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Herzhafte Frühstücks-Saucissen

Herzhafte Frühstücks-Saucissen

Von Marlena

Würzige Schweinefleisch-Patties mit Haferflocken und frischen Kräutern. Schnell zubereitet, aromatisch durch Ingwer und Apfelsaft. Länger ziehen lassen gibt mehr Geschmack. Perfekt als Saucissenersatz im Frühstück oder zum Brunch. Ohne Eier, Milch, Nüsse. Glutenfrei und ohne Laktose. Einfach zu formen, gut haltbar durch Einfrieren. Die Mischung bleibt saftig, die Oberfläche wird beim Braten knusprig. Aromatisch dank Salbei und Rosmarin, Ingwer gibt frische Schärfe. Kleine Abwandlungen möglich für unterschiedliche Vorlieben.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 20 min
Gesamt: 45 min
Portionen: 10 Portionen
#Frühstück #Brunch #Glutenfrei #Laktosefrei
Frühstückswürstchen selber machen ist leichter, als viele denken. Diese Patties sind keine gewöhnlichen Saucissen – mit gerösteten Haferflocken und Selleriewürfeln wird die Textur überraschend fein und stabil. Frischer Ingwer bringt eine angenehme Schärfe, die nicht nur Wärme gibt, sondern auch die Aromen belebt. Zum ersten Mal habe ich Apfelsaft statt Wasser verwendet – gibt eine subtile Süße, die Fleischtöne rundet, ohne dominant zu sein. Beim ersten Versuch oft zu nass gemacht, wächst mit jedem Mal die Erfahrung, die optimale Bindung zu finden. Wenn man vor dem Braten die Oberfläche mit etwas Öl bepinselt, wird die Kruste noch knackiger. Wirklich wichtig ist das Kühlen, das lässt die Aromen sich verbinden und die Patties fester werden, sonst zerbröseln sie leicht. Einfrieren geht problemlos, bequem für den Wochenstart. Schnell braten, bis die goldbraune Oberfläche sich zeigt, innen saftig, leicht nachzugeben beim Andrücken. So entstehen Frühstückswürstchen, die mehr sind als nur irgendeine Frühstücksbeilage.

Zutaten

  • 630 g Schweinehackfleisch mittel-fettig
  • 40 g Haferflocken fein
  • 8 g frische Salbeiblätter, fein gehackt
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 250 ml naturtrüber Apfelsaft, ungesüßt
  • 25 ml frisch geriebener Ingwer
  • 8 g Salz
  • 4 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 EL Olivenöl
  • 5 g Rosmarin, frisch und fein gehackt
  • 50 g Sellerie, fein gewürfelt
  • Über die Zutaten

    Haferflocken nicht roh nehmen, kurz anrösten in einer trockenen Pfanne verbessert Konsistenz und Aroma. Statt Schweinefleisch kann 50/50 mit Rinderhack probiert werden, gibt eine intensivere Fleischnote. Sellerie bringt frische, leichte Süße – alternativ fein gewürfelte Schalotte oder Apfel in kleinen Mengen. Apfelsaft ist ideal, ersetzt Flüssigkeit und gibt dezente Fruchtigkeit. Statt frischem Ingwer kann auch getrockneter oder Pulver verwendet werden, Menge entsprechend reduzieren. Für vegane Variante könnten Haferflocken mit Sojaflocken oder Reismehl gemischt und statt Schweinefleisch Linsen oder zerdrückte Kichererbsen benutzt werden, Konsistenz anpassen. Salz und Pfeffer nicht weglassen, irgendein würzendes Element braucht die Mischung unbedingt. Öl beim Braten nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennen die Kräuter und Oberfläche wird hart. Rosmarin ist optional, gibt aber mehr Komplexität in den Geschmack. Aufpassen mit frischem Knoblauch – nicht zu groß gewürfelt, sonst beißt er roh und gibt später unangenehme Schärfe.

    Zubereitung

  • Die Haferflocken anrösten in der Pfanne ohne Fett, bis sie duften. Das intensiviert den Geschmack und verhindert eine matschige Konsistenz.
  • In einer großen Schüssel zuerst das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Danach die restlichen Zutaten ausgenommen Öl untermengen; haargenau vermischen, Hände spüren, ob die Masse geschmeidig ist, nicht zu nass.
  • Mindestens 5 Stunden kühlen, noch besser 8 oder über Nacht. Der Apfelsaft mildert die Säure, lockert den Fleischteig, andere können auch Birnensaft probieren, gibt eine süße Note.
  • Mit angefeuchteten Händen zehngleiche Patties formen. Dicke entscheidet über die Garzeit. Wieder kein Bindemittel nötig, Hafer und Sellerie halten die Patties zusammen.
  • Falls Zeitdruck, sofort braten. Alternativ auf Backpapier in den Gefrierschrank legen, einzeln gefroren in luftdichten Beutel, haltbar bis 3 Monate.
  • Pfanne auf mittlere Hitze, Olivenöl rein. Wenn das Öl leicht flimmert, aber nicht raucht, die Patties reinlegen. Nicht berühren, bis die Ränder fest werden, nach 4-5 Minuten wenden. Geräusche der Bräunung hören, kleine goldene Krusten an der Unterseite.
  • Beide Seiten bräunen, Paprika- oder Fleischduft steigt auf. Patties sollten durchgegart, innerlich aber noch saftig bleiben. Bei Unsicherheit mit Fleischthermometer arbeiten: 70 Grad Kerntemperatur möglichst erreichen.
  • Warm servieren. Sehr gut in English Muffins mit Salatblättern, Tomatenscheiben und gebratenem Ei. Senf oder scharfe Sauce wie Harissa geben extra Kick.
  • Variation: Statt Schwein halb Rind verwenden, Rosmarin durch Thymian ersetzen, für mediterranen Touch. Oder Sellerie durch fein geriebene Zucchini, etwas feiner und saftiger.
  • Zubereitungstipps

    Die Reihenfolge der Zutatenbeigabe macht einen Unterschied: Fleisch zuerst mit Salz und Pfeffer vermischen, das verbessert die Fleischstruktur und bindet besser. Danach die restlichen Zutaten untermengen, nicht zu viel kneten, sonst wird Fleisch zäh. Das Kühlen über mehrere Stunden ist keine Kür, sondern Pflicht, hier entsteht die wirkliche Geschmacksreise. Patties lieber mit leicht angefeuchteten Händen formen, damit der Teig nicht klebt. Beim Braten auf kleine Blasen achten, die auf der Oberfläche entstehen und Farbe annehmen, das ist ein Zeichen, dass das Pattie gar wird. Nicht ständig wenden, ideal sind 4-5 Minuten pro Seite auf mittlerer Hitze, damit die Kruste entsteht ohne zu verbrennen. Wenn die Patties zu schnell braun werden, Hitze reduzieren, sonst innen noch roh. Ein Fleischthermometer ist das beste Hilfsmittel, Kerntemperatur 70 Grad gibt Sicherheit. Nach dem Braten kurz ruhen lassen, dann erst servieren, damit sich die Säfte verteilen. Wer eingefrorene Patties nimmt, sollte sie vor dem Braten langsam auftauen oder in der Pfanne bei niedriger Temperatur langsam gar ziehen lassen, sonst innen kalt, außen verkohlt. Ein kleiner Trick: Für mehr Aroma vor dem Servieren einen Klecks Apfelmus als fruchtige Ergänzung dazu reichen, gibt schöne Balance zu den würzigen Saucissen.

    Küchentipps

    • 💡 Die Haferflocken anrösten. Das verbessert Aroma deutlich. Du solltest die Pfanne auf mittlerer Hitze stellen. Duften sie appetitlich, sind sie fertig. Vermeide, dass sie dunkel werden.
    • 💡 Die Mischung kühl lassen. Mindestens 5 Stunden. Besser sind 8 Stunden oder sogar über Nacht. Vergiss nicht, dass die Aromen sich mit der Zeit verbinden. Du wirst es schmecken.
    • 💡 Forme die Patties gleichmäßig. Dicke beeinflusst die Garzeit erheblich. Denke daran, dass ein zu dünner Patty trocken wird. Achte auf die Konsistenz; sie sollte nicht zerbröseln.
    • 💡 Beim Braten keine Hektik. Lass die Patties in der Pfanne, bis sie bräunen. Geräusche sind wichtig – hörst du das Braten, ist es gut. Wende sie erst bei fester Unterseite.
    • 💡 Wenn du gefrorene Patties verwendest, tau sie langsam auf. Hier gilt: Bei niedriger Hitze dann garen. Ansonsten wird die Oberfläche schnell schwarz und innen bleibt kalt.

    Häufige Fragen

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