Honig-Zitrus-Lammkarree

Von Marlena
Lammkarree mit einer Glasur aus Honig, Zitrusfrüchten und frischen Kräutern. Orangensaft ersetzt durch Blutorangen für mehr Tiefe. Limetten getauscht gegen Zitronen. Thymian durch Rosmarin ergänzt. Garen bei 175 °C. Eingekochte Sauce wird sirupartig und umhüllt das Fleisch. Ruhenlassen ist entscheidend, damit sich die Säfte verteilen. Kein Überwürzen mit Salz, am Ende vorsichtig abschmecken. Butter durch Ghee ersetzt für ein nussiges Aroma ohne Milchreste. Zwiebeln zusätzlich karamellisiert, um der Säure entgegenzuwirken.
Vorbereitung:
40 min
Kochzeit:
20 min
Gesamt:
60 min
Portionen:
6 Portionen
#Fleisch
#Festessen
#Herbst
Lammkarree mit Honig und Zitrusfrüchten? Klingt süß, klingt schwer? Weit gefehlt. Die Balance zwischen der Säure von Blutorangen und Zitronen gepaart mit wildem Rosmarin und nussigem Ghee macht’s. Manchmal zuviel Süße, manchmal zu saftlos – meine ersten Versuche. Jetzt bringe ich’s genau auf den Punkt. Wichtig: Das Bräunen der Kruste, die Einkochzeit der Sauce und das ruhen nach dem Ofen – drei killer Schrittmacher für Aroma und Textur. Statt Limetten Zitronen – frischer, mehr Säure, passt besser zum Rosmarin. Und Schalotten für süße Tiefe, statt Knoblauch pur. So bekommt das Ganze mehr Komplexität. Keine Angst vor den Aromen. Wer Herz und Zeit in die Sauce steckt, wird belohnt.
Zutaten
Über die Zutaten
Zitrusaromen sind nicht gleich. Blutorangen statt herkömmlicher Orangen geben mehr Farbe und eine leichte Bitternote, die mir persönlich besser schmeckt. Zitrone statt Limette bringt eine feste Säure, die nicht so schnell umkippt. Ghee statt Butter hält die Sauce stabiler bei Hitze, ohne Milchfeststoffe, die anbrennen können. Schalotten ergänzen den Knoblauch mit milder Süße, perfekt für lange Reduktion. Für eine vegane Alternative Lamm durch Pilze ersetzen und Ghee durch Olivenöl. Honig lässt sich mit Ahornsirup ersetzen, wird aber etwas dünner in der Konsistenz. Salz zu Beginn, nicht zu viel, später nachwürzen – so kontrolliert man den Geschmack. Auch frischer Rosmarin statt Thymian gibt mehr Biss, vorsichtig dosieren. Bei Knochenentfernung hilft ein scharfes Messer und Geduld; man spart sich zum Schneiden die Sauerei und sieht gut aus auf dem Teller.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Wichtig beim Anbraten: Geduld haben bis die Kruste richtig braun ist, sonst klebt das Fleisch in der Pfanne fest. Hitze hoch genug, aber nicht so, dass das Fett raucht. Schalotten und Knoblauch brauchen Zeit, glasig zu werden, aber niemals braun, sonst Bitterstoffe. Reduktionszeit unbedingt verlängern – bei zu wenig Zeit bleibt die Sauce wässrig, sie muss dickflüssig und glänzend aussehen. Das Einkochen spürt man auch am Geruch: süßlich, intensiver. Bei Wiedereinlegen des Fleisches in die Pfanne fällt die Temperatur kurz ab, also Sauce nochmal kurz aufstellen. Backzeit lieber nach Gefühl als Zeit: Fleisch soll federnd sein, nicht fest. Ruhephase nach dem Garen ist Pflicht, sonst läuft Saft beim Schneiden aus – führt sonst zu trockenem Fleisch. Sauce vor dem Servieren abschmecken, nachwürzen ist Pflicht, da Zitrus beim Kochen seine Intensität verliert. Beim Tranchieren helfen scharfe Messer und Frische, Knochen einfach freischneiden. Wer Zeit hat, lässt die Sauce auf dem Herd bei niedrigster Hitze einkochen und gibt sie dann warm zum Fleisch.
Küchentipps
- 💡 Zuerst garen Sie das Lammkarree bei 175 Grad. Wichtig ist die Geduld beim Anbraten. Lassen Sie die Kruste bis zur perfekten Bräune. Der Klang des brutzelnden Fettes. Das gibt den Hinweis. Abstand zu halten ist wichtig.
- 💡 Verwenden Sie Ghee für nussiges Aroma. Warum Ghee? Es brennt nicht an, hält die Sauce glatt. Für vegane Alternativen Pilze statt Lamm. Olivenöl statt Ghee für die Sauce. Honig durch Ahornsirup geht auch, Konsistenz ändert sich aber.
- 💡 Das Ruhen nach dem Garprozess ist unerlässlich. 7 Minuten sollten reichen, damit sich die Säfte setzen. Wenn Sie das Fleisch zu früh schneiden, läuft alles aus. Das hat mich oft geärgert. Jetzt weiß ich es besser.
- 💡 Scharfe Messer sind ein Muss beim Tranchieren. Knochen müssen vorsichtig freigeschnitten werden. Geduld ist gefragt. Schnittführung ist entscheidend. Ansonsten alles zerreißen. Bessere Optik auf dem Teller – das verdient Respekt.
- 💡 Regelmäßiges Abschmecken der Sauce wichtig. Zitrusfrüchte verlieren beim Kochen Intensität. Spätes Nachwürzen ist nötig. Sehen Sie zu, dass die Sauce dick und glänzend ist. Ein gutes Zeichen für den perfekten Geschmack.



