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Kabeljau Aprikosen Variation

Kabeljau Aprikosen Variation

Von Marlena

Kabeljaufilets in Olivenöl angebraten, serviert mit einer reduzierten Sauce aus Hühnerbrühe, Orangenmarmelade statt Aprikosenkonfitüre und Tamari anstelle von Sojasauce. Babyspinat wird zum Schluss in der Sauce kurz zusammengefallen. Dazu gedämpfter Jasminreis, garniert mit gerösteten Sesamsamen und frischer Minze als Alternative zu Koriander. Ausgewogen, fruchtig-salzig, mit texturkontrasten ohne Milchprodukte, Eier oder Nüsse. 25 Minuten Gesamtzeit, 4 Portionen.
Vorbereitung: 20 min
Kochzeit: 15 min
Gesamt: 35 min
Portionen: 4 Portionen
#Fischrezepte #leichte Küche #asiatische Note
Lust auf Fisch mit Schwung, aber ohne schwere Sahnesauce? Hier regiert fruchtig-salzig, frisch und direkt. Ich tausche gern Aprikosen gegen Orangenmarmelade, weil der Geschmack runder wirkt, weniger klebrig und etwas mehr Säure hat. Tamari ist meine erste Wahl bei Sojasauce – glutenfrei, mehr Umami und feinherber. Babyspinat kurz in der Sauce zieht all die Aromen und gibt wunderbare Frische. Die Sesamsamen sorgen für das kleine Knusper-Intermezzo. Nie unterschätzen: Fisch anbraten will Quickness, aber nicht zu heiß – sonst verbrennt er außen, bleibt innen roh. Im Zweifel lieber etwas weniger hitze und etwas länger. Wichtig, die Sauce nicht zu stark einkochen, sonst klebt sie nur noch. Einfach öfter abschmecken und auf glänzende Oberfläche achten, das ist das Zeichen für richtiges Reduzieren. Mit diesem Gericht kam ich immer wieder gut an, auch bei skeptischen Gästen, weil es ungewöhnlich, aber unkompliziert ist.

Zutaten

  • 700 g Kabeljaufilets ohne Haut, in 4 Portionen geschnitten
  • 25 ml hochwertiges Olivenöl
  • 150 ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe als vegetarische Alternative
  • 70 ml Orangenmarmelade anstelle der Aprikosenkonfitüre
  • 40 ml Tamari statt Sojasauce für glutenfreie Variante
  • 1 Liter frische Babyspinatblätter
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer frisch gemahlen
  • Geröstete schwarze Sesamsamen nach Belieben
  • Frische Minzblätter zur Dekoration als Ersatz für Koriander
  • Über die Zutaten

    Wichtig bei Fisch: Frische ist entscheidend – roch nie unangenehm, der Fisch soll elastisch sein und keine Schleimschicht haben. Olivenöl eignet sich wegen des milden Aromas. Verwendung von Hühnerbrühe verleiht Tiefe, aber Gemüsebrühe ersetzt es nachhaltig für Vegetarier. Marmelade durch Orangenmarmelade ersetzt – immer darauf achten, dass keine Stücke im Glas sind, sonst kann die Sauce unangenehm wirken. Tamari statt normaler Sojasauce für glutenfreie, aber noch vollmundige Würze. Babyspinat frisch, nicht welk, sonst ertränkt er die Sauce zu schnell. Geröstete Sesamsamen kannst du leicht selbst machen – kurz ohne Fett in die Pfanne geben, bis sie duften und Farbe nehmen. Minze frisch und nicht gelblich verwenden, hebt die fruchtigen Aromen perfekt hervor, dient als mild-frische Alternative zur kräftigen Korianderwurzel. Alles in Bio-Qualität oder vom vertrauenswürdigen Händler – schmeckt einfach anders.

    Zubereitung

  • Erhitze eine große Antihaftpfanne auf mittlerer Stufe. Olivenöl hinein – nur so viel, dass der Boden leicht glänzt. Filets salzen und pfeffern. Wenn das Öl zu rauchen beginnt, den Fisch hineinlegen. Fühlt sich beim Anfassen mit dem Spatel fest an? Dann nach 2-3 Minuten wenden. Fisch soll innen noch feucht und glasig bleiben, nicht trocken oder zerfallend.
  • Fisch auf einen warmen Teller legen, abgedeckt damit er die Wärme hält. Im Vergleich zur klassischen 2 Minuten pro Seite, gebe ich jetzt etwas mehr Zeit, das Fleisch ist dicker als bei früheren Versuchen. Geduld zahlt sich aus. Pfanne mit Küchenpapier leicht auswischen – die Reste geben zu viel Bitterkeit.
  • Wieder auf mittlere Hitze, Brühe eingießen, Marmelade, Tamari sofort dazu. Wenn die Brühe aufblubbert, Flüssigkeit umrühren, beobachten. Reduzieren, dass die Sauce dickflüssig, glänzend wird und kleine Blasen wirft – Zeichen, dass Zucker und Säure harmonieren. Dauert etwa 3 Minuten – länger wird zu klebrig. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Vom Herd nehmen, Babyspinat einrühren. Hitze der Pfanne reicht, um die Blätter in der Sauce sanft zusammenfallen zu lassen. Nach 1 bis 2 Minuten ertastet man mit dem Kochlöffel den perfekten Zustand – noch weich, aber kein Matsch. Sofort, sonst verliert der Spinat Farbe und Nährstoffe.
  • Nun anrichten: Zuerst Reis dampfend auf die Teller, darauf den Fisch. Zwei Drittel der Sauce großzügig über Fisch und Reis geben. Rest und Spinat daneben oder unterheben – je nach Lust. Sesamsamen darüberstreuen, Minzblätter locker darüber. Gibt frische Würze und Textur. Koriander ist interessant, aber Minze milder und leichter in Kombination mit Orange.
  • Alles zusammen ist eine Symphonie aus knackig, zart, süß-salzig, erdig. Keine Knoten in der Sauce, keine matschigen Blätter. Bei der Hitze und Timing unbedingt auf dein Equipment achten! Pfannen heizen unterschiedlich, Marmelade variiert im Zucker. Manches Mal nehme ich auch Wasserkastanien für Crunch als Variante – kleines Experiment, passt gut dazu.
  • Zubereitungstipps

    Pfanne gut vorheizen, Fisch erst rein, wenn das Öl fast raucht – sonst bleibt er kleben. Beim Wenden immer schauen, ob sich der Fisch leicht löst, sonst zerfällt er. Bei der Sauce aufmerksam sein – die Blasen sind dein Freund, nicht das Zeichen für kochen. Die perfekte Reduktion erkennst du an einer dickflüssigen Konsistenz, die langsam vom Löffel tropft. Nicht zu lange, sonst wird sie zäh. Spinat muss unbedingt bei geringer Hitze knapp gar werden – sonst ist er matschig und verliert Farbe, wirkt unappetitlich. Am besten mit zwei Gabeln den Gargrad testen: noch leicht Biss, nicht mehr lang faserig. Sesamsamen unmittelbar vor dem Servieren streuen, sie können sonst Feuchtigkeit ziehen und weich werden. Reis dampfend heiß, auf keinen Fall hart oder trocken – am besten Jasminreis mit 1:1,5 Verhältnis Wasser kochen. Wenn kein Jasmin da, Basmatireis geht auch, aber etwas länger kochen. Beim Anrichten nach Gefühl arbeiten – die Sauce macht das Gericht lebendig, also nicht sparen. Zutatentausch funktioniert gut, keine Angst vor eigenen Interpretationen. Wichtig: Am Herd bleiben, das Gericht verlangt Aufmerksamkeit.

    Küchentipps

    • 💡 Frischer Kabeljau ist entscheidend – den Geruch prüfen. Der Fisch muss elastisch sein, keine Schleimschicht. Qualität merkt man, ob beim Braten das Aroma sofort durchdringt.
    • 💡 Die Pfanne gut vorheizen, wichtig für das Anbraten. Öl erst verwenden, wenn es fast raucht. Andernfalls haften die Filets. Wenden erst, wenn der Fisch vom Pfannenboden gleitet. Geduld!
    • 💡 Wenn die Sauce kocht und Blasen wirft, sofort umrühren. Die Reduktion dauert etwa 3 Minuten. Nicht zu lange, sonst klebrig. Auf die glänzende Oberfläche achten, das ist das Zeichen.
    • 💡 Babyspinat muss schnell gar werden, sonst wird er welk. Darauf achten, dass die Pfanne nicht zu heiß ist. Lieber ein wenig geringer, um die Nährstoffe zu bewahren. Mach es zügig!
    • 💡 Sesamsamen frisch rösten, in der Pfanne ohne Fett. Sofort beim Servieren drüberstreuen. Einfach! So bleibt das Knuspergefühl erhalten. Weich werden sie sonst schnell. Minzblätter verwenden für die frische Note.

    Häufige Fragen

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