Aller au contenu principal
A

Hühnersuppe mit Kurkuma und Dinkelnudeln

Hühnersuppe mit Kurkuma und Dinkelnudeln

Von Marlena

Hausgemachte Hühnersuppe mit leicht verändertem Zutatenmix für intensiveren Geschmack. Karotten und Lauch sorgen für Süße, Sellerie balanciert. Kurkuma in Öl sorgt für sanfte Farbe und Aroma. Dinkelnudeln statt Weizennudeln geben nussigen Akzent. Zwei Stunden köcheln lassen, Fett sorgfältig abschöpfen für klare Brühe. Frischer Petersilie am Schluss für Frische. Hühnerfleisch separat zurückbehalten, für die Garnitur. Perfekt an kalten Tagen. Der Sud bleibt klar, wenn man richtig abschäumt. Wichtiger Tipp: geduldig sein, Suppenduft verrät, wann der Fond fertig ist.
Vorbereitung: 45 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen: 6 Portionen
#Suppe #Hausmannskost #Wärme
In meiner Küche bleibt die Hühnersuppe ein ewiger Klassiker, aber nie stehe ich auf stillstand. Früher nahm ich einfach wie im Original Weizennudeln und wenig Kurkuma – langweilig. Kurkuma im Öl aktiviert den Geschmack besser, die Farbe sticht hervor, aber ohne zu scharf zu werden. Sellerie und Karotten geben die nötige Süße und den gewissen Biss. Lauch statt Porree macht sie etwas milder, fast cremiger, ohne Sahne. Das Dinkel-Nudel-Experiment kam aus Not, weil ich keine Weizennudeln mehr da hatte, aber ich war überrascht, wie gut das funktioniert und eine subtile nussige Note bringt. Suppe muss Zeit kriegen; zwei Stunden köcheln ist kein schnelles Gericht, aber der Duft, wenn alles fast fertig ist, macht das Geduldsspiel wett. Diese Suppe ist nicht nur eine Mahlzeit – sie ist Therapie am Herd.

Zutaten

  • 900 g Hühnerkarkasse
  • 3,5 l Wasser
  • 12 ml Kurkumapulver
  • 8 ml Sonnenblumenöl
  • 1 große Zwiebel ungeschält, grob zerkleinert
  • 3 Stangen Sellerie, in Stücke geschnitten
  • 3 Karotten ungeschält, grob in Stücken
  • 1 Stange Lauch, in Scheiben
  • 2 Knoblauchzehen ungeschält, angedrückt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 18 ml Salz
  • 3 ml grob zerstoßener schwarzer Pfeffer
  • Ein paar Zweige frische Petersilie
  • 15 ml frische Petersilie fein gehackt
  • 80 g Dinkelnudeln (statt Weizennudeln)
  • Über die Zutaten

    Karkasse: Frisch oder aus dem Gefrierfach – beides funktioniert, wobei frische mehr Aroma mitbringt. Wasser: Nicht zu viel, sonst wird die Suppe wässrig; lieber nachfüllen, falls zu stark einkochen. Kurkuma und Öl gut vermischen, sonst verklumpt Kurkuma und gibt ungleichmäßige Farbe. Sellerie kann durch Fenchel ersetzt werden, wenn man eine leicht anisartige Frische will. Lauch für milden, süßlichen Geschmack, Porree gibt mehr Biss. Knoblauch ungeschält, damit er mild bleibt. Frische Petersilie ist Pflicht, aber zum Schluss, sonst wird sie bitter. Nudeln: Dinkel für mehr Textur, normale Weizenvermicelli passt auch. Salz vorsichtig dosieren, Suppenwürfel sind kein Ersatz, verwässern oft.

    Zubereitung

  • Großes Suppenfleisch. Karkasse in großen Topf, mit Wasser bedecken. Sanft erhitzen. Sobald Bläschen sich sammeln, Schaum oberflächlich abschöpfen. Dauert ca 7 Min, manchmal mehr. Wichtig, sonst trübt sich der Fond.
  • Kurkuma mit dem Öl mischen, damit sich die Farbe schön verteilt. In den Topf rühren, Stückchen lösen sich leichter. Sanfte Gelbtöne, kurze Pause riechen. Duft von Erde und Würze.
  • Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch, Knoblauch, Lorbeer hinzufügen. Salz und Pfeffer rein. Deckel nicht ganz zu, misst Hitze. Auf kleiner Flamme simuliert Köcheln, nicht aufkochen achten. Zwei Stunden müssen es sein; Suppenbasis muss Geschmack ziehen können.
  • Am besten zwischendurch Deckel anheben, mit Kochlöffel kurz rühren, um Gemüsereste zu prüfen. Viel rausnehmen bringt nichts, später alles durch ein feines Sieb gießen, klärt besser.
  • Abkühlen lassen im Topf. Fett sammelt sich an Oberfläche. Kalt gestellt, lässt sich ruhig mit Löffel oder Küchenpapier entfernen. Wer es eilig hat, bindet ein Küchentuch über Sieb und filtert heißer Fond. Zeit sparen, aber Vorsicht vor Auslaufen.
  • Karkasse auseinandernehmen, Fleisch vorsichtig ablösen. Keine kleinen Knochensplitter verpassen. Übrig bleiben Gemüse und Knochen, weg damit. Suppenbasis klar? Weiter mit Geschmacksschub.
  • Jetzt die frische Petersilie zum Sud geben. Noch mal aufkochen lassen, Hitze hochdrehen hilft. Nudeln rein. Nur 4 Min, lieber probieren. Zu weich? Suppe matschig, zu fest? Hart.
  • Gekochtes Hühnerfleisch in Stücke schneiden, ca 250 ml oder mehr, nach Geschmack. Kurz mit in den Topf, gleich servieren oder später nutzen.
  • Reste kühlen oder einfrieren. Suppenbasis hält sich gut, Fleisch separat behandeln, wird sonst trocken.
  • Zubereitungstipps

    Schaum abschöpfen: Nicht überspringen, sonst verliert die Brühe Klarheit – zeigt echten Geschmack statt Trübung. Kurkuma mit Öl hilft der Farbe sich zu entfalten – Ökotrick, den ich ausprobiert habe, ohne Öl schmeckt es oft erdig und stumpf. Gemüse am Stück, nicht zu klein schneiden – das verhindert zu starke Zerfaserung und die Brühe bleibt sauberer. Zwei Stunden simmern, aber weniger Hitze als sprudelndes Kochen, sonst trübt sich das Wasser – Köcheln, nicht kochen. Beim Abkühlen Fett abschöpfen ist keine Übertreibung – Fett fleischiger Fond bleibt sauber, besser als separat „entfetten“ mit Fettabscheider. Nudeln sofort probieren – die Zeit ist entscheidend, zu kurz – hart, zu lang – Matschepampe. Fleisch kann man schon vorher grob zerpflücken, um zu prüfen, ob genug in der Suppe ist, oder extra daneben servieren. Restfleisch lohnt sich einzufrieren, als Einlage für nächste Suppe oder Salat. Wenn Fond zu geschmacklos, etwas Gemüsebrühepulver nachhelfen, aber vorsichtig. Gerne frisch Petersilie immer zuletzt rein – die Frische verliert sich schnell.

    Küchentipps

    • 💡 Vorbereitungszeit ist wichtig. Gemüse grob schneiden, damit die Brühe klar bleibt. Hühnerkarkasse erst sanft erhitzen, dann abschäumen. Hitze muss konstant sein. Nichts überkochen lassen. Geduld bringt tieferen Geschmack.
    • 💡 Kurkuma muss mit Öl vermischt werden. Sonst verklumpt es. Das macht die Farbe gleichmäßiger. Ein Duft von Erde steigt auf. Wenn es richtig funktioniert, wird die Suppe goldene Nuancen zeigen. Das Auge isst mit.
    • 💡 Dinkelnudeln sind eine gute Alternative, auch gesünder. Braune Farbe, nussiger Geschmack. Nur kurz kochen, Geschmack probieren. Überkochende Nudeln machen alles matschig. 4 Minuten sollten reichen. Vorsicht ist besser.
    • 💡 Fettabscheider kann mühsam sein. Ich benutze ein Küchentuch über das Sieb – schneller, aber auch heikel. Das fettige Zeugs wirklich abnehmen für klare Brühe. Man glaubt nicht, wie viel Geschmack dadurch bleibt.
    • 💡 Frische Petersilie erst am Schluss hinzugeben. Sie verliert ihr Aroma sonst schnell. Ein paar Zweige für den Sud reichen. Aber auch dazu, beim Servieren noch ein wenig drüber streuen. Es gibt der Suppe Frische.

    Häufige Fragen

    Das könnte dir auch gefallen

    Alle Rezepte ansehen →