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Hausgemachte Sojamilch mit Ingwer

Hausgemachte Sojamilch mit Ingwer

Von Marlena

Gelbe Sojabohnen eingeweicht, püriert und ausgepresst. Flüssigkeit aufgekocht, dann mit Rohrzucker und frischem Ingwer verfeinert. Milde Süße, leichte Schärfe. Ohne Milchersatz, glutenfrei, vegan. Variation mit Hafermilch als Zusatz, gibt Cremigkeit. Geduld bei Einweichzeit, sonst bitter. Flüssigkeit hat nussiges Aroma, während des Kochens steigt warme Sojaduft auf. Milchschaum entsteht nicht wie bei Kuhmilch. Frische Ingwerscheiben geben Aroma und wirken aromatisch-würzig. Perfekt als warme oder kalte Alternative zu Kuhmilch oder Kaffeesahne. Haltbarkeit bis zu einer Woche im Kühlschrank.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt: 55 min
Portionen: 1,2 Liter
#vegan #gesund #DIY #asiatisch #Glutenfrei
Gelbe Sojabohnen eingeweicht, gepresst, aufgekocht. Erfahrung zeigt: Geduld zahlt sich aus, sowohl bei der Einweichzeit als auch beim behutsamen Kochen. Ingwer bringt frische Würze, Zucker mildert und gibt angenehme Süße. Ohne Hitze kontrollieren gehen - nicht zu schnell aufkochen, sonst brennt’s an. Immer wieder umrühren, abschöpfen, riechen. Sojamilch ist kein reines Wasserprodukt, sondern lebt vom Rhythmus der Arbeit.

Zutaten

  • 140 g gelbe Sojabohnen getrocknet (am besten Bio)
  • 1,8 Liter gefiltertes Wasser
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1 kleines Stück frischer Ingwer, ca 20 g, fein geschnitten
  • Optional: 200 ml Hafermilch
  • Über die Zutaten

    Bio-Sojabohnen sind Pflicht, wegen Geschmack und Schadstoffe. Wasser möglichst klar, gefiltert; alternativ Mineralwasser. Zucker kann durch Honig ersetzt werden für weniger süße Variante (nicht vegan). Die Ingwermenge kann je nach Schärfewunsch variieren - wer scharf mag, lässt Stücke drin oder gibt pfeffrige Note. Alternativ kleine Prise Zimt für winterliche Version. Baumwolltuch sauber, feucht, weich - kein dünnes Küchenpapier verwenden. Trester nicht wegwerfen - schmeckt roh gebacken, oder als Proteinzusatz im Brot.

    Zubereitung

  • Bohnen in großer Schale mit reichlich Wasser bedecken. Mindestens 10 Stunden einweichen, besser 14. Sojabohnen auf Schwimmniveau kontrollieren, bei Bedarf Wasser nachgießen. Nach der Einweichzeit Bohnen abgießen, gründlich waschen, um Schleim und Bitterstoffe zu entfernen.
  • Drei Lagen sauberes Baumwolltuch in eine große Sieb oder Metallsieb legen. Tuch über die Seiten hängen lassen, damit ein Bund gebunden werden kann.
  • Die halben Bohnen zusammen mit 600 ml Wasser in einen Mixer geben. Auf hoher Stufe zu einem feinen Brei pürieren. Nicht zu grob, sonst später geringe Saftausbeute. Die Mischung im Tuch über einem Topf auffangen.
  • Druck auf das Tuch bringen, etwa mit einem Kartoffelstampfer, bis möglichst viel Flüssigkeit freigegeben ist. Restliche Bohnen und 600 ml Wasser gleich behandeln. Zum Schluss noch 600 ml Wasser durchlaufen lassen, um Reste zu extrahieren. Insgesamt etwa 1,2 Liter Flüssigkeit sammeln.
  • Trester entsorgen oder fürs Backen verwenden. Flüssigkeit auf mittlerer bis hoher Hitze erwärmen, sobald erste Bläschen an den Rand steigen, Temperatur drosseln. Das Geräusch ändert sich, es blubbert und zischt leicht. Unbedingt öfter umrühren und Schaum mit Schaumlöffel abschöpfen.
  • Nach rund 25 Minuten Ingwer und Zucker einrühren. Weiter leicht simmern lassen, bis Zucker vollständig aufgelöst, so ca. 5 Minuten. Die Sojamilch sollte jetzt milchig weiß wirken und keine groben Blasen bilden.
  • Vom Herd nehmen, Ingwerscheiben entfernen. Heiß, lauwarm oder gekühlt servieren. Gut verschlossen im Kühlschrank bis zu 7 Tage haltbar. Vor Gebrauch schütteln, da sich Sediment absetzen kann.
  • Zubereitungstipps

    Eingeweichte Bohnen abgießen, mit kaltem Wasser spülen. Pürieren in Portionen mit jeweils 600 ml Wasser, dann durch Baumwolltuch abseihen. Auspressen ohne Hast, um rund 1,2 Liter Flüssigkeit zu bekommen. Sud mit Ingwer und Zucker langsam erwärmen. Bläschen am Topfrand sind das Maß für Kochbeginn, dann Hitze reduzieren und Schaum abschöpfen. Unaufhörlich rühren vermeiden Verbrennungen am Boden. Ingwer kann mitgekocht werden, dann Entfernen vor dem Servieren oder im Glas belassen, je nach Geschmack. Warm oder kalt trinken, frisch gehalten im Kühlschrank eine Woche haltbar. Vor jedem Gebrauch schütteln wegen Sediment. Alltagsrezept mit Flair, nichts kompliziert, viel Zeit für Genuss.

    Küchentipps

    • 💡 Einweichen ist das A und O. 10 Stunden minimum, 14 sind perfekt. Zu kurz? Bitterkeit. Zu lang? Matschepampe. Also Geduld trainieren.
    • 💡 Das Tuch sollte dick sein. Mehrlagig, damit keine kleinen Teilchen entweichen. Nussmilchbeutel sind super. Aber achte auf die Qualität. Über Druck kein Saft.
    • 💡 Regelmäßig umrühren während des Kochens. Hitze muss konstant mittel bis hoch bleiben. Anzeichen für die richtige Temperatur: Bläschen ansammeln am Topfrand.
    • 💡 Schaum absorbiert Bitterkeit. Also immer wieder abschöpfen. Wenn der Sud süß, aber bitter ist, ist das meist wegen dem Schaum. Rühren nicht vergessen, sonst brennt es an.
    • 💡 Lagern in einem dichten Behälter. Sojamilch nimmt Gerüche an. Vor Verwendung schütteln. Schütteln! Es setzt sich ab und verliert sein Aroma.

    Häufige Fragen

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