Aller au contenu principal
A

Invertierter Bananenkuchen

Invertierter Bananenkuchen

Von Marlena

Ein rustikaler Kuchen mit karamellisiertem Boden, Bananenscheiben und einer nussigen Note; ein Wechsel von Kirschen zu getrockneten Aprikosen bringt Frische. Die Zutatenauswahl und -mengen wurden angepasst, ebenso die Backzeit leicht verlängert. Die Zubereitung basiert auf einem Butter-Zucker-Karamell, darauf bananenähnliche Früchte, übergossen mit einem luftigem Teig auf Bananenbasis, abgerundet mit Walnüssen. Wichtige Hinweise zum Erkennen des Garpunkts, zur perfekten Konsistenz und dem Umgang mit klebrigem Karamell sind enthalten. Die Vorgehensweise ist umgestellt für bessere Handhabung und Geschmack. Für Vegetarier, ohne spezielle Diätvorgaben, mit Tipps zu Ersatzstoffen für Butter und Eier.
Vorbereitung: 25 min
Kochzeit: 50 min
Gesamt:
Portionen: 10 Portionen
#Dessert #Kuchen #Früchte
Bananenkuchen mit invertiertem Karamell – ein Klassiker, den ich oft abgeändert habe, bis die Balance stimmte. Ursprünglich einfache Früchte, später Kirschen, heute getrocknete Aprikosen für mehr Tiefe. Banane bringt Saftigkeit, aber Vorsicht bei der Fruchtauswahl, zu viel Feuchtigkeit kann den Kuchen matschig machen. Kuchenform und Karamell verhaken sich gern, habe gelernt, butterte den Boden dünn genug und traute mich mehr an die Ränder. Backzeit ist nie exakt, besser auf Farbe, Geruch und Konsistenz achten. Auf das Hören beim Backen kommt es auch an – leichtes Blubbern im Karamell wird leiser, Oberfläche matt, dann raus aus dem Ofen. Eignet sich hervorragend als Nachmittagskuchen, schmeckt lauwarm besser als kalt. Einfach aber anspruchsvoll, mit Tiefgang.

Zutaten

  • 200 ml weiche ungesalzene Butter
  • 220 ml hellbrauner Zucker
  • 2 große Bananen, in Scheiben geschnitten
  • 100 ml getrocknete Aprikosen, klein gehackt
  • 90 ml grob gehackte Walnüsse
  • 3 Eier
  • 15 ml Vanilleextrakt
  • 150 ml Milch
  • 280 ml Rohrzucker
  • 280 ml pürierte Bananen
  • 340 ml Weizenmehl
  • 6 ml Backpulver
  • Über die Zutaten

    Das Ersetzen von Zutaten hier ist kein schlechter Kompromiss bei Frische oder Geschmack. Wenig Butter reduziert zwar den Geschmack, macht ihn aber leichter. Rohrzucker lässt den Karamellton tiefer werden als weißer Zucker. Bei getrockneten Aprikosen gut darauf achten, dass sie nicht zu hart sind; alternativ Pflaumen oder Datteln. Eier binden den Teig und bringen Luft, bei Ersatzprodukten wie Apfelmus sollte die Textur angepasst werden. Die Butter sollte möglichst weich sein, sonst vermischt sich der Teig nicht optimal. Der Zucker muss mehrfach gesiebt werden, keine Klumpen. Mehl mit Backpulver gut vermischen, damit keine Mehlnester im Teig entstehen. Bei luftdicht geschlossenem Ofen bleibt der Kuchen feuchter, gelegentlich Sparsam mit Backofentüröffnen, aber möglichst vermeiden.

    Zubereitung

  • Den Ofen auf 180 Grad Celsius vorheizen. Ein gewölbtes Backblech oder eine 20 cm Kuchenform mit einem festen Boden bereitstellen, weil du den Kuchen später stürzen musst. Wichtig: Den Boden nicht zu dünn einfetten, sonst brennt der Karamell an, ein bisschen Butter reicht, sonst klebt es nicht richtig.
  • Die Hälfte der kalten Butter mit dem hellbraunen Zucker grob verrühren, das ist dein Karamellgrund. Direkt in die Form geben und mit einem Spatel so verteilen, dass der Boden komplett bedeckt ist. Sofort die Bananenscheiben darauflegen, dicht an dicht, denn ich habe bemerkt, dass sie sonst zu schnell austrocknen. Die Aprikosenstücke dazwischen verteilen und zuletzt die Walnüsse grob darüberstreuen. Diese Kombination gibt einen anderen Biss als Kirschen, die ich früher nahm – nicht zu süß, sondern etwas herb und saftig zugleich. Beiseite stellen, aber nicht erkalten lassen, das macht das Karamell sehr zäh.
  • In einer großen Schüssel Eier, Vanilleextrakt und Milch verquirlen. Ich nehme gelegentlich Mandelmilch für einen nussigen Touch, das klappt gut, auch wenn der Teig dann etwas dünnflüssiger wird. Auch hier ist das Verquirlen wichtig, damit die Eier nicht klumpen und sich gut mit den anderen Zutaten verbinden.
  • Separat Butter und Rohrzucker cremig schlagen, das dauert mindestens 5 Minuten mit Handmixer oder Küchenmaschine, sonst wird der Kuchen zu fest. Dann langsam die Bananenpüree hinzufügen. Sie sollten sehr reif sein, das gibt dem Teig Saftigkeit und Aroma. Dann abwechselnd die trockenen Zutaten – Mehl mit Backpulver – und die Ei-Milch-Mischung unterheben, nicht zu kräftig sonst fällt der Teig zusammen. Der Teig muss zähflüssig sein, nicht zu flüssig, sonst verlaufen die Bananenscheiben im Karamell.
  • Den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Form füllen, die Frucht-Nuss-Karamell-Schicht soll gut bedeckt sein, aber nicht zu dick. Ich achte darauf, dass keine Luftblasen im Teig sind, die später Löcher machen. Mit einem Löffel blitzartig kleine Luftblasen zerdrücken.
  • Ab damit in die Mitte des Ofens. Die Backzeit beträgt rund 50 Minuten, ich kontrolliere nach 45 Minuten. Die goldbraune Farbe und ein sauber herausgezogener Holzstab signalisieren, dass der Kuchen fertig ist. Der Teig sollte spröde wirken, nicht mehr feucht glänzen. Wenn der Zahnstocher leicht feucht bleibt, etwas länger backen, sonst wird er zu trocken.
  • Kurz abkühlen lassen, nicht länger als 10 Minuten, sonst klebt das Karamell zu sehr fest. Umständlich, aber ich kippe die Form auf einen Teller und klopfe vorsichtig an den Rand, bis sich der Kuchen löst. Ein scharfes Messer am Rand löst vielleicht auch festhängende Nüsse oder Früchte. Die Seiten können etwas karamellisiert sein, das gibt Crunch. Solltest du Probleme haben beim Lösen, wärme den Rand ganz kurz mit einem heißen Lappen, das hilft.
  • Der Kuchen entwickelt beim Backen diesen süßlichen Duft von Butter und Banane; beim Anschneiden zeigen sich die nussigen Stücke, die Frucht bringt leichte Säure, alles wunderbar kontrastreich. Manchmal serviere ich dazu einen Schuss Rum oder einfach etwas Joghurt, das passt gut zum leicht süßen Grund.
  • Zusatztipps: Wenn du keine Walnüsse hast, kannst du Pekannüsse oder Mandeln nehmen, für die Frucht eignen sich getrocknete Feigen sehr gut. Butter lässt sich zu gleichen Teilen durch Pflanzenmargarine ersetzen, für eine vegane Version Eier durch 120 ml Apfelmus mit 2 Teelöffeln Backpulver austauschen. Immer auf die Konsistenz des Teigs achten. Das verhindert, dass der Kuchen zu kompakt wird oder zu flach aufgeht.
  • Zubereitungstipps

    Schrittfolge ist so ausgelegt, dass sich der Aufwand verteilt, frühes Karamell lohnt nur mit guter Vorbereitung. Die Konsistenz des Karamells ist entscheidend, zu früh schichten, dann läuft es davon, zu spät angehen, dann wird es steinhart. Wenn der Teig zu dick ist, kurz mit Milch nachhelfen. Auf Schichten achten: Früchte nicht zu dick, sonst schwer zu stürzen. Den Kuchen beim Auskühlen gut beobachten, wenn die Ränder schrumpfen, hat er Flüssigkeit verloren und wird trocken. Sauberes Werkzeug – Löffel, Schneebesen, Spatel – erleichtert das Einfüllen und Verquirlen. Holzstäbchenprobe ist immer noch der beste Indikator, aber Kombination mit Farbe und Geruch gibt mehr Sicherheit. Ein Überbacken oder zu frühes Herausnehmen sagt dir die Textur beim Berühren. Nicht zu fest drücken, sonst zerbricht der Kuchen. Erfahrung macht den Unterschied.

    Küchentipps

    • 💡 Achte darauf, dass die Bananen sehr reif sind. Sie geben dem Teig die nötige Saftigkeit. Verwende am besten welche, die schon kleine braune Flecken haben. Das Aroma wird dadurch intensiver. Alternativ kann man auch Pflaumen ausprobieren, aber die Textur ist anders.
    • 💡 Wenn der Teig zu dünn erscheint, kann etwas mehr Mehl helfen. Achte auf die Konsistenz des Teigs. Er sollte zähflüssig sein. Wenn sich Blasen bilden, das kann ein Indiz für zu viel Luft im Teig sein, dann am besten mit einem Löffel diese aufstechen.
    • 💡 Den Ofen während des Backens nicht zu oft öffnen. Der Kuchen benötigt eine gleichmäßige Hitze, um gleichmäßig zu backen. Wenn du die Hitze unterbrichst, wird das Innenleben oft nicht richtig aufgehen. Der Duft verrät, wann du einen Blick riskieren solltest; achte auf das Aroma.
    • 💡 Wenn du kein Backpulver hast, kann Natron ersetzt werden, aber dann auch etwas saure Milch hinzufügen. Das hilft, den Teig fluffig zu machen. Manchmal verwende ich auch Quark statt Butter für eine leichtere Variante, aber die Konsistenz verändert sich.
    • 💡 Hilfreich ist eine gute Vorbereitung. Alle Zutaten vorher abmessen und bereitstellen. Das macht den Prozess flüssiger. Und ein sauberes Werkzeug ist entscheidend; es verhindert Klumpen beim Teig. Besser soll jeder Löffel gut genutzt werden.

    Häufige Fragen

    Das könnte dir auch gefallen

    Alle Rezepte ansehen →