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Käse-Sonnenflocken

Käse-Sonnenflocken

Von Marlena

Feine Blätterteigfladen mit geschmolzenem Käse, gewürzt mit einem Hauch von Kräutern. Variation mit Parmesan und Bergkäse für intensiveren Geschmack. Ideal als Snack oder Vorspeise, serviert mit würziger Tomatensauce. Teig selbst ausgezogen für mehr Frische oder gekauft für schnelle Zubereitung. Wichtig sind sanftes Arbeiten beim Falten, Temperaturkontrolle und Beobachtung der Farbe fürs perfekte Backergebnis.
Vorbereitung: 15 min
Kochzeit: 28 min
Gesamt: 43 min
Portionen: 4 Portionen
#Käse #Snacks #Vorspeisen #Blätterteig
Blätterteig mit Käse, ein Klassiker, aber nicht so simple wie es klingt. Erfahrung zeigt: Temperatur, Belag und Technik sind Schlüsselfaktoren. Zu dünn ist keine Option – Käse läuft raus, zu dick verkocht die Mitte nicht richtig. Variation im Käse bringt Spannung; Parmesan bringt die Würze, Bergkäse die Tiefe. Je nach Saison auch mal etwas getrockneten Thymian zum Käse reiben, gibt feine Kräuternote. Trick: Blätterteig immer ziemlich kalt verarbeiten, dann reißt er nicht so leicht. Die Sonnenform macht Spaß, aber je genauer die Schnitte, desto besser das Aussehen und die Backerfahrung. Nicht jedem gelingt es sofort, doch je öfter, desto unverzichtbarer im Repertoire.

Zutaten

  • 2 Platten Blätterteig à ca 180 g, aufgetaut und kühl
  • 1 Ei, verquirlt
  • 60 g geriebener Parmesan
  • 60 g geriebener Bergkäse (z.B. Appenzeller)
  • Sesamsamen zum Bestreuen
  • Warme Marinara-Sauce zum Servieren
  • Über die Zutaten

    Blätterteig aus dem Kühlregal ist Zeitersparnis, frischer selbstgemachter aber deutlich aromatischer, falls man sich traut. Parmesan ist leicht erhältlich und bringt Schärfe, Bergkäse macht cremiger, kann durch Gruyère oder Emmentaler ersetzt werden – je nach Region und Geschmack. Wer keine Sesamsamen mag, könnte leicht Mohn verwenden, aber aufpassen, beeinflusst die Optik sehr. Eier für die Glasur helfen beim Bräunen und Kleben – kein einfaches Mitlaufen lassen. Marinara-Sauce auch selbst gemacht mit frischen Tomaten, Knoblauch und Kräutern, sonst aus dem Glas in guter Qualität vom italienischen Markt. Wichtig: alles gleichmäßig verteilen, damit beim Backen der Käse nicht an einer Stelle überwiegt und ausläuft.

    Zubereitung

  • Backofen auf 210 °C vorheizen; mittlere Schiene nehmen – Hitze gut verteilt sich dort.
  • Arbeitsfläche leicht bemehlen, Blätterteig in zwei runde Scheiben je ca. 24 cm ausrollen. Nicht zu dünn, damit die Füllung hält und die Sonnenausstrahlung später Fluffigkeit hat.
  • Eine Teigscheibe auf Backpapier legen, mit Ei bestreichen. Parmesan und Bergkäse gleichmäßig verteilen und sanft leicht andrücken, damit nichts herausrutscht.
  • Zweite Teigscheibe vorsichtig auflegen, mit Ei bestreichen, besonders am Rand andrücken, damit kein Käse herausläuft.
  • Kleinen Ausstecher (7 cm) oder kleine Schüssel mittig auf den Teig legen. Mit einem scharfen, kleinen Messer von der Mitte aus 16 gleich große Strahlen einschneiden, dabei an der Mitte nicht durchschneiden – wichtig, damit sie beim Verdrehen verbunden bleiben.
  • Jeden der 16 Strahlen behutsam gegenläufig drehen – zwei Drehungen reichen meistens, sonst reißt der Teig oder die Füllung quillt heraus. Finger leicht bemehlen, damit sie nicht kleben.
  • Ausstecher vorsichtig entfernen. Sesam darüber streuen. Sieht nicht nur hübsch aus, bringt nussiges Aroma, das gut mit Käse harmoniert.
  • Mit Backpapier auf ein Blech geben. In den Ofen schieben. Nach ca. 25 Minuten beginnt die Oberfläche goldgelb zu werden, Blätterteig bläht sich schön auf. Falls zu schnell braun, Temperatur etwas runter auf 200 °C.
  • Ende der Backzeit: Teig ist knusprig, beginnt beim Anfassen leicht zu knistern. Käse darunter schmilzt, Farbe satt goldbraun, nicht dunkel.
  • Aus dem Ofen nehmen. Kurz abkühlen lassen – heißer Käse sonst wild spritzt, endet in Küchenchaos.
  • Mit warmer Marinara-Sauce servieren, ein bisschen würzig, fruchtig, um die Lippensensation aufzulockern.
  • Zubereitungstipps

    Die Hitze im Ofen muss stimmen – zu hoch, dann verbrennt der Rand, zu niedrig, dann schlägt der Blätterteig kaum auf. 25 bis 30 Minuten nur Richtwert; beobachten, wie der Teig Farbe bekommt und etwas weniger, wenn der Käse sehr würzig ist, sonst Geschmack durch zu starkes Rösten überdecken. Der kleine Trick mit dem Ausstecher verhindert zu tiefes Einschneiden; das macht den Unterschied zwischen ‘Häppchen’ und ‘Kunstwerk’ auf dem Teller. Drehbewegung beim Falten muss leicht, nicht grob, sonst reißt die Masse. Nebenbei: wer mehrere macht, kann gut parallel bei niedrigerer Temperatur backen, dann gehen sie gleichmäßig auf. Kleiner Tipp: Backpapier nie vergessen – wegen Käse, der überläuft, sonst sucht man den Ofen lange ab beim Reinigen.

    Küchentipps

    • 💡 Achte auf die Temperatur beim Ausrollen des Blätterteigs. Zu warm, dann wird er klebrig. Nutze kühle Hände und bearbeite ihn schnell. So bleibt er geschmeidig.
    • 💡 Wenn der Käse beim Backen überläuft, hilft Backpapier auf dem Blech. Wenn du es vergisst, gibt es Käsebrösel, die schwer zu entfernen sind. Besser auf Nummer sicher gehen.
    • 💡 Bei der Wahl des Käses: Parmesan für Würze und Bergkäse für Cremigkeit. Gruyère ist auch eine gute Wahl. Es bleibt dir überlassen. Misch das aus, wie du magst.
    • 💡 Die Schnitte für die Strahlen müssen dünn sein, aber nicht zu tief. Wenn du zu tief schneidest, trennt sich der Teig und die Käsefüllung läuft aus. Endlich mal aufpassen beim Schneiden.
    • 💡 Die Backzeit ist nicht fix. Beobachte den Teig gut. Wenn er goldig ist, schau ob er pufft. Zu viel Hitze lässt ihn schnell verbrennen. Also Augen auf!

    Häufige Fragen

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