuben. Der Teig haftet schnell, deshalb großzügig.
  • Mehl, Backpulver, Natron und Salz in einer Schüssel gründlich vermengen. Trockene Zutaten verschränken sich besser, wenn man sie vorher mit einem Schneebesen auflockert.
  • Eier trennen. Eiweiß mit einem Handmixer erst schaumig schlagen bis leichte Spitzen entstehen. Dann 100 g Zucker langsam einrieseln lassen und weiter schlagen, bis steife, glänzende Spitzen sich bilden. Meringue nicht zu trocken, sonst risse im Teig.
  • Butter und restlichen Zucker (100 g) schaumig schlagen, Vanille und Zitronenzeste dazu. Dann Eigelbe einzeln untermixen, bis alles homogen. Nicht zu schnell, sonst gerinnt's.
  • Jetzt im Wechsel die Mehlmischung und den Joghurt zugeben. Langsam bei kleiner Geschwindigkeit rühren – zu viel Kraft baut Volumen ab.
  • Mit einem Gummispatel etwa ein Viertel des Eischnees unterheben. Sanft, von unten nach oben falten. Restlichen Eischnee ebenso unterheben. Kein Rühren oder Kneten, sonst wird der Kuchen klumpig und schwer.
  • Teig in die Form füllen, mit einem Spatel gleichmäßig verteilen. Kleine Luftblasen anstechen.
  • Backen circa 50 Minuten. Tipp: Holzstäbchenprobe nach 45 Minuten machen. Bleibt Teig kleben, weitere 5 Minuten in Intervallen backen. Oberseite soll goldbraun und leicht federnd sein, nicht zu dunkel - sonst Bitterstoffe.
  • Kuchen etwa 20 Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen. Auf einem Rost komplett erkalten lassen. Noch warmer Kuchen zerfällt, Guss verweicht den Teig.
  • Für den Guss Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren. Muss dickflüssig sein, aber streichfähig. Sonst läuft alles sofort auseinander.
  • Guss gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen, dabei kleine Hügel und Einsenken berücksichtigen.
  • Fruchtgummi-Bällchen direkt auf den noch feuchten Guss setzen, leicht andrücken, damit sie halten. Nicht zu früh, sonst schmelzen sie. Duft nach Zitrone mischt sich fein mit der vanilligen Butter.
  • Vor dem Anschneiden 30 Minuten stehen lassen, damit der Guss fest wird und die Gummis nicht abrutschen.
  • Zubereitungstipps

    Achte beim Eiweiß schlagen auf saubere Schüssel – kleinste Fettspuren verhindern festen Schnee. Zucker langsam einrieseln, sonst fällt die Meringue zusammen. Butter-Zucker-Mischung muss cremig sein, das Einschlagen der Eigelbe genau beobachten, Klümpchenbildung vermeiden. Beim Mehl-Joghurt-Mix hilft es, im langsamen Tempo zu arbeiten, um Luftblasen zu erhalten. Vorsichtig untermischen, die letzte Phase entscheidet über die Leichtigkeit. Der Teig sollte beim Verteilen nicht kleben oder zu fest wirken, sondern fast samtig. Holzstäbchentest zuverlässig, aber auch Oberflächenfarbe beobachten: zu dunkel heißt bitter. Nach dem Backen Kuchen auskühlen lassen, sonst zerfällt er. Guss dickflüssig machen, nicht zu dünn – Kontrolle per Löffelprobe: muss auf der Oberfläche haften, darf nicht verlaufen. Gumi-Bällchen erst bei zähem Guss aufsetzen, sonst rutschen sie ab und verlieren Form. Komplett abkühlen lassen vor dem Servieren für besten Schnitt. Frisch gebacken ist er zu weich und bricht leicht.

    Küchentipps

    • 💡 Sauerrahm gegen Joghurt – macht den Kuchen frischer. Vollfett-Joghurt sorgt für Cremigkeit. Puderzucker gut sieben, damit der Guss glatt bleibt. Kleinste Klumpen sind ein Alptraum.
    • 💡 Eischnee sorgfältig schlagen. Saubere Schüssel ist ein Muss. Kleine Fettspuren ruinieren alles. Langsam Zucker einrieseln. Das macht die Meringue stabil. Achte auf die Konsistenz, schaumig, nicht trocken.
    • 💡 Backzeit wichtig! Holzstäbchenprobe ist nicht alles. Farbe beobachten: goldbraun und leicht federnd ist der optimale Punkt. Wenn zu dunkel – Bitterkeit. Das Aroma von Zitrone und Vanille macht Vorfreude.
    • 💡 Guss nicht zu dünn, sonst läuft alles ab. Sollte dickflüssig, aber streichbar sein. Um einen schönen Deckel zu bekommen, erst ausprobieren. Dann gleichmäßig auftragen, kleine Hügel beachten.
    • 💡 Fruchtgummi erst setzen, wenn Guss zäh ist. Sie rutschen sonst ab und schmelzen. Duft der Zitrone wird intensiver, wenn du Geduld hast. Sicherheit, dass alles hält, gibt Freude am Schneiden.

    Häufige Fragen

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