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Kabeljau-Burger mit frittierten Gurken

Kabeljau-Burger mit frittierten Gurken

Von Marlena

Knusprige Kabeljaufilets im Bierteig, kombiniert mit frittierten Gewürzgurken. Dazu eine scharfe, zitronige Wasabi-Mayonnaise und knackige Salatblätter im gerösteten Burgerbrötchen. Die Balance zwischen saftigem Fisch, würzig-säuerlichen Gurken und der cremigen Schärfe der Mayo macht das Ganze spannend. Mit frischem Dill und einem leichten Bierteig, der fluffig und doch stabil bleibt. Gelingt sogar bei wechselnder Öltemperatur, wenn man die frittierten Stücke gut auf Küchenpapier abtropfen lässt. Empfehlung: Butterbrot mit Sesam statt klassischem Hamburgerbrötchen für extra Textur.
Vorbereitung: 30 min
Kochzeit: 12 min
Gesamt: 42 min
Portionen: 4 Portionen
#Fischgerichte #Burger #frittieren
Kabeljau hat eine tolle Eigenschaft: er ist zart und bleibt beim Frittieren saftig. Wenn man ihn in einem blubbernden Bierteig badet, entsteht außen eine feine Kruste, die auch behält, was sie kann: Knusprig sein. Frittierte Gewürzgurken setzen so einen kleinen Kontrapunkt, eine Säure, die im Burger richtig gut funktioniert. Die Wasabi-Mayonnaise gibt dem ganzen Gebilde den nötigen Biss und eine frische Schärfe. Wichtig ist das Öl nicht zu heiß werden zu lassen, sonst verbrennt der Teig zu schnell, und vor allem: Den Teig nicht übermixen. Ein paar Klümpchen sind der Schlüssel für die zarte Textur. Ich habe die Zitrone gegen Limette getauscht, für einen frischeren Kick, und statt Frühlingszwiebel nahm ich die mildere Variante – schmeckt runder. Zum Schluss: Sesambrötchen rösten und den Burger nicht zu lange stehen lassen. Ein Geduldsspiel, aber machbar und lohnt sich.

Zutaten

Wasabi-Mayonnaise

  • 80 ml Mayonnaise hell
  • 1 Frühlingszwiebel, fein gehackt
  • 20 ml frischer Limettensaft
  • 3 ml Wasabi-Paste (im Glas)
  • Kabeljau und frittierte Gurken

    • 160 g Dinkelmehl oder Weizenmehl Typ 405
    • 200 ml kühles helles Bier (z. B. Pils)
    • 15 ml frischer Dill, fein gehackt
    • 300 g frisches Kabeljaufilet ohne Haut, in 4 Stücken
    • 1 großer Gewürzgurke längs in 4 Scheiben geschnitten
    • Rapsöl zum Frittieren
    • Für den Burger

      • 4 längliche Sesam-Brötchen, halbiert
      • Frische Blätter von Romana- oder Lollo-Salat

Über die Zutaten

Wer kein frisches Dill zur Hand hat, kann getrockneten verwenden, aber nur sparsam – er ist intensiver. Statt Bierteig ist auch ein leichter Tempura-Teig möglich, aber da fehlt die herbe Note des Bieres. Will man es milchfrei halten, auf Margarine beim Brötchen rösten achten. Gewürzgurken gibt es in unterschiedlich süß-sauren Varianten – je nach Vorliebe. Fisch am besten direkt vom Fischhändler besorgen, am Tag des Kochens. Restteig kann man bis zu 10 Minuten im Kühlschrank kurz ruhen lassen, nicht länger. Mayonnaise kann man auch komplett durch vegane Alternative ersetzen. Wer kräftigen Wasabi mag, vorsichtig dosieren, schmeckt sonst schnell scharf und bitter. Für die Maisstärke-Liebhaber: 1-2 EL Maisstärke im Mehl-Teig-Mix hilft, satte Knusprigkeit zu erzeugen.

Zubereitung

Wasabi-Mayonnaise vorbereiten

  1. Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel gründlich verrühren. Ideal 20 Minuten kaltstellen, damit die Aromen verschmelzen. Limette bringt Frische, ersetzt Zitrone aus Original. Frühlingszwiebel ist milder als normale Zwiebel und passt besser zur Wasabi-Schärfe.
  2. Teig ansetzen und frittieren

    1. Öl auf ca. 175°C erhitzen. Nicht höher, sonst verbrennt der Teig schnell, aber sollte heiß genug sein für knusprige Kruste mit Bläschen.
    2. In einer tiefen Schale 70 g Mehl bereitstellen – zum Vorsieben des Kabeljaus und der Gurken. So haftet der Teig später besser.
    3. Restliches Mehl mit kaltem Bier und Dill locker mit der Gabel vermischen. Nicht zu lange rühren; Klümpchen sind gewollt. Das macht den Teig leichter, nicht zäh.
    4. Fischstücke jeweils zuerst im Mehl wälzen, um Feuchtigkeit zu binden. Überschüssiges Mehl abklopfen, sonst wird der Teig zu dick.
    5. Dann sofort in den Bierteig tauchen. Nicht stehen lassen – Teig zieht Feuchtigkeit, verliert Spritzigkeit.
    6. Stücke langsam ins Öl geben, ploppen sollte es, der Teig blubbert auf. 4 bis 5 Minuten backen – je nach Dicke. Die Farbe sollte goldbraun sein, die Textur knackig. Nur einmal wenden.
    7. Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen, damit das Fett nicht durchweicht. Fisch sollte innen zart sein, nicht leblos.
    8. Gurkenscheiben genauso behandeln, aber nur 1,5 bis 2 Minuten frittieren; sie brauchen weniger Zeit, bleiben knackig innen, außen rundherum knusprig.
    9. Burger zusammenstellen

      1. Brötchen halbieren und Schnittflächen kurz in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, bis sie warm und etwas knusprig sind. Leicht buttrig, wenn möglich, gibt Geschmack.
      2. Unterseite mit Wasabi-Mayonnaise bestreichen, dann Salatblätter locker darauf verteilen.
      3. Sorgfältig die Kabeljaufilets und frittierte Gurkenscheiben darauf legen. Nicht zu viel Mayo, sonst rutscht alles weg.
      4. Die Oberseite der Brötchen leicht andrücken, aber nicht zerdrücken.
      5. Serve sofort. Die Textur verändert sich schnell, am besten frisch gebacken genießen.
      6. == Tipps und Tricks ==
      7. 1. Kabeljau: möglichst frisch, festfleischig. Wenn er zu feucht ist, vorher trocken tupfen. Sonst vermischt sich die Flüssigkeit mit dem Teig und er wird matschig.
      8. 2. Bier: erinnert an klassische Frittierteige, Hefe- oder Pilsbiere sind optimal. Dunkle Biere schmecken kräftiger, passen aber nicht immer.
      9. 3. Gurken: Gewürzgurken sind sauer und knusprig. Stattdessen funktionieren auch knackige Cornichons, aber nicht zu viel Säure, sonst schlägt es gegen den Fisch.
      10. 4. Öltemperatur variiert: Wenn die Stücke zu dunkel werden, Öl mit Küchentuch etwas abkühlen lassen, sonst verbrennt der Teig bitter.
      11. 5. Wasabi-Mayonnaise: Schärfe kann man nach Geschmack anpassen. Nur wenig einrühren, sonst wird sie knallgrün und zu dominant.
      12. 6. Brötchen: Hatte mal normale Burgerbrötchen gebraucht – wurden zu schwammig. Sesam- oder Butterbrötchen haben mehr Halt und leichte Süße.
      13. 7. Anrichten kurz vor dem Servieren! Sonst weichen die Brötchen und verlieren Crunch.
      14. 8. Restteig nicht zu lange stehen lassen – macht den Unterschied zwischen luftig und klebrig.
      15. 9. Für Vegetarier Gurke durch frittierte Zucchinistreifen ersetzen, ähnlich bissfest, schmeckt auch aromatisch.
      16. 10. Als Beilage passen frittierte Süßkartoffelstreifen oder ein knuspriger Krautsalat.

Zubereitungstipps

Praxistipp: Werde nicht zu pingelig mit den Zeiten, beobachte die Farbe des Teigs. Wenn er goldgelb wird und Bläschen an der Oberfläche erkenntlich sind, ist der Zeitpunkt nah. Ein zu langer Aufenthalt im Öl macht alles ölig und zäh. Beim Frittieren mit einer Zange arbeiten, damit die Filets nicht zerfallen. Vorsichtig ins Öl gleiten lassen – sonst Spritzer! Auf Garklasse achten: Der Fisch soll innen noch feucht sein, falls er stark durchgegart ist, verliert er Saftigkeit. Gurken brauchen weniger Hitze, besser kürzer frittieren als als zu lange. Öl regelmäßig filtern oder bei starkem Geruch wechseln – altes Öl schlägt durch und schmeckt bitter. Beim Aufschichten – nicht zu dick mit Mayo, sonst fällt alles auseinander. Salat darf nicht verwelkt sein, sonst schmeckt es fade. Nochmal kurz in die Pfanne für mehr Farbe ist erlaubt, wenn man Zeit hat. Reste sind nicht nur kalter Snack, helfen auch im Salat mit Senf-Vinaigrette.

Küchentipps

  • 💡 Kabeljau frisch ist entscheidend. Manchmal so festfleischig wie die besten Stücke vom Fischhändler. Nasse Filets vorher abtupfen. Zu viel Feuchtigkeit macht den Teig matschig. Achten auf saftigen Biss.
  • 💡 Bier spielt eine große Rolle. Pils oder helles Bier wählen – die Hefe sorgt für leichten Teig. Dunkle Biere sind kräftig, aber passt nicht immer. Geschmackstest ist wichtig, leichtere Biere schaffen einen idealen Teig. Experimentieren erlaubt.
  • 💡 Gewürzgurken sind der Schlüssel. Skaliert Süsse und Säure gut. Stattdessen kann man Cornichons ausprobieren. Achten, dass sie nicht zu sauer sind – könnte den zarten Fisch übertönen. Alternativen erproben, dann entscheiden.
  • 💡 Temperaturen kontrollieren beim Frittieren. Öl nicht überhitzen. Wenn zu dunkel, mit Küchenpapier kurz abkühlen. Fisch darf nicht übergart werden, er wird trocken. Dringend auf goldene Farbe achten.
  • 💡 Wasabi-Mayonnaise selbst machen. Schärfe anpassen – nur kleine Mengen einrühren. Zu viel macht sie bitter und scharf. Manchmal mit Joghurt abmildern. Sie passt gut zu anderen Füllungen. Experimentieren erlaubt.

Häufige Fragen

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