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Himbeer-Whoopie-Pies mit Twist

Himbeer-Whoopie-Pies mit Twist

Von Marlena

Lockere Schokoladenböden kombiniert mit einer Himbeercreme, aufgepeppt durch einen Hauch Zitronenschale und ein bisschen weißen Pfeffer. Der Teig wird mit Kakaopulver und Dinkelmehl gemacht, eine kleine Abweichung vom klassischen Weizen, damit es etwas luftiger und weniger kompakt wird. Die Füllung verzichte ich teilweise auf Butter, ersetze sie durch Frischkäse, gibt eine schön frische Note. Wer Fruchtpüree zu flüssig findet, fügt etwas Mascarpone hinzu, damit die Creme standfester bleibt. Wichtig: auf Geräusche achten, wenn die Böden backen. Kein Wackeln, sonst zu feucht. Aroma von dunkler Schokolade trifft auf fruchtige Frische. Leicht klebrig, nicht zäh. Rund 7 Stück aus der Menge. Keine umständlichen Geräte, nur kleine Tricks.
Vorbereitung: 45 min
Kochzeit: 30 min
Gesamt:
Portionen: 7 Portionen
#Backen #Süßspeisen #Himbeeren #Kekse
Manchmal will ich was luftiges, aber nicht das Übliche. Ein Gebäck, das aussieht wie Kuchen, sich aber weich wie Kissen anfühlt. Whoopie Pies bieten mehr als Süßkram - ich experimentiere gern mit Zutaten und Mengen. Himbeeren zu nehmen, ohne die Füllung zu fluten, ist tricky. Mit Zitronenschale und weißem Pfeffer kommt ein unerwarteter Kick rein. Dinkelmehl macht’s leichter, vertraue ich seit letzten Malen. Der Trick liegt im Timing, beim Backen nicht zu groß und nicht zu klein werden lassen. ;) Erinnert an kleine Geschichten, die man schnell verschlingt oder langsam genießt. Viel handwerklicher als gedacht. Vom Gefühl heraniert an Tradition, doch neugierig auf Neues. Keine Crème unbedingt nur süß, sondern mit Ecken und Kanten.

Zutaten

  • 150 g Dinkelmehl zum Backen
  • 30 g Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Zucker, feinkörnig
  • 2 Eier, Zimmertemperatur
  • 120 ml Milch, alternativ Pflanzendrink
  • 80 g weiche Butter, Raumtemperatur
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 200 g Himbeeren, frisch oder tiefgekühlt
  • 150 g Frischkäse, kalt
  • 50 g Mascarpone
  • 100 g Puderzucker
  • Schale von 1 kleiner Bio-Zitrone, fein gerieben
  • eine Prise weißer Pfeffer, frisch gemahlen
  • Über die Zutaten

    Für Teig und Füllung nutze ich gern Dinkel statt klassischen Weizen, das gibt diesen unverwechselbaren Hauch von Leichtigkeit. Den Zucker habe ich angepasst, nicht zu viel, sonst geht die zarte Textur verloren. Wichtig: Butter auf Raumtemperatur bringen, sonst wird der Teig klumpig. Himbeeren einfrieren funktioniert, bitte vorher gut abtropfen lassen, sonst weicht die Creme zu sehr durch. Frischkäse und Mascarpone kombiniere ich für die richtige Balance von Frische und Stabilität. Zitronenschale gibt Aroma und Frische, eine Prise weißer Pfeffer überrascht zwar auf den ersten Blick, bringt aber Spannung. Natron und Kakaopulver standardmäßig, doch ich warte immer auf die richtige Textur und setze eher auf langsames Unterheben, damit der Teig locker bleibt.

    Zubereitung

  • Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen; keine Angst vor Papierflusen, lieber mit als ohne.
  • Trockene Zutaten vermischen. Mehl, Kakaopulver, Natron, Salz sieben oder mehrfach durchrühren, um Klumpen zu vermeiden.
  • Butter mit Zucker cremig schlagen, es dauert ein paar Minuten bis die Masse heller und fluffig ist. Geduld, lohnt sich zwischendurch mal abschlecken.
  • Eier einzeln unterrühren. Achtung, nicht zu schnell – sonst gerinnt die Masse.
  • Vanille und Milch zufügen, nur so lange rühren, bis alles verbunden ist. Teig wird samtig, leicht dickflüssig.
  • Mehlmischung in zwei Portionen vorsichtig unterheben. Nicht übermixen, sonst wird der Kuchen schwer.
  • Mit zwei Esslöffeln kleine Häufchen aufs Blech setzen, rund 6 cm breit etwa. Zwischen den Häufchen Basis lassen; die breiten sich noch.
  • Backzeit 25-30 Minuten. Hör genau hin, Boden hartet schön aus, nicht mehr klebrig am Zahnstocher. Oberflächen im Ofen knistern leicht, das ist kein Fehler.
  • Böden auf Gitter auskühlen lassen, Fingerspitze zeigt Druckfestigkeit. Noch warm? Fingerabdruck bleibt? Abkühlen lassen.
  • Für die Füllung Himbeeren mit Puderzucker leicht zerdrücken. Nicht komplett pürieren, etwas Struktur behalten.
  • Frischkäse und Mascarpone in Schüssel cremig rühren. Zitronenschale und weißen Pfeffer unterrühren – der Clou, nicht zu scharf oder zittrig. Dezent, macht Spaß.
  • Himbeerpüree unter die Frischkäsecreme heben, bis eine gebundene Masse entsteht. Sollte nicht zu flüssig, sonst geht die Form verloren.
  • Wer zu dünn ist, extra Frischkäse oder mehr Mascarpone nehmen, langsam einarbeiten.
  • Jeweils einen Teelöffel Creme auf die Hälfte der Böden geben. Verteile mit Rückseite des Löffels, vorsichtig, nicht drücken, sonst pattet die Creme aus.
  • Mit dem zweiten Boden abdecken und leicht andrücken, damit nichts rausläuft. Kurz ruhen lassen, Aromen verbinden sich.
  • Kühl stellen 30 Minuten, ist besser für Standfestigkeit. Zimtzucker passt auch gut statt weißem Pfeffer, falls Lieblingsgewürz.
  • Beim Servieren: nicht zu kalt, schmeckt dann fade. Halbe Stunde vorher rausnehmen, so entwickeln die Aromen Charakter.
  • Wer will, probiert mal Himbeer durch Heidelbeer ersetzen oder mit Limettenschale statt Zitrone experimentieren. Frische, trotzdem der üblichen Süße entkommen.
  • Und ja, Dinkel macht andere Textur. Wer klassischen weizen will, nix dagegen. Aber ich mag diese leichtere Variante und das weniger dumpfe Gefühl.
  • Falls Böden zu trocken werden, Ofentür nicht zigmal öffnen. Backofen checken lieber übers Fenster, Luftzug rauszieht Feuchtigkeit zu schnell.
  • Kein Mixer? Sah ich oft. Ohrringe vergessen? Handrührgerät reicht, einfach etwas länger rühren, wichtig: Butter weich.
  • Rester? Cremeschichten sind Feierabend: Böden auch klein reinbröseln, bisschen Sahne obendrauf, 10 Minuten in Kühlschrank. Trifle nearly.
  • Aber mal ehrlich: Mir erschließt sich nicht, warum Kuchen ohne Keksstruktur. Whoopie eben. Wie kleiner Kuchen zum Anfassen, klarer Fall, wobei jeder was anderes erwartet.
  • Die Himbeeren unbedingt im Sommer frische nehmen, sonst tiefgekühlt mit vorher abtropfen lassen. Sonst lahmt die Creme oder zu wässrig.
  • Notfalls Puderzucker durch normalen Zucker im Teig ersetzen, dann ruhig etwas mehr Milch, um Feuchtigkeit reinzubringen. Zucker plus Butter erledigen Geschmack und Textur gut genug.
  • Schmeckt auch mit Vanille- oder Mandelaroma, ich persönlich mag Vanille pur, weil Kakaoteig schon viel Charakter hat.
  • Böden backe ich im Zweifel lieber kürzer, am Ende Nachwirkung von Restwärme beachten. Da wird es noch fester, verschwitztes Innenleben vermeiden.
  • Klar, alle Rezepte haben Tücken. Hier: Größe der Häufchen und Backzeit entscheidend, schmeckt mir sonst zu trocken oder zu matschig.
  • Wer es süßer mag, kann in die Creme noch bisschen Honig oder Ahornsirup rühren. Dezent, nicht übertreiben.
  • Wichtig: Kühlung gibt Stabilität. Raumtemperatur nach 20 Minuten erlaubt, sonst sauer der Frischkäse. Die Konsistenz kann sonst entgleisen, ich spreche aus Erfahrung.
  • Abschließend: Dieses Gebäck braucht keinen Rahmen, kein Drumherum. Mach es, probiere es. Kein großes Tamtam, aber mit Liebe und ein bisschen frechem Pfiff.
  • Zubereitungstipps

    Das Backen der Böden erfordert Aufmerksamkeit. Ich verlasse mich mehr auf die Haptik als auf die Uhr. Sobald die Böden beim leichten Druck langsam zurückfedern, sind sie fertig. Dabei höre ich auf das leise Knacken im Ofen – ein Zeichen, dass sie trocknen. Wer zu viel rührt, erwischt schnell einen dichten Kuchen statt eines zarten Kekses. Creme langsam und mit Gefühl unterheben, nicht zu schnell, sonst trennt sich die Flüssigkeit. Zwischendurch vorsichtig abschmecken – besonders mit dem Pfeffer. Die Kühlung stabilisiert, also nicht überspringen. Ich lege die Böden vorher auf ein Gitter, so kühlt das Gebäck gleichmäßig ab ohne Schwitzen. Übrigens, wenn der Ofen Heizstäbe hat, nehme ich die unteren für gleichmäßige Hitze. Bodenmischung vor dem Backen ruhig noch mal leicht auflockern, nicht zu lange stehen lassen.

    Küchentipps

    • 💡 Achte beim Mehl auf Dinkel, bringt mehr Luftigkeit. Klumpen sind der Feind, gut sieben. Sind die Böden krümelig, Test: leicht drücken, sie sollen zurückspringen. Zu lang gebacken? Trocken wird's schnell.
    • 💡 Frischkäse und Mascarpone machen die Füllung interessant. Siegeben die perfekte Balance. Achte auf die Temperatur; zu kalt und die Masse wird krümelig, nicht glatt. Zitronenschale bringt Frische, Pfeffer überrascht.
    • 💡 Beim Backen, nie zu heiß. Luftzirkulation beachten, Ofentür nicht ständig öffnen. Schau lieber durch die Scheibe. Knistern im Ofen? Gut, da gehen die Feuchtigkeit und Klumpen.
    • 💡 Wenn Füllung zu flüssig wird, mehr Mascarpone rein. Alternativ: Keksboden-Strategie, nicht ideal aber funktioniert. Misch braunen Zucker für mehr Karamellgeschmack; süß, aber im Balance.
    • 💡 Himbeeren sind im Sommer am besten. Tiefgekühlt? Abtropfen und dann vorsichtig arbeiten. Puderzucker hilft, die Menge im Griff zu behalten, aber auch normaler Zucker tut seinen Dienst.
    • 💡 Wenn Reste bleiben, einfach zerkrümeln und mit etwas Sahne zu einem Dessert zusammenbauen. Mixen wird alle Erinnerungen zurückholen. Für Struktur und Spaß, improvisiere mit den verschiedenen Zutaten.

    Häufige Fragen

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