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Hafer-Mandel Waffeln twist

Hafer-Mandel Waffeln twist

Von Marlena

Waffeln mit Hafermehl, Mandelmehl, Dinkelstärke statt Maisstärke, Backpulver statt Natron, verfeinert mit Zimt und Vanille. Die lockere Konsistenz entsteht durch langes Aufschlagen der Eier mit Zucker, untergehoben mit Joghurt und Pflanzenmilch. Optimal balance aus nussig und leicht, ohne Gluten und Nüsse, ideal für Vegetarier. Eignet sich gut für süße Beläge wie Ahornsirup oder herbstliche Kompotte. Einfache Zubereitung mit einem routinierten Handling von Teig und Waffeleisen macht sie zum Alltagshelden im Frühstücksmenü.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 8 Waffeln
#Frühstück #snack #vegetarisch #glutenfrei
Kann Waffelteig anspruchsvoll sein? Oh ja, besonders wenn man auf Zutaten verzichten will, häufig vermisse ich beim Backen die richtige Balance zwischen trockenem und feuchtem Mehl. Hafer und Mandeln geben eine tolle nussige Note, aber die Textur kann schnell grob wirken. Deshalb setze ich mittlerweile auf eine Mischung mit Dinkelstärke, die bindet ganz anders als klassische Maisstärke, sorgt für federnden Biss. Die Verarbeitung von Eiern und Zucker mit ausreichend Luft macht bei Waffeln den Unterschied zwischen zäh und locker. Und Fett? Ich mag Olivenöl, das bringt nicht nur eine leichte Fruchtigkeit, sondern hilft der Kruste, knusprig zu werden ohne zu schwer zu sein. Für mich sind die Geräusche des Waffeleisens – das Zischen, wenn der Dampf entweicht – ein gutes Zeichen, dass sich was Gutes im Inneren tut. Das Timing ist subtil, man muss hinfühlen. Das Ergebnis: keine trocken-köchelnde Masse, sondern eine Waffel, die allein durch ihre Textur überzeugt.

Zutaten

  • 90 g Hafermehl (fein gemahlen, leicht getoastet) 3/4 Tasse
  • 120 g Mandelmehl (ersetzt durch Haselnussmehl für anderes Aroma)
  • 40 g Dinkelstärke (statt Maisstärke)
  • 3 ml Backpulver (statt 1/2 TL Natron)
  • 3 ml Salz
  • 2 Eier (raumtemperiert)
  • 55 g brauner Zucker (leicht gehäuft)
  • 5 ml Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimtpulver für Würze
  • 60 ml Olivenöl (statt Canola)
  • 240 ml naturbelassener Joghurt (griechischer Stil, dick)
  • 150 ml Hafermilch
  • Über die Zutaten

    Hafermehl gelingt am besten, wenn ihr Haferflocken in der Küchenmaschine kurz mahlt. Dabei nicht zu lange, sonst wird es Mehl, loses Hafermehl ist ideal. Alternativ geht auch feines Hafermehl aus dem Bioladen. Haselnussmehl statt Mandelmehl passt super, bringt mehr Tiefe und ist bei Nussallergikern problematisch; für die lieber geriebene Kokosflocken verwenden. Maisstärke ist klassisch, doch Dinkelstärke macht die Waffeln leicht und fluffig, bringt aber eine dunklere Farbe, also achtet auf konstanteres Backen. Backpulver ist hier besser als Natron, da der Joghurt ausreichend Säure beisteuert und dafür sorgt, dass die Waffeln gut aufgehen. Statt Canolaöl nehme ich gerne Olivenöl, das ist aromatischer. Joghurt vorher auf Zimmertemperatur bringen, sonst klumpt das schnell. Für Milch ersetzt Hafermilch oder Mandelmilch gut – hat angenehme Süße. Vanille und Zimt geben ein warmes Aroma, das besonders im Herbst gut passt. Brauner Zucker sollte leicht gehäuft, nie komplett festgetackert sein – so löst er sich besser auf.

    Zubereitung

  • Eier und Zucker zu schaumiger, heller Masse schlagen mindestens 8 bis 10 Minuten. Der Mix muss Bänder ziehen, die beim Runterfallen sichtbar bleiben; darauf achten, sonst wird die Waffel kompakt. Vanille und Zimt erst zum Schluss untermixen.
  • Die trockenen Zutaten – Hafermehl, Haselnussmehl, Dinkelstärke, Backpulver, Salz – in einer separaten Schüssel gut durchmischen. Das sorgt für gleichmäßige Verteilung der Triebmittel und verhindert Klümpchen. Ich mahle Hafermehl vorher leicht in der Pfanne an, um Aroma zu steigern – macht einen riesigen Unterschied.
  • Eier-Zucker-Mischung auf niedriger Stufe halbieren, einen Schuss Öl einsickern lassen, dann abwechselnd Löffel trockene Mischung, Löffel Joghurt und Hafermilch vorsichtig unterheben. Teig darf ruhig ein bisschen uneben sein, zu starkes Rühren zerstört die Luftblasen – sprich: weniger Volumen. Auf diese Weise gelingt es, dass die Waffeln außen knusprig, innen fluffig werden.
  • Waffeleisen vorheizen, unbedingt mit Backpapier oder einem kleinen Pinsel Öl dünn einreiben, sonst kleben sie wie das Leben im Alltag – lästig und vermeidbar. Ca. 125 ml Teig pro Waffel verwenden, je nach Form des Gerätes. Warten, bis der typische Dampfaustritt stark abnimmt und die Oberfläche eine goldbraune Farbe annimmt. Das sind die Taktgeber;
  • Waffeln rausnehmen, auf einem Gitter warm halten, sonst weichen sie schnell. Nicht auf einem Teller stapeln, das ist ein Klassiker für matschige Ergebnisse. Teigreste sofort abdecken und erneut leicht umrühren bevor sie in den Waffeleisen wandern.
  • Tipps gegen zu dunkle oder zu blasse Waffeln: Wenn innen noch feucht – länger backen, aber darauf achten, dass die Hitze nicht zu hoch ist, sonst verkohlt außen schneller. Wenn der Teig zu dickflüssig oder trocken erscheint, mit wenig Pflanzenmilch strecken; zu dünn – mehr Mandelmehl zugeben.
  • Abwandlungsidee: Gewürznelken oder etwas Kardamom geben den Waffeln einen warmen Touch, der perfekt zu Ahornsirup und Früchtekompott passt – probierte ich statt Vanille neulich. Sehr wertvoll für Herbst- und Wintertage.
  • Zubereitungstipps

    Beim Aufschlagen der Eier und des Zuckers immer bei mittlerer bis hoher Geschwindigkeit arbeiten. Je länger, desto besser – das sorgt für Luftblasen. Wer einen kleinen Trick mag: Geschirrtuch unter Schüssel spannen, fixiert sie, erleichtert längeres Schlagen. Zutaten abwiegen und vorbereiten, bevor ihr anfangt, das spart Chaos. Beim Unterheben trockener und feuchter Zutaten gilt: langsam und vorsichtig, damit die Luft im Teig erhalten bleibt. Wenn die Konsistenz zu zäh wirkt, Milch ergänzen, aber lieber am Anfang weniger nehmen. Waffeleisenöl dünn auftragen – Zuviel verstärkt Verbrennungsgefahr. Temperatur hoch genug für braune Farbe, aber nicht zu heiß – läuft schnell blind. Alle 2-3 Waffeln Gerät neu einölen. Für Aufbewahrung: Nach dem Backen auf Gitter geben, nicht stapeln, sonst zieht Kondenswasser ein und die Kruste wird weich. Am nächsten Tag kurz im Toaster oder Ofen aufknuspern. Gekühlt bleiben sie bis zwei Tage gut, einfrieren geht auch, vor dem Servieren auftauen und warm machen.

    Küchentipps

    • 💡 Achte beim Aufschlagen der Eier und des Zuckers auf die Konsistenz. Mindestens 8 bis 10 Minuten, bis sich Bänder bilden, die beim Runterfallen sichtbar bleiben. Nicht unterdrücken, sonst werden die Waffeln kompakt. Zimt und Vanille erst am Schluss einmischen – sorgt für intensiveren Geschmack.
    • 💡 Trockene Zutaten nicht nur kurz vermischen. Achte auf gleichmäßige Verteilung, um Klümpchen zu vermeiden. Ich röste Hafermehl leicht in der Pfanne an, das hebt das Aroma. Das macht einen Unterschied, der zu schmecken ist. Qualität zählt, also gut abmessen.
    • 💡 Teig vorsichtig unterheben. Eier-Zucker-Mischung auf niedriger Stufe und Löffel für Löffel arbeiten, dann bei Joghurt und Hafermilch genau beobachten. Das sorgt für die fluffige Struktur. Wer das Gefühl nicht hat, wird mit dichten Waffeln bestraft.
    • 💡 Bevor du das Waffeleisen nutzt, gut ölen. Vermeide viel Öl, es verbrennt leicht. Eine dünne Schicht reicht, um ein Kleben zu vermeiden. Höre genau hin: Wenn das Zischen leise wird und Dampf über die Ränder dringt, ist die Zeit perfekt für die Waffeln.
    • 💡 Wenn Waffeln zu dunkel werden, sofort Temperatur prüfen. Noch feuchter innerer Teig heißt: länger backen, aber Hitze reduzieren. Bei zu dünnflüssigem Teig einfach etwas mehr Mehl unterheben. Sollte er zu fest sein, hilft ein Schuss Pflanzenmilch einfach.
    • 💡 Kardamom oder Gewürznelken geben eine herbstliche Note. Das passt perfekt zu Ahornsirup oder zu einem warmen Fruchtkompott. Ideal für kalte Tage. Ich nutze auch gerne geriebene Kokosflocken als gesunde Alternative für Nussallergiker.

    Häufige Fragen

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