Kalbsbraten mit Estragon und Lauch

Von Marlena
Satter Kalbsrücken, sanft gebraten mit frischem Estragon, serviert auf cremigen Lauchringen. Ergänzt durch geröstete Mandeln statt Butter für nussige Tiefe. Zart, saftig, mit leichter Senfnote und einer dunklen Sauce aus Pilzfond und körnigem Senf. Lauch gedünstet in Kokosmilch, gibt eine subtile, exotische Note und ersetzt klassische Sahne. So gelingt ein Braten, der mit Aromen spielt, Fokussierung auf Texturen und Wärmebalance.
Vorbereitung:
35 min
Kochzeit:
Gesamt:
Portionen:
6 Portionen
#Hauptgericht
#Festessen
#Französische Küche
Kalbsbraten mit Senf und Lauch – klingt einfach, ist aber fein in der Balance. Ich habe gelernt, dass die Kombination aus Estragon und körnigem Senf gerade dem Kalbsrücken die nötige Tiefe gibt. Lauch ist oft unterschätzt, ich verwende ihn gern als cremige Gemüsebeilage, diesmal mit einem Twist: Kokosmilch statt Sahne, weil sie die Säure beim Anbraten gut ausgleicht und eine seidig-exotische Textur bringt. Mandeln ersetzen Butter, fügen leicht knusprige, aromatische Noten hinzu. Dunkler Pilzfond als Ersatz für Rinderbrühe schafft Würze ohne Schwere. Die Zeiten lasse ich bewusst flexibel. Zugucken, riechen, fühlen – der Braten spricht mit einem, wenn er fertig ist. Mit ein bisschen Mut und Gefühl zaubert man daraus etwas besonderes.
Zutaten
Über die Zutaten
Lauch sollte frisch und hellgrün sein, ohne welken Blätter. Kokosmilch für leicht exotische Cremigkeit. Mandeln geben würzigen Crunch, ersetzen Fett. Kalbsrücken mit Estragon binden – frische Kräuter besser als getrocknete. Für die Kruste körniger Senf statt durchgehend cremigem; sorgt für Struktur und Biss. Geröstetes Dinkelmehl kann leicht selbst gemacht werden, Mehl in Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, duftet nussig. Pilzfond statt klassischer Rinderbrühe bringt Umami und dunkle Farbe, gut für Sauce, aber kein Muss. Olivenöl extra mild für Anbraten, nehmt gutes aber nicht teures Öl, hitzebeständig und aromatisch. Salz Pfeffer braucht Frische, frisch gemahlen. Knoblauch nur leicht anrösten, sonst wird er bitter.
Zubereitung
Zubereitungstipps
Der Ofen braucht Zeit, das gleichmäßige Garen optimiert Textur und Saftigkeit. Lauch mit Alufolie abdecken, damit er im eigenen Dampf zieht und nicht austrocknet. Beim Anbraten: Geduld bewahren, Farbe kommt am besten ohne Bewegung. Temperatur mit Fleischthermometer prüfen, nicht auf Zeit verlassen. Ruhezeit nicht überspringen, sonst läuft Saft beim Schneiden raus. Sauce auf mittlerer Hitze dicke, konstante Bläschen zeigen, dass sie bindet. Knoblauch muss Farbe kriegen, ohne zu verbrennen. Dinkelmehl langsam einrühren, damit keine Klumpen entstehen. Für Sauce immer rühren, sonst brennt sie an. Zum Schluss probieren, gerne noch mit Prise Zucker oder Säure aus Zitrone ausbalancieren. Lauch muss Biss behalten, nicht matschig werden. Es lohnt sich, Sauce separat vorzuhalten und kurz vor dem Servieren erwärmen, damit sie frisch bleibt.
Küchentipps
- 💡 Verwende frischen Lauch. Achte darauf, dass er knackig und grün ist. Wenn er welkt, fehlt der Biss. Milder nussiger Geschmack ist wichtig für die Balance. Kokosmilch gibt eine besondere Cremigkeit. Achte darauf, dass sie Qualität hat. Zu viel Erhitzen macht sie wässrig.
- 💡 Kalbsrücken gut trockentupfen vor dem Würzen. Senf sorgt für Tiefe. Denkt daran, die Strukturen zu bewahren. Anbraten in einer heißen Pfanne ist entscheidend für die Kruste. Platziere genug Platz, damit die Maillard-Reaktion passieren kann. Nicht drücken oder rühren.
- 💡 Kümmere dich um die Sauce, während der Braten ruht. Geröstete Mandeln mit Knoblauch kombinieren für Extra-Aroma. Dinkelmehl gut anschwitzen. Dann langsam Brühe einrühren, damit sie bindet. Farbspuren zeigen, wann die Sauce dick ist. Vermeide Klumpen.
- 💡 Die Ruhezeit für den Braten ist nicht optional. Wenn du darauf verzichtest, läuft der Saft beim Schneiden raus. Ein ruhender Braten hat die beste Textur. 15 Minuten Ruhezeit kann einiges ändern. Achte auf Hitzeverteilung im Bräter.
- 💡 Wenn du keine Kokosmilch magst, teste Creme Fraiche. Aber dann Butter verwenden. Das gibt auch Geschmack. Gemüsefond kann Pilzfond ersetzen für leichtere Variante. Senf kann variieren, je nach Geschmack und Textur.



