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Indische Würzmayonnaise

Indische Würzmayonnaise

Von Marlena

Diese Mayonnaise basiert auf einer klassischen Basis, neu interpretiert mit indischen Gewürzen und frischen Kräutern. Statt der üblichen Lauchzwiebeln nutze ich frischen Koriander, dazu eine Kombination aus Currypulver und gemahlenem Kreuzkümmel, die eine tiefere Würze bringt. Die Mengen sind angepasst, um nicht zu dominant zu werden, aber genug Kick. Sicherlich kein glatter Aufstrich, eher rustikal mit leicht körniger Textur. Perfekt zu Ofenkartoffeln, gegrilltem Hähnchen oder knackigem Gemüse. Laktosefrei und ohne Ei gemacht mit einer Pflanzenölbasis, das macht es verträglich und auch vegan. Getestet mit Avocadoöl, Rapsöl – letzteres bringt neutralen Geschmack, das Avocadoöl trägt nochmal fruchtige Nuancen bei. Immer frisch zubereiten, nicht zum Lagern geeignet wegen der Kräuter und frischen Zwiebeln.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 0 min
Gesamt: 15 min
Portionen: 4 Portionen
#vegane Rezepte #indische Küche #Dip
Oft probierte ich klassisch indische Gewürzmischungen mit Mayonnaise, doch das Ergebnis war entweder zu scharf oder zu eintönig. Die Kombination aus rohen Schalotten und frischem Koriander macht’s leichter, lebendig. Bei meiner Version setze ich auf gemahlenen Kreuzkümmel, der zusammen mit Currypulver Tiefe gibt. Kein Pürieren, sondern solides Handrühren, damit die Textur bleibt. Die Mayonnaise stelle ich vegan her, meide Eier – funktioniert prima mit Basis aus neutralen Pflanzenölen, das ist auch bei Allergikern willkommen. Feine Anpassungen der Gewürze und kurze Kühldurchgänge geben mehr Kontrolle über die Aromabalance. Schnell gemacht, flexibel einsetzbar und vor allem mit Persönlichkeit statt langweiligem Alltags-Dip.

Zutaten

  • 200 ml vegane Mayonnaise als Basis
  • 20 ml fein gehackter Koriander
  • 1 Teelöffel Currypulver gemischt mit ½ Teelöffel gemahlenem Kreuzkümmel
  • 1 kleine Schalotte, sehr fein geschnitten
  • 1 Teelöffel Zitronensaft frisch gepresst
  • Prise Salz nach Geschmack
  • wenig frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • optional: 1 Prise Chiliflocken für mehr Schärfe
  • Über die Zutaten

    Ersetze die traditionelle Lauchzwiebel durch frischen Koriander – bringt deutlich frischere Noten dann als spätes Topping. Statt normalem Currypulver probiere unbedingt eigene Mischungen mit Kreuzkümmel, Koriandersamen und Kurkuma, geröstet für deutlich mehr Aroma. Schalotte liefert mehr Süße und mildert die Schärfe im Vergleich zur normalen Zwiebel, aber auf Qualität achten – matschige Schalotten verderben das Ergebnis schnell. Vegane Mayonnaise findet man inzwischen fast überall, sonst selbst anrühren mit Senf, Zitronensaft, Pflanzenöl und einer Prise Zucker. Zitronensaft sehr frisch und gehaltvoll verwenden, gerne Bio – er bringt den nötigen Kick. Wenn keine frischen Kräuter da, kann man tiefgekühlten Koriander verwenden, aber himmel, Geräuchertes bitte vermeiden, das macht das Ganze bitter. Alternativ mit Petersilie experimentieren. Zur Schärfe kann man immer noch fein gehackte grüne Chili unterheben, aber lieber wenig.

    Zubereitung

  • Mayonnaise in eine kleine Schüssel geben; ich rühre zuerst das Öl durch, um jede Klumpigkeit zu vermeiden.
  • Schalotte sehr fein schneiden ist wichtig, grobe Stücke killen die Textur. Vorher kurz in kaltem Wasser ziehen lassen, damit der bittere Biss schwächer wird.
  • Korianderblätter grob hacken, nicht pulverisieren. Frische Kräuter bringen Frische, die inmitten der dicken Mayonnaise heraussticht.
  • Mischung aus Currypulver und Kreuzkümmel leicht anrösten – aber Vorsicht, nicht verbrennen, sonst Bitterkeit. Ich mache das in einer kalten Pfanne, langsam, nur für 30 Sekunden. Danach runterkühlen lassen.
  • Alles zusammen in die Mayonnaise einrühren – erst den Zitronensaft, dann die Gewürze unterrühren. Der Zitronensaft sorgt für Bindung und hebt die Gewürze frisch hervor.
  • Abschmecken. Manchmal braucht die Mischung ein bisschen mehr Salz oder noch ein Spritzer Zitrone, je nach Geschmack.
  • Optional Chiliflocken dazu geben, falls es mehr Biss haben soll. Niemals zu früh dazu, sonst verliert es Aroma.
  • Abgedeckt kurz im Kühlschrank ziehen lassen (10 Minuten) – nicht länger, sonst endet man mit zu scharfer, verflogener Würze.
  • Vor dem Servieren nochmals aufrühren. Die Mayonnaise sollte cremig und nicht wässrig sein. Wenn zu flüssig, gut mit etwas mehr veganer Mayo angleichen.
  • Passt hervorragend zu Pommes, gegrilltem Hähnchen oder frischen Rohkoststicks.
  • Zubereitungstipps

    Das finale Rühren sollte behutsam sein, zu wildes Umrühren zerstört die cremige Konsistenz. Meine Faustregel: Schalotte fein und kalt vorbereitet geben, leicht ausdrücken mit den Fingern, überschüssiges Wasser sämig reduzieren. Gewürze bei geringer Hitze rösten – ich meine wirklich leichtes Zischen hören, keine braune Rauchwolke. Sobald der Duft freikam, sofort raus aus der Pfanne, abkühlen lassen, sonst wird auf der Mayonnaise schnell bitter. Mayonnaise nicht zu kalt stellen, sonst splittert sie in der Konsistenz. Kurz vor dem Servieren anpassen, hier merkt man die Balance zwischen Säure und Würze. Küchentipps: Schalottenreste nicht wegwerfen, püriert eine scharfe Marinade. Quellen lassen ist wichtig, sonst harte Stellen in der Mayonnaise. Am besten erst kurz vor Verwendung anmischen, dann fühlt sie sich noch lebendig an. Wer doch einen etwas flüssigeren Dip mag, kann einen Esslöffel veganen Joghurt dazu geben – ersetzt frische Komponente, aber verändert Textur.

    Küchentipps

    • 💡 Schalotten sind wichtig. Feinschneiden, bittere Bisse reduzieren. Optional vorher wässern. Das verbessert die Textur. Auch eine gute Qualität wählen. Matschige Schalotten verderben den Eindruck.
    • 💡 Die Gewürze sollte man rösten – aber Achtung, nicht verbrennen. Kalte Pfanne, mittlere Hitze, leichter Duft. Wenn es zischend aufsteigt, gleich raus. Erlebnis für die Sinne.
    • 💡 Für Varianten kann man Petersilie nutzen, wenn kein Koriander da. Frische bringt Lebendigkeit, gefrorene Varianten sind möglich, aber rauchige sind tabu. Minimale Schärfe ist genial, aber zurückhaltend.
    • 💡 Falls die Mayonnaise zu flüssig wird, einfach mehr vegane Mayo hineingeben. Das gleicht die Konsistenz aus. Mit Joghurt kann man eine frische Note hinzufügen, ohne Textur zu verlieren.
    • 💡 Schmecken ist entscheidend. Zitrone nochmal nachgeben, passt eventuell. Jedes Mal variieren. Abdecken und im Kühlschrank kurz ziehen lassen, um die Aromen zu intensivieren.

    Häufige Fragen

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